Ein normales Leben mit Soziophobie

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Zwang Verzweiflung Gesellschaft

Ich glaube, ich habe eine psychische Krankheit, die sich irgendwo in dem großen Spektrum der Soziophobie sowie verwandter Krankheitsbilder bewegt. Als ich neulich morgen mit meinem Freund in der Stadt war, um einige Dinge zu besorgen und danach zu frühstücken, bekam ich regelrecht Angst vor den Menschen, die uns über den Weg liefen. Ich hatte den Eindruck, es seien an diesem Morgen wieder einmal alle Kranke und die hässlichsten Menschen der Stadt aus ihren Höhlen und Kanälen gekommen, um gerade mich in Panik zu versetzen. Ich bekam Angst und fühle mich verfolgt und beobachtet und konnte mich erst wieder entspannen, als wir wieder zu Hause waren.

Außerdem halte ich, wenn mir ein Mensch auf der Straße unangenehm ist und ich zwangsläufig an ihm vorbeigehen muss, lange die Luft an, bis mir schwindelig wird, dann drehe ich mich um und sehe nach, ob der Abstand groß genug ist. Erst wenn ich mir sicher bin, dass er das ist, hole ich wieder Luft. Befinde ich mich beispielsweise in einer Arztpraxis im Wartezimmer, ganz gleich, um welche Art Mediziner es sich handelt, trage ich zu jeder Jahreszeit einen Schal und atme nur durch diesen - unauffällig natürlich. Trotz alledem gehe ich jedes Wochenende in dieselbe Kneipe, trinke meinen Apfelwein- Cola aus Gläser, die in Wasser gespült wurden, worin Milliarden Keime schwimmen, atme die rauchige Luft, in der weitere Milliarden Keime, Bakterien und Viren wimmeln und unterhalte mich mit Menschen, auf deren Hautoberfläche sich tausende Arten von weiteren Abermillionen Keimen, Viren und Bakterien tummeln und führe ein ganz normales Leben.

Beichthaus.com Beichte #00022292 vom 17.07.2007 um 09:07:17 Uhr (3 Kommentare).

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Leckere Pizza für meine fremdgehende Ex

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Ekel Unreinlichkeit Rache Ex

Ich fahre nebenbei, um mir meinen Wagen zu finanzieren, für die örtliche Pizzeria Pizza aus und beliefere allerlei Menschen. Die Arbeit macht mir eigentlich Spaß, man kann chillen und Musik hören oder mit Freunden quatschen, die mitfahren. Einmal hatte ich besonders Spaß. Ich sah, dass ich zu meiner mir fremdgegangenen Ex-Freundin liefern musste, es war eine Salami Funghi, also Salami und Pilze. Kurzerhand macht ich auf der Hälfte der Fahrt an einer Bushaltestelle stop und hob einen der Pilze an. Zeitgleich holte ich aus meinem tiefsten Inneren den dicksten, höchst-verschleimtesten Qualli hoch und rotzte ihn auf die Stelle, wo der Pilz saß. Schön grün, fiel aber durch Oregano kaum auf. Pilz wieder drauf gesetzt und abgeliefert. Die wird ihr bestimmt geschmeckt haben.

Beichthaus.com Beichte #00022288 vom 14.07.2007 um 08:07:51 Uhr (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Ordentlich stopfen in der WG

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit WG

Ich beichte hiermit, dass ich alle Mitbewohnerinnen von mir, wir leben in einer 4er-WG, gefi**t habe und jede meint ohne scheiß, sie wär die einzige! Ich hasse diese dummen Schlampen! Bereits wenn ich diese dummen Hühner am morgen sehe, könnte ich eine nach der anderen windelweich kloppen. Aber trotzdem weiß ich, dass ich sie demnächst mal wieder ordentlich stopfen werde. Ich fühle mich nicht schlecht.

Beichthaus.com Beichte #00022243 vom 11.07.2007 um 22:15:40 Uhr (3 Kommentare).

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Meine Chefin kann nur mit Assistentin arbeiten

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Ekel Unreinlichkeit Hass Chef

Ich muss beichten, dass ich meine Chefin hasse. Sie ist unfähig, glaubt, sie hat alles im Griff, wäre aber ohne ihre Assistentin verloren. Trotzdem schraubt sie sich ihr Gehalt hübsch regelmäßig um gleich mehrere hundert Euro nach oben. Aber der Grund, warum ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00022228 vom 09.07.2007 um 01:27:03 Uhr (1 Kommentare).

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“Beichte

Seid nett zu Bankmitarbeitern!

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Vorurteile Engherzigkeit

Ich bin seit einem Jahr Azubi bei einer Bank. Leider bereue ich es sehr, diesen Weg eingeschlagen zu haben. Ich hasse diese Arbeit wie die Pest und erst recht die Kunden, die sich besonders toll fühlen, nur weil sie etwas mehr Geld auf dem Konto haben. Ich spiele trotzdem immer die supernette und liebe Auszubildende, sodass sich einige Kunden über meine Freundlichkeit sehr wundern, obwohl sie so arrogant und unfreundlich zu mir sind. Die Bänker versuchen so oft es geht den Kunden irgendeine unwichtige Versicherung anzudrehen, die eigentlich keiner braucht, das finde ich schon ziemlich gemein und unfair. Die ganze Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft bei der Bank ist immer nur gespielt, deswegen hasse ich das da so sehr. Ich sage euch seid nett und freundlich gegenüber den Bankmitarbeitern, sonst versuchen sie euch alles anzudrehen was geht. Außerdem werden sie euch nicht so sehr helfen, wie sie es eigentlich tun könnten.

Beichthaus.com Beichte #00022224 vom 09.07.2007 um 00:22:31 Uhr (1 Kommentare).

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