Eskapaden in der Januarnacht

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Trunksucht Ekel Unreinlichkeit Maßlosigkeit Last Night

Ich (m/20) war vor fast genau zwei Jahren mit zwei Kumpels in der Stadt unterwegs. Zuerst lief es nur darauf hinaus, dass wir irgendwo essen gehen wollten und dann noch ein kleines bisschen durch die Stadt gehen. Leider, wie das nun mal so ist, blieb es nicht dabei und es wurde ein wirklich heftiger Abend. Ab einem bestimmten Punkt weiß ich nichts mehr und nur aufgrund von Erzählungen konnten wir die Geschichte letztendlich vervollständigen. Zuerst haben wir in einem nicht gerade billigen Restaurant gegessen und drei Flaschen Wein im Wert von 70 Euro vernichtet und sind anschließend auf Raubzug durch die Bars der Stadt gegangen. In einem irischen Pub, in dem wir uns oft blicken ließen, verdrückte jeder von uns mehrere Shots Wodka und wir zogen weiter in eine Art "Metal-Kneipe", in der wir uns jeder Whiskey-Cola bestellten.


Das Problem dabei war nur, dass man Whiskey im Glas und Cola aus einem Glaskrug getrennt bekommt und man das Mischverhältnis selbst bestimmen kann. Ich war, laut Erzählung meiner Freunde, allerdings schon so breit, dass ich mir das Glas Whiskey pur rein schüttete und anschließend den ganzen Krug Cola mit der Frage "Warum schmeckt das so komisch?" hinterher kippte. Ab da gingen mir die Lichter aus und laut meinen Kumpels wurde ich, da ich etwas größer und dadurch auch schwerer als andere bin, von vier Männern nach draußen getragen, wo ich mir erst mal die Seele aus dem Leib kotzte. Anschließend mussten wir noch ein kleines Stück mit dem Zug fahren, da wir etwas außerhalb wohnten. Also krochen und torkelten wir zum Bahnhof und hinterließen eine Spur der Vernichtung aus Erbrochenem. Im Zug gingen bei mir scheinbar alle Sicherungen durch und ich flutete das Zugabteil förmlich mit meiner Kotze. Ob fremde Leute anwesend waren, weiß ich nicht mehr, ich wollte nur noch, dass es aufhört.


Letzten Endes schaffte ich es dann doch noch, an der richtigen Station auszusteigen, verabschiedete mich von meinen Kumpels und torkelte nach Hause. Auf dem Weg nach Hause machte ich allerdings bei einem Supermarkt Halt und hielt ein ca. zweistündiges Nickerchen, bevor ich mich wieder auf den Weg machte. Da mein Zimmer im ersten Stock unseres Hauses lag und wir eine wirklich steile Treppe hatten, verbrachte ich den Rest der Nacht in der Badewanne, die im Erdgeschoss lag. Am nächsten Morgen erfuhr ich von meinen Freunden, dass der Schaffner des Zuges aufgrund meiner Kotzattacke die Polizei eingeschaltet hat und die beiden ungefähr fünf Stationen zu früh ausgestiegen sind, da sie Angst hatten, verhaftet zu werden. Seit diesem Abend habe ich immer nur noch ganz wenig getrunken, und wenn ich etwas mehr getrunken habe, dann nur so viel, bis ich wusste, dass es reicht. Das alles erzähle ich aus einem Grund: Solltet ihr an einem Samstag im Januar 2013 in Nürnberg unterwegs gewesen sein und habt jemanden gesehen, der manche der hier aufgeführten Dinge getan hat, dann Glückwunsch: Ihr habt mich gefunden! Ich möchte mich hiermit in aller Form bei all den Menschen entschuldigen, denen ich in dieser Nacht zu Last gefallen bin, ganz besonders bei den Leuten, die meine Hinterlassenschaften im Zug beseitigen mussten. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00034924 vom 22.01.2015 um 09:51:23 Uhr (8 Kommentare).

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Sehnsucht nach der wilden Zeit

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Trunksucht Drogen Waghalsigkeit Last Night Schlüchtern

Ich (m/41) hatte vor 20 Jahren eine richtig wilde Zeit. So ziemlich jeder kennt das, wenn man in seiner Ausbildung das erste Mal sein eigenes Geld verdient und so nach und nach mit seinen Kumpels in die große weite Welt hinauskommt und Abenteuer erlebt und Erfahrungen sammelt. Im Alter zwischen 17-20 waren unsere "goldenen Jahre", in denen wir an jedem Wochenende von unserem Provinzkaff in die große Stadt fuhren und dort mächtig auf den Putz hauten. Wir waren damals eine typische Viererbande und hatten eine Menge Spaß. Es wurde gesoffen, es wurden Drogen konsumiert, wir stiegen in Striplokalen ab, gaben uns mit teilweise wirklich zwielichtigen Typen ab, und wenn wir in unserer Notgeilheit kein Mädel aufgerissen haben, ging es teilweise auch ins horizontale Gewerbe, wenn ihr versteht, was ich meine. Und morgens wachte man in irgendwelchen fremden Betten auf oder hatte plötzlich gefärbte bzw. gar keine Haare mehr.


Man kann wirklich sagen, dass wir in unserer Jugend was erlebt haben und ich bin auch froh darüber, das alles erlebt zu haben, auch wenn es ein paar Mal echt übel für uns hätte ausgehen müssen. Heute bin ich glücklich verheiratet, Vater von drei Kindern und wohne in einem schönen Vorort von Nürnberg. Meine Jugendfreunde habe ich ab meinem 30. Lebensjahr mehr oder weniger aus den Augen verloren und ich habe mich auf meinen Beruf und meine Familie konzentriert. Vor einigen Wochen ergab es sich allerdings, dass die "Jungs" wieder zusammengetrommelt wurden, da ein vierzigster Geburtstag anstand und das Geburtstagskind uns alle zur Feier eingeladen hat. Zuerst ging es fein Essen mit den Freunden und deren Ehefrauen, hinterher allerdings, nachdem der Wein schon fleißig floss, entschieden sich die alten Freunde, noch ein bisschen spazieren zu gehen. Und es kam, wie es kommen musste: Wir sind in dieser Nacht wieder jung geworden und haben all die verrückte Scheiße abgezogen, die wir als Jugendliche schon getrieben haben. Ich habe in dieser Nacht so viel gesoffen wie sonst in einem Jahr nicht und wir waren in der örtlichen Rockfabrik und haben uns dort halb zu Tode gefeiert.


Auch eine kleine pflanzliche Erfrischung, die wir uns hinter der Disco holten, durfte nicht fehlen. Morgens bin ich dann extrem verkatert und nach Kippen und Gras stinkend auf meiner Couch aufgewacht. Seit dieser Nacht fühle ich mich wie wach gerüttelt und ich habe das Bedürfnis danach, genau diese Dinge wieder und immer wieder zu tun. Genau wie in unserer "wilden Zeit". Und ich habe letztens erschrocken realisiert, dass ich nun das bin, was ich als Jugendlicher nie werden wollte: Ein Spießer aus dem Vorort mit Frau und Kindern. Und ich merke, dass mir meine Familie mit jedem Tag ein Stückchen mehr auf den Sack geht. Zwar fällt mir langsam auf, dass ich jetzt älter werde und jeder irgendwann mal zur Ruhe kommen sollte, aber das interessiert mich nicht. Jeden Freitagabend, wenn ich mit meiner Frau auf der Couch sitze und wir fernsehen, kitzelt es mich in den Fingern, die Jungs anzurufen, damit wir wieder die Stadt unsicher machen können. Noch kann ich mich beherrschen - doch ich weiß nicht, wie lange. Ich möchte beichten, dass ich in meinem derzeitigen Umfeld, meiner Familie, nicht sonderlich glücklich bin und ich mich danach sehne, meine alte Truppe wieder zu sehen, damit wir wieder ordentlich auf den Putz hauen können. Natürlich liebe ich meine Frau und meine Kinder, aber manchmal finde ich, dass sich eine Art Druck in mir aufbaut, den es loszuwerden gilt. Vergebt mir meinen Egoismus.

Beichthaus.com Beichte #00034922 vom 21.01.2015 um 22:18:38 Uhr in Schlüchtern (24 Kommentare).

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Verheimlichte Potenzpille

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Lügen Falschheit Feigheit Nürnberg

Ich (m/31) nehme jetzt schon seit über einem halben Jahr eine Potenzpille ein, bevor ich mit meiner Frau Sex habe. Ohne Pille ist es schon sehr schwer für mich, eine richtige Erektion zu bekommen, ich verspüre zwar sehr viel Lust auf Sex, aber da macht mein Penis einfach schlapp - seitdem ich die Potenzpille nehme, ist der Sex wieder richtig gut. Es ist meistens so, dass ich eine halbe Tablette nehme, die dann auch für ganze zwei Tage reicht. Meine Frau weiß nichts davon - ich wollte ihr zuerst nichts sagen, aber jetzt, nachdem ich sie schon ein halbes Jahr nehme, fällt es mir immer schwerer, darüber zu reden oder dieses Thema anzusprechen. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00034603 vom 15.12.2014 um 13:56:22 Uhr in Nürnberg (15 Kommentare).

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Graffiti an der Hauswand

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Vandalismus Aggression Gewalt Zorn Last Night Günzburg

Graffiti an der Hauswand
Meine Frau und ich sind von Nürnberg weg und in eine ländlichere Gegend gezogen. Wir haben uns ein Haus gebaut, dessen Kredit ich die nächsten 25 Jahre zurückzahlen werde. Aber wir haben uns etwas Eigenes geschaffen und sind raus aus der Stadt, so wie wir es immer vorhatten. An dem Tag, an dem die Fassadenmaler fertig geworden waren und das Gerüst abgebaut hatten, wurde ich in der Nacht wach und dachte mir, dass ich mich auf den Balkon setzen könne, um frische Luft zu schnappen. Bis ich ein zischendes Geräusch hörte und kurz darauf feststellen musste, dass ein Sprayer sich auf unserer neuen Hauswand verewigte. Die Fassade hatte mich gut 12.000 Euro gekostet! In dem Moment bekam ich so eine Wut, dass ich es gar nicht in Worte fassen kann. Ich schlich nach unten und ging aus der Seitentür hinaus - der Typ schien mich nicht zu bemerken.

Als ich ihn anschrie, was er da mache, holte er etwas aus seiner Tasche und ich dachte, er wolle auf mich schießen. Da brannten bei mir alle Sicherungen durch und ich begann, wie von Sinnen auf den Sprayer einzuschlagen. Eigentlich bin ich ein friedfertiger Mensch, aber dieses Subjekt bekam meinen ganzen Hass zu spüren. Als ich mich halbwegs beruhigt hatte, sah ich, dass der Typ eine Dose Pfefferspray herausgeholt hatte. So, wie ich ihn jedoch zugerichtet hatte, war er kaum mehr zu einer Bewegung fähig. Ich rief die Rettung und die Polizei an, welche ihre Arbeit erledigten. Einige Monate später hatte ich dann eine Gerichtsverhandlung wegen Körperverletzung, weil mich der Sprayer angezeigt hatte - allerdings wurde dieses Verfahren eingestellt. Ich habe den Sprayer dann privat wegen Sachbeschädigung angeklagt und hoffte auf Wiedergutmachung, was allerdings im Sand verlief. Er war noch nicht volljährig und bei seinen Eltern war absolut nichts zu holen - sie sind beide arbeitslos und verfügen weder über Einkommen noch Vermögen. Deshalb blieb ich auf dem Schaden sitzen und bitte um Vergebung, weil ich den Sprayer so übel zugerichtet habe. Aber das Eigentum fremder Menschen beschädigt man einfach nicht!

Beichthaus.com Beichte #00033272 vom 14.05.2014 um 08:31:13 Uhr in 89312 Günzburg (28 Kommentare).

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Erst der Spaß, dann das Essen

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Diebstahl Maßlosigkeit Sex Ernährung Last Night Nürnberg

Mittlerweile dürfte sich das Ganze nahezu 15 Jahre hin und wieder abspielen. Ich bin mit meinen 34 Jahren und als Mann immer wieder im Bereich der Eroberung des weiblichen Geschlechts recht aktiv und auch erfolgreich gewesen. Hin und wieder haben sich zwischen die Single-Zeiten Beziehungen eingeschlichen, aber im Großen und Ganzen blieb ich ungebunden. Meine Wenigkeit wohnt in der zweitgrößten bayrischen Stadt, wo am Wochenende auch genügend los ist. Seit ich achtzehn einhalb Jahre alt bin, habe ich den One-Night-Stands immer großen Spaß zugeteilt. Mit den Jungs unterwegs gewesen, ein Mädel kennengelernt und nach Hause gegangen. Immer schön zur Frau nach Hause, versteht sich. Warum zu ihr nach Hause, und nicht zu mir, fragt ihr Euch? Die Kurzfassung: ich bleibe nie lange bei den Eroberungen. Viele wohnten noch zu Hause oder hatten gerade die erste eigene Wohnung. Nach dem Akt selbst wurde der Frau etwas den Rücken gekrault bis sie eingeschlafen war. Da meist Alkohol im Spiel war, fiel der Schlaf umso fester aus. Ich zog mich an und machte mich auf, den Kühlschrank zu besuchen. Da auch Single-Frauen essen müssen, war das meist recht gewinnbringend. So plünderte ich fast immer den Kühlschrank. Hin und wieder kam es vor, dass ich im Haus der Eltern war, die meist zum Glück verreist waren oder Sonstiges. Hier waren die Errungenschaften weitaus größer. Ab und zu musste ich mir auch ein Taxi rufen, da die Kühlschränke so gut gefüllt waren, das ich nicht nein sagen konnte.


Der traurige Rekord war jedoch die Nacht mit der Tochter eines vermutlich wohlhabenden Arztes. In der Speisekammer fand ich, bereits vorbereitet und perfekt eingelegt, ein Spanferkel, da der Herr Papa am Sonntag seinen runden Geburtstag hatte. Da eine halbe Sau nicht einfach im Taxi transportiert werden kann, kamen zwei enge Freunde vorbei und wir packten das Auto bis unters Dach mit allem Möglichen voll. Daneben waren gute Weine, Schnaps und zig Kästen Bier. Die Tochter war so hübsch und so eine Sünde, jedoch schmeckte uns das Spanferkel einfach besser. Ich möchte hiermit beichten, dass ich vielen Frauen den Kühlschrank leer geräumt habe. Ebenso möchte ich beichten, dass ich vielen Eltern jegliches Vertrauen in die eigene Tochter genommen habe, da diese so ein Schwein wie mich mit nach Hause nahmen, und zum Dank räumte ich Kühlschrank und Speisekammer leer. Meine Freunde bekamen natürlich mit der Zeit mit, dass es sonntags bei mir immer wieder richtig leckeres Futter gab. Daher blieben zwei Freunde immer trocken, damit sie als Fahrdienst eingesetzt werden konnten. Grob gesehen fresse ich mich somit seit etwa 15 Jahren durch Nürnberg und den Umkreis.

Beichthaus.com Beichte #00030865 vom 09.03.2013 um 19:12:18 Uhr in Nürnberg (Altstadt) (42 Kommentare).

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