Der Bruder meines Freundes

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit

Ich bin mit meinem Freund schon über zwei Jahre zusammen. Ich liebe ihn auch und er mich. Wenn wir mal Streit haben beruhigt sich das schnell wieder. Also scheint ja alles gut zu sein, aber mein Problem ist: mein Freund hat einen Bruder, den ich anfangs nicht leiden konnte, mit dem ich mich aber mittlerweile echt gut verstehe. Nun ist mein Problem, dass er mir langsam zu sympathisch wird. Mein Freund hat auch schon was mitbekommen und ist total eifersüchtig. Sein Bruder und er haben sich deswegen sogar schon geprügelt. Ich streite immer ab, dass ich was für ihn (den Bruder) empfinde, obwohl es eigentlich so ist. Was soll ich nur tun? Ich will meine Beziehung deswegen nicht aufs Spiel setzen, fühle mich aber immer stärker zu dem Bruder hingezogen. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch geheimhalten kann. Hilfe!

Beichthaus.com Beichte #00020911 vom 27.01.2007 um 23:27:20 Uhr (2 Kommentare).

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Lovestory im Kindergarten

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Selbstsucht Schamlosigkeit Engherzigkeit Kindergarten

Im Kindergarten, das ist gut 16 Jahre her, war ich in einen Jungen bis über beide Ohren verliebt. Er war schon in der Vorschule, also älter und größer und ich wusste, dass er schonmal ein Mädchen im Kindergarten geküsst hat. Wir sind dann irgendwann "miteinander gegangen" und da ich nicht wusste, wie küssen ist (Leute, ich war da 4 Jahre alt) habe ich mir einen anderen Jungen gepackt und habe ihn unter einem umgedrehten Planschbecken geküsst, warum auch immer wir so etwas im Kindergarten hatten. Ich war also glücklich, endlich küssen zu können, aber der Junge musste mir mein Glücksgefühl streitig machen. Dadurch, dass er sich doch tatsächlich in mich verliebt hatte, obwohl ich ihn doch nur benutzt habe, verdammt!

Da die beiden auch noch befreundet waren, musste ich mir etwas einfallen lassen, damit meine Testperson ihm nichts davon erzählt. Der Geburtstag meines Freundes Flori sollte der Tag sein, um die alte "Männerfreundschaft" zu beenden. Flori kam stolz mit einem Geburtstagsgeschenk in den Garten: Zwei Steine, die beim Zusammenprallen wahsinnig laut geknallt haben. In einem Moment in dem Flori nicht aufgepasst hatte - schwups - seine Steine waren weg. Sicher in meiner Kindergartentasche verstaut. Und wer wurde verdächtigt? Richtig, Manu, sein Freund, weil er schon ständig damit spielen wollte. Was ich mit den Steinen gemacht habe? Während einer erfolglosen Suchaktion im Kindergarten habe ich sie heimlich aus meiner Tasche gefischt und mich als Finderin feiern lassen, zur Belohnung hatte ich eine Woche keinen Spüldienst und meinen zweiten, ersten Kuss mit Flori sicher. Drei Wochen später entwendete ich ein Buch von einem anderen Kindergartenkind, wurde ertappt und meine Lovestory war zu Ende.

Beichthaus.com Beichte #00020884 vom 26.01.2007 um 22:29:43 Uhr (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Stierkämpfe

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Hass Zorn Tiere

Ich verachte Stierkämpfe. Das ist vorsätzliches quälen und töten hoch entwickelter Tiere allein zum Vergnügen einiger hirnamputierter kranker Menschen. Ich freue mich regelrecht, wenn mal wieder in den Nachrichten kommt, dass ein Torero auf die Hörner genommen […]
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Beichthaus.com Beichte #00020863 vom 26.01.2007 um 03:46:06 Uhr (10 Kommentare).

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Autofreak und Egoist

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anhören

Falschheit Morallosigkeit Auto & Co. Partnerschaft

Ich möchte beichten, dass ich ein Autofreak und ein untreues Arschloch bin. Ich liebe mein Auto einfach. Meine Freundin bekommt mittlerweile schon einen Anfall, wenn sie das Wort Auto auch nur hört. Hinzu kommt, dass ich mir oft vorstelle, wie es wohl wäre, wenn ich ihre beste Freundin vögeln würde oder wie es wäre, mit den beiden gleichzeitig Sex zu haben. Ich bin ein schlechter Mensch und denke in den meisten Fällen auch nur an mein eigenes Wohlbefinden. Wenn meine Freundin mal wieder sauer ist, ziehe ich einfach eine Mitleidsnummer ab und fange auf Kommando an, zu heulen. Wenn sie mich dann umarmt, muss ich mir das Grinsen hinter ihrem Rücken verkneifen. Ich komme dafür sicher in die Hölle, aber das ist es wert.

Beichthaus.com Beichte #00020846 vom 25.01.2007 um 21:27:23 Uhr (1 Kommentare).

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“Beichte

Reichtum ist leider nicht alles...

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Selbstsucht Habgier Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich habe es geschafft! Ich bin reich! Habe mir dafür mein Leben lang den Arsch aufgerissen. Mit 17 in einer Kohlegrube in Polen angefangen, danach nach Deutschland in einem großen Automobilkonzern als Elektriker gearbeitet und mich zum Sachbearbeiter hochgemausert. Jetzt haben die mich, mit Mitte 50, zum Frührentner - mit einer richtig dicken Abfindung - gemacht. Jeden Tag besorge ich mir einen Kontoauszug und freue mich jedes Mal wie ein kleines Kind, wenn ich die siebenstellige Zahl darauf sehe. Aber was hat mich das alles gekostet. Meine Kinder, zwei prächtige Söhne, hassen mich. Natürlich sagen sie mir das nicht, aber das ist auch das Problem. Sie reden überhaupt nicht mit mir. Da ich immer auf Arbeit und nie für sie da war. Sie sind einfach immer älter geworden, ohne dass ich es überhaupt richtig mitbekommen habe. Für Sie bin ich wohl nicht mehr als lediglich ihr Erzeuger. Was wohl auch stimmen mag.

Und meine Frau? Das einst bezaubernde Mädchen, um welches mich jeder Kerl beneidet hat? Auch sie hat vor Jahren den Bezug zu mir verloren. Aber auch das habe ich zu dem Zeitpunkt nicht wahrgenommen, weil mir Arbeit und Feierabendbier wichtiger waren. Trotz allem habe ich die Zeit gefunden, sie mit einer kleinen Schlampe zu betrügen. Und nicht nur einmal. Was meine Frau auch weiß, da bin ich mir sicher. Ich habe es ihr nie erzählt. Sie kann mir nichtmal mehr für fünf Sekunden in die Augen sehen. Und wenn sie es tut, sehen mich nicht mehr die einst so vertrauens- und liebevollen Augen an. Mein armes kleines Mädchen, was ist nur aus uns geworden. Sie tut mir so unendlich leid. Alles tut mir so verdammt leid.

Ich möchte beichten, dass ich der verdammt schlechteste, beschissenste, verachtenswerteste Ehemann, Vater und Sohn bin, den die Hölle jemals ausgespuckt hat! Aber ich habe ja jetzt mein Geld. Ich liebe mein Geld. Immer wollte ich reich sein. Mir alles leisten können. Vielleicht werde ich ein neues Leben anfangen. Irgendwo, mit einer jungen Braut, welche mein Geld genauso liebt wie ich. Natürlich würde ich mich davor nicht von meiner Frau scheiden lassen, das würde mich zu teuer kommen. Müsste eben abtauchen.

Oder ich bringe mich um. Und hinterlasse meiner Frau alles. Am Liebsten wäre mir jedoch, wenn ich für das Geld eine Zeitmaschine kaufen könnte und von vorne beginnen könnte. Ich würde auf das Geld scheißen und mich mehr um meine Familie kümmern. Und wenn ich mich an meine motivierten, jungen Kollegen erinnere. Wie sie mich beneidet haben, um das große Los welches ich gezogen habe. Pff! Diese törichten Narren werden dieselben beschissenen Fehler machen, wie ich es einst tat. Eine verdammte, gierige, scheiß Gesellschaft ist das. Und unser Geld zerstört die wahren Werte und macht uns zur Hure. Aber dennoch liebe ich es. Scheiße!

Beichthaus.com Beichte #00020783 vom 23.01.2007 um 06:38:19 Uhr (13 Kommentare).

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