Einreisekarte

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Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Flug & Co. Ägypten

Als ich mal nach Hurghada/Ägypten in Urlaub geflogen bin, saß im Flugzeug auf den Sitzen neben mir ein Pärchen. Die Zwei haben den ganzen Flug nur gepennt und sich breit gemacht, als ob ihnen das Flugzeug gehört. Das hat mich schon ziemlich genervt. Nach der Hälfte des Fluges kam die Flugbegleiterin und verteilte die Visumanträge, die man ausfüllen muss, um in Ägypten einreisen zu dürfen. Die Beiden neben mir haben immer noch tief und fest geschlafen, also habe ich ihre Visumzettel in Empfang genommen und in der Tasche vor meinem Sitz verschwinden lassen. Die Zwei haben gar nicht mitgekriegt, dass man die Teile überhaupt braucht und hatten dann am Flughafen riesige Probleme und Panik, weil sie nicht einreisen dürften und sie nicht wussten was sie machen sollten. Ich hoffe, dass sie den ganzen restlichen Tag auf dem heißen Flughafen verbracht haben, während ich schon im Hotel an der Bar saß und mich hab voll laufen lassen. Das geschieht denen ganz recht und ich bereue nichts. Also wenn Ihr euch das nächste mal im Flugzeug breit macht und dem Sitznachbarn auf die Pelle rückt, denkt besser daran.

Beichthaus.com Beichte #00021808 vom 20.05.2007 um 14:01:49 Uhr in Ägypten (Hurghada) (8 Kommentare).

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Ich erfinde Kundengespräche!

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Faulheit Trägheit Schamlosigkeit

Ich habe mit einer Ausbildung bei der Tele*om angefangen und mir gefällt sie sehr. Kein Wunder! Ich muss ja auch nichts machen! Bin jeden Tag am Chatten oder Telefoniere mit Freunden, anstatt Kundenanrufe entgegenzunehmen. Ich komme erst zwischen 10 und 11 Uhr zur Arbeit und bin schon um 16 Uhr daheim, obwohl ich 7,5 Stunden täglich arbeiten müsste. Mein Ausbilder bekommt das alles nie mit, da er sowieso immer auf Besprechungen ist und erst gegen 12 Uhr im Büro erscheint. In mein Berichtsheft schreibe ich natürlich die volle Uhrzeit hinein und erfinde alle Kundengespräche, die ich (angeblich) führen sollte. Das nenne ich Luxus... dabei verdiene ich sogar recht gut! Wenn alle anderen Mitarbeiter im Callcenter auch so arbeiten wie ich, wundert es mich nicht, warum sich Kunden der Tele*om über den Service beschweren.

Beichthaus.com Beichte #00021799 vom 20.05.2007 um 09:17:40 Uhr (5 Kommentare).

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Unverschlüsselte Passwörter

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Neugier Engherzigkeit Internet

Ich mache zurzeit eine Ausbildung und habe sieben Kollegen in meinem Ausbildungsjahr. Da unser Ausbilder genauso wie wir null Bock hat, die Arbeiten zu erledigen, sitzen wir den ganzen Tag an unseren Laptops und surfen. In den Pausen oder bei passenden Gelegenheiten verstellen wir die Laptops derjenigen, die grade nicht in der Nähe sind. Um das zu unterbinden, haben wir unsere Windows-Konten mit Passwörtern versehen und sperren diese, sobald wir uns vom Laptop entfernen.

Nun zur Beichte: Im Netzwerk hatten wir einmal einen alten "HUB", der es ermöglichte den Netzwerkverkehr mitzuschneiden. Da ICQ die Passwörter unverschlüsselt überträgt, war es kein Problem diese rauszukriegen. Da die Leute zu faul sind, sich mehrere Passwörter zu merken, passten diese meist auch für die Windows-Konten, die ich dann problemlos entsperren konnte. Die verdutzten Gesichter und misstrauischen Blicke waren einfach herrlich! Des Weiteren konnte ich deren ICQ-Chats mitlesen, die doch teilweise recht interessant waren. Zum krönenden Abschluss habe ich die Konten der Leute vor ihren Augen entsperrt. Einfach herrlich die Gesichter! Das Einzige, was ich bereue, ist, dass ich nun immer als Erster beschuldigt werde, sobald irgendwie Probleme mit Internet oder Netzwerk auftreten. Ich glaube, das habe ich mir selbst zuzuschreiben.

Beichthaus.com Beichte #00021797 vom 20.05.2007 um 09:11:08 Uhr (2 Kommentare).

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Kaffeekränzchen zu Dritt

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Ich (w) habe vor drei Jahren auf einer Sex-Telefon-Line einen netten Mann kennengelernt. Habe mich mit ihm getroffen und wir hatten Sex. Später erfuhr ich, dass er verheiratet ist. Okay, dachte ich mir, ist nicht weiter schlimm. Ich war ja auch in festen Händen. Als er mir sagte, mit wem er verheiratet ist, ist mir die Spucke im Hals hängen geblieben. Ich kannte seine Frau. Sie wollte mich schon immer mal zum Kaffee trinken einladen. Also wartete ich den Tag ab, an dem sie mich wieder mal Kaffee trinken einlud.

Als ich bei ihr war, sagte sie mir, dass ich gleich ihren Mann kennenlernen würde. Ich wusste ja, was auf mich zukommen würde, aber er nicht. Als er dann zur Tür rein kam und mich sah, traute er seinen Augen nicht und ich sah die Angst in seinen Augen. Hehehe! Ich habe mich aber ganz lieb bei ihm vorgestellt. Ja, das saßen wir zu dritt und tranken Kaffee und ich hatte kein schlechtes Gewissen, im Gegenteil.

Beichthaus.com Beichte #00021794 vom 20.05.2007 um 06:21:21 Uhr (3 Kommentare).

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Hinterlassenschaften auf dem Schulhof

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Ekel Schamlosigkeit Trunksucht Schule

Vor ca. 3 Jahren war ich mit ein paar Freunden auf einem kleinen Fest. Das ganze fand in einem Bierzelt statt, das man auf dem Sportplatz gleich neben unserer Schule aufgestellt hatte. Bier gab es auch. Aus Geldmangel hatte man angeblich irgendwo Dixiklos aufgestellt - die fanden wir aber nicht. In unserer Not (Bier geht ja wirklich durch wie nichts) flüchteten eine meiner besten Freundinnen und ich vom Festgelände, um zumindest mal dem ganzen Rummel zu entkommen. Wir sahen uns um, ob sich auch wirklich keine Schaulustigen in unserer Nähe befanden und erblickten... unsere Schule! Nachdem wir den obligaten denkst-du-dasselbe-wie-ich-Blick ausgetauscht hatten, eilten wir mit zusammengezwickten Beinchen auf den Schulhof, den man Gott sei Dank jeder Zeit von der Straße aus erreichen kann. Zwischen riesigen Blumentrögen und auf den Asphalt aufgemalten Schachbrettern verrichteten wir dann also unsere Notdurft und hinterließen gelb gesprenkelte Taschentücher. Wochenlang lagen die am Schulhof rum und die Kinder aus den Klassen unter uns tapsten mit ihren Patschen da rein. Wenn die gewusst hätten, dass das die Hinterlassenschaften zweier siebzehnjähriger Mädchen waren, die einfach zu viel Bier getrunken hatten.

Beichthaus.com Beichte #00021790 vom 20.05.2007 um 04:53:15 Uhr (1 Kommentare).

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