Wie ferngesteuert

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Sucht Wollust Maßlosigkeit Prostitution Dachsenhausen

Wie ferngesteuert
Ich (20) möchte beichten, dass ich süchtig nach den Damen des horizontalen Gewerbes bin. Ich hatte bereits eine mehr oder weniger glückliche Beziehung und sonst zwei kleine Affären. Nichts großes. Seit ich vor kurzem in Holland gewesen bin, wo mich die Schaufensterprostitution in ihren Bann zog und ich es das erste Mal in dieser Hinsicht dort probierte, nahm ich diese Eindrücke und Erlebnisse mit nach Deutschland zurück. Es verging keine Woche, da suchte ich solch ein einschlägiges Etablissement in meiner Nähe auf. Seit dem vergeht kein Monat, wo ich nicht mindestens zwei mal die Dienste dort in Anspruch nehme. Einerseits habe ich immer meine Bedenken, da sich bestimmt viele Frauen auch aus einer gewissen Notlage heraus prostituieren, andererseits macht es mich unglaublich scharf, mir die Frauen jedes mal aussuchen zu können und mich so richtig auszutoben. Versteht meine Formulierungen nicht als Prahlerei - ganz im Gegenteil. Ich weiß, dass es nicht normal ist, in meinem Alter regelmäßig in den Puff zu gehen, aber ich kann es dennoch nicht lassen. Jedes mal sage ich mir beim Verlassen des Ladens, dass es das letzte Mal gewesen sein soll. Aber kaum bin ich wieder in der Nähe, gehe ich fast wie ferngesteuert durch die Türe und es fängt wieder von vorne an. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00031342 vom 03.06.2013 um 22:09:49 Uhr in Dachsenhausen (40 Kommentare).

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Schminke umsonst

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Diebstahl Habgier Vreden

Damals muss ich so um die 14 oder 15 gewesen sein. Ich wohnte in unmittelbarer Nähe zu einem Drogeriemarkt und kaufte dort auch regelmäßig ein. Es fing alles damit an, dass ich zu wenig Geld für eine Wimperntusche hatte, die ich unbedingt haben musste. Ich sah mich in dem Laden um und ließ sie unbemerkt in dem Ärmel meines Anoraks verschwinden. Als ich den Laden verließ, fühlte ich mich einfach super. Einerseits wegen des Adrenalinstoßes, andererseits, weil ich für die tolle Mascara keinen Cent ausgeben hatte.
Zu Hause erzählte ich meiner besten Freundin von meinem Diebstahl und am nächsten Tag zogen wir los und klauten wie die Raben. Dies geschah über mehrere Monate und wir entwendeten Schminke, Haarfärbemittel und Ähnliches, bestimmt über einen Wert von mehreren Hundert Euro. Als wir das letzte Mal loszogen, um etwas zu klauen, wurde meine beste Freundin von einem Ladendetektiv erwischt. Seitdem haben weder ich noch sie wieder etwas mitgehen lassen. Ich fühle mich ganz schlecht, weil sie nur wegen mir mit dem Klauen begonnen hatte. Ich würde auch nie wieder etwas klauen. Statt zu saufen oder rumzuvögeln, fand ich einen anderen Kick in meiner Jugend.

Beichthaus.com Beichte #00031332 vom 02.06.2013 um 19:10:12 Uhr in Vreden (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Bundestrojaner eingefangen

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Dummheit Betrug Peinlichkeit Internet

Bundestrojaner eingefangen
Ich (m/20) habe mir gestern den sogenannten Bundestrojaner beim Pornos gucken eingefangen. Dieser behauptet auf recht fiese Weise man hätte Kinderpornografie und dergleichen unterstützt und das ein Strafverfahren eingeleitet wird sofern man nicht innerhalb von 72 Stunden 100 Euro per PaySafe überweist. Da diese "Ihr Computer ist gesperrt"-Meldung immer sofort nach dem Start meines Computers kam, ohne das Windows überhaupt richtig gestartet wurde, hielt ich die Meldung der "Bundespolizei" für echt, bin sofort zur nächsten Tankstelle und habe die 100 Euro besorgt und den Code da eingegeben. Ich bin halt etwas in Panik geraten und wollte nicht in blöde Schwierigkeiten kommen, sowas ist in meinem Alter schließlich extrem ungünstig. Natürlich habe ich nicht daran gedacht mich vorher genau zu erkundigen was im Nachhinein echt bescheuert war.
Zum Glück kann ich den Verlust des Geldes verschmerzen, auch wenn es natürlich weh tut. Als ich das letzte Mal getäuscht wurde war ich 13. Ich habe also nicht wirklich Erfahrung damit weil so ein Scheiß bei mir nie versucht wurde. Dennoch schäme ich mich unheimlich dafür und hoffe das das nie jemand erfährt. Ich gelte in meinem Umfeld nämlich als der Klügste und als jemand der alles weiß.

Beichthaus.com Beichte #00031329 vom 02.06.2013 um 02:28:30 Uhr (33 Kommentare).

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Hätte sie mal mich genommen

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Neugier Stolz Ex

Hätte sie mal mich genommen
Ich (m/24) beichte, dass ich meinen vergangenen Schwarm immer noch bei Facebook und Twitter beobachte. Ich war tierisch in diese Frau verliebt, sie hat es ausgenutzt und ich habe nie etwas zurückbekommen. Irgendwann konnte ich mich dann aus der sogenannten Friendzone befreien und habe den Kontakt abgebrochen. Inzwischen habe ich eine wundervolle Freundin, aber ich stelle dieser Frau im Internet noch nach, um mitzubekommen, was bei ihr so los ist. Die eigentliche Beichte: Es freut mich tierisch, dass sie verdammt unglücklich ist. Sie bekommt keine Beziehung zustande und beklagt sich jeden Tag, wie mies die ganze Welt doch zu ihr ist. Mich freut es. Ich schmunzel dann immer vor mich hin, wenn ich daran denke, wie glücklich ich mit meiner Freundin bin und wie unglücklich sie jetzt ist. Hätte sie damals mal mich genommen, dann würde es ihr heute sicher nicht so mies gehen.

Beichthaus.com Beichte #00031324 vom 01.06.2013 um 13:08:06 Uhr (34 Kommentare).

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Keine zweite Chance

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Lügen Fremdgehen Stolz

Ich (m/24) habe mich mit 17 Jahren in ein 20-jähriges Mädchen - ich nenne sie "Emma" - aus meinem Mathekurs verliebt. Sie war "das" Mädchen der Schule: große Brüste, toller Hintern und eine erstaunliche Ähnlichkeit mit Emma Stone. Allerdings wusste ich, dass sie einen Freund hatte, und habe mich nie getraut, sie mal anzusprechen, statt sie bloß zu beobachten.

Damals bestand für mich die Gefahr nicht versetzt zu werden, weil ich nichts für die Schule übrig hatte. Als es so weit war, dass ich der Schlechteste im Mathekurs war, habe ich beschlossen, mein Leben neu zu ordnen: Ich habe es mir zum Ziel gesetzt, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Also habe ich unter anderem damit angefangen in meiner Freizeit den versäumten Mathestoff nachzuarbeiten. Nach ein paar Monaten wurde ich dann tatsächlich zum Klassenbesten. Als unsere Mathelehrerin für absehbare Zeit ausfiel, sollten wir anstelle des gewöhnlichen Unterrichts vorgegebene Aufgaben lösen. Wie es der Zufall wollte, wurde ich für diese zwei Wochen mit Emma in eine Zweiergruppe gesteckt. Also suchten wir uns immer einen leeren Klassenraum und haben dort die Schulstunden verbracht. Die Sympathie war auf Anhieb da, wir haben uns super verstanden und viel rumgealbert. Für mich war Mathe kein Thema mehr und dementsprechend habe ich mich bemüht, ihr die Dinge zu erklären, die sie nicht verstanden hat. Am nächsten Tag hat sie nach meiner Handynummer gefragt, für den Fall, dass sie "Schwierigkeiten bei einer Aufgabe hat".

Und so kam es, dass sie mich regelmäßig anschrieb, ganz ohne Matheprobleme. Das ging dann mehrere Wochen. Mittlerweile rief sie sogar mehrmals täglich an, und wenn ich nicht dran ging, kam eine traurige und zugleich süße SMS hinterher. Bei Schulausflügen saß sie extra neben mir, hat mit mir geredet und Körperkontakt gesucht. Irgendwann fragte sie immer dringlicher nach einem Treffen, wollte mit mir was trinken gehen und mehr Zeit zusammen verbringen. Dann endlich haben wir uns am Wochenende bei ihr verabredet. Als ich sie am Abend zuvor anschrieb, um den Zeitpunkt festzulegen, bekam ich einen Anruf von ihrem Handy, allerdings mit der wütenden Stimme ihres Freundes, der mir sämtliche Knochenbrüche androhte, wenn ich nicht die Finger von seiner Freundin lasse. Auf seine Drohungen habe ich allerdings nicht viel gegeben, denn den Typen brauchte ich nicht zu fürchten. Emma schien zwar Ärger mit ihm zu haben, wollte sich allerdings nach wie vor mit mir treffen. Obwohl die Versuchung groß war, das Wochenende bei ihr zu verbringen, kam die Erkenntnis, dass ich danach nicht mehr in den Spiegel schauen könnte: Immerhin hat sie mir nach all der Zeit nie etwas von ihrer Beziehung erzählt - ganz egal, ob ich sowieso davon wusste oder nicht. Für mich war sie mit einem Schlag eine Schlampe, die keine Konsequenzen zieht, sobald sie Interesse an einem anderen Kerl hat.


Ich bin nicht zu unserer Verabredung gefahren, sondern habe ihre Nummer, Nachrichten und Fotos gelöscht. Als sie mich dann anrief, sagte ich ihr, dass ich nicht kommen werde und sie sich entscheiden soll, was oder wen sie wirklich möchte. Ab diesem Zeitpunkt habe ich ihre Anrufe weggedrückt und die weiteren Nachrichten nie beantwortet. In einer SMS stand, dass sie mit ihrem Freund Schluss gemacht hat und es gerne noch mal mit mir probieren würde. Dass sie mich vermisst und sich wohl verliebt hat. Aber ich Arschloch habe es mir zur Aufgabe gemacht, sie eiskalt zu ignorieren, und ihr keine Aufmerksamkeit zu schenken.
Noch Wochen danach habe ich bemerkt, wie sie mich im Unterricht beobachtet hat, kurz davor war in Tränen auszubrechen und den Raum verließ, wenn ich in der Nähe war. Sie wechselte sogar den Mathekurs. Als sie erfuhr, dass ich in einer Beziehung war, ließ sie mir eine Nachricht mit ein paar liebevollen Worten zukommen. Mit ihrer besten Freundin habe ich dann irgendwann auch noch was angefangen, um sie eifersüchtig zu machen. Zwei Jahre lang hat sie mir jedes Mal zum Valentinstag eine nette SMS geschickt. Bis zum Abschluss habe ich es geschafft, kein Wort mit ihr zu sprechen.


Ich möchte beichten, dass ich dieser Frau offenbar sehr wehgetan habe. Und obwohl sie mit ihrem Freund Schluss gemacht und sich so sehr ins Zeug gelegt hat, habe ich ihr nie eine zweite Chance gegeben. Stattdessen hatte ich nichts Besseres zu tun, als ihr wehzutun. Es tut mir leid, dass es so ausging.
Laut Facebook-Profil arbeitet sie heute in einem kleinen Laden. Manchmal überlege ich, in meine Heimatstadt zu fahren, um sie dort zu besuchen und auf einen Kaffee oder zum Essen einzuladen. Aber vielleicht ist es auch gut, wenn es bleibt, wie es ist.

Beichthaus.com Beichte #00031319 vom 31.05.2013 um 22:22:47 Uhr (22 Kommentare).

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