Der schlimmste Tag meines Lebens!

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Begehrlichkeit Verzweiflung Trunksucht Last Night

Im Jahre 2001 bin ich mit meiner Clique in den Sommerferien nach Frankreich gefahren. Zu der Zeit hatte ich eine völlig gehirnamputierte Freundin, die sich absolut nicht bumsen lassen wollte. Diese Freundin war natürlich auch nicht mit im Urlaub. Eines Abends haben wir uns Unmengen an Alkohol in die Birne gekloppt und irgendwann landete ich auf dem Bett eines Kollegen, der irgendwo in den Dünen mit einer anderen Braut zu tun hatte. In dem gut besuchten Zimmer war auch die Camp-Schönheit, auf die ich schon vom ersten Tag an spitz gewesen bin. Irgendwann setzte sie sich zu mir und ich ging einfach voll in die Offensive, leckte mit ihr rum, fummelte ein bisschen und dann? Zack! Eingepennt! Ich war so stramm, dass ich eingeschlafen bin, obwohl die Camp-Schönheit neben mir lag. Am nächsten Tag dachte ich, dass wir das noch einmal wiederholen würden, doch es war nichts! Die gute Frau guckte mich mit dem Arsch nicht mehr an. Dieser Tag ist bis heute einer der Schwärzesten in meinem Leben! Ich bin eingeschlafen, ich glaube es bis heute nicht! Das eigentlich Schlimme daran, ich hatte weder ein schlechtes Gewissen gegenüber meiner Freundin, noch Reuegefühle. Ich habe es ihr auch nicht erzählt! Nun, mit meiner damaligen gehirnamputierten Freundin war kurz darauf Schluss. Sie fand es irgendwann heraus, machte ein paar Tage lang eine Welle und das war es.

Beichthaus.com Beichte #00001489 vom 01.11.2005 um 00:13:38 Uhr (5 Kommentare).

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Die SMS seines Schwarms

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Schamlosigkeit Engherzigkeit Begehrlichkeit Herzsprung

Ich habe vor ein paar Jahren etwas Schlimmes gemacht. Mein bester Freund war damals über beide Ohren in ein Mädchen seiner Nebenklasse verliebt, aber viel zu schüchtern, um ihr das irgendwie zu zeigen. Ich habe mir erlaubt, auf einer free-sms-seite einen Account mit ihrem Namen zu erstellen und an ihn eine SMS mit den Worten: "Warum gehst du nicht auf mich zu, ich will dich auch" zu schreiben. Auf der Klassenfahrt hat er sich dann total zum Affen gemacht, als er ins Zimmer der Mädchen gegangen ist, sie ansprach und sie ihn nur entgeistert angeschaut hat. Als er mir dann davon erzählt hat, konnte ich mich innerlich vor Lachen kaum halten. Ein bisschen leidtut es mir aber, denn seitdem will er mit Mädchen gar nichts mehr zu tun haben. Er ist jetzt übrigens 22.

Beichthaus.com Beichte #00001418 vom 28.10.2005 um 21:08:26 Uhr in Herzsprung (3 Kommentare).

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“Beichte

Spaß mit dem Telefonbuch

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Schamlosigkeit Engherzigkeit Lügen Falschheit Telefon

Das gute alte Telefonbuch - wie viel Spaß es einem doch bringen kann. Mit meiner damaligen Schulfreundin suchte ich im örtlichen Telefonbuch nach ausgefallen geschriebenen Nachnamen. Möglichst viele "Y" und "Ü" sollten da enthalten sein, da dies eben doch die besten Opfer sind und bleiben. Also riefen wir eine Nummer davon an und ich fragte nach Frau XYZ. Und eröffnete ihr, dass ihr neuer Staubsauger im Wert von 550 Mark unterwegs sei und ich mich für die Lieferverzögerung entschuldigen möchte. Frau XYZ hatte natürlich erst mal nicht gepeilt, was los ist und mir ihren Sohn, oder Mann, oder was auch immer, gegeben. Tja, dann erklärte ich die Sachlage noch einmal. Diese Behauptungen, ich sei falsch verbunden, habe ich gleich entkräftet, in dem ich den Leuten einfach vorlas, welche Adresse neben dem Namen im Telefonbuch stand und sie eben doch zugeben mussten, dass das alles so stimmt.

Die Familie XYZ war erst überrascht, dann verunsichert und schließlich ein klein wenig sauer oder sagen wir mal rasend. Das konnte ich mir nicht bieten lassen und klärte Frau XYZ auf, dass sie nicht einfach so Bestellungen tätigen kann und dann Annahme und Zahlung verweigern kann. Und wenn Leute dann am Telefon so abgehen wie die besagte Family, ist das Verkneifen von Lachen echt alles andere als einfach. Jedenfalls beendete ich das Gespräch mit: "Sie hören von unserem Anwalt!" Um dann lachend zusammenzubrechen.

Beichthaus.com Beichte #00001405 vom 28.10.2005 um 05:15:46 Uhr (2 Kommentare).

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Unsere fünf Wellensittiche

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Dummheit Zorn Mord Tiere

Ich habe schon viel Geld für Wellensittiche ausgegeben. Ich meine jetzt nicht für die Ausstattung. Der erste Vogel lebte nicht sehr lange bei uns. Er war noch recht jung, wild und wollte nur aus seinem Käfig raus. Er ging dazu über, in seinen leeren Futternapf zu klettern, um von da aus nach draußen zu gelangen. Er blieb aber darin stecken. Als wir dann meine Freundin und ich ein paar Tage später zu meiner Mutter gefahren sind, um dort über die Osterfeiertage zu bleiben, habe ich vorsichtshalber Wasser in den leeren Futternapf gefüllt, in der Vermutung der Vogel würde da nicht wieder reinklettern. Als wir dann von unserer Reise zurückgekehrt sind, suchten wir unseren Vogel. Das dumme Vieh kletterte aber doch in den Napf und ertrank darin. Er war noch gar nicht steif und kalt. Er konnte da noch nicht so lange gelegen haben.

Wellensittich Nr. 2 lebte auch nicht lange bei uns. Er knirschte von Anfang an mit seinem Schnabel und sein Vogeldreck war immer sehr flüssig. Zahm wollte er auch nicht werden und seinen Käfig hat er auch nie zum Fliegen verlassen. Nach fast einer Woche wurde meiner Freundin dieser Vogel zu nervig. Da schnappte sie ihn, steckte ihn in eine kleine Plastiktüte und so musste der Vogel schnell tauchen lernen. Das klappte nicht so und er ertrank erwartungsgemäß. Wellensittich Nr. 3 war ein absoluter Haustiervogel. Wir holten ihn vom Züchter. Im Dachboden seines Hauses hatte er eine große Voliere aufgebaut, in der zahlreiche nestjunge Vögel auf ihre neuen Besitzer warteten. Unsere Wahl fiel auf ein taubengraublaues Vögelchen. Nachdem der Züchter ihn einfing, fiel er mitsamt dem Vogel von der Leiter des Dachbodens ca. 3,5 Meter tief zu Boden. Wir machten uns mehr Sorgen, ob der Vogel den Sturz gut überstanden hatte. Er lebte sich aber recht gut bei uns ein, lernte nach ein paar Wochen sprechen, spielte mit unserem Zwergkaninchen stundenlang auf dem Teppich, kam zu jedem auf die Hand geflogen und duschte sogar mit uns. Leider flog er in einem unglücklichen Moment zum Fenster hinaus und tauchte nie wieder auf.

Wellensittich Nr. 4 war ein weißer Vogel. Er war das Gegenteil von Vogel Nr. 3, extrem scheu und sprechen lernen wollte er auch nicht. Wir entschlossen uns es noch einmal zu versuchen und haben Wellensittich Nr. 5 gekauft, einen schönen türkisblauen Prachtvogel. Die Zähmung gelang uns nicht so recht und dann hörte er den Vogel Nr. 4 dauernd im Wohnzimmer schreien. Wenigstens verstanden sich diese beiden Vögel miteinander. Wir haben dann beide zusammen in einen Käfig gesperrt. Zahm wurden beide nicht, der blaue noch scheuer als der weiße Vogel. Am Ende schrien beide Vögel nur noch, gingen nur widerwillig in ihren Käfig zurück und machten nur noch Dreck. Dann näherte sich der Geburtstag meiner Freundin. Als eigenes "Geschenk" steckte sie nacheinander erst den weißen Vogel, dann den blauen Vogel in eine Plastiktüte und ließ diese Biester darin ertrinken. Die Tüte haben wir dann einen Tag später an der Tankstelle in den Abfalleimer geworfen. Jetzt haben wir seit einiger Zeit einen Kanarienvogel. Der ist zwar auch scheu, aber singt wenigstens schön.

Beichthaus.com Beichte #00001388 vom 27.10.2005 um 23:25:19 Uhr (18 Kommentare).

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“Beichte

Kletten in den Haaren

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Schule

In der dritten oder vierten Klasse haben wir die Mädchen, die schöne lange Haare hatten, immer gerne mit Kletten beworfen. Weshalb es auch öfter mal Ärger gab, weil die Heulsusen immer gleich zum Lehrer gelaufen sind. Man kennt das Gemecker ja: "Die kriegen wir nicht mehr raus und dann müssen die rausgeschnitten werden!" Bla, bla, bla. Eines Tages hatten ein Klassenkamerad und ich beide Hände voll und ein Opfer war auch schnell gefunden. Warten, werfen und Volltreffer! Mehrere Freundinnen schwirrten um sie herum und versuchten, die hängen gebliebenen Kletten zu entfernen. An einer Stelle allerdings mit mäßigem Erfolg. Ich meinte: "Geh eine Schere holen, bevor es Ärger gibt!" Und Schwupps, waren die Kletten weg - mitsamt einer ca. 20 cm langen und 4 cm breiten Strähne am Hinterkopf. Beim Lehrer habe ich natürlich alles geleugnet und mein Klassenkamerad hat richtig dick Anschiss kassiert.

Beichthaus.com Beichte #00001355 vom 27.10.2005 um 02:16:21 Uhr (1 Kommentare).

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