Lehrerin ohne Durchblick

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Faulheit Betrug Waghalsigkeit Schule

Lehrerin ohne Durchblick
Während meiner Schulzeit hatte ich Geschichte bei einer Frau im etwas fortgeschrittenen Alter, die immer reichlich Hausaufgaben aufgab. Zu Beginn jeder Unterrichtsstunde hatte sie die Angewohnheit, sämtliche Schüler der Klasse in alphabetischer Reihenfolge zum Lehrerpult kommen und sich von ihnen die fleißig angefertigten Hausaufgaben zeigen zu lassen, unter die sie dann immer einen Haken setzte. Nach einiger Zeit fiel mir auf, dass die gute Dame eigentlich nie genau hinschaute, sondern einfach nur kontrollierte, ob überhaupt irgendetwas Neues im Heft stand. Dies verleitete mich schließlich irgendwann dazu, einfach mal so dreist zu sein, ihr hin und wieder auch mal unvollständige Aufgaben vorzulegen, jedoch gab es nie eine Beanstandung.

Einige Wochen später war mir klar, dass die liebe Omi anscheinend trotz dicker Brillengläser nicht all zu gut sehen konnte, was mich dazu bewog, einfach Hausaufgaben von anderen Fächern in mein Geschichtsheft zu schreiben, um mir ein bisschen Arbeit einzusparen. Doch sie bemerkte immer noch nichts. Schließlich fand ich das damals plötzlich irgendwie ziemlich lustig. Ich nahm ein neues kariertes Heft, in dem ich absichtlich so klein wie möglich schrieb. Mal schrieb ich anstatt meiner Hausaufgaben wüste Beleidigungen ins Heft, ein anderes Mal philosophierte ich sehr ausführlich über verschiedene sexuelle Praktiken oder erfand irgendwelche blödsinnigen Geschichten über nackte Satanisten, die tanzend auf der Autobahn von LKWs zermatscht wurden. Manchmal schrieb ich meine Hausaufgaben auch in Fantasiesprachen, wenn mir nichts kreatives mehr einfiel. Ihr könnt euch vorstellen, wie sehr mir oft das Herz pumpte, wenn ich wieder nach vorne ging, um meine Hausaufgaben zu zeigen, doch die gute Frau hakte einfach immer weiter alles artig ab. Irgendwann hörte ich dann damit auch wieder auf, weil nach einer Weile einfach der Witz raus war und das Risiko zu hoch.

Ich will nicht wissen, was mir geblüht hätte, wenn die Lehrerin irgendwann doch einen genaueren Blick auf meine literarischen Meisterwerke geworfen hätte oder mich mal dazu aufgefordert hätte, einfach mal laut vorzulesen. Ein Jahr später bin ich dann übrigens wegen einer anderen Geschichte von der Schule geflogen, habe dennoch an einer anderen Schule Abitur gemacht. Leider ist die Lehrerin schon vor einigen Jahren verstorben, aber vielleicht schmunzelt sie gerade im Himmel über meine Beichte und freut sich, dass ich sie immer noch nicht vergessen habe.

Beichthaus.com Beichte #00029346 vom 07.09.2011 um 05:06:57 Uhr (19 Kommentare).

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Vollbepackt mit tollen Sachen

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Diebstahl Schamlosigkeit Stolz Peinlichkeit Berlin

Ich klaue prinzipiell immer bei Rewe. Das ist derart erstaunlich einfach, dass ich es mir nicht mehr abgewöhnen möchte. Zahle ich bei einem Einkauf 10 Euro, habe ich in den Fächern meines Rucksacks, den ich an der Kasse nicht öffne, meistens noch etwa Waren im Wert von 30 Euro. Tatsächlich packt mich nicht im Geringsten das schlechte Gewissen, im Gegenteil, meistens verlasse ich das Geschäft besser gelaunt, als ich es betreten habe. Mein Problem ist nur eine Kassiererin, die mir sehr sympathisch ist und mit der ich mittlerweile immer noch eine Runde Small-Talk halte. Wenn sie wüsste, dass mein Rucksack immer vollbepackt mit geklautem Zeug ist, naja, da wäre sie wahrscheinlich sehr erstaunt, ich befürchte: enttäuscht. Und im schlimmsten Fall würde sie gar meinen, ich sei immer nur freundlich zu ihr, um zu verhindern, dass sie mal meinen Tascheninhalt prüft, was wirklich nicht der Fall ist! Das plagt mich.

Beichthaus.com Beichte #00028614 vom 07.02.2011 um 15:49:09 Uhr in 10407 Berlin (Rewe, Pasteurstr. 17-19) (26 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein

Der Feuerteufel

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Dummheit Waghalsigkeit Vandalismus Hochmut Silvester

Der Feuerteufel
Ich (m/23) beichte, dass ich mit jeglicher Art von Feuer nicht umgehen kann und damit mich und andere regelmäßig in Gefahr bringe:

- Mit 11 habe ich einen Grillsonntag versaut. Ich hatte Spiritus in die Flamme gespritzt, mich vor der Stichflamme erschrocken, aber die Flasche trotzdem weitergedrückt und einen Weg aus Spiritus zu dem verpackten Fleisch gelegt, was direkt neben dem Grill aufgetürmt war. Das hat sich dann auch entzündet. Somit hatte das Fleisch nun eine Marinade aus geschmolzenem Plastik.
- Mit 13 habe ich in der Wohnung meines Vaters aus Versehen einen Feuerring von Silvester angezündet und seinen Chinateppich verbrannt. Ich war mit einem Feuerzeug immer näher an die Zündschnur rangegangen, nur aus Spaß. Ich wollte sie nicht mit der Flamme berühren, aber ich hatte nicht bedacht, dass Feuer auch Hitze ausstrahlt. Die Zündschnur entzündete sich schon 2-3mm, bevor ich sie direkt mit den Flammen berührte.

- Mit 16 hatte ich Schwarzpulver aus Silvesterkrachern extrahiert und in einem Gefäß gesammelt. Als ich ein kleines Türmchen Schwarzpulver einfach so entzünden wollte, sprang ein Funke in das etwa 20 cm entfernt stehende Plastikgefäß mit einer Menge Schwarzpulver (in etwa eine 3/4 Tasse) drin. Die Stichflamme war etwa 1 Meter hoch und dauerte bestimmt an die 3 Sekunden. Das Plastikgefäß war danach nicht mehr ausfindig zu machen. Die Wohnung war natürlich voll mit giftigem Qualm, als ich alle Fenster geöffnet hatte, hat ein Nachbar wohl die Feuerwehr gerufen, weil es minutenlang wie aus einem brennenden Haus aus den Fenstern gequalmt hat.
- Mit 19 hatte ich mir eines Abends Brötchen in den Ofen geschoben. Dann bin ich eingeschlafen. Am Morgen wachte ich auf und die Wohnung roch ein wenig streng nach Verbranntem. Die Brötchen hatten ihre ursprüngliche Form noch, allerdings bestanden sie nun aus 100% Kohle und wurden bei eB*y verkauft.

- Mit 22 habe ich aus Spaß Magnesium, das ich noch aus früheren Chemieexperimenten übrig hatte und im Keller entdeckt habe, auf einem Teller verbrannt. Magnesium wird beim Verbrennen weit heißer als Benzin, Alkohol oder dergleichen. Der Teller ist geschmolzen, was ich recht lustig fand, die darauf folgende Explosion des Tellers allerdings nicht. Das über 1.000 Grad heiße Magnesium flog meterweit durch die Luft und nur mit sehr viel Glück traf es keine leicht brennenden Gegenstände (die Couch stand direkt nebenan). Jetzt lag noch ein Haufen brennendes Magnesium auf dem Tisch, was ich mit Wasser löschen wollte. Man bedenke Magnesiumfackeln, die selbst unter Wasser weiterbrennen. Wieder einmal explodierte der Magnesiumhaufen und entzündete Tischdecke und Couch. Beides konnte ich durch Ersticken in den Griff bekommen, allerdings war im Tisch ein großer Brandfleck, die Tischdecke hinüber und die Couch hat mehrere große Brandflecken. Der Boden ebenfalls.

- Gestern habe ich mir ein sehr fettiges Hacksteak im Ofen zubereiten wollen. Etwa 30 Minuten auf höchster Stufe meines Gasofens. Als ich den Ofen öffnete, floss eine Menge Fett vom Backpapier auf das Backblech, entzündete sich nach kurzem Qualmen und hüllte den gesamten Ofen in ein flammendes Inferno. Geistesgegenwärtig (ich bin in solchen Situationen inzwischen aus Gewohnheit relaxt) schloss ich die Ofentür mit einem Fußtritt und sprang um die Ecke in Deckung, von der aus ich den Ofen beobachtete. Das Feuer war zum Glück erstickt. Die Hacksteaks haben nicht geschmeckt.
- Das ist natürlich nicht alles, aber alle meine Missgeschicke im Umgang mit Feuer zu schildern wäre zu viel.

Eindeutig mag ich Feuer, aber Feuer mag mich nicht. Mittlerweile habe ich einen Spürsinn für Situationen entwickelt, die brenzlig sein könnten. Zum Beispiel kriegt mich niemand vor einen Grill, den würde ich eh nur anzünden. Lagerfeuer machen sind so oder so tabu (bei der Bundeswehr hatten sich meine Stiefel entzündet), mindestens 2 Meter Abstand. Feuerlöscher und mehrere Rauchmelder sind installiert, ein Rauchmelder ist verbrannt, was ich hier nicht näher erläutern möchte. Zippo-Feuerzeuge sowie modifizierte Feuerzeuge, die eine Riesenflamme haben (und manchmal geht die Flamme, wenn man loslässt, gar nicht aus, man erschreckt sich und lässt das Feuerzeug fallen, was dann andere Gegenstände entzündet) sind tabu. Lupen bei Sonnenschein - NEIN. Und Silvester dürfte ich eigentlich nicht aus dem Haus gehen, aber das will ich mir dann doch nicht entgehen lassen. Mit viel Selbstdisziplin ist an Silvester bisher noch nicht allzu viel passiert, bis darauf, dass ich mal eine Tüte mit etwa 50 Böllern aus Versehen entzündet habe und ein paar umgekippte Raketen, die Hauswände trafen.

Ich möchte betonen, dass das Ganze nicht mutwillig geschieht. Es geschieht alles aus Versehen. Und das tut mir leid und ich weiß, wie fahrlässig ich manchmal handle, aber ich merke es nicht einmal. Wie gesagt, Feuer mag mich nicht. Jeder Statistiker wird sich an den Kopf fassen, warum bisher noch nichts Schlimmeres passiert ist. Ich muss wohl eine Menge Glück haben. Mal sehen, was die Zukunft noch so für mich bereithält. Jedenfalls dokumentiere ich alles akribisch mit Datum, Foto und Beschreibung.

Beichthaus.com Beichte #00027932 vom 26.06.2010 um 14:07:11 Uhr (60 Kommentare).

Gebeichtet von Tacitus
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Zungenkuss mit Lehrerin

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Begehrlichkeit Peinlichkeit Schule

Vor 3 Jahren war ich (w) in der 8. Klasse kurz vor dem Durchfallen. Ich stand in 2 Fächern auf 5 und es wäre das zweite Jahr gewesen in dem ich durchgefallen wäre, was geheißen hätte, das ich wohl oder übel von der Schule geflogen wäre. Jedenfalls beschloss ich noch einmal mit meiner Mathelehrerin, einer jungen Referendarin am Ende der Stunde über meine Note zu reden. Sie war sehr offen und versprach mir noch einmal über meine Note nachzudenken, was ich unglaublich nett fand. Am nächsten Tag teilte sie mir mit, dass sie meine Note, weil sie mich sehr sympathisch finde noch in eine 4- umzuwandeln. Ich war ihr in diesem Augenblick so dankbar, dass ich mich völlig vergaß und sie umarmte. Ich war wohl so von meinen Gefühlen überwältigt (jeder kann das nachempfinden, der schon mal kurz vor dem Sitzenbleiben war), dass ich ihr die Zunge in den Mund steckte. Sie war wohl so überwältigt, dass sie sich gar nicht dagegen wehren konnte. Zum Glück ist nicht mehr passiert, denn danach ist die Referendarin einfach gegangen. Zum Glück war das die letzte Unterrichtsstunde mit ihr und ich habe sie nie wieder gesehen. Ich bereue, das Schuljahr nur durch Nettigkeit und Sympathie bestanden zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00027794 vom 11.05.2010 um 19:05:02 Uhr (40 Kommentare).

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“Beichte

Die E-mail-Postfächer meiner Freunde

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Neugier Misstrauen Morallosigkeit Internet

Ich (m/25) habe, durch viele Zufälle und Geschehnisse, die Passwörter meines besten Freundes, meiner Freundin und meiner Ex-Freundin zu diversen E-mail-Postfächern und anderen einschlägigen Netzwerken. Davon wissen die natürlich nichts. Seit Jahren bediene ich mich an interessanten Mails.
Auf der Arbeit gehe ich täglich jedes Postfach durch und lese mir die besonders interessanten Dinge durch und markiere diese wieder als ungelesen. Meine Freundin wundert sich seither darüber, wie aufmerksam und intuitiv ich doch bin, wenn ich wieder verdeckt Informationen in Gesprächen verwende, die ich aus Mails gezogen habe. Das Witzige daran ist, sie schreibt über fast all ihre Probleme insbesondere bezüglich meiner Person mit ihrer besten Freundin.
Die sexlastigen Mails zwischen meinem besten Freund und seiner Freundin kenne ich auch. Ich weiß, wie wo und wann sie es am liebsten machen und gemacht haben und wie sehr sie sich mal wieder über mich aufregen nach einem Streit o.ä. Was bringt mir das? Nichts.
Wer meiner Exfreundin alles schreibt und was sie so treibt und mit wem sie sich trifft, darüber habe ich dank der Zugänge auch ein gutes Bild. Was mir das bringt? Nichts. Es ist eine Mischung aus Langeweile,Neugier und auch ein bisschen Sucht. Irgendwie schäme ich mich nicht, obwohl ich weiß, ich sollte es.

Einmal hat meine Freundin ihr Passwort zu einem Netzwerk geändert, weil sie Verdacht geschöpft hat. Leider hat sie vergessen das Passwort ihrer Mailadresse zu ändern. So habe ich die Mail für die Passwortänderung einfach gelesen. Hoffentlich kommt das alles niemals raus.

Beichthaus.com Beichte #00027711 vom 14.04.2010 um 11:55:17 Uhr (33 Kommentare).

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