Der Pfützen-Fahrer

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Engherzigkeit Auto & Co. Albersweiler

Als ich heute Vormittag zur Arbeit gefahren bin, regnete es. Das ist weiter nichts Besonderes, aber hätte es nicht geregnet, wäre mir ein Riesenspaß entgangen. Als ich durch das Nachbardorf fuhr, standen - von mir aus gesehen - auf der linken Straßenseite zwei ältere Frauen und haben wahrscheinlich den neuesten Tratsch ausgetauscht. Vor ihnen im Rinnstein war eine gewaltige Pfütze. Ich bin mit meinem Auto auf die linke Straßenseite gefahren, um mit Schwung durch diese Pfütze zu brettern und die beiden Damen von oben bis unten nass zu spritzen. War gemein, sehr gemein sogar. Aber wie oft im Leben hat man so eine Gelegenheit schon?

Beichthaus.com Beichte #00024973 vom 22.10.2008 um 15:53:37 Uhr in Albersweiler (34 Kommentare).

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Keine Übernahme der Aushilfe

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Zwietracht

Wir hatten mal für zwei bis drei Wochen eine Aushilfe in der Firma, und ich bin der entscheidende Faktor, dass er nicht übernommen wurde. Der Typ war mir von Anfang an nicht wirklich sympathisch, da er nach sehr kurzer Zeit schon ordentlich das Maul aufgerissen hat. Eines Morgens saßen einige Kollegen, er und ich in der Küche. Er kam eine halbe Stunde zu spät, weil ihn eigentlich ein anderer Kollege morgens mitnehmen sollte, das aber wohl vergessen hat. Dann hat er sinngemäß etwas gesagt wie "Toll, wegen dem Arschloch bin ich jetzt zu spät". Man muss dazu sagen, dass der Kollege, von dem er versetzt wurde, nicht gerade beliebt im Unternehmen ist. Trotzdem fand ich es doch mehr als anmaßend, nach ein paar Tagen als Aushilfe einen langjährigen Mitarbeiter vor fast allen Kollegen als Arschloch zu beschimpfen. Als unser Juniorchef, mit dem ich mich sehr gut verstehe und dem meine Meinung wichtig ist, verkündete, er wolle die Aushilfe eventuell übernehmen, habe ich ihm die Geschichte vom Frühstück erzählt. Das war der entscheidende Faktor, warum die Aushilfe nicht übernommen wurde. Ich habe schon ein bisschen ein schlechtes Gewissen, aber auch wenn ich kein Spießer bin, gewisse Umgangsformen müssen schon sein.

Beichthaus.com Beichte #00024971 vom 20.10.2008 um 16:45:12 Uhr (29 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die lahme Polizei

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Schamlosigkeit Feigheit Polizei

Die lahme Polizei
Ich bin vor ein paar Wochen mit dem Fahrrad nach Hause gefahren, es war bereits Nacht, also sehr dunkel. Wie fast immer hatte ich kein Licht dabei. Ich war auf einem Radweg neben einer viel befahrenen Straße unterwegs. Der letzte Teil des Weges geht aber über einen Feldweg, der am Ende in einem sehr engen Waldweg endet. Ungefähr in dem Moment, als ich auf den Feldweg abgebogen bin, stellte ich fest, dass der gute alte Freund und Helfer mich entdeckt hatte und mir auf dem Feldweg folgte. Das Blaulicht als klare Anweisung zum Anhalten eingeschaltet. Ich habe angehalten, und als die beiden freundlichen Herren aus ihrem Fahrzeug ausstiegen, habe ich in die Pedale getreten. Die beiden wieder ins Auto und mir hinterher. Ich bin wieder brav stehen geblieben, habe gewartet. Als sie wieder ausstiegen. Vollgas, was sonst. Die beiden Herren haben wohl gewusst, dass es nicht mehr weit ist, bis der Weg zu eng für ihr Auto wird. Nach dem dritten Mal sind sie rückwärts davon gefahren. Drei Minuten später war ich zu Hause. Sollte mir das wieder passieren, werde ich mich wohl auch wieder so verhalten. Dennoch tun mir die Polizisten irgendwie leid, ich würde mich schon bisschen veräppelt fühlen.

Beichthaus.com Beichte #00024957 vom 16.10.2008 um 02:25:14 Uhr (27 Kommentare).

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Die versteckten Dateien

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Peinlichkeit Neugier Medien Buxtehude

Ich habe bei uns im Labor einen USB-Stick gefunden und mitgenommen. Da ich ein ehrlicher Mensch bin, wollte ich ihn natürlich zurückgeben. Ich habe ihn mir dann mal genauer angesehen, also quasi mal geschaut, was da so Tolles drauf ist. Ich fand auch sogar Dokumente, denen ich Name und E-Mail-Adresse des Besitzers entnehmen konnte. Die Person stammt aus dem Iran und ist hier Gaststudent. Als ich den Stick dann bei mir zu Hause nochmal angeschlossen habe, machte ich eine interessante Entdeckung. Ich nutze Linux und das kennt die Windows Option für versteckte Dateien nicht. Es wird also alles angezeigt. Ich staunte also nicht schlecht, als auf einmal ein deutscher Porno in dem Verzeichnis erschien. Grundsätzlich ja kein Ding, warum soll sich auch nicht mal jemand aus dem prüden Iran einen zu einem netten deutschen Porno von der Palme wedeln. Ich habe den Besitzer dann angeschrieben und ein Treffen vereinbart. Derjenige war auch heilfroh, dass ich das Ding gefunden hatte.

Leider hat mich derjenige an dem Tag verpasst und stattdessen ein paar Kollegen von mir angesprochen. Die wussten natürlich alle von dem Porno. Ich bin ja auch so eine Tratschtante. Was sie und ich allerdings nicht wussten, war, dass derjenige eigentlich eine Frau war. Iranische Namen, wer kann da schon unterscheiden. Da ich gerne mal für ein Späßchen zu haben bin, überlege ich momentan, ob ich nicht noch ein paar von meinen Pornos dazupacken soll. Natürlich auch versteckt. Vielleicht packe ich auch 2girls1cup drauf, wobei das schon ziemlich übel wäre. Eine andere Möglichkeit wäre auch eine versteckte Datei mit dem Hinweis, falls sie es mal richtig braucht, kann sie sich gerne an mich wenden. Meine E-Mail-Adresse hat sie jetzt ja auch. Vielleicht mache ich auch einfach beides. Mal sehen. Also eigentlich sollte ich beichten, dass ich eigentlich ein ganz ehrlicher Kerl bin, aber ständig nur ans f*cken denke. Aber da bin ich ja nicht die einzige Person.

Beichthaus.com Beichte #00024943 vom 13.10.2008 um 15:28:24 Uhr in Buxtehude (15 Kommentare).

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Mein Doppelleben gibt mir Wärme und Geborgenheit

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Ehebruch Fremdgehen Begehrlichkeit Heilbronn

Ich (w/30 Jahre) führe ein Doppelleben. Ich bin nicht stolz darauf, aber ich kann mich nicht entscheiden, was ich tun soll. Ich bin seit 6 Jahren mit meinem Mann zusammen. Ich war nicht mehr glücklich und so habe ich mich auf einen anderen Mann eingelassen. Zuerst war es nur, weil mir dieser Mann Wärme und Geborgenheit gab. Mir fehlte das einfach so sehr, denn mein Mann war immer nur Unterwegs mit seinen Kumpels und wir hatten uns nichts mehr zu sagen. Durch den einen Mann habe ich begriffen, dass ich unglücklich war in meiner Ehe. Da ich meinen Mann immer noch liebte, suchte ich die Aussprache mit ihm. Von dem einem Mann habe ich ihm nichts erzählt.

Seitdem läuft es prima zwischen uns, er hat sich total verändert. Doch ich konnte den einen Mann einfach nicht vergessen. Ich treffe mich immer noch heimlich mit ihm. Ich liebe beide Männer, doch ich kann mich nicht entscheiden und langsam wird es mir zu viel. Ich habe so ein schlechtes Gewissen!

Beichthaus.com Beichte #00024923 vom 09.10.2008 um 21:44:37 Uhr in Heilbronn (15 Kommentare).

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