Hügelgräber in Thüringen

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Hochmut Ignoranz Stolz Lügen Selbstsucht Thüringen

Dies beichte ich (w/25) nun stellvertretend für meine gesamte Familie. Meine Großeltern besitzen in Thüringen einen relativ großen Wald, mit einem Tal und einem Bach in der Mitte und einer Hochebene mit einem Buchenhain drauf. Dieser Wald ist seit sechs Generationen in unserer Familie. Mein Urururgroßvater hat ihn damals dem Grafen von Henneberg abgekauft, nachdem dieser ihm ein gutes Angebot gemacht hatte. Wir sind als Familie sehr stolz auf diesen Wald, weil er u.a. meiner Urgroßmutter und meiner Großmutter als Versteck im Zweiten Weltkrieg diente, vor den Russen, die ja alle Frauen vergewaltigt hatten. Auch mein Urgroßvater konnte sich vor seiner Heimkehr dort mehrere Wochen verstecken, und entkam so der Festnahme durch die Besatzer. Vor ein paar Jahren haben wir sogar ein Waffenversteck aus dem Ersten Weltkrieg noch gefunden, von meinem Ururgroßvater, ein altes Gewehr, Messer und jede Menge Munition - natürlich haben wir das nicht gemeldet, warum auch. Damals war jagen verboten und Waffenbesitz im Allgemeinen, also versteckte er es dort in der Nähe seiner Hütte. Heute noch gibt es unzählige Familiengeschichten, die sich um den Wald ranken und wir zehren im wahrsten Sinne des Wortes von ihm, denn mein Onkel ist Jäger und er schießt zu Festtagen ab und zu ein Reh oder ein Wildschwein. Was wir auch wussten, war, dass in unserem Wald mehrere Hügelgräber, also Gräber aus der Keltenzeit, sind, was in Thüringen gar nicht so selten ist, dort findet man in beinahe jedem dritten Wald ein Hügelgrabfeld (die Hügel sind so ca 3-4 Meter hoch). Meine Oma nahm mich als Kind immer dorthin und zeigte mir die manchmal ganz offensichtlichen Hügelgräber und auch die unter Bäumen und Gebüsch versteckten.

Und sie sagte mir auch, dass es merkwürdig sei, dass man in manchen Erdlöchern vor und unter den Gräbern eine Art Zement erkennen konnte, wenn auch sehr groben. Der wurde ja eigentlich von den Römern erfunden, aber irgendwie musste der ja auch den Kelten bekannt gewesen sein und in Thüringen waren die Römer ja nie. Meine Theorie ist auf jeden Fall, dass diese Idee eben von den Römern übernommen wurde und die Kelten bzw. die Germanen haben es sich dann auch gemischt. Für uns war die Sache klar, doch es gab wohl einige Archäologen, die das sehr interessant fanden. Eines Tages fuhren wir in den Wald und wir mussten zu unserem Entsetzen feststellen, dass sich eine Horde Archäologen (vom Land Thüringen) gerade über unseren Wald hermachte. Sie waren bei den Hügelgräbern mit den Zementstollen untendrunter und fingen an mit Spitzhacke und Schaufel den Stollen zu bearbeiten und wollten die Gräber darüber öffnen. Noch dazu nagelten sie an die schönen alten Buchen Schilder mit der Aufschrift "Archäologisches Grabungsgebiet, bitte nicht betreten". Natürlich gab es keinen Bescheid vom Land Thüringen, wir wurden nicht informiert, obwohl der Wald Privatbesitz unserer Familie ist. Meine Großeltern nahmen diese Sache dann rechtlich in die Hand und haben es doch tatsächlich geschafft, mit verschiedenen Bescheiden und hoher Überredungs- und Lügenkunst die Archäologen loszuwerden.

Sie behaupteten, dass der Zement aus den 50ern stamme, um die Jagd zu erleichtern und dass mein Urgroßvater das selbst mit einfachen Mitteln zusammengemischt hätte. Das war natürlich der totale Blödsinn, aber überprüfen konnten sie es nicht, es war ja kein organisches Material und primitiven Zement kann sich ja jeder selbst zusammenmischen. Sie sagten weiterhin, dass die Hügelgräber ja auch nichts Besonderes seien, da sie ja nicht so selten sind und in unserem Wald auch nicht ungewöhnlich groß seien und somit wohl nicht so wertvoll. Die Archäologen mussten abziehen. Wir nahmen die Schilder wieder ab und buddelten die Löcher wieder zu. Tja, wenn wir nun die Menschheit um eine archäologische Sensation gebracht haben, tut es uns sehr leid, aber das ist ja schließlich unser Wald und außerdem haben wir diese Maulwürfe wahrscheinlich noch vor Schaden bewahrt, denn wer weiß, was meine Vorwahren noch für Munition dort vergraben haben. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00025477 vom 28.12.2008 um 19:35:28 Uhr in Thüringen (31 Kommentare).

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Schwester mit der Waffe gerettet

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Gewalt Verzweiflung Mord Familie

Ich, (m/25) wohne gegenüber meiner 17-jährigen Schwester und meiner Mutter. Ich sehe ins Vorzimmer und ins Wohnzimmer rein. Vor 6 Jahren war meine Mutter gegen 18:00 weg und hat meine schon sehr selbstständige Schwester allein gelassen. Das war nie ein Problem. Ich hatte ein paar Freunde bei mir zuhause und wir haben zusammen Risiko gespielt, gekifft und Bier getrunken, und ich hab ab und an mal zu meiner Schwester in die Wohnung geschaut, um zu sehen, ob alles ok ist, als so gegen halb acht/acht plötzlich drei maskierte Männer in der Wohnung meiner Schwester standen, wobei zwei sie auf die Couch drückten und der Dritte seine Hose öffnete. Ich bin in mein Schlafzimmer zum Safe gerannt, habe meine Munitionskiste mit 7,62x54R Patronen, die ich sicher verwahre, geholt, meine Mosin Nagant aus dem ebenfalls abgesperrten Waffenschrank genommen. Meinen Freunden habe ich derweil zugeschrien, sie sollen sofort die Polizei rüberschicken, die Waffe geladen, am Fensterbrett aufgesetzt, und....geschossen. Ich habe den, der seine Hose aufgemacht hat, in die Schläfe geschossen, und einem der sie festhielt in den Hals, den dritten habe ich nur noch am Bein erwischt, weil er wegrennen wollte. Ich bin dann, noch mit dem Gewehr in der Hand hinüber gelaufen und habe meine kleine, völlige aufgelöste, haltlos weinende 11-jährige Schwester genommen, bin mir ihr in ihr Zimmer gegangen, damit sie das nicht noch länger sehen muss, hab sie fest umarmt und auf die Polizei gewartet.

Nun, ich wurde zu 2 Jahren bedingt verurteilt, habe ein Jahr gesessen, wurde dann unter "Hausarrest" gestellt und war lange genug beim Psychologen. Trotzdem fühle ich mich schuldig. Die beiden Erschossenen sind mir egal - die haben es verdient, aber die hatten eine Familie. Ich werde nie den Tag vergessen, an dem ich im Gerichtssaal saß, und den völlig aufgelösten Müttern, Vätern, Schwestern, Brüdern und Freunden der Beiden in die Augen sehen musste. Ich konnte bisher mit nur sehr wenigen darüber reden und hoffe, dass mir die im Internet vorhandene Anonymität dabei hilft, die weinenden Mütter aus meinen Träumen verbannen zu können.

Beichthaus.com Beichte #00025469 vom 27.12.2008 um 12:40:01 Uhr (79 Kommentare).

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Ja, es ist alles in Ordnung Schatz!

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Fremdgehen Engherzigkeit Falschheit Selbstsucht

Ich (19) liebe meinen Freund, aber ich finde ihn sexuell nicht mehr attraktiv und sogar abstoßend. Ich bin ihm fremdgegangen und dabei schwanger geworden. Ich bleibe trotzdem mit ihm zusammen, weil er mir Sicherheit im Leben gibt. Ich schlafe nur noch mit ihm, damit er glaubt, es ist wieder alles in Ordnung. Ich glaube, das ist falsch und egoistisch.

Beichthaus.com Beichte #00025466 vom 26.12.2008 um 17:44:54 Uhr (34 Kommentare).

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Betrunken auf dem Weihnachtsmarkt

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Trunksucht Maßlosigkeit Peinlichkeit Weihnachten

Ich habe mir am 23.12. am letzten Abend des Weihnachtsmarktes mit Freunden nochmal richtig die Kante gegeben.Statt Glühwein floss das Bier in Strömen und danach ging es noch in die Kneipe. Als dann irgendwann das Mass voll war (und ich auch) war es an der Zeit nach Hause zu torkeln was mal wieder einiges an Zeit in Anspruch genommen. Zuhause angekommen bin ich im Treppenhaus zusammengesackt,eingepennt und erst gegen 4:00 Uhr morgens wieder wach geworden. Am nächsten Tag als Bescherung war erzählte mein Bruder das er nur einen dumpfen Knall aus dem Treppenhaus vernommen hat,er nahm an das ich nach Hause komme und wunderte sich das oben keiner die Haustür aufschließt und reinkommt. Alles in allem mal wieder ein feucht fröhlicher Abend und ein Weihnachtsfest in angetrunkenem Zustand. Außerdem ist das schlafen im Treppenhaus einfach eine kalte Angelegenheit.

Beichthaus.com Beichte #00025458 vom 25.12.2008 um 17:20:16 Uhr (1 Kommentare).

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Gepullert ohne zu spülen

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Peinlichkeit München

Gepullert ohne zu spülen
Ich (w/24/Gelegenheitsmodel) muss dringend etwas beichten. Vor vier Jahren lernte ich jemand kennen, der mir sehr sympathisch war. Nach ein paar Wochen kam es zu unserem ersten Mal. Am nächsten Morgen ging ich auf die Toilette, und aus irgendeinem Grund habe ich vergessen zu spülen. Ich lag wieder im Bett, als mir einfiel, was ich vergessen hatte! Leider war es zu spät, da er schon im Bad war. Ich lief ganz rot an und verkroch mich unter der Decke. Als er wieder ins Bett kam, legte er liebevoll seinen Arm um mich und sagte keinen Kommentar darüber. Dafür war ich ihm sehr dankbar. Wir sind jetzt vier Jahre zusammen und ich bin sehr glücklich mit ihm. Schön, dass es noch Männer mit so viel Feingefühl gibt.

Beichthaus.com Beichte #00025439 vom 23.12.2008 um 18:57:04 Uhr in München (21 Kommentare).

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