Der Scientology Aprilscherz

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Boshaftigkeit

An und für sich bin ich kein böser Mensch. Ich gehe jeden Tag arbeiten, freue mich auf meinen Job und habe eine Freundin, die ich über alles liebe und die meine Liebe erwidert. Ich bin Pazifist. Doch möglicherweise habe ich das Schlimmste getan, was man einem Menschen antun kann. Zur Erläuterung: Ein Freund meinerseits hat sich einst nen ziemlich miesen Aprilscherz ausgedacht und mich bei Sci*ntology angemeldet, und zwar im ganz großen Stil. Er hat sogar einen Fragebogen mit 120 Fragen wahrheitsgemäß mit meinen Angaben beantwortet, denen meine Adresse übermittelt und ihnen gesagt, ich möchte gerne Eintreten-das natürlich alles unter meinem Namen. Furchtbar lustig. Innovativ allemal. Er hat nur nicht daran gedacht, dass ich zum Arschloch werden kann. Nach etlichen Willkommensbriefen und -mails hab ich von ihm erfahren, dass er der Urheber des ganzen Spaßes ist. Wenn er wüsste, wer nächsten Montag bei ihm vor der Tür steht, würde er mich auf der Stelle in feine Scheiben filetieren.

Beichthaus.com Beichte #00021973 vom 08.06.2007 um 20:35:01 Uhr (9 Kommentare).

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Sehnsucht nach Erziehung

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Diebstahl Selbstsucht Friedland

Ich (m/25) habe in meiner Jugend das örtliche Altersheim bestohlen. Ich habe einfach regelmäßig den "Leergutkäfig" im Hinterhof geplündert. Zum Teil geschah dies am Ende sogar per Auto und Metallzange. Die Zange hatte ich auf einer Baustelle mitgehen lassen. Im Laufe der Jahre habe ich bestimmt 2.000 Euro zusammengeklaut. Aber da nie Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, bereue ich nichts. Zudem hatte ich so nie Geldprobleme als Jugendlicher. Allerdings hoffte ich besonders am Anfang, so mit 14, erwischt zu werden, um einmal kräftig den Arsch versohlt zu bekommen. Zu Hause geschah dies nämlich nie. Erst später entwickelte sich eine lukrative Geldquelle. Den erhofften "Arschvoll" habe ich dann mit Ende 15 zusammen mit meiner damals 14-jährigen Freundin erhalten, als wir auf einem Bauernhof beim Klauen erwischt wurden. Wir konnten nur so eine Anzeige und Anruf bei den Eltern verhindern.

Beichthaus.com Beichte #00021956 vom 06.06.2007 um 02:27:56 Uhr in Friedland (1 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Fang-Verträge für meinen Freund

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Schamlosigkeit

Ich bestelle irgendwelche sinnlosen Dinge im Internet, wie etwa Pheromone, Horoskope oder Pornoabonnements, bei denen ich weiß, dass sie einen fetten Haken haben und einem irgendwelche Verträge aufbrummen, immer auf den Namen eines guten Freundes. Wenn er mir davon erzählt, dass irgendwelche Firmen von ihm Geld haben wollen, bittet er mich um juristischen Beistand - irgendwann werde ich bestimmt einfach nur noch laut loslachen und mir damit fett Prügel einfangen - aber der Nervenkitzel ist es wert!

Beichthaus.com Beichte #00021955 vom 06.06.2007 um 02:20:50 Uhr (6 Kommentare).

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Wo ist der Vorgang?

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Faulheit Trägheit Arbeit Weinböhla

Ich lasse manchmal Vorgänge im Büro in der Rundablage verschwinden, wenn ich keine Lust habe, sie zu bearbeiten. Wenn der Vorgang benötigt und nicht aufgefunden wird, stelle ich mich dumm - irgendjemand wird sich schon finden, der das Ganze klären kann.

Beichthaus.com Beichte #00021954 vom 06.06.2007 um 02:16:14 Uhr in Weinböhla (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich hasse alles an der JVA!

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Hass Zorn Drogen Missbrauch Arbeit Polizei

Ich (m/26) arbeite seit zwei Jahren als Krankenpfleger in einer JVA. Jeden Tag in den letzten zwei Jahren musste ich die Dummheit, den Gestank und die Stupidität all der asozialen Gestalten da drin ertragen. Jeden Morgen, wenn wieder einer dieses Gesocks zu mir kommt und mit seinem Körpergeruch die Luft verpestet, würde ich ihm so liebend gerne mit einem stumpfen Gegenstand seine Drecksfresse einschlagen. Darf ich aber nicht, da wir ja in einem ach so tollen Sozialstaat leben, in dem jeder noch so große Assi von meinen Steuergeldern lebt. Selbst Sexualstraftäter, Kinderschänder und Mörder leben schön in dieser JVA auf meine Kosten. Ist nämlich ein offener Vollzug, in dem auch ein mehrfach rückfällig gewordener Sexualstraftäter nach einem Monat regelmäßig an Wochenenden beurlaubt wird. Ich muss mich jeden Morgen von all diesen Gesocks anmachen lassen, wenn ihnen mal wieder was an unserer Behandlung nicht passt. Aber schön auf meine Kosten erst mal ein neues Gebiss machen lassen, teure Medikamente aushändigen lassen und auch sonst auf der Schiene des "todkranken" Menschen fahren, damit sie noch mehr Vergünstigungen bekommen, als sie eh schon haben. Meine Wut über dieses System wird nicht gerade dadurch geschmälert, dass der Großteil meiner Kollegen Beamte sind, die den ganzen Tag in den Hafthäusern Kaffee trinken, sogar einmal in der Woche im Spätdienst Spießbraten-Essen veranstalten sowie regelmäßige Kicker- und Tischtennis-Turniere durchführen.

Dieses faule Dreckspack an Kollegen geht mir gleichermaßen so etwas auf den Sack wie die Gefangenen. Interessant ist auch der Knastdirektor, der tatsächlich so geizig ist, dass er sein kleines behindertes Segelboot regelmäßig von den Gefangenen auf Vordermann bringen lässt, anstatt es von einer Firma machen zu lassen. Dieses faule Beamtenpack, das ungefähr das Dreifache von meinem Gehalt bekommt, behindert mich auch noch regelmäßig in meiner Tätigkeit als Krankenpfleger. Ich könnte so kotzen, nur freut es mich tierisch, wenn ich in einem Monat meine neue Stelle antreten werde und all die gesammelten Schriftstücke, Aufzeichnungen im hausinternen E-Mail-Verkehr sowie mitgeschnittene Gespräche von sehr vielen Beamten anonym an mehrere deutsche Boulevardzeitungen schicken werde. Des Weiteren bescheisse ich schon seit über einem Jahr die Urinkontrollen der Gefangenen und durch mein Wirken sind schon mindestens 50 Gefangene in den geschlossenen Knast verlegt worden, weil sie alle "Opiate-, Kokain- oder Methadon-Positiv" waren. Verdient haben sie es alle, waren alle die größten Drecksäcke, die wegen Sexualdelikten einsaßen und das System wunderschön mit einem seligen Lächeln auf den Lippen ausgenutzt haben.

Reue? Nicht in diesem Leben denke ich. Schade nur, dass ich meinem Dreckschef, dem Leiter des Krankenpflegedienstes sein Verhältnis mit unserer Anstaltsärztin nicht nachweisen kann. Der Kerl vögelt die schon die ganzen zwei Jahre jeden Dienstag und Donnerstag, weil er ja noch die "Zugangsuntersuchung" mit ihr machen muss, während meine Kollegen und ich nach Hause gehen. Immerhin habe ich seiner verwöhnten Tochter vor drei Monaten bei einem hiesigen Bauernfest schön Ecstasy ins Bier geschüttet, wovon sie dann so dermaßen abgegangen ist, dass diese komplette mistige Kleinstadt noch heute davon redet und mein Chef seitdem wohl so einigen Stress zu Hause hat.

Beichthaus.com Beichte #00021947 vom 06.06.2007 um 00:34:29 Uhr (8 Kommentare).

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