Meine Frau und ich haben unüberbrückbare Differenzen!
Beichthaus.com Beichte #00038651 vom 21.08.2016 um 20:31:14 Uhr (16 Kommentare).
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Das Problem an der Sache ist, dass mich das vollkommen kalt lässt. Ich wusste von Anfang an, dass diese Beziehung nicht von Dauer ist und ehrlich gesagt bin ich sogar richtig froh für sie, dass sie mit jemandem wie mir nicht mehr zusammen sein zu muss. Sie hat um Längen Besseres verdient und ich bin total erleichtert, dass ich sie nun in meine Probleme nicht mehr reinziehen muss und sie mit meinen Sorgen belasten. Ich will, dass sie einen anständigen Mann bekommt, der denselben Kinderwunsch hat wie sie, der viel Geld verdient, der nicht lügen muss, der vielleicht sogar ihr Hobby teilt und der mehr aus seinem Leben macht, als ich es tue. Ich weiß, dass sie um einiges mehr unter dieser Trennung leiden wird als ich, da ich Beziehungsenden als das sehe, was sie sind: Ein Ende. Was rum ist, ist rum - egal wie sehr ich diese Person davor geliebt habe, aber sie ist ein sehr emotionaler Mensch und ich denke, dass sie das deutlich mehr mitnehmen wird als mich. Ich habe mehr oder weniger jetzt schon damit abgeschlossen und das einzige Problem, das ich haben werde, ist, das halbwegs vernünftig meiner Schwiegermutter, meiner Schwester und meinem Vater zu erklären und eben die Schuldgefühle, dass meine Frau - wenn die Wut bei ihr verraucht ist - das nächste halbe Jahr nichts essen und viel weinen wird.
Ich hoffe, sie sieht, dass eine Trennung von mir auf lange Sicht doch das Beste ist, was ihr passieren konnte. Ich persönlich will keine Scheidung. Ich habe damals versprochen, bis ans Ende meiner Tage verheiratet zu sein und das habe ich auch vor. Aber ein Leben ohne mich steht ihr um einiges besser zu Gesicht als ein Leben mit mir. Ich habe mir früher nie etwas unter "unüberbrückbaren Differenzen" vorstellen können - heute bin ich mittendrin. Und jetzt weiß ich nicht, wie es weiter geht.