Aus Frust in die Abhängigkeit

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Trunksucht Sucht Amstetten

Aus Frust in die Abhängigkeit
Meine schlimmste Sünde heißt Alkohol. Heute bin ich 26 Jahre alt und mein Leben verläuft in regelmäßigen Bahnen. Jedoch war das nicht immer so. Alles begann, als ich 16 Jahre alt war. Meine Mutter hatte sich damals neu verliebt und Hals über Kopf entschieden, dass wir mit ihm zusammenziehen. Ich konnte diesen Mann nicht leiden und flüchtete, wann immer ich konnte. In meiner neuen Schule lernte ich dann auch schnell Leute kennen, durch die sich mein Leben komplett änderte. Ich führte von da an ein Doppelleben. In der Woche die brave Tochter und am Wochenende Party. Ich begann zu rauchen, und zu trinken. Innerhalb weniger Monate trank ich, anstatt Wein und Bier, Whisky und Schnaps und auch die Häufigkeit nahm drastisch zu. Meine Mutter ahnte nichts, sie war ja auch nur noch mit ihrem Leben beschäftigt. So verging fast ein Jahr. Mit einer Wette wurden mir letztendlich die Augen geöffnet. Es ging darum, ob ich es für ein paar Tage schaffen würde, ohne Alkohol Spaß zu haben. Zum ersten Mal merkte ich, wie abhängig ich eigentlich schon war. Ich hatte keinen Spaß, schon nach ein paar Tagen folgten Entzugserscheinungen, meine Gedanken drehten sich nur noch um das eine Thema, ja sogar meine Hände fingen an zu zittern. Seit dieser Zeit habe ich keinen Tropfen Alkohol mehr angerührt.

Beichthaus.com Beichte #00026139 vom 23.04.2009 um 19:14:55 Uhr in Amstetten (14 Kommentare).

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Die Einrichtung des Büros

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Diebstahl Habgier Falschheit Arbeit Frankfurt

Ich (m/37) möchte beichten, dass ich einmal bei einem Arbeitgeber, der sein Geschäft geschlossen hat, gestohlen habe. Ich war dort sehr angesehen, weil ich meine Arbeit gut gemacht habe, man hat mir vertraut. Dieses Vertrauen habe ich missbraucht. Als die Firma abgewickelt wurde, war klar, dass eine Menge der Möbelstücke und Einrichtungsgegenstände entsorgt werden würden. Also habe ich nach und nach ein paar Sachen mitgenommen: eine Lampe, einen Spiegel, sogar Monitore und Drucker. Den Wert kann ich heute nicht mehr sagen, aber ich hätte die Sachen nie kaufen können. Zusätzlich habe ich mit meiner Stechkarte betrogen, ich habe abends nicht ausgestochen, sodass meine "Arbeitszeit" bis Mitternacht weiterlief. Diese Überstunden habe ich dann irgendwann als Freizeit genommen. Ich schäme mich heute dafür, aber die Firma existiert nicht mehr, ich kann nichts mehr tun. Das ist fünfzehn Jahre her.

Beichthaus.com Beichte #00026131 vom 22.04.2009 um 17:48:33 Uhr in Frankfurt (7 Kommentare).

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Durch Alkohol zum Choleriker

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Trunksucht Vandalismus Verzweiflung Last Night WG

Ich war gestern auf einer Grillparty, zusammen mit meinem Bruder, eingeladen. Ich trinke sehr selten Alkohol, weil ich es nicht vertrage. Gestern Abend allerdings haben wir alle gut viel Bier getrunken. Ich glaube, ich hatte fünf Bier. Bin dann mit meinem Bruder in der S-Bahn heimgefahren. Wir haben eine WG zusammen. Ich kann mich nicht mal mehr an die S-Bahnfahrt erinnern. Heute bin ich aufgewacht, mir tut alles weh. Ich habe Schürfwunden am ganzen Körper, eine Beule, Schrammen, mein Kiefer schmerzt beim Öffnen. Ich schaue mich im Zimmer um, überall Glasscherben, Blutflecken, der Wäscheständer liegt kaputt neben meinem Bett. Ich habe mir mit Socken einen Weg durch die Scherben zur Tür freigewischt. Die Wohnzimmertür ist hin, der Holzrahmen rausgerissen, die Scheibe zerschlagen, der halbe Flur ist voller Blut und Scherben. Im Wohnzimmer hängt der neue 24" Flachbildschirm von meinem Bruder nur noch am Kabel den Schreibtisch herunter. Mein PC liegt offen auf dem Boden, die Kabel sind rausgerissen. Überall ist es nass und stinkt nach Grind. Glasscherben und kaputte Tassen, Aschenbecher und so weiter liegen verstreut.

Ich musste zur Arbeit, habe heute einen wichtigen Termin. Mir wird schlecht, ich muss fast heulen. Als mein Bruder aufgewacht ist, meinte er nur, ich solle zur Arbeit gehen. Er mache das sauber. Er hatte sich anscheinend die Füße mit Glassplittern aufgeschlitzt und konnte kaum gehen. Ich fühle mich beschissen, was ist gestern passiert? Ich werde später mal mit meinem Bruder ausführlich reden. Wahrscheinlich bin ich wegen irgendwas tierisch ausgerastet. Ich hasse Alkohol, die Ausraster werden von Mal zu Mal heftiger. Nicht auszumalen, was passieren würde, wenn ich das nächste Mal zu viel trinke. Ich kann mich kaum auf die Arbeit konzentrieren, ich muss die ganze Zeit an meinen Bruder denken. Was habe ich nur getan, ich bin doch sonst so zurückhaltend und nett, was bewegt mich dazu, so auszuticken? Der Abend war so lustig und unterhaltsam, wir haben alle viel gelacht und geredet. Ich habe schlussendlich besoffen herumgewütet und so viel kaputtgemacht. Mein T-Shirt von gestern ist richtig üppig durchgeblutet, woher kommt das ganze Blut? Ich bin so durcheinander. Mir tut das alles so leid. Es war meine Schuld, da bin ich mir ziemlich sicher.

Beichthaus.com Beichte #00026128 vom 22.04.2009 um 10:32:37 Uhr (82 Kommentare).

Gebeichtet von buzzzkill
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Neuste Mode ohne Kosten

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Diebstahl Sucht Potsdam

Ich (m/36) beichte, dass meine Ex-Freundin mich dazu verführt hat, zu stehlen. Es ist schon einige Jahre her, als ich mit einer wirklich hübschen Frau zusammen war. Sie hatte jeden Tag andere Klamotten an und sah jedes Mal umwerfend aus. Die Männer drehten sich auf Straße nach ihr um. Anfangs wunderte ich mich, dass immer wenn wir zusammen shoppen waren, sie nur selten an die Kasse ging, zu Hause jedoch allerhand Zeug auspackte. Sie hatte eine schamlose Methode entwickelt, Sachen zu klauen. Selbstbewusst wie sie war, nahm sie einfach das was sie haben wollte, steckte es ein und verließ geradewegs den Laden. Alles mit einer Selbstverständlichkeit, die ich bis heute noch nicht erlebt habe.

Sie hat mich dazu verführt selbiges zu tun. Wenn kein Diebstahlschutz an der Ware war, habe ich dies auch getan. Nicht so selbstbewusst wie sie, weil mir jedes Mal das Herz stehen blieb, wenn ich den Laden verlassen habe, aber ich sparte während meiner Studienzeit dadurch eine Menge Geld. Ich habe nicht nachgerechnet, aber es waren sicher so um die 2-3.000 Euro, die ich während der Beziehung mit dieser Frau durchs Klauen einsparte. Danach habe ich das nie wieder getan. Wahrscheinlich kam ich mir damals einfach zu dumm vor, für etwas zu bezahlen, während meine Freundin ihre Klamotten umsonst bekam. Auch jetzt, 10 Jahre später, weiß ich, dass sie es immer noch tut.

Beichthaus.com Beichte #00026126 vom 22.04.2009 um 09:39:09 Uhr in Potsdam (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich betrüge meine Traumfrau

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Fremdgehen Stuttgart

Ich bin seit einiger Zeit mit meiner Freundin zusammen und liebe sie sehr. Sie erfüllt mich in jeglicher Hinsicht vollkommen und ich könnte mir kein besseres Mädchen vorstellen. Ich könnte mir sogar irgendwann vorstellen, sie zu heiraten, weil sie einfach die perfekte Partnerin für mich ist. Dennoch habe ich sie bereits mehrfach betrogen. Es waren immer nur irgendwelche ONS mit Diskobekanntschaften, die mir nichts bedeuteten. Es passierte auch nie aus eigenem Antrieb, sprich: Die Mädels haben mich angemacht und nicht umgekehrt. Der Sex mit meiner Freundin ist toll, aber es ist einfach angenehm fürs Ego wenn man merkt, dass man immer noch begehrenswert ist. Wir Männer sind eben triebgesteuerte Schweine.

Beichthaus.com Beichte #00026118 vom 20.04.2009 um 12:46:20 Uhr in Stuttgart (40 Kommentare).

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