Meine Zeit mit Pokémon

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Maßlosigkeit Verschwendung Games

Ich (w/Mitte 20) zocke in meiner Freizeit ständig Pokémon. Den Pokédex füllen, züchten und dann Eier ausbrüten, das perfekte Team für Onlinekämpfe zusammenstellen - ich liebe es. Ich freue mich außerdem wie ein Kind an Weihnachten auf die neuen Editionen, die 2016 erscheinen. Ich beichte, dass ich lieber Pokémon zocke und nicht genug bekomme, bis ich alles im Spiel erreicht habe, während meine Freunde feiern und Männer kennenlernen. Ich sitze lieber zu Hause und trainiere Pokémon - womit ich sogar mehr Zeit verbringe, als damals als Kind. Ich beichte, dass meine anderen Spiele im Schrank verstauben. Und ich beichte, dass ich richtig traurig sein werde, wenn irgendwann keine neue Edition mehr rauskommen sollte. Vor allem beichte ich aber, dass ich mich schäme, zu erzählen, dass ich gerne Pokémon zocke. Es macht nur so viel Spaß!

Beichthaus.com Beichte #00037918 vom 23.03.2016 um 23:28:16 Uhr (16 Kommentare).

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Lügen bei Online-Games

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Lügen Peinlichkeit Ignoranz Games

Ich (m) war früher viel in Warcraft 3 unterwegs, hier hatte ich auch einige "Internetbekanntschaften" gefunden. Viele in meinem damaligen Alter (14), aber auch zwei etwas Ältere - einer Mitte 20 und einer Mitte 30. Wir haben viele Abende mit Zocken verbracht und auch private Themen wurden manchmal ausdiskutiert. Wie es so war, haben wir uns anfangs etwas über uns erzählt, was auch normal ist, wenn man eine Zocker-Gemeinschaft bildet. Hier kam auch einmal die Frage auf, wie alt ich eigentlich sei. Dabei habe ich leider nicht ganz die Wahrheit gesagt und mich älter gemacht. Ich dachte zu diesem Zeitpunkt, dass die beiden mich sicher ausschließen würden, wenn sie wüssten, wie alt ich wirklich bin.


Das Thema kam eigentlich auch nie wieder auf, bis ich einen meiner anderen Warcraft-Bekannten in die Gruppe integrierte. Nach ein paar Wochen war dieser völlig integriert und hier kam es wohl zu einem Gespräch miteinander, welches auch das Alter beinhaltete. Da er offen erzählte, wie alt er ist und dass ich ja auch so alt sei, ist meine Lüge aufgeflogen. Leider wurde ich daraufhin ausgestoßen - trotz mehrmaliger Versuche, wieder in die Gruppe zurückzufinden. Auch mein anderer Bekannter wollte ab dem Moment nichts mehr mit mir zu tun haben. Ich wurde aus dem Clan geschmissen und habe alle Posten verloren. Jetzt, 14 Jahre später, kommt mir das noch manchmal ins Gedächtnis und ich weiß, ich hätte ehrlich sein sollen. Da hier wirklich private Dinge besprochen wurden, konnten die beiden ja nicht wissen, ob ich nicht vielleicht alles frei erfunden hatte und ob man mir überhaupt noch trauen kann. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00037917 vom 23.03.2016 um 23:20:10 Uhr (6 Kommentare).

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Ich bleibe nur wegen meinem Sohn!

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Falschheit Lügen Verzweiflung Partnerschaft

Ich hasse meinen Mann und bleibe - unserem Sohn zuliebe - trotzdem mit ihm zusammen. Er ist ein richtiger Großkotz und Besserwisser geworden. Früher konnten wir richtig viel Spaß haben, davon ist jetzt aber leider nichts übrig geblieben. Ab und an gibt es ein paar hellere Momente in unserer Beziehung, aber eigentlich streiten wir uns den ganzen Tag über zig Kleinigkeiten. Manchmal wünsche ich ihn mir einfach nur weit weg. Für mich wäre es ohne ihn schöner, aber für unser Kind nicht. Daher beiße ich die Zähne zusammen, in der Hoffnung, dass es wieder besser wird. Meine Beichte ist, dass ich mit einem Menschen zusammenlebe und auf heile Welt mache, den ich momentan nicht liebe!

Beichthaus.com Beichte #00037916 vom 23.03.2016 um 19:34:23 Uhr (12 Kommentare).

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Filme während der Zugfahrt

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Peinlichkeit Bahn & Co.

Ich (w/28) war vor etwa zwei Jahren, damals etwa zwei oder drei Tage vor Heiligabend, unterwegs nach Hause (komme aus Sachsen, wohne aber in NRW), um gemeinsam mit meiner Familie Weihnachten zu feiern. Ich fuhr im ICE, hatte mein kleines Netbook dabei und guckte mir einen Film an - mit Kopfhörern. Ich schaue gerne alte Heimatfilme aus den 50er Jahren und so einer lief auch während dieser Fahrt. Ich hatte bestimmt schon die Hälfte des Films gesehen, als sich durch den ziemlich vollen ICE eine Frau mittleren Alters durchzwängte und meinte: "Sie wissen, dass sie damit die anderen belästigen?" Ich wusste gar nicht, was sie meinte! Daraufhin erwiderte die Frau, dass man es doch erwarten könnte, dass Kopfhörer benutzt werden, wenn man in einem öffentlichen Verkehrsmittel einen Film schaut, das bekämen die anderen Leute ja auch alle hin.


Ich stellte peinlich berührt fest, dass die Kopfhörer zwar in meinen Ohren, aber nicht mehr in der Buchse waren, ich hatte sie wohl versehentlich herausgezogen. Ich habe mich entschuldigt, mir war das sehr peinlich, und die Kopfhörer dann wieder eingesteckt. Die Frau schimpfte daraufhin, dass das wohl für manche Leute zu viel verlangt sei, und hat noch weitergeschimpft, während sie zu ihrem Platz zurückgegangen ist. Ich konnte ja verstehen, dass sie und wahrscheinlich auch andere Leute sauer waren und bin - es war keine zuggebundene Karte, ich konnte also auch einen anderen Zug nehmen - am nächsten Bahnhof ausgestiegen und habe dann den nächsten Zug genommen. So schusselig war ich zum Glück nie wieder.

Beichthaus.com Beichte #00037915 vom 23.03.2016 um 18:42:39 Uhr (13 Kommentare).

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Handschlag beim Abiball

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Peinlichkeit Maßlosigkeit Schamlosigkeit

Ich habe in 2009 in einer westfälischen Kleinstadt mein Abi gemacht. Die Stufe war recht groß - es gab neben mir 120 andere Mitschüler. Nun habe ich nach meinem Wegzug in eine andere Studienstadt 2010 an der Abifeier unserer Nachfolger teilgenommen. Die Schwester meines ehemaligen Mitschülers S., mit dem ich nie besonders viel Kontakt hatte, feierte im besagten Jahr ihr Abi. Nun war natürlich ihre ganze Familie vor Ort. Ich habe die üblichen Gespräche mit ihm geführt und habe dann auch seine Eltern begrüßen wollen, da diese direkt neben ihm saßen. Also habe ich erst die Mutter freundlich gegrüßt und danach dem Vater die Hand gestreckt. Der Vater hat mich nur gemustert und mir den Handschlag verweigert.


Ich war völlig perplex, habe mich dann von S. verabschiedet und überlegt, was ich falsch gemacht haben könnte. Trotz vieler Überlegungen fand ich keine Erklärung und war wirklich brüskiert darüber. Ich habe gar geglaubt, er sei ein Rassist - wegen meines Namens und meinem südländischen Erscheinungsbild. Im Eifer des Gefechts habe ich S. über das blaue Netzwerk auch gleich geschrieben, ob sein Vater irgendein Problem mit mir hätte und was ihm einfalle, mich so bloßzustellen. Seine Antwort war kurz und knapp: "Mein Vater ist blind." Tut mir leid, lieber S., dass ich dich angefahren habe!

Beichthaus.com Beichte #00037913 vom 23.03.2016 um 15:01:32 Uhr (8 Kommentare).

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