Fliegende Kaninchen

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Dummheit Gewalt Tiere

Als ich im Kindergartenalter war, schenkten meine Eltern mir und meinem Bruder zwei Zwergkaninchen. Alles war toll. Sie hatten einen Stall und ein Auslaufgehege und letztenendes auch gebrochene Beine, weil mein Bruder und ich dachten, die Kaninchen könnten "mit den Ohren fliegen wie Dumbo."

Beichthaus.com Beichte #00024383 vom 31.07.2008 um 11:57:20 Uhr (16 Kommentare).

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Mit Karate gegen Nazis

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Aggression Gewalt Vorurteile

Ich (m/24) bin ein Jude türkischer Herkunft. Man sieht mir beides deutlich an und ich sehe auch nicht ein, mich für eines davon verstecken zu müssen, auch wenn es manchmal wohl einfacher wäre. Letzten Sommer war ich mit einem Kumpel und dessen jüngeren Geschwistern auf dem Weg ins Fantasialand. Bei einem Zwischenstopp in Dortmund ist es dann passiert - auf dem Parkplatz eines Schnellimbisses wurden wir von einer Gruppe jugendlicher Ruhrpöttler angepöbelt. Das habe ich mir, natürlich in Hinsicht auf die Geschwister meines Freundes, gutmütig gefallen lassen, und habe einfach nur versucht, jede Gefahr abzuwenden. Ich habe aber gleich gemerkt, dass das nicht lange funktionieren würde, die Typen waren eindeutig auf Ärger aus, nun gut, den sollten sie bekommen.

Ich habe meinem Kumpel gesagt, er solle nochmal mit den Kleinen einen Hamburger oder so holen gehen, danach würden wir fahren. Er kennt mich und hat sofort verstanden, was ich meinte. Kaum war er weg, habe ich den Naziprolos gesagt, sie sollen herkommen, wenn sie sich trauten. Zwei waren auch so blöd. Ich bin nicht zum Angeben, sondern zum Beichten hier, darum mache ich es kurz: Ich habe den 3. Dan in Karate und die Kerle hatten keine Chance. Beichten wollte ich nun, dass ich so gutmütig war, den beiden noch einen Krankenwagen zu rufen, nachdem ihre feigen Glatzenkumpels vor Angst davongerannt waren, aber ich kann es verstehen - es war echt kein schöner Anblick. An dem Tag hatte ich selbst Angst vor mir und meiner Kraft. Darum wollte ich auch nicht, dass die Kleinen es mitkriegen.
Also liebe Sanitäter: Es tut mir bitter leid dass ich euch für so niederträchtige Würmchen rufen musste, ich würde es beim nächsten Mal sicher nicht wieder tun. Der Trip ins Fantasialand war aber trotzdem noch schön. Danke fürs Lesen!

Beichthaus.com Beichte #00024368 vom 31.07.2008 um 06:46:30 Uhr (38 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Aus Frust zu Prostituierten

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Fremdgehen Falschheit Prostitution Last Night Urlaub

Ich war 2004 in Amsterdam mit meiner damaligen Freundin. Am ersten Tag hatten wir einen riesen Streit und als sie schlief, verließ ich das Hotel-Zimmer, um mich im Redlight-District, dem Rotlichtviertel Amsterdams zu amüsieren. In dieser Nacht schlief ich mit einer Prostituierten und ich bereue es bis heute nicht. Als ich wieder in's Hotel kam, wurde meine Freundin wach und beschuldigte mich des Kiffens, was ja nicht der Wahrheit entsprach. Ich nahm diese Vorwürfe als Anlass zu einem neuen Streit und verließ wieder das Hotel. In der selben Nacht schlief ich noch mit einer weiteren Prostituierten. Am letzten Tag unserer Reise machten wir einen Kassensturz - es fehlten genau 100€ - die 100€, die ich verhurt hatte. Ohne mit der Wimper zu zucken erklärte ich ihr, dass ich das Geld wohl auf unserer Fahrrad-Tour verloren haben muss. Da wir unser Hotelzimmer keine weitere Nacht mehr bezahlen konnten, schlief sie im Zimmer meines Cousins, bzw. dessen Ehefrau - mein Cousin und ich zogen dafür bis 5 Uhr morgens kiffend durch's Rotlichtviertel Amsterdams.

Beichthaus.com Beichte #00024359 vom 30.07.2008 um 10:15:13 Uhr (28 Kommentare).

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Das Erbe unserer Mutter

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Verzweiflung Selbstverletzung Familie Tod Nahe

Meine Mutter ist im April gestorben. Wir (Ich (16) und meine Geschwister (19/21/23)) sind total deprimiert, hatten keinen Plan, was wir tun sollten und haben erst einmal das Erbe angetreten. Das war ein großer Fehler. Jetzt haben wir zwei Häuser, ein Büro und 300.000 Euro Schulden am Hals. Meine Eltern waren geschieden - aber, wie ich gestern rausgefunden habe, haben sie sich doch noch geliebt. Was meine ganze seelische Situation noch viel schwieriger macht. Mein Vater zieht jetzt demnächst bei uns ein. Aber wenn ich fertig mit der Schule bin, müssen wir das Haus trotzdem verkaufen. Das müssen wir aber, bevor mein Vater einzieht, noch renovieren. Die anderen Häuser können wir auch nicht behalten, weil wir damit nur Schulden machen und jetzt machen ein paar Mieter Stress und wir haben einfach alle keine Kraft mehr, weil wir seelisch am Ende sind. Und jeden Tag in dem Haus aufzuwachen, in dem man 16 Jahre mit seiner alleinerziehenden Mutter gelebt hat und dann immer wieder Fotos von ihr sieht, ist echt schwer! Ich bin ein seelisches Wrack. Ich weiß nicht mehr wofür ich lebe, weil das Leben im Moment einfach keinen Spaß macht. Ich kämpfe täglich mit dem Gedanken, mich selbst umzubringen. Ich versuche meinem Optimismus beizustehen, aber es wird immer schwerer. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch aushalte.

Beichthaus.com Beichte #00024357 vom 30.07.2008 um 10:02:21 Uhr in Nahe (27 Kommentare).

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“Beichte

Amtsmissbrauch beim Pädophilen

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Gewalt Missbrauch Stolz Polizei

Ich (m/33) bin Polizist und möchte einen Amtsmissbrauch beichten. Vor ein paar Monaten musste ich einen Verdächtigen verhaften. Also gingen wir zu ihm nach Hause, wo er sich widerstandslos abführen ließ. Sein Verbrechen: Pädophilie. Als wir im Lift nach unten waren, sagte er plötzlich zu mir und meinem Kollegen: "Okay, nun habt ihr mich also. Aber, wisst ihr was? Es hat riesigen Spaß gemacht." Dabei grinste er uns hämisch an, sich in falscher Sicherheit wähnend. Ich überlegte kurz. Dann drückte ich den STOP-Button im Lift und wir hielten irgendwo zwischen dem 2. und 3. Stockwerk. Er schaute uns fragend an, aber kam nicht mehr dazu, etwas zu sagen. Wir zogen unsere Knüppel und prügelten damit auf ihn ein, bis er winselnd am Boden lag. "Stimmt, das hat Spaß gemacht", sagte mein Kollege schließlich und wir fuhren weiter bis unten. Als wir aufs Revier kamen, trafen uns
die fragenden Blicke der Kollegen, zumal der Verhaftete laut rumbrüllte und nach einem Anwalt verlangte. "Was ist passiert?" fragte einer der Kollegen. "Och, nichts", erwiderte ich, "Nur, dass wir lieber den Lift hätten nehmen sollen. Dann wäre der Typ nicht so unglücklich die Treppen runtergestürzt." "Tja", antwortete ein Kollege, "Das kann schon mal passieren". Ich weiß, dass wir falsch gehandelt haben. Meine Gefühle waren in dem Moment stärker als die Disziplin. Wir haben so etwas seither nie mehr gemacht, trotzdem war es einer der schönsten Momente meines Polizeilaufbahn. Bereuen tue ich nichts. Immerhin ist der Kerl mit einem Jochbeinbruch und Risswunden noch verdammt gut weggekommen.

Beichthaus.com Beichte #00024348 vom 29.07.2008 um 11:39:17 Uhr (100 Kommentare).

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