Schlägerei mit Pfadfindern

4

Boshaftigkeit Trunksucht Vandalismus Last Night Gewalt

Vor einiger Zeit war ich mit drei Kumpels (alle so 18 - 20 Jahre) im Ausgang. Wir haben ziemlich viel gesoffen und uns dann so gegen 3 Uhr auf den Heimweg gemacht. Jedenfalls wussten wir, dass in dem Dorf in dem wir wohnen, ein Pfadfinderlager die Zelte aufgeschlagen hatte. Wir fanden den Gedanken die Pflöcke raus zuziehen und so die Zelte zum Einsturz zu bringen sehr lustig. Also torkelten wir auf diese abgelegene Wiese und fanden das Lager nach einiger Zeit. Immer noch ziemlich besoffen, machten wir uns dann daran die Pflöcke zu ziehen. Leider sind dann einige der Leiter, ca. 10, aufgewacht. Verständlicherweise waren die sehr verärgert und sind auf zwei meiner Kumpels losgegangen. Wir hingegen, wie gesagt sehr betrunken, wehrten uns natürlich und es kam zu einer herrlichen Keilerei. Mindesten 20 Minuten prügelte wir uns die Köpfe blutig. Natürlich haben wir die Kleinen aus dem Spiel gelassen. Aber die Leiter und wir hängten uns ganz schön rein. Irgendwann hat dann einer von denen die Bullen gerufen. Wir sind dann abgehauen, haben aber noch beobachtet wie drei Polizeiwagen vorfuhren. Bilanz: Ein Kumpel bekam eins mit dem Spaten über den Kopf gezogen und wir sind dann noch ins Spital gefahren da es ziemlich übel aussah. 1 Feilchen, 2 Platzwunden, diverse Schürfungen und Schädel die brummten wie ein Jumbojet. Trotzdem haben wir uns zu viert sehr gut gegen die etwa zehn Pfadfinder geschlagen. Ja, das war ein Spass. Im Nachhinein bereue ich es schon ein wenig. Die haben zum Glück keine Anzeige gemacht, die Bullen kamen trotzdem bei mir vorbei, ich wusste natürlich von nichts. Alkoholtest musste trotzdem sein: 2 Stunden später 0.9 Promille.

Beichthaus.com Beichte #00022021 vom 13.06.2007 um 13:10:59 Uhr (4 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Angst vor dem Treffen in der Realität

5

anhören

Feigheit Internet Dating Neurosen

I did it again. Ständig verabrede ich mich mit Männern, die ich nicht kenne und versetze sie dann. Ich bin auch noch so blöde und gebe denen meine Handynummer, aber wenn sie anrufen, um zu fragen, wo ich bleibe, gehe ich nicht ran. Ich bin w/31 und sehe weder beschissen aus, noch bin ich total unförmig. Trotzdem habe ich ein Selbstbewusstsein im Bereich Zero. Dabei bin ich in Chats immer kommunikativ und habe einen ausgeprägten Humor, den scheinbar viele anziehend und faszinierend finden. Heute wollte ich mich mit einem Typen aus dem Singlechat treffen und stand dann an der Ecke und habe mich nicht getraut, zu ihm zu gehen. Und das nur, weil ich unterwegs wieder so viele aufgestylte, hübsche und extrem modisch gekleidete Weiber mit Topfigur gesehen habe und ich dann wieder dachte: Der will doch eher so eine Tussi und nicht mich. Als Nächstes dachte ich, dass der mich von oben bis unten mustern wird, der wird mir auf den Arsch gucken und auf die Titten und sich vermutlich alle möglichen Stellungen gedanklich ausmalen, während ich dem von meinen Hobbys erzähle. Also bin ich wieder heimgefahren. Ich habe ein schlechtes Gewissen und wieder Magenschmerzen deswegen. Ich habe noch nicht mal seine SMS gelesen. Der ist bestimmt total stinkig auf mich. Dabei fand ich den echt sympathisch und süß. Melden werde ich mich nicht bei ihm, was soll ich ihm denn sagen.

Beichthaus.com Beichte #00022005 vom 10.06.2007 um 16:02:07 Uhr (5 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Der Name meiner Mutter

4

anhören

Prostitution Morallosigkeit Schamlosigkeit Ekel

Ich (23) bin vor einem Jahr stark betrunken in einem Bordell gelandet. Dort war ich so etwas von voll und habe dort eine echt ekelhafte Alte namens Carmen genommen. Sie war so um die 60 und ich hatte trotzdem noch meinen Spaß. Ihren Namen verriet sie mir erst, während wir schon zugange waren. Ich war erst geschockt, da meine Mutter auch Carmen heißt und eine gewisse Ähnlichkeit nicht abzusprechen war. Naja, nun bin ich Stammkunde dort!

Beichthaus.com Beichte #00022002 vom 10.06.2007 um 10:52:47 Uhr (4 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die Sticheleien meiner Ex

112

anhören

Rache Boshaftigkeit Zwietracht Ex Falkenhagen

Die Sticheleien meiner Ex
Ich fürchte, ich muss wohl auch mal was beichten. Es gibt eine Sache, die mir seit ein paar Tagen nicht mehr aus dem Kopf geht. Vor ungefähr einem Monat habe ich (29, freiberuflicher Programmierer, wohne in einer ziemlich konservativen Kleinstadt in Bayern) meine 3-jährige Beziehung mit meiner Freundin beendet. Es ging einfach nicht mehr weiter so wie es war. ständig hat sie mich, ohne wirklich einen Grund zu haben, kontrolliert (Handys, Briefe) oder mir hinterher spioniert. Dabei hat sie es eigentlich nicht nötig dermaßen eifersüchtig zu sein. Weder ist sie unattraktiv noch dumm oder sonst was, und unser Liebesleben war toll und ausgiebig. Mit ihren Eltern habe ich mich auch gut verstanden und habe sogar für ihren Vater (ein ebenfalls arg konservativer Katholik) in dessen Logistikunternehmen (in dem sie auch gearbeitet hat) die Software und die Datenbanken optimiert. Ich habe sie von Herzen geliebt und ihr das auch bei jeder Gelegenheit gezeigt und gesagt. Des Öfteren habe ich versucht ihr klar zu machen, dass ich mich eingeengt fühle und dass Vertrauen die Grundlage einer vernünftigen Beziehung sein muss. Aber vergebens. Vor fünf Wochen war es dann soweit. Ich konnte den Druck einfach nicht mehr aushalten und habe die Beziehung beendet - in der Hoffnung, dass sie vielleicht die Zeit nutzen würde um mal über sich selbst nachzudenken, und wir vielleicht dann noch mal einen Neuanfang starten könnten.

Ich brauche euch wohl nicht zu schreiben, warum das total "in die Hose" gegangen ist. Sie hat sich total aufgeregt, gemeint ich hätte eh schon lange eine Andere und dass sie ja sowieso die ganze Zeit über Recht hatte. Dann hat sie sich nach einer Woche einen Neuen gesucht und ist mit ihm durch die Nacht gezogen. Sie muss mich wirklich unglaublich geliebt haben. Zu etwa der gleichen Zeit gingen auch ihre Sticheleien los. Sie behauptete in unserem gemeinsamen Freundeskreis sie hätte die Beziehung beendet, da ich sie betrogen hätte und verbreitete auch sonst an jeder erdenklichen Stelle Unwahrheiten über mich und unsere Beziehung. Viele Dinge waren auch deutlich unterhalb der Gürtellinie. Da ich sie immer noch liebte und grundsätzlich ein sehr entspannter Kerl bin, ließ ich das Alles über mich ergehen und dementierte nur bei meinen engsten Freunden die ein oder andere zu "abgefahrene" Geschichte. Bis letzte Woche Freitag. Ich bin ja wirklich ein netter Mensch und lasse mich normalerweise durch solche Handlungsweisen nicht dazu provozieren, mich auf das gleiche Niveau herabzulassen, aber das ging eindeutig zu weit. Beim checken meiner E-Mails fand ich eine Mail von ihr im Postfach mit angehängten Bilddateien. Eigentlich habe ich mich ziemlich gefreut, da ich immer noch nicht die Hoffnung aufgegeben hatte sie könnte vielleicht zur Vernunft gekommen sein. Die Freunde verflog innerhalb von Sekundenbruchteilen als ich die leere Mail und die Anhänge öffnete. Fotos von ihr und ihrem neuen Freund im Bett in eindeutigen Posen. An diesem Punkt war für mich der Spaß vorbei. Das hat das Fass, wie ihr vielleicht verstehen könnt, einfach zum Überlaufen gebracht. Wie niederträchtig und hasserfüllt muss man sein um zu versuchen seinem Ex-Freund dermaßen weh zu tun? Ich hatte vermutlich schon weiter oben erwähnt, dass wir beide erwachsen sind? Dachte ich zumindest. Bis zu diesem Tag eben.

Was Madame allerdings in ihrer unbeschreiblichen Wut offenbar vergessen hatte war, dass ich trotz unserer Trennung, und auch dem daraus resultierenden Kontaktabbruch zu ihren Eltern, immer noch externen Zugang zum Firmen-Netzwerk ihres Vaters hatte und in selbigem immer noch als Administrator geführt wurde. Ich habe also die Bilder zu einer netten Diashow verarbeitet, diese mit dem Song „Engel“ von Rammstein unterlegt und das alles schön in eine Datei verpackt. Dann habe ich mich über einen externen Proxy-Server abends in das Netzwerk der Firma eingeloggt und die Datei gut versteckt und geschützt als Autostart auf dem Server abgespeichert. Da außer mir und ihrem Vater niemand von den zwölf Mitarbeitern in der Firma (auch sie nicht) in diesem Netzwerk Administratorrechte hatte und ihr Vater meist erst am späten Vormittag in die Firma kam, war somit sichergestellt, dass jeder, der den Rechner an seinem Arbeitsplatz hochfuhr, als allererstes mein kleines "künstlerisches Werk" zu Gesicht bekam. Ich wäre an diesem Tag so gerne dort gewesen. Das könnt ihr euch sicher vorstellen. Zum Glück kenne ich ja den ein oder anderen von den Leuten dort privat, und einer davon gehört eben auch zu meinen besten Freunden die schon vorher diese ganzen Gemeinheiten von ihr mitbekommen haben. Also hab ich zumindest aus zweiter Hand erfahren, was an diesem Tag dort los war. Meine Ex hat einen nicht enden wollenden Heulkrampf gekriegt und die Mitarbeiter haben sich mehr oder weniger köstlich amüsiert. Als dann ihr Vater in die Firma gekommen ist, ist die Bombe erst richtig geplatzt. Da ist wohl der ein oder andere Kraftausdruck gefallen, was sicher nicht dazu beigetragen hat, den Heulkrampf meiner Ex zu beenden. Das Ergebnis ist: Meine Ex wurde auf unbestimmte Zeit von ihrem Vater beurlaubt und sucht jetzt wohl einen anderen Job, da sie die Blicke der anderen Mitarbeiter einfach nicht ertragen kann, ohne in Tränen auszubrechen. Sie hat, um nicht total mit ihrer Familie zu brechen, die Beziehung zu ihrem Freund beendet.

Sie traut sich kaum mehr aus dem Haus, da sich diese Geschichte natürlich in unserem kleinen Städtchen wie ein Lauffeuer verbreitet. Aus oben genannten Gründen ist sie nun in psychiatrischer Behandlung. Irgendwie tut es mir leid. Noch nicht einmal, dass ich getan habe, was ich getan habe, sondern dass sie es geschafft hat, mich auf dieses Niveau runterzuziehen. Ich hoffe damit ist dieser „Rosenkrieg“ endgültig beendet. Vielleicht hat sie ja etwas daraus gelernt. Gutmütigkeit ist keine Dummheit, und auch die Gutmütigkeit hat irgendwo ihre Grenzen!

Beichthaus.com Beichte #00021991 vom 10.06.2007 um 08:05:42 Uhr in Falkenhagen (112 Kommentare).

Gebeichtet von Mo
In WhatsApp teilen

“Beichte

Ich bin superklug - und faul!

4

Faulheit Trägheit Studentenleben Ahrensbök-Gnissau

Da ich als kleines Kind bei einem IQ-Test überdurchschnittlich gut abgeschnitten habe, werde ich von meiner Familie als superintelligent gefeiert. Ich hatte auch schon die Chance, eine Klasse zu überspringen oder aufs Elitegymnasium zu gehen. Inzwischen bin ich volljährig und habe nach einem Schulwechsel auch ganz gute Noten. Allerdings habe ich einfach null Bock auf den ganzen Scheiß. Ich mache fast nichts für die Schule, hocke total gerne am PC und würde am liebsten einfach nur ein ruhiges Leben mit Gras, Zocken, Essen, Frauen und Faulheit führen. Mir ist einfach alles zu anstrengend, selbst wenn ich zum Beispiel Post von der Bundeswehr bekomme, bin ich zu faul zu antworten und zögere es immer hinaus bis meine Eltern mich anmotzen und ich das Teil in letzter Minute hinklatsche und abschicke. Auf Studieren und Arbeiten habe ich ähnliche Lust. Na ja, ich denke mal, dass ich damit trotzdem einen normalen Jugendlichen von heute repräsentiere.

Beichthaus.com Beichte #00021978 vom 08.06.2007 um 21:41:04 Uhr in Ahrensbök-Gnissau (4 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000