Eine Beziehung ohne Leidenschaft

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Lügen Eifersucht Engherzigkeit Partnerschaft

Ich (m/20) bin seit über zwei Jahren glücklich mit meiner Freundin zusammen und liebe sie wirklich sehr. Bevor ich sie kennengelernt habe, hatte ich eine sehr abenteuerreiche Zeit. Aber sie hat es geschafft, mich an sich zu binden, weil sie einfach super zu mir gepasst hat. Ich konnte mit ihr Abenteuer erleben, sie hatte einen wahnsinnigen Sexualtrieb und wir hatten beide viel Luft zum Atmen. Heute ist das völlig anders. Unsere Wochenenden gehen selten über Fernsehabende oder Kinobesuche hinaus, weil sie auf etwas anderes keine Lust hat. Wobei sie immer so tut, als wären daran nur meine Vorschläge schuld. Hin und wieder treffen wir uns dann doch mit Freunden, was dann aber auch nicht spannender wird, weil ich sie auch da zu nichts Verrücktem motivieren kann. Wenn ich sie z.B. mit an den See nehmen will, um mit ihr dort rumzuknutschen, geht sie lieber wieder zurück zur Gruppe. Ich habe sie schon öfter darauf angesprochen, doch sie heult dann nur und macht mir Vorwürfe.


Wenn ich dann einmal einen Tag etwas ohne sie unternehme, bricht für sie eine Welt zusammen, da wir ja sowieso nur die Wochenenden zusammen verbringen können, da ich auswärts studiere. Meine Freundin hat aber auch eine psychische Störung und ist deshalb in Behandlung - deshalb ist ihr Klammern auch noch sehr verstärkt. Auch der Sex ist einfach viel langweiliger und weniger geworden, was aber auch daran liegt, dass ich nicht mehr so viel Lust auf dieselbe Leier habe. Zudem ist sie noch unglaublich eifersüchtig und kriegt Heulkrämpfe, wenn sie erfährt, dass ich mit anderen Frauen unterwegs bin. Obwohl ich meine Freundin über alles liebe, vermisse ich unglaublich oft die alte Zeit, in der ich so viele Abenteuer erlebt habe. Ich verbringe auch gerne Zeit mit anderen Frauen und flirte gerne mit ihnen, weil mir das Leidenschaftliche in meiner Beziehung fehlt. Und nein, ich meine nicht den Sex, ich meine das Gefühl, wenn man sich minutenlang gegenseitig in die Augen sieht, während sich der Vollmond in einen schwarzen See ergießt. Ich möchte beichten, dass ich meiner Freundin immer noch ins Ohr hauche, wie sehr ich sie liebe und dass ich immer mit ihr zusammenbleiben möchte, wenn sie wegen ihrer psychischen Störung am Boden ist - obwohl ich langsam anfange, an unserer gemeinsamen Zukunft zu zweifeln. Ich fühle mich noch immer zu ihr hingezogen, aber eine Beziehung ohne Leidenschaft und Romantik ist einfach leer.

Beichthaus.com Beichte #00032178 vom 05.11.2013 um 18:37:27 Uhr (14 Kommentare).

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Erholung von der Sitznachbarin

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Selbstsucht Lügen Feigheit Schule

Ich möchte etwas beichten, dass für viele vielleicht lächerlich klingen mag. Aber als ich (m) fünfzehn Jahre alt war, war ich fürchterlich in eine Klassenkameradin verknallt. Irgendwann wurden wir nebeneinander gesetzt und es war für mich der totale Horror. Mein ganzer Körper spielte verrückt und ich konnte mich auf nichts mehr konzentrieren. Aber nach knapp zwei Wochen blieb ihr Platz leer. Eine ganze Zeit lang. Wir erfuhren dann, dass sie eine Hirnhautentzündung hatte und im Krankenhaus lag. Dem Mädchen, das ich so liebte, ging es also unglaublich schlecht. Und für mich war es Erholung pur. Mir tut es so leid, vor allem da ich es danach darauf anlegte, dass der Lehrer mich wieder umsetzt - nahe ans Lehrerpult, wohin man gerne die Störenfriede setzt. Jahre später sah ich eben dieses Mädchen mit einigen Freundinnen im Bistro und wir sprachen über unsere Schulzeit. Mein Herz steht für sie zwar nicht mehr in Flammen, aber ich kann immer noch gut nachvollziehen, dass ich mal in sie verschossen war.


Sie erzählte dann doch tatsächlich von ihrem Krankenhausaufenthalt wegen der Hirnhautentzündung und sagte mir, dass sie die Genesungswunschkarte unserer Klasse noch immer habe. Das war der richtige Zeitpunkt, ihr zu beichten, wie ich damals empfunden hatte, aber stattdessen spielte ich ihr vor, dass ich in dieser Zeit ganz schön Angst um sie gehabt hätte. Dabei stimmt das nicht. Angst habe ich nie empfunden - obwohl wir alle wussten, dass ihr Zustand zeitweise kritisch war. Ich habe die Zeit ohne sie einfach nur genossen, weil mich ihre Gegenwart einfach nur fix und fertiggemacht hat.

Beichthaus.com Beichte #00032173 vom 04.11.2013 um 22:28:21 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Alternative zum Geldbeutel

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Diebstahl Dummheit Selbstsucht Habgier Shopping

Vor ungefähr einem halben Jahr war ich am Samstagabend allein unterwegs. Gegen 19 Uhr fiel mir dann ein, dass mein Kühlschrank leer war und ich nichts mehr zum Essen da hatte. Natürlich machte ich mich dann auf den Weg in ein größeres Einkaufszentrum, da ich dort mit Vorliebe einkaufe, um mich für das Wochenende zu verpflegen. Im Laden stellte ich zu allem Überfluss fest, dass ich meine Geldbörse vergessen hatte. Und das, kurz bevor die Geschäfte schließen - aber dass der Kühlschrank und die Küche komplett leer sind, konnte ich über das Wochenende kaum riskieren. Um kurz nach Hause zu fahren und den Geldbeutel zu holen, war ich zu weit entfernt. Deshalb beichte ich jetzt, dass ich mir an diesem Abend Lebensmittel im Wert von acht Euro unrechtmäßig angeeignet habe.

Beichthaus.com Beichte #00032118 vom 26.10.2013 um 09:34:16 Uhr (11 Kommentare).

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Abführmittel vom Mauerblümchen

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Boshaftigkeit Rache Dummheit Gewalt Partnerschaft

Ich lernte meinen späteren Ehemann kennen, als ich gerade 18 Jahre alt war. Ich war wohl das, was man als typisches "Mauerblümchen" bezeichnet - deshalb störte es mich auch nicht, dass er acht Jahre älter war als ich, denn es gefiel mir, dass sich überhaupt jemand für mich interessiert. Die ganze Beziehung stand jedoch unter keinem guten Stern. Wir waren gerade einmal vier Wochen zusammen, als er mich zum ersten Mal schlug. Wir fuhren im Auto und bekamen uns wegen irgendetwas in die Haare - deshalb rammte er mir mehrfach den Ellenbogen in den Bauch. Ich wollte dann aussteigen und zu Fuß weiterlaufen, nach langem Hin und Her ließ er mich dann auch raus. Aber als ich ging, kam sein Arm plötzlich von der Seite angeflogen. Er erwischte mich quer im Gesicht - mein Ohr brannte, das Auge tränte und ich stieg nach seinen Beschimpfungen und total gedemütigt wieder in das Auto. Ich hätte mich damals schon von ihm trennen sollen, aber ich traute mich nicht, da ich Angst hatte. Die Jahre vergingen, die Beschimpfungen, Schläge und Demütigungen jedoch nicht - sie wurden ganz im Gegenteil nämlich immer Schlimmer.


Ich heiratete ihn trotzdem, und wir bekamen zwei Kinder. Sie sind im Übrigen die Augensterne meines Lebens. Wirklich das Einzige, das an dieser Beziehung positiv war. Im Lauf der Zeit entfernte ich mich emotional immer weiter von ihm - ich wollte einfach weg, aber ich traute mich nicht. Inzwischen nutzte er auch die Kinder, um mich "unter der Knute" zu halten. Er drohte sogar damit, ihnen etwas anzutun, wenn ich "nicht spure". Da ich jedoch schon immer in der Pflege arbeitete und dadurch auch an verschiedene Medikamente herankam, überlegte ich mir etwas anderes. Ich nahm eine Flasche Abführmittel mit nach Hause und rührte es jeden Morgen in seinen Kaffee. Ich ignorierte hierbei auch die empfohlene Tropfenanzahl - er bekam immer das doppelte. Das Ganze ging über eineinhalb Wochen so, bis er sich bei mir über seine Verdauungsprobleme beklagte. Er käme von der Toilette einfach nicht mehr herunter. Natürlich wusste ich, woran es lag, ich sagte ihm aber nichts - die Flasche war ja irgendwann auch leer und ich ließ es bleiben. Bin ich nun ein schlechter Mensch, weil ich auf diese Art und Weise Rache übte? Übrigens: Wir sind seit zwölf Jahren geschieden, die Kinder sind teilweise schon volljährig und ich habe einen Menschen an meiner Seite, der mich auf Händen trägt - mein Leben hat sich also zum Guten gewandt.

Beichthaus.com Beichte #00032101 vom 23.10.2013 um 14:12:23 Uhr (21 Kommentare).

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Kotze im Wäschekorb versteckt

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Trunksucht Feigheit Ekel Unreinlichkeit Kollegen Bruchsal

Vor einigen Jahren war ich (m) mit zwei meiner Kolleginnen auf der Kirmes feiern. Spät in der Nacht gingen wir zu dritt in ihre Wohnung, da wir zuvor abgemacht hatten, dass ich bei ihr schlafen könne. Wir redeten noch etwas bei gemütlicher Musik, als mir plötzlich richtig übel wurde. Bier, Schnaps und Baileys forderten ihren Tribut. Ich entschuldigte mich, mal austreten zu müssen. Doch kaum hatte ich die Badezimmertür geschlossen, kam es mir schon den Hals hoch - das Klo hinter meinem Rücken. Ich übergab mich in ihr ganzes Bad, zur Toilette hat es einfach nicht mehr gereicht.


Der Versuch, es dennoch bis zur Schüssel zu schaffen, endete darin, dass Ihre zwei Teppiche, die Wanne und ihr Badschränkchen samt Utensilien nur so vor meinem Erbrochenen trieften. Damit sie nichts mitbekam, nahm ich aus ihrer Schmutzwäsche alte Handtücher und putzte alles mühsam weg. Nun hatte ich mindestens drei Handtücher, voll mit meinem Mageninhalt. Das Bad war zwar sauber, aber wohin mit den Handtüchern? In meiner Panik nahm ich den großen Schmutzwäschekorb, schüttete ihn aus und versteckte die Handtücher ganz unten - die andere Wäsche packte ich einfach wieder darauf. Alles Bestens! Ich habe mich gefreut wie ein Igel. Während ich mir dann vorkam wie MacGyver, hat sie nichts gerafft. Zwei Wochen später kam diese Kollegin dann allerdings auf mich zu und gab mir zu verstehen, dass sie die Handtücher gefunden hatte. Ich bin fast im Boden versunken. Sprachlos und mit knallrotem Kopf. Die Peinlichkeit war allerdings schnell hinüber, als ich somit feststellte, dass diese Frau wohl wochenlang nicht daran gedacht hatte, ihren Wäschekorb zu leeren. Zum Zeitpunkt meines Missgeschicks war er ja schon komplett voll - und dann braucht sie noch mal zwei Wochen?! Am Ende habe ich mich wohl mehr vor ihr geekelt, als sie sich vor mir.

Beichthaus.com Beichte #00032084 vom 21.10.2013 um 15:07:54 Uhr in Bruchsal (12 Kommentare).

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