Krankfeiern im Kino

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Rache Hass Zwietracht Köln

Krankfeiern im Kino
Ich habe die beste Freundin meiner Freundin auf ihrer Stelle im Krankenhaus angeschwärzt. Eigentlich mache ich so etwas nicht, aber sie hatte es echt verdient. Sie hat mich damals mit meiner Freundin auseinandergebracht. Ich bin Besitzer einer Dauerkarte beim KEC (Kölner Eishockey Club) mit zwei weiteren Freunden. Der Eine davon hat längere blonde Haare. Zumindest war diese tolle Freundin auch mal beim KEC in einem anderen Block und hat mich gesehen. Wie Frauen dann so sind, hat sie mich beobachtet und gesehen, wie ich vor Freude bei einem Tor meine Freunde umarmte, und den Typen mit den blonden Haaren hochgehoben habe. Sie hat nichts Besseres zu tun, als direkt zu meiner Freundin zu rennen und zu sagen: Dein Freund geht Dir beim Eishockey mit einer Blondine fremd. Dazu hatte sie noch viel Mist erzählt, von wegen, dass ich sie geküsst hätte und so weiter. Echt hinterhältig, ich bin nicht schwul und liebe meine Freundin, von daher küsse ich keinen Typ. Nach ein paar Wochen und Langem hin und her sind wir dann eben wieder zusammengekommen.

Jetzt zur eigentlichen Beichte: Die Freundin meiner Freundin, ich nenne sie mal X ist krankgeschrieben. Nasennebenhöhlen-Entzündung. Als meine Freundin mir dann erzählte, dass X krank ist, war ich voller Freude: "Ist es denn wenigstens schlimm?" Ja, sie ist ja so krank und meine Freundin hatte total Mitleid. Dann kam die Höhe: ich eben mit meiner Freundin unterwegs da klingelt ihr Handy. X ruft an. Verbieten mit der Alten zu telefonieren kann ich ihr ja leider nicht. Das Schöne an der Sache ist, dass mich meine Freundin so halb stehen lassen hat, und mit X ins Kino gefahren ist. Dann kam meine Rache. Ich bin ins Internet, habe die Telefonnummer vom Krankenhaus rausgesucht und direkt mal angerufen. Ich wusste ja, wo ich mich verbinden lassen musste, meine Freundin redet ja fast nur von ihr. Ich habe mich dann direkt mit der Stationsleitung verbinden lassen, und ihr mein Anliegen geschildert:

Stationsleitung: Was kann ich für Sie tun?
Ich: Wunderschönen guten Tag, ich hoffe, Ihnen geht es genauso gut wie Frau X.
Stationsleitung: Die ist krank, die ist gar nicht im Hause.
Ich: Och, das weiß ich doch, ich wollte ja auch nur kurz durchgeben, dass sie im Kino sitzt und sich einen Gemütlichen macht.

Danach kam dann nichts mehr Interessantes. Habe mich eben gewundert, dass meine Freundin schon so früh nach Hause kam, sie fing direkt an, zu erzählen. Während des Films hat die Stationsleitung angerufen. Irgendjemand hat wohl im Krankenhaus angerufen und gesagt, dass X krankfeiert. Sie soll morgen, trotz Attest zur Arbeit kommen und ihre Kündigung abholen (sie ist ja noch in der Probezeit). Mensch, als sie mir das erzählte, musste ich mich so zusammenreißen. Aber das Schöne an der Sache war, dass X mit zu uns gekommen ist und voll am Heulen war. Ich musste dann noch in der Wunde herumbohren und habe Sachen gefragt, wie "Bist du denn wirklich so krank?" Zehn Minuten später ist sie heulend abgehauen. Achja was fühle ich mich gut. Ich habe schließlich die Wahrheit gesagt und finde es eine Frechheit, dass ich Tag täglich hart für mein Geld arbeite und sie den Lenz raushängen lässt. Rache ist eben Süß, sie hat gelogen, ich nicht.

Beichthaus.com Beichte #00025063 vom 04.11.2008 um 20:43:24 Uhr in Köln (35 Kommentare).

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Männer sind so naiv!

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Selbstsucht Falschheit Engherzigkeit

Ich bin nicht ganz 180 cm groß, habe einen athletischen Körper, kurze Haare, sehr dunkelbraune Augen und sehe für meine zwanzig Jahre etwas zu jung aus. Außerdem habe ich ein sehr ansprechendes Gesicht und ein hinreißendes Lächeln. Kurzum: ich sehe vermutlich genau so aus, wie sich ein Schwuler seinen Traumtyp vorstellt. Zu dieser Vermutung komme ich, weil ich tatsächlich quasi jeden Schwulen irgendwie nahezu magisch anziehe. Verstärkt wird das Ganze noch dadurch, dass ich auf Frauen stehe. Und manchmal, das mache ich nicht absichtlich, merke ich, dass ich mit ihnen spiele. Ich hasse Frauen, die das mit mir tun. Und nun tue ich es selbst. Natürlich ermahne ich mich selbst, wenn ich es merke und lasse es dann sofort. Aber es bietet sich einfach an! Männer sind so verdammt naiv, leichtgläubig und schwanzgesteuert. Es kommt quasi von allein. Manchmal glaube ich, sie wollen das sogar. Und trotzdem sind wir Männer danach irgendwie immer verletzt. Ich bringe jetzt mehr Verständnis für euch Frauen auf, wenn ihr mit Männern spielt. Gut finde ich es dennoch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00025051 vom 03.11.2008 um 20:47:15 Uhr (10 Kommentare).

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“Beichte

Wer kann mich motivieren?

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Völlerei Trägheit Faulheit Verzweiflung

Also, es ist so, ich bin sehr sehr unsportlich. Ich packe nicht einmal eine Rolle rückwärts. Schokolade stopfe ich auch in mich rein. Ich esse bestimmt bis zu 4.000 Kalorien am Tag. Außerdem bin ich Vegetarier. Ich weiß nicht einmal, wieso. Und Salat, Obst etc. kann ich auch nicht leiden. Also ein sehr ungesunder Lebensstil. Und trotzdem bin ich dünn und groß, man kann sogar meine Rippen sehen. Eigentlich müsste ich ja froh drüber sein, dass ich nicht fett werde. Aber das kann ich nicht. Achja, ich sitze oft am PC und Freunde habe ich trotzdem, auch auf dem Gymnasium bin ich. Ich lerne kein bisschen - vielleicht 10 Minuten vor Arbeiten oder bei Vokabeltests. Ich bin nie sitzen geblieben. Ich würde mal behaupten, dass wenn ich etwas Sport machen würde und etwas lernen würde, es wirklich zu etwas bringen könnte. Aber ich habe keine Motivation. Falls mich je einer dazu motivieren kann, ordentlich zu lernen und wenigstens ein bisschen Sport zu treiben, bekommt einen Zehner von mir.

Beichthaus.com Beichte #00025042 vom 02.11.2008 um 17:54:42 Uhr (24 Kommentare).

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Das katholische Gymnasium

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Hass Dummheit Feigheit Gesellschaft Schule Berlin

Das alles hat angefangen, als ich auf ein katholisches Gymnasium kam, also vor circa vier Jahren. Da ich extrem anti-katholisch bin, habe ich mich von Anfang an von meinen Klassenkameraden abgeschottet. Zudem bin ich im ersten G8 Jahrgang und habe deswegen seit vier Jahren jeden Tag sieben Stunden. Auch ist unsere Schule eine der besten Berlins, soweit ich weiß.
Doch nun zu der eigentlichen Beichte: Ich möchte beichten, dass ich fast jedem aus meinem Umfeld verabscheue! Denn trotz der oben genannten Umstände war ich die einzige, die im Matheunterricht wusste, dass -2³ Acht ist. Dazu sollte ich erwähnen, dass ich eine Vier in Mathe habe und selber nicht kurz für diese Antwort brauchte. Doch das ist ja nicht das einzige, doch das alles aufzuzählen wäre zu viel.
Manchmal denke ich, dass es einfacher wäre, sich umzubringen, als in einer solchen Gesellschaft zu leben, in der man selbst von den besten "Freunden" als "unzuverlässige, assoziale Fotze/Schlampe" beschimpft wird!? Aber ich warte noch auf den Tag, an dem ich meine Feigheit überwinden und allen sagen werde, wie sehr sie mich anwidern!

Beichthaus.com Beichte #00025032 vom 02.11.2008 um 01:18:11 Uhr in Berlin (38 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Männer verarschen ist mein Hobby!

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Habgier Falschheit Engherzigkeit Selbstsucht

Männer verarschen ist mein Hobby!
Ich möchte beichten, dass ich seit Jahren Männer veralbere und finanziell ausnehme, die ich im Internet oder auf Flirtlines kennenlerne. Das alles fing vor gut sechs Jahren an, als ich (damals 14) zusammen mit ein paar Freunden ein paar über den Durst getrunken hatte und wir, total hacke, wie wir waren, bei einer dieser Datinglines anriefen. Wir flirteten, machten Schmarrn, erfanden ein Spiel, bei dem wir die unmöglichsten Wörter in das Gespräch einbinden mussten. Was recht lustig war. Und ein paar Tage später, als mir so richtig langweilig war, rief ich dann alleine auf einer Datingline an, machte mir einen Account und legte mir ein Alterego zu. Es fing fast schon an mir langweilig zu werden, als ich einen gewissen Herbert an der Strippe hatte, der gerne mein Sklave sein wollte. Fand ich total lustig, wusste aber nicht, was der erwartet und da ich damals noch von Taschengeld abhängig war, das sehr knapp war, befahl ich ihm mir eine Aufladekarte für mein Handy zu holen und mich dann auf selbigem anzurufen. Ich legte auf und wartete, erwartete nicht, dass sich überhaupt etwas tat, und war deshalb ein wenig überrascht, als sich rund eine halbe Stunde später Sklave Herbert meldete und mir mitteilte, dass er meine Karte aufgeladen hatte. Ich sagte danke, legte auf und probierte gleich mal aus, ob das stimmte. Und tatsächlich! Ich konnte gar nicht glauben, wie einfach das war und bis auf ein paar wütende Anrufe von Herbert, den ich noch ein wenig beleidigte, war das schon eine feine Sache. Also trieb ich mich weiter auf der Suche nach Opfern auf der Line herum und fand immer wieder einen Willigen, der mit mir eine Fernbeziehung führte und meine Karten auflud. Einige ließen sich tatsächlich monatelang hinhalten, ohne irgendwas von mir zu bekommen. Manche machten das ein zwei Mal mit und waren weg. Aber insgesamt lief das gut.

Das ging so ungefähr ein Jahr, bis ich einen Trottel kennenlernte, von dem ich heute nicht mal mehr den Namen weiß, der aber rund 500 Euro im Monat für meine Karten ausgab und dem ich nur hin und wieder ein paar versaute SMS schreiben musste. Aber das war irgendwann auch langweilig und ich wurde immer gieriger. Ich erzählte meinem Flirt-Freund, dass ich bald Geburtstag hätte und er wollte mir etwas Tolles schenken, aber unter der Bedingung, dass wir uns endlich treffen würden. Das ging natürlich nicht, deshalb erzählte ich eine wilde Story, dass ich meine Eltern in Brasilien (mein Alterego war Brasilianerin) besuchen müsste, aber wenn er mich wirklich liebe, sollte er mir etwas kaufen und es an meine Nachbarin schicken, die für mich Post entgegennehmen würde. War natürlich meine Adresse. Er war so dumm und tat es und so bekam ich eine liebe Karte, Pralinen, einen glühenden Liebesbrief und - weil ich mir das ja so wünschte - ein schickes neues Handy. Danach besorgte ich mir eine neue Karte und mein Freund konnte in die Röhre gucken. Danach lief es aber schlecht und irgendwie wollte sich keiner mehr finden, der mir Zeug kaufen wollte. Frustete ganz schön, hatte den Verdacht, dass ich schon zu viele auf der Line kannte. Und dann verlegte ich meine Bemühungen auf das Internet, und da ich kein Eigenes hatte, ging ich dazu regelmäßig zu einer Freundin. Aber da stellte sich raus, dass die Leute da leider auch nicht so dumm waren, mir Zeug zu kaufen. Dafür lernte ich beim Chatten immer wieder Leute kennen, die sich gerne in der Cam präsentieren wollten. Meine Freundin und ich amüsierten uns, zuzusehen, wie sie alles taten, was wir wollten. Sie steckten sich Dinge in den Popo, manche brachte man dazu, ihre Fäkalien zu essen oder sich selbst einen zu blasen. Wir nahmen das alles schön auf und zeigten das Freunden, die sich auch köstlich amüsierten.

Das reichte mir aber immer noch nicht. Ich wollte wissen, wie weit man diese Männer noch bringen konnte und wie sehr sie sich für die Aussicht auf Sex erniedrigen würden. Also bestellte ich eines Tages einen Mann vor meine Haustür und versteckte mich am Fenster hinter dem Vorhang, er sollte mich auf meinem Handy anrufen, wenn er da ist. Ich behauptete, ich würde ihn erst reinlassen, wenn er mir zeigen würde, wie geil er auf mich ist, und ließ ihn mit heruntergelassener Hose auf der Straße rumstehen. Er machte echt alles mit, holte sich einen runter, spritzte gegen ein parkendes Auto. Irgendwann, als er doch checkte, dass ich nie die Tür aufmachen würde, verzog er sich und rief noch ein paar Mal an, mit der Drohung, zur Polizei zu gehen, was ich nur lustig fand. Das ging so leicht, dass ich immer öfter jemanden herbestellte, mittlerweile hatte es sich auch bei meinen Freunden rumgesprochen, was ich tat und einige wollten dabei sein. Also bestellte ich mal einen hier hin, einen da hin und meine Freunde und ich amüsierten uns köstlich. War alles ganz lustig für uns, bis ich eines Tages zwei Männer zu einer Freundin bestellte, deren Wohnung im Erdgeschoss war. Wir saßen hinter dem Fenster und ich versuchte, sie dazu zu bringen, etwas Versautes zu machen. Das taten sie nicht, lag wohl daran, dass sich der eine vor dem anderen nicht entblößen wollte. Nach ein paar Minuten, als sie am Handy nur mit mir diskutiert hatten, gingen sie wieder in Richtung Auto und wir dachten sie wären außer Hörweite. Wir lachten lauthals und unterhielten uns über sie, als auf einmal etwas gegen unser Fenster flog. Wir starrten entsetzt in die Richtung und sahen die beiden Kerle dort stehen.

Sie konnten uns sehen und einer von ihnen schrie, er würde mich aufschlitzen und so weiter. In diese Nacht traute ich mich nicht nach Hause und hatte auch die nächste Zeit Angst, dass sie wieder kommen würden. Das taten sie zum Glück nicht. Trotzdem war für mich erst einmal Schluss mit der ganzen Sache. Hatte einfach zu viel Respekt davor, dass mir doch mal etwas passieren würde. Hielt leider nicht lange an und bald machte ich denselben Mist wieder, bin einfach süchtig danach. Irgendwann fing ich an, mich selbst in der Cam zu präsentieren, aber nur bis zum Hals, zog mich natürlich nicht aus, sondern knetete meine gebastelten Möpse und nahm fleißig auf, was mein Gegenüber so mit sich anstellte. Habe mittlerweile eine gute Kollektion an Videos zusammen und auch einen Weg gefunden, damit Geld zu machen. Was ich eigentlich beichten möchte, ist: Ich heiße Manuel und bin selbstverständlich keine Frau, auch wenn ich mich immer als solche ausgebe. Ich habe mittlerweile keinen Respekt mehr vor meinem eigenen Geschlecht, weil Männer, wenn es um Sex geht, einfach nur ihr Hirn ausschalten und alles mit sich machen lassen. Habe auch versucht Frauen zu verarschen, aber das ist viel zu viel Aufwand für meistens kein Ergebnis, weil die nicht so naiv sind. Ich sitze mit billiger Perücke, Socken unter dem Shirt und natürlich so, dass die Cam meine Bartstoppel nicht erfassen, kann vor dem Bildschirm und lasse Kerle wie Puppen für mich tanzen. Ich spreche am Telefon oder über Headset teilweise mit unverstellter Stimme, nur um zu testen, ob noch so viel Blut im Hirn ist, dass sie was checken und sie tun es nicht. Gott, sind wir Männer scheiße.

Beichthaus.com Beichte #00025020 vom 30.10.2008 um 01:06:37 Uhr (45 Kommentare).

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