Meine kleine Halbsünde

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Engherzigkeit Gewalt

Als ich noch 12 Jahre alt war und Schulschluss hatte, bin ich vom Parkplatz runtermarschiert um das Gelände zu verlassen. Ein extrem nerviger und total bekloppter Mitschüler von mir, der nicht mehr alle Tassen im Schrank hatte, Möchtegernfreund, Ausnutzer und größtes Arschloch, das ich je kennenlernen dürfte, fuhr auf seinem Rad neben mir und laberte mich voll. Ein damaliger Halbfreund (ja ich hab viele "Freund"-Kategorien) hat das gesehen und kam wutentbrannt auf uns zugerannt. Er schrie "Ich habe dir verboten ihn (mich) anzusprechen und jetzt hau ich dir aufs Maul!" Davon in Panik versetzt trat der Arsch dann in die Pedale. An dieser Stelle erläutere ich kurz das ich nicht wirklich der Mensch bin der so was plant oder solche Momente ausnutzt in den er spontan die Gelegenheit für so etwas wittert ohne jemals erwischt zu werden.

Jedenfalls, drehte ich als er Gas gab seinen Lenker auf die Straße. Später bekam ich Schaudern vor mir selbst. Es war kaum ein Gedanke, es war halb "Wille", halb Reflex. Meine Lehrerin fuhr heran und bekam den Mitschüler genau vor die Karre. Ich hoffte in dem Moment, dass ich ihn dadurch nicht mehr sehen muss, möge er überfahren werden. Aber nein, die Lehrerin fuhr auch nicht sehr schnell und konnte mit einer Vollbremsung gerade noch anhalten. Mit anderen Worten war mein gedankenloser "ungeplanter Reflexmord" schiefgegangen. Für den Typen der hinter dem Auto fuhr war es nicht so toll, er krachte genau hinten ins Auto und schlitzte sich die ganze Hand auf mit der er den Aufprall abfing.

Es war der "Boss" der anführenden Mobberwichser in meiner Klasse. Ich frag mich wieso ich das beichte, eigentlich war es keine Sünde in dem Sinne. Sünden begeht man bewusst, daß macht sie zur Sünde. Man weis das es Falsch ist, eigentlich. Aber ich glaub weil ich die Verkettung der Handlung die alles anstieß wie Dominosteine und das Endergebnis nicht wirklich bereue komm ich mir ein wenig wie ein schadenfroher Bastard vor. Hm, dass war meine Sünde, oder meine Halbsünde. Ich bereue sie... und freue mich auch über sie... glaube ich.

Beichthaus.com Beichte #00021896 vom 29.05.2007 um 07:40:52 Uhr (1 Kommentare).

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Dünnpfiff am ersten Tag

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Peinlichkeit Ekel Arbeit

Ich (m/21) hatte gestern meinen ersten Tag bei meinem neuen Arbeitgeber. Als ich dort um acht Uhr morgens ankam, merkte ich schon, wie die Nervosität in mir hochkam. Als mich mein neuer Chef begrüßte, konnte ich nicht anders: Ich fragte ihn, wo die nächste Toilette war, denn ich hatte ein "komisches" Gefühl im Bauch. Es kam, wie es kommen musste: Ich donnerte den übelsten Dünnpfiff aus meinem Darm und brauchte auch bestimmt 15 Minuten auf der Toilette. Mein Chef wartete im Raum vor der Toilette. Der hat sich bestimmt schon gewundert, warum ich da so lange brauche. Als ich rauskam, glaubte ich, dass er ein wenig gelacht hat. Hoffentlich hat er nichts gehört. Also Jungs und Mädels, ich kann euch nur einen Tipp geben: Bevor ihr eine neue Stelle antretet, immer schön Blockschokolade frühstücken.

Beichthaus.com Beichte #00021894 vom 29.05.2007 um 06:40:56 Uhr (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Busfahren macht nur hinten viel Spaß!

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit Bahn & Co. Gülze

Ich setze mich im Bus möglichst weit nach hinten, um a.) den jungen Gören, die da einsteigen und immer ganz hinten sitzen wollen, in den Auschnitt oder auf den Stringarsch zu schauen. Und wenn ich alleine hinten sitze, beim Mitaufsagen der Haltestellen nicht von den Leuten im vorderen Teil doof angeschaut zu werden. Mir macht beides sehr viel Spaß.

Beichthaus.com Beichte #00021884 vom 28.05.2007 um 23:37:19 Uhr in Gülze (2 Kommentare).

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Warum Frauen Schlampen sind und Männer Helden bleiben

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Sex Vorurteile

Haben wir uns das nicht schon alle mal gefragt? Warum sind Frauen, die mit vielen Männern schlafen "Schlampen" und Männer, die mit vielen Frauen schlafen, Helden?! Auf diese Frage liefere ich nun endlich mal eine Antwort. Also aufgepasst liebe Frauenversteher, Emanzen und andere Nichtswisser! Um die Situation zu erklären, fange ich mit dem Beispiel der Affen an. Dieses wähle ich, da die Affen unsere nächsten Verwandten im Tierreich darstellen und dem Verhalten unserer Vorfahren wohl am nächsten kommen. Affen leben in sozialen Verbänden genauso wie wir Menschen. Sie rotten sich in Sippen zusammen, in denen das ranghöchste Männchen das Sagen hat. Warum? Affenfrauen, genau wie Menschenfrauen, sind das ganze Jahr über paarungsbereit, bzw. können das ganze Jahr über schwanger werden. Nicht wie etwa Rehe, die sich nur in einer bestimmten Zeit im Jahr paaren können. Affen paaren sich also das ganze Jahr über. Wie die Menschen. Daher müssen Männchen und Weibchen ständig verfügbar sein, um dem Paarungstrieb nachzukommen.

Wer bekommt aber in der Affensippe die Weibchen ab? Natürlich das dominante Männchen! Warum? Zwei Gründe spielen hier eine Rolle: Weil es das dominante Männchen ist. Es muss ja einen Grund haben, warum es das dominante Männchen ist: Weil es schneller, stärker oder klüger ist, als der Rest der Affenbande. Instinktiv erkennt das Affenweibchen, dass die Gene dieses Männchen wohl besser sein müssen, als die der anderen Männchen. Ein weiterer entscheidender Punkt ist der soziale Status, den der Oberaffe innehat. Er ist der Boss, er hat das meiste Fressen, kann seine Nachkommen am Besten verteidigen, hat die schönste Höhle, die meisten Weibchen, und so weiter. Dieser soziale Status zeigt dem Weibchen, dass er der ideale Partner ist, da ihre Nachkommen hier die größten Überlebenschancen haben. Auf Menschen kann man dieses Verhalten fast 1:1 übernehmen. Frauen suchen sich instinktiv die dominanten Männchen heraus. Hier gelten die gleichen Gesetze wie bei den Affen. Dies hat die Natur so eingerichtet, um sicherzustellen, dass das beste Genmaterial weitergegeben wird und das schwache verkümmert.

Wie sieht es denn jetzt eigentlich generell mit Männern und Frauen aus? Männer haben eine unbegrenzte Anzahl an Samenzellen. Theoretisch könnten wir täglich Dutzende von Frauen schwängern und damit unendlich viele Nachkommen zeugen. Frauen dagegen haben nur eine sehr begrenzte Anzahl an möglichen Nachkommen. Daher ist es sehr natürlich, dass Männer versuchen so viele Weibchen wie möglich zu begatten, um so viele Gene weiterzugeben wie möglich. Dass in unserer heutigen Zeit die Schwangerschaft eher nicht gewollt ist, spielt dabei keine Rolle. Das Unterbewusstsein, das in Tausenden von Jahren Evolution unseren Sexualtrieb geformt hat, kann sich nicht in ein paar Jahrhunderten anpassen. Also versucht der Mann, von Natur aus, so viele Frauen wie möglich ins Bett zu bekommen. Dabei kommen Schlüsselreize zum Tragen, die von der Frau ausgesendet werden. Die Beschaffenheit des Körpers beispielsweise ist da sehr entscheidend. Anders als die Frau kümmert er sich nicht um den sozialen Status, sondern nur um die Gene. Die Frau allerdings muss von Natur aus sehr wählerisch sein, da sie eben nur eine beschränkte Anzahl an Nachkommen haben kann. Sie sucht sich daher ihren Partner nach Genen und sozialem Status aus.

Wie wir vorher schon festgestellt haben, liegt in beidem eine enge Verknüpfung vor (hoher Status wird als gute Genanlage wahrgenommen). Daher stehen Frauen auf Kerle in dicken Autos und teuren Anzügen, die ihnen viel Schmuck schenken. Es lässt sich unterbewusst denken, dass ihre potenziellen Nachkommen hier in guten Händen wären und gute Gene erhalten. Wenn nun eine Frau nicht wählerisch agiert, sondern jeden beliebigen Typen über sich drüber lässt, wird das unterbewusst von den anderen Mitgliedern dieser Gesellschaft (Sippe) als asozial (unnatürlich) aufgenommen. Sie widerspricht ihrem angeborenen Auslesemechanismus und nimmt aber trotzdem die Vorzüge des sozialen Status der Kerle in Anspruch (Geschenke, Gesellschaft etc.). Dies stößt bei uns unwohl auf und diese Frauen werden dann als "Schlampen" dargestellt. Nun wissen wir endlich, warum Männer im Recht sind, wenn sie mit so vielen Frauen wie möglich Sex haben und Frauen schlichtweg Schlampen sind, wenn sie es tun. Jetzt wird doch auch klar, warum Tussis auf einmal auf Kerle stehen, auf die sie vorher nicht standen, wenn sie auf einmal eine Karre am Start haben! Oder warum die Proleten und Angeber immer alle Frauen abstauben! Ha, und wieder ein Rätsel der Menschheit geklärt. Mit diesen Worten verabschiede ich mich für heute, Hohepriester der Männerrevolution, Dirty D.

Beichthaus.com Beichte #00021883 vom 28.05.2007 um 22:46:22 Uhr (16 Kommentare).

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“Beichte

Mein Vergnügen mit den Pickeln

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Ekel Unreinlichkeit

Ich liebe es, Pickel auszudrücken. Einfach geil, wenn man die weiß-gelbliche Oberfläche mit beiden Fingernägeln zusammenpresst bis ein Pickel explodiert und meistens auch noch den Badezimmerspiegel vollsprenkelt. Danach noch etwas drücken, bis er ausblutet. Meistens fließt noch ein dickflüssiger Eiterpropf nach, danach heilt der Pickel meistens. Aber hin und wieder bildet sich ja der Eiter nach, dann kratze ich gerne die Oberfläche ab und drücke ihn erneut aus. Wenn die Bakterien tiefer in die Haut gelangen und sich alles entzündet kriegt man mit etwas Glück eine Zyste, die ist dann dreifach so groß und enthält mehr Eiter, als man glauben mag. Das ist dann richtig eklig und meistens sehr schmerzhaft. Naja, mir sagt zwar jeder, dass ich nicht dran rumfummeln soll, aber ich kanns einfach nicht anders. Vielleicht ist das eine masochistische Ader von mir? Ich meine was machen denn bitte diese ganzen Pickelsession-tanten aus diesen Kosmetiksalons, die vorpubertierende Eiterbaustellen entpickeln dürfen?

Beichthaus.com Beichte #00021879 vom 28.05.2007 um 12:12:43 Uhr (4 Kommentare).

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