Meine jüdische Gastfamilie

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Peinlichkeit Unreinlichkeit London

Mir ist heute etwas echt peinliches passiert. Wahrscheinlich werden die meisten Leser nichts mit den Regeln des koscher Lebens vertraut sein. Ich bin gerade ein Au-pair in einer jüdischen Familie in England. Eine Reglung besagt, dass man Milch und Fleisch nicht mischen darf. Deswegen ist mein Gast-Haus mit einer super großen Küche ausgestattet, weil man alles zweimal haben muss. Nicht einmal vom gleichen Teller darf Milch und Fleisch gegessen werden. Auch den ganzen Kochkram, sei es Kochtöpfe, Messer und Mixer, haben wir doppelt. In der Regel wird bei mir in der Gastfamilie relativ wenig Fleisch gegessen, unter anderem jedoch wenigstens einmal in der Woche, nämlich Freitag Abends, wenn der Sabbat beginnt. Zum Mittag hatte ich also noch schön meinen Kartoffelbrei und die Fischstäbchen, also eine milchig gehaltene Mahlzeit. Nach dem Mittagessen wollte ich dann noch fix die Spülmaschine fürs Fleisch ausräumen. Die Sachen haben tatsächlich eine Woche sauber drin gestanden, weil wir in der Regel ja nur die für Milch benutzen. Ich beuge mich also runter und plötzlich kommt mir so mein Essen wieder hoch. Nun habe ich erst gedacht, was tun? Badezimmer ist weiter entfernt. Waschbecken war mir in dem Augenblick auch nicht nah genug. Lange Rede kurzer Sinn, ich habe mich in die Fleischspülmaschine übergeben und sie dadurch unkoscher gemacht. Es tut mir leid. Ich persönlich finde es ja eher witzig und habe das Ding danach gleich nochmal angeworfen und war froh, dass ich fast gar nichts aufwischen musste. Da ich selber nicht jüdisch bin, kann es mir auch egal sein, aber wenn meine Gast-Eltern das rauskriegen, werden sie vermutlich gleich das ganze Ding rausreißen und mich für ein neues bezahlen lassen. Es ist schon eine verdammt krasse Erfahrung, welche kulturellen Unterschiede hier aufeinander treffen.

Beichthaus.com Beichte #00026825 vom 07.08.2009 um 23:24:37 Uhr in London (32 Kommentare).

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Meine Freundin in den Urlaub geschickt

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Fremdgehen Rache London

Meine Freundin in den Urlaub geschickt
Anfang Mai habe ich erfahren, dass mir meine Freundin fremd gegangen ist. Bisher habe ich sie nicht darauf angesprochen und habe das auch nicht vor. Im Gegenteil. Ich habe sie zu gemeinsamen Ferien in London eingeladen. Oder vielleicht sollte ich sagen: zu einsamen Ferien.

Nun ja. Ich habe ihr letzte Woche erzählt. dass ich Anfangs Juni 2 Wochen nach London in die Ferien fahre. und habe sie gefragt, ob sie nicht Lust hat, mich abzuholen um für ein verlängertes Wochenende die Stadt zu genießen. Da ich finanziell gut gepolstert bin, habe ich ihr vorgeschlagen, die Flug- und Unterkunftskosten zu übernehmen. Die Begeisterung ihrerseits war gewaltig und ich spürte eine erste Welle von Genugtuung. Ihr Flugticket liegt bei ihr zu Hause und sie schwärmte bereits bei ihren Freundinnen von meiner Großzügigkeit.
Nun, tatsächlich fahre ich am 2. Juni in die Ferien, aber nach New York und nicht nach London, im Gegensatz zu meiner Freundin, die mich ja dann am 11. Juni "besuchen" kommen wird. Ich weiß jetzt nicht recht, ob ich sie noch einweihen soll oder die Geschichte durchziehen. Irgendwie plagt mich das Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00026352 vom 26.05.2009 um 16:16:20 Uhr in London (69 Kommentare).

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“Beichte

Hallo, ihr Pisser!

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Boshaftigkeit Hochmut London

Ich bin im Sprachaufenthalt in England. Diverse Leute hier gehen mir ziemlich auf die Eier. Darum begrüße ich jeden Morgen in meiner Sprache die verschiedenen Leute mit einem fröhlichen "Hallo ihr Pisser". Bringt zwar nicht viel, stimmt mich aber immer wieder fröhlich!

Beichthaus.com Beichte #00024869 vom 30.09.2008 um 17:04:07 Uhr in London (16 Kommentare).

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Böses Erlebnis im Londoner Rotlichtviertel

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Prostitution Verzweiflung Weihnachten London

Vor ein paar Jahren war ich mit meinen Eltern zum Weihnachtsshopping in London. Ich beschloss am Abend allein shoppen zu gehen. In der Nähe des Piccadilly-Circus entdeckte ich ein kleines Rotlichtviertel mit einigen Sexshops und Puffs. Ich bekam Lust mal wieder eine schwarze Schönheit zu poppen und fand auch eine vor der Tür eines im Keller befindlichen Etablissements. Ich fragte mit meinem damals noch schlechten Englisch: "How much'?" Aber sie nahm mich schon an die Hand und brachte mich runter in eine Kabine, die nur durch einen Vorhang geschützt war. Ich sollte noch 10 Minuten warten, da alle Zimmer belegt waren. Also nutzte ich die Zeit und unterhielt mich ein bisschen mit der Schönheit, die sich neben mich setzte und mir ständig ein Menü-Karte vor die Nase hielt. Da ich nichts trinken wollte, schaute ich mir diese auch nicht weiter an und legte sie weg. Nach 10 Minuten kam die käseweiße, typisch englisch, dürr, böse dreinblickende Puffmutter und bat mich in ein Zimmer, wo ich zahlen sollte. Mir wurde hochoffiziell und voller Selbstverständlichkeit eine Rechnung präsentiert, wie ich es aus Deutschland (60 €/Stunde) nie erlebte. Mein Herz hämmerte. 400 britische Pfund! - Das hatte ich nicht erwartet und sagte, ich würde dies für diesen Preis als Student niemals zahlen können. Die Puff-Mutter verwies darauf, dass ich bereits eingewilligt habe und der Preis auf der Menü-Karte, die ich für eine Getränke-Karte hielt, stand. Ich wollte da so schnell wie möglich raus, sprang auf, zur Tür und schon stand ein riesiger Kerl - Typ-Russenmafia - vor mir. Ich wurde gebeten mich wieder hinzusetzen.
Man forderte mich auf die Rechnung zu unterschreiben und sagte mir man würde die Polizei holen, wenn ich nicht zahle und zeigte in eine Ecke des Zimmers in der eine Kamera hing. Ich war total eingeschüchtert. Mit der Polizei wollte ich schon gar nichts zu tun haben, da ja dann möglicherweise meine Eltern davon erfahren würden. - Eigentlich total blöd von mir, aber mir blieb keine andere Wahl, man zwang mich zu unterschreiben und kopierte meinen Personalausweis. Ich beteuerte, dass ich nicht so viel Geld mithabe und zeigte meine Geldbörse, die mit 80 Pfund gefüllt war. Ich gab ihr das Geld und sie verlangte, dass ich mit dem Bodyguard zum nächsten Geldautomaten gehen sollte, um das restliche Geld aufzutreiben. Ich bejahte - blieb mir ja nichts weiter übrig - und fragte, ob ich dann auch wirklich endlich mit dem Girl poppen dürfte.
Also folgte ich dem Bodyguard. Der nächste Geldautomat war blöderweise nur 50 Meter entfernt. Mein Herz klopfte so schnell, meine Gedanken überschlugen sich. Ich sah den Geldautomaten, sah den zwei Köpfe größeren Typen und sah am Ende der Gasse die Menschenmassen auf der Haupteinkaufsstraße. Ich einem Moment als der Typ in eine andere Richtung blickte, rannte ich so schnell ich konnte in die Menschenmasse. Ich rannte und drängelte mich dort durch, schaute nicht zurück. Ich weiß nicht, ob der Bodyguard überhaupt versucht hat mir zu folgen. Nach 300 Metern verschwand ich unauffällig in einen Buchladen, wo ich bestimmt eine Stunde erst einmal verschnaufte und die Geschehnisse versuchte zu verarbeiten. Noch Monate später hatte ich Angst, dass ich aus England einen Brief bekäme, da sie ja auch meine Adresse hatten. Zum Glück kam nichts. Dies war eines der schrecklichste Erlebnisse für mich.

Beichthaus.com Beichte #00024333 vom 27.07.2008 um 15:20:21 Uhr in London (31 Kommentare).

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“Beichte

Bier und Milch-Shake

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Trunksucht Ekel Schule London

Wir waren auf Klassenfahrt in London. Logo, dass wir bereits am ersten Abend becherten, als gebe es kein Morgen. Ich war schon hackedicht, als wir auf dem Rückweg in unser Hotel noch einen kurzen Zwischenhalt bei einer Fast-Food-Kette einlegten. Plötzlich hatte ich wahnsinnige Lust auf einen Milk-Shake mit Erdbeer-Geschmack. Habe also so einen Shake bestellt und runtergeschüttet. Auf dem Hotelzimmer angekommen, stellte sich dann heraus, dass sich Milk-Shake und Bier nicht vertragen. Ich übergab mich, unser Klo war allerdings von meinem Zimmernachbarn belegt, also entschied ich mich, hinter das Bett meines Kumpels zu kotzen. Nachdem mein Magen auf diese Art ausgepumpt wurde, fühlte ich mich gleich besser.

Dann spülte ich mir meinen Mund mit seiner Wasserflasche aus. Als ich sie wieder auf den Tisch stellte, schwammen noch ein paar eklige Brocken darin. Als mein Kumpel - auch hackedicht - aus dem Klo kam, legte er sich sofort in sein Bett und schlief ein. Am nächsten Morgen fand mein Kumpel, dass es in unserem Zimmer extrem nach Kotze stinken würde. Er beklagte sich auch über den üblen Nachbrand, der so heftig war, dass er mitten in der Nacht aufstehen musste und die ganze Wasserflasche leertrank. Inkl. meiner Kotzebröckchen, von denen er natürlich nichts wusste. Bis zum heutigen Tag habe ich ihn nie aufgeklärt, was für ein Wässerchen er in jener Nacht zu sich genommen hat. Ich möchte das hiermit beichten: S. Sch. aus B., es tut mir leid. PS: Die Putzfrau dürfte auch ziemlich geflucht haben, als sie die Pizza hinter dem Bett meines Kumpels wegkratzen durfte.

Beichthaus.com Beichte #00024332 vom 27.07.2008 um 14:06:08 Uhr in London (26 Kommentare).

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