Wasserschildkröte

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Neid Mord Kinder Tiere

Als ich noch klein war, so ca. 10 Jahre alt, hatte einer meiner Freunde zum Geburtstag eine Wasserschildkröte bekommen. Zunächst freute ich mich für ihn und war von dem mir bis dato unbekannten Tier beeindruckt. Im Verlauf der nächsten Woche gab es allerdings für meinen Freund nur noch ein Gesprächsthema, nämlich seine achso tolle Schildkröte. Er fing an damit herumzuprahlen und behauptete sie könne bis zu 2 Tage unter Wasser bleiben ohne einmal Luft zu holen.
Weil ich da so meine Zweifel hatte, legte ich eines Tages bevor ich sein Haus verließ, einen großen Stein auf ihren Panzer. Was mit dem Tier passierte kann sich sicher jeder denken. Also bitte ich um Vergebung, ich war jung und ahnungslos. Sorry Tobi.

Beichthaus.com Beichte #00026911 vom 27.08.2009 um 18:01:44 Uhr (34 Kommentare).

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Steine auf Autos geworfen

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Feigheit Vandalismus Kinder

Vor Jahren fanden ich und eine Freundin aus der Nachbarschaft es unheimlich cool Steine die nahe gelegene Böschung hinunterzuwerfen. Da dort auch eine Straße verläuft kam es nicht selten vor dass wir uns vor wütenden Autofahrern versteckten. "Cool" wie ich damals war blieb ich jedoch am Rand des Abhangs stehen als ich einmal eine Windschutzscheibe mit einem riesen Wacken traf. Als nach wenigen Minuten die Autofahrerin hinter mir auftauchte und nach meiner Adresse fragte verschwand meine Pseudo-Gelassenheit natürlich schnurstracks und ich war kurz vorm heulen.
Bei mir zu Hause angekommen sprach die Dame mit meiner Mutter an der Tür und sie einigten sich wohl. Währenddessen saß ich im Wohnzimmer und heulte Rotz und Wasser aus Angst vor einer Strafe, die ich aber anschließend nie bekam. Ich weiß bis heute nicht warum, aber meine Mutter fand die ganze Schose wohl ziemlich witzig.

Beichthaus.com Beichte #00026870 vom 17.08.2009 um 20:23:01 Uhr (25 Kommentare).

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Agression gegen Enten

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Mord Aggression Kinder

Als ich circa noch 7 Jahre alt war, bin ich des öfteren zu meinen Nachbarn gegangen um seine Enten zu füttern. Ich mochte diese Tiere eigentlich immer ganz gerne bis mich eines von den Viechern in den Finger gebissen hat. Daraufhin war ich so wütend, dass ich die im Stall liegenden Pflastersteine genommen hab und auf die Enten geworfen habe. Ein paar davon sind an den Verletzungen gestorben. Als ich wieder bei Sinnen war und gemerkt habe, was passiert ist, sammelte ich die Pflastersteine wieder ein und legte sie wieder an ihren ursprünglichen Platz zurück. Mein Nachbar hat sich am Abend nur gewundert, warum denn ein paar von seinen geliebten Enten tot im Stall lagen. Ich hab bis heute niemanden davon erzählt. Mir tut es auch Leid. Aber seitdem hasse ich Enten!

Beichthaus.com Beichte #00026850 vom 12.08.2009 um 14:19:18 Uhr (33 Kommentare).

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Vollschlanke im Aufzug

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Hass Hochmut Vorurteile Ernährung

Ich wohne im sechsten Stock eines Gebäudes in einer Großstadt und im zweiten Stockwerk befindet sich eine Organisation, die fürs "Abnehmen" zuständig ist. Die haben gegen Abend immer ihre Gruppentreffen und wenn ich müde aus der Arbeit heimkomme stehen häufig im Erdgeschoss halbe Viehherden von Fettmassen herum - auf den Aufzug wartend, obwohl sie ja eigentlich auch die Treppen ins zweite Obergeschoss benutzen könnten, da sie ja abnehmen wollen. Folglich passen in den Aufzug statt vier Personen nur zwei wonnig beleibte Dickies. Das nervt mich total, da ich es möglichst vermeiden möchte, mit diesen Vollschlanken gemeinsam im Aufzug zu fahren, da ich dann Platzangst kriege. Eine einzelne Frau von diesem Kaliber füllt schon 80 Prozent des Fahrzuges aus. Und einmal passierte es, dass ich wieder so eine Horrorfahrt mit einem Ungetüm hatte und der stinkende Fleischberg, der wohl an meinem Gesichtsausdruck merkte, wie unangenehm mir die Fahrt war, sagte ganz frech mit einem hämischen Grinsen: "Sie können ja den Aufzug benutzen." Empfangen wurde sie im zweiten Stockwerk von einer anderen Seekuh, welche Sie freudig mit "Hallo Frau M., haben Sie schon für Ihren Urlaub nächste Woche gepackt?" begrüßte.

Nun kannte ich also den Namen meiner Minutenpeinigerin. Am kommenden Montag wusste ich, dass sie im Urlaub sein würde, aber trotzdem Gruppentherapie angesagt sein dürfte. Also bestellte ich bei einem Lieferdienst zehn riesige Partypizzen auf den Namen der Frau und an die Lieferadresse der Abnehmgruppe. Da ich kein Krimineller bin, fing ich den Pizzafahrer unten an der Eingangstür ab und bezahlte die ganzen Pizzen und sagte, bei der Überraschungslieferung solle er doch bitte sagen, dass es ein Abschiedsurlaubsgeschenk von der Frau M. sei. Dadurch, dass ich die Pizzen bezahlte und vorgab, es sei ein Geschenk der Frau war die Chance groß, dass die Dickies die Pizzen annehmen und nicht verweigern würden. Mein Ziel war es die Dickies fertigzumachen- damit sie noch fetter werden. Ich hasse es nämlich, wenn Menschen die Kontrolle über ihr eigenes Körpergewicht verlieren und nur noch Fressen und Futtern im Kopf haben und unästhetisch aussehen. Das Schmatzen einer pizzafressenden Horde Schweine hallte übrigens durch den gesamten Hausgang. Herr vergib mir, denn ich habe gesündigt. Wer frei von Schuld ist, werfe den ersten Stein.

Beichthaus.com Beichte #00026708 vom 21.07.2009 um 14:54:22 Uhr (80 Kommentare).

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Die Spuren des Unfalls verwischt

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Waghalsigkeit Vandalismus Auto & Co.

Die Spuren des Unfalls verwischt
Ich mache gerade den Führerschein. Meine Eltern fuhren übers Wochenende weg und ich wollte auf unserem Hof ganz allein parken üben, also habe ich mir mit Kreide eine Parklücke aufgemalt. Zwar hatte ich das Tor geschlossen und wir haben hohe Hecken, aber ich wollte dennoch ungern von den Nachbarn beobachtet werden. Morgens, als ich mich unbeobachtet fühlte, fuhr ich das Auto aus der Garage und versuchte einzuparken, was nicht so ganz gelang. Dann hatte ich wieder Angst vor den Nachbarn und ließ es lieber bleiben. Ich fuhr das Auto wieder in die Garage und versuchte es am Abend nochmal, als es dämmerte und regnete.
Ich fuhr also wieder langsam aus der Garage raus, als es plötzlich krachte. Ich war mit dem Außenspiegel an die Mauer der Garagenöffnung gefahren. Total geschockt versuchte ich ruhig zu bleiben und fuhr wieder rein. In der Mauer (zum Glück kein Stein sondern nur Putz) klaffte ein Loch, die Führung des Tores hatte Glück im Unglück. Verzweifelt habe ich den Außenspiegel geputzt und hatte insofern Glück, dass es nur die Plastikverkleidung getroffen hat und nicht den Lack! Nach gründlicher Reinigung sind nur noch winzige weiße Kratzer zu sehen, die ich mit schwarzem Stift noch abgedunkelt habe. Das Auto ist nur geleast und geht in 3 Wochen wieder weg, ich bete, dass es bis dahin nicht bemerkt wird oder mein Vater denkt, den Kratzer habe meine Mutter dem Auto zugefügt, denn dank ihr zieren schon mehrere den Wagen.
Viel problematischer war die Wand mit ihrem Loch von ungefähr 10x4cm! Ich überlegte verzweifelt was ich damit machen sollte. Mein Blick fiel auf eine Packung Silikon für Fugen. Damit bastelte ich in einer Stunde eine neue Wand, gefüllt mit den rausgebrochenen Stücken. Meine weiße Silikonwand strich ich dann mit irgendwelcher weißen Farbe vom Dachboden nochmal über und modellierte mit den Fingern ein ähnliches Muster wie der Rest der Wand.
Ich bete so sehr, dass das alles nie bemerkt wird, sonst kann ich es vergessen mit meinem baldigen Führerschein mit dem Auto meiner Eltern zu fahren. Mir fällt auch keine Erklärung ein, falls sie die Silikonwand bemerken. Vorhin sind sie heimgekommen. Bisher läuft alles gut.

Beichthaus.com Beichte #00026698 vom 19.07.2009 um 18:25:23 Uhr (22 Kommentare).

Gebeichtet von 07854
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