Homöopathisches Mittel

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Lauschütz

Homöopathisches Mittel
Ich muss beichten, dass mir am letzten Samstag etwas ziemlich Peinliches passiert ist. Zur Vorgeschichte muss ich sagen, dass ich seit einer Weile einen ziemlich üblen Husten habe und am letzten Freitag beim Arzt war. Der hat mir daraufhin ein homöopathisches Mittel verschrieben. Das Ganze hat auch super gewirkt, nur hatte es eine ziemlich unschöne Nebenwirkung: Ich bekam ziemlich übel Durchfall. Letzten Samstag also war ich in einer Stadt in meiner Nähe. Ich habe ein paar Einkäufe erledigt, die ich schon länger machen wollte, merkte jedoch, als ich in einem Geschäft für Elektronikartikel stand, dass sich mein Magen-Darm-Trakt meldete. Es war allerdings auszuhalten. Weitere zehn Minuten später war es dann deutlich schlimmer geworden und ich beschloss, mich, ohne den gesuchten Artikel, auf den Rückweg zu machen, damit kein Unglück geschieht. Der Weg zum Auto hatte jedoch keine allzu positive Wirkung auf mich, um genau zu sein, schüttelte es alles ordentlich durch. Beim Einsteigen musste ich bereits ernsthaft abkneifen und wollte nur noch so schnell es geht nach Hause.

Der Heimweg dauert in der Regel 15-20 Minuten, ich verfiel jedoch in eine ziemliche Raserei - im wahrsten Sinne des Wortes. Verschlimmernd kam hinzu, dass ein Teil des Weges über ein Kopfsteinpflaster führte, ihr könnt euch sicher denken, wie gut mir das tat. Nach etwa fünf Minuten Fahrt merkte ich, dass ich es auf keinen Fall schaffen würde, ich drückte mir bereits meine Fingernägel in die Haut und ich wusste, noch fünf Minuten länger und ich würde mir in die Hose kacken. Also lenkte ich bei der erstbesten Gelegenheit am Rande der Stadt in eine kleine Seitenstraße, mit einem kleinen brachliegenden Flecken Land. Ich merkte bereits, dass ein paar Jogger diese Strecke offensichtlich gerne nutzten und nachdem ich gerade aus dem Auto gestiegen war, sah ich im Halbdunkel der Dämmerung einen Mann mit seinem Hund auf mich zu spazieren. Ich rannte also wie der Teufel zu den einzigen drei Bäumen weit und breit am Rand der Fläche und hockte mich mit runtergelassener Hose hin. Genau in diesem Moment kamen zwei junge Joggerinnen vorbei und ich musste mich, während mir eine - anders lässt es sich nicht beschreiben - Fontäne aus dem Arsch schoss und hoffte darauf nicht im Dämmerlicht entdeckt zu werden. Zu meinem Glück waren die Beiden zu sehr ins Gespräch vertieft. Sekunden später wurde ich mir des zweiten Problems bewusst. Der Mann mit dem Hund kam auf mich zu und der Hund schien ziemlich aufgeregt an der Leine zu zerren. Ich bekam eine ziemliche Angst, die sich in eine absolute Panik verwandelte, als ich sah, wie der Mann den Hund von der Leine ließ. Ich rechnete bereits damit, beim Kacken angesprungen und entdeckt zu werden.

Zu meinem Glück flitze der Hund quer über die Wiese und der Mann rannte ihm fluchend nach. So konnte ich schnell mein Geschäft beenden, riss die Hose hoch, stellte fest, dass ich nicht einmal Klopapier zur Verfügung hatte, und rannte schnell zum Wagen zurück - mit nasser Unterhose. Als ich gerade den Wagen wendete um nach Hause zu fahren sah ich, wie knapp meine Aktion gewesen war, als zwischen einigen Häusern, fast genau neben der Stelle, an der ich gewesen war, eine Reihe älterer Damen, offensichtlich bei einem Spaziergang auftauchte. Ich bin immer noch ziemlich peinlich berührt, wenn ich an die Aktion denke und dass ich mitten an einen Jogger-/Hunde-Weg geschissen habe, tut mir wirklich leid. Achja - geholfen hat das Medikament nicht, ich huste immer noch.

Beichthaus.com Beichte #00025614 vom 22.01.2009 um 12:16:23 Uhr in Lauschütz (45 Kommentare).

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Hundekot für die Nörglerin

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Rache Unreinlichkeit Zorn Tiere

Hundekot für die Nörglerin
Ich habe einmal einen Ausflug mit meinem Hund gemacht. Wir sind ein längeres Stück mit der Bahn gefahren. Mir ist irgendwann aufgefallen, dass mein Hund wohl groß musste, er wurde unruhig und schaute mich traurig an. Als wir dann angekommen waren, wollte ich so schnell wie möglich mit ihm von den Gleisen zu einer Wiese, jedoch war es zu spät. Er konnte es leider nicht mehr anhalten und ein paar Brocken fielen auf die Treppe. Eine ältere Frau, die gerade ihr Fahrrad abschloss, fing sofort an zu schreien, als hätte ich gerade 50 Leute umgebracht. Sofort schauten mich alle Leute in der Umgebung an und zwei Sekunden später stand einer dieser Bahnsheriffs hinter mir und behandelte mich wie einen Schwerverbrecher. Er brüllte mich, dass ich das augenblicklich weg machen sollte. Anmerkung: Seitdem der erste Brocken auf dem Boden gefallen war, und der Bahnsheriff auftauchte, hatte ich keine Möglichkeit, auch nur auszuatmen. Ich hatte auch nicht vor, einfach weg zu gehen.

Als ich dann unter den Augen aller Leuten eine Tüte, die ich extra für solche Sachen dabei hatte, aus meinem Rucksack holte und den Hundekot aufsammelte. Hatte diese behinderte Frau, die mich verpetzen wollte, nichts Besseres zu tun, als mich für alle Schandtaten der Hundebesitzer verantwortlich zu machen. Sie bezog sogar andere Leute mit ein. Während ich auf dem Boden rumkriechen musste. Als ich dann fertig war, und alle wieder ihres Weges gingen, schaute ich mich noch mal kurz um, dass mich auch keiner sieht. Als ich sicher war, dass es so ist, drehte ich vorsichtig die Tüte auf links und zerdrückte die Sch***e auf dem Fahrradsattel der netten alten Dame. Ich fühlte dadurch etwas besser und ich hoffe bis heute, dass sie, als sie zurück kam, keine Taschentücher dabei hatte.

Beichthaus.com Beichte #00025609 vom 20.01.2009 um 15:27:47 Uhr (54 Kommentare).

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Mein Chef, der arrogante Sack

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Hass Waghalsigkeit Chef

Mein Chef, der arrogante Sack
Mein Chef ist ein arroganter Sack mit einem abstoßenden Standesdünkel: Seinem Vater hat wohl mal ein Verlag gehört, der irgendwann pleite gegangen ist, aber er spielt sich auf wie einer von den ganz Großen. Er ist ja mit Personal aufgewachsen, mit Kindermädchen und Butler etc. Er gönne sich nur das Beste. Widerwärtig. Außerdem tut er immer so, als hätte er auf jedem Gebiet mehr auf dem Kasten als die dazugehörigen Fachleute. Irgendwie habe ich rausbekommen, dass er keine Ahnung im Umgang mit Computern hat. Er kann zum Beispiel noch nicht mal einen neuen Ordner anlegen, tut aber immer so, als könnte er jedem Informatiker das Wasser reichen. Richtig arrogant und hochnäsig der Mann. Letzte Woche habe ich ihn schon vor versammelter Mannschaft bloßgestellt, ohne dass er es gemerkt hat. Ich habe einer Kollegin geholfen einige Backups zurückzuspielen, als er auf einmal hinter mir stand und fragte, ob es Probleme gibt und er helfen könne (Er hat natürlich drauf spekuliert, dass ich keine Hilfe brauche, er weiß ja, dass ich recht kompetent in dieser Sache bin). Ich sagte: „Danke Chef, aber ich muss nur noch die Localhost-Floppy-File auf das Systemcache-Scrambler-Backup respawnen, dann sollte der Shortcutconfigurator wieder funktionieren…“ (diesen Nonsens habe ich mir extra für eine Situation wie diese ausgedacht). Er nur so: „Dann ist ja gut, ich dachte schon es wäre was Schlimmeres.“, verlässt den Raum und alle liegen am Boden vor Lachen.
Heute morgen hat er mit seinem neuen Antivirenprogramm geprahlt (dass jemand anderes für ihn installiert hat), dass es das beste und sicherste von allen sei. Vor rund zwei Stunden habe ich mich über das Firmennetzwerk in sein System eingeklinkt und ihm ein paar harmlose aber lästige Scherzprogramme in den Autostart gepackt, denen ich vorher so richtig böse Virennamen wie „Systemblaster64Bit“ oder „Virus4.26“ gegeben habe. Außerdem habe ich ihm mitten auf dem Desktop eine Textdatei mit dem Namen „Systemscan.log“ abgelegt, in der sämtliche persönlichen Daten, Passwörter, Adressen, Telefonnummern und Bankverbindungen, die ich auf dem System gefunden habe mit dem Zusatz „Data succesfully transfered to…[und dann eine fiktive IP-Adresse, die angeblich irgendwo in der russischen Provinz liegt]“ aufgelistet sind. Das Ganze dann noch bisschen mit ASCII-Art ausgestaltet, dass es auch wirklich böse aussieht. Gerade eben habe ich ihn hektisch mit kreidebleichem Gesicht an meiner Bürotür vorbeihetzen sehen. Heute wird noch ein lustiger Tag…

Beichthaus.com Beichte #00025608 vom 20.01.2009 um 14:44:58 Uhr (47 Kommentare).

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Wer findet mein Büro?

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Ignoranz

Bei uns im Betrieb kann man Gutscheine einlösen. Genauer gesagt bei mir im Büro. Die Leute, die ein Gutschein haben, müssen mein Büro erst einmal finden, was nicht gerade einfach ist. Mein Büro liegt wirklich ganz verzwickt und verwinkelt, und auch wenn die Leute das Büro finden, steht auf der Tür nicht drauf, dass die Gutscheine hier einzulösen sind. Aber jetzt zur eigentlichen Beichte: Wenn ich einmal pro Tag die Post wegbringe oder einfach im Hause unterwegs bin, sehe ich die Leute schon vorne am Empfang mit den Gutscheinen, ich weiß genau, die müssen zu mir. Ich sage natürlich nichts, gehe aber gemütlich in mein Büro setze mich hin und warte, einfach um zu sehen, wer den nächsten längsten Rekord in "mein Büro finden" schlägt. Die 21 Minuten wurden bis jetzt noch nicht geknackt! Aber ist schon cool zu sehen, wie die mit genervten und gehetzten Blick bei mir reinschneien.

Beichthaus.com Beichte #00025606 vom 20.01.2009 um 13:26:16 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Klatschgeräusche bei der Nachbarin

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Neugier Studentenleben Nachbarn

Die Klatschgeräusche bei der Nachbarin
Ich (w/21) lebe in einem Wohnheim mit sehr dünnen Wänden. Die im Badezimmer sind besonders hellhörig, sodass ich öfters, wenn ich kacken gehe, meiner Nachbarin beim vögeln zuhöre, was durchschnittlich sieben Mal pro Woche vorkommt. Es macht mich nicht unbedingt geil, es ist eher interessant, nur durch Akustik alles ziemlich genau verfolgen zu können. Vor ein paar Monaten hat es mehr geklatscht, vielleicht hat sie abgenommen.

Beichthaus.com Beichte #00025600 vom 19.01.2009 um 19:28:56 Uhr (30 Kommentare).

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