Verlorenes Geschwisterchen

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Selbstsucht Boshaftigkeit Falschheit Schwangerschaft Familie

Eigentlich war bis vor ein paar Wochen alles normal bei uns zu Hause. Ich (w/16) verstand mich gut mit meinen Eltern und auch meinen vier Jahre jüngeren Bruder habe ich ziemlich lieb, obwohl wir uns natürlich auch mal zoffen. Jetzt ist allerdings nichts mehr so wie vorher und das liegt daran, dass meine Mutter vor ein paar Tagen im fünften Monat ihrer Schwangerschaft eine Fehlgeburt erlitten hat. Ich muss zugeben, ich war geschockt, sauer und wütend, als meine Eltern uns vor knapp einem halben Jahr mitteilten, dass wir noch ein Geschwisterchen bekommen, was zwar nicht geplant, aber trotzdem herzlich willkommen war. Ich wollte nicht, dass meine Eltern sich in Zukunft mehr um ein Baby kümmern, als um mich und meinen Bruder, ich hatte vielleicht auch Angst, ihre Aufmerksamkeit und Liebe zu verlieren. Außerdem war ich immer so etwas wie ihre große Prinzessin und das sollte sich auf keinen Fall ändern.


Ich redete nicht mehr mit meinen Eltern, habe rebelliert und viele schlimme Dinge gesagt, aber eigentlich hatte ich wohl nur Angst. Mein Bruder war auch nicht begeistert von dem neuen Kind, nahm es aber stillschweigend hin und akzeptierte es. Meine Eltern gaben sich umso mehr Mühe um mich, aber ich habe mich immer mehr von ihnen abgewandt und ihnen absichtlich Kummer gemacht, sodass sich weiterhin alles um mich dreht - wenn auch im negativen Sinne. Vielleicht war der ganze Stress, den ich meinen Eltern gemacht habe zu viel für meine Mutter, ich kam nämlich vor ein paar Tagen spät nachmittags aus der Schule und da saß sie weinend im Wohnzimmer. Mein Vater sagte nur, dass sie eine Fehlgeburt hatte. Das Schlimme ist, dass ich mich wirklich gefreut habe, schließlich hatten sich mein Problem und auch alle Ängste damit wie von selbst erledigt. Auch jetzt bin ich sehr erleichtert, dass meine Eltern doch kein neues Baby bekommen. Sie sind traurig und haben eine Beerdigung organisiert, aber mich lässt das völlig kalt - was sie auch wissen und mir nicht mal übel nehmen.

Beichthaus.com Beichte #00032622 vom 25.01.2014 um 03:48:26 Uhr (35 Kommentare).

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Die Hass-Mail der Ex

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Eifersucht Begehrlichkeit Engherzigkeit Ex

Ich (w/26) habe auf einer Weihnachtsfeier einen Typen kennengelernt. Wir verstanden uns von Anfang an super und stellten schnell fest, dass wir sehr viel gemeinsam haben. Als er mich am Ende der Feier nach meiner Nummer fragte, gab ich sie ihm. Getroffen haben wir uns dann erst drei Wochen später, weil wir beide über Weihnachten und Silvester viel zu tun hatten. Wir gingen also ein paar Mal miteinander aus und er beichtete, dass er mich zwar mag, aber ein Dilemma zu Hause hat - in Form seiner Ex-Freundin. Diese hatte kurz vor der Weihnachtsfeier mit ihm Schluss gemacht, wohnt aber noch bei ihm, bis sie eine eigene Wohnung gefunden hat. Nun hat diese Dame es sich wohl doch anders überlegt und will ihn wieder zurück. Er zögert aber, weil sie ihn sehr verletzt hat und wohl auch vorher bereits fremdgegangen war. Ich willigte ein, dass wir es erst einmal locker angehen lassen und uns nur bei mir treffen, bis sie ausgezogen ist. Nun, wir verstehen uns immer noch sehr gut und stellten noch mehr Gemeinsamkeiten fest, auch was unsere Vorlieben im Bett betraf. Ich hatte natürlich kein schlechtes Gewissen, denn er ist ja offiziell Single und seine Ex-Freundin ist auch selbst daran schuld. Heute fand ich allerdings eine nicht sehr freundliche E-Mail von ihr, in der sie sich als seine Freundin titulierte und drohte, mir schlimme Dinge anzutun, sollte ich nicht sofort die Finger von ihrem Freund lassen. Eigentlich hatte ich vor, mich aus dieser ganzen Sache so weit wie möglich rauszuhalten. Schließlich kenne ich ja nur eine Seite der Geschichte. Aber irgendwie juckt es mir jetzt in den Fingern, mit dieser E-Mail etwas anzustellen. Vielleicht ausdrucken und an ihrem Arbeitsplatz öffentlich aushängen. Oder ihr antworten und dabei im Detail beschreiben, was ich mit ihrem Ex-Freund im Bett schon angestellt habe, da sie scheinbar recht prüde ist.

Beichthaus.com Beichte #00032618 vom 24.01.2014 um 23:03:20 Uhr (16 Kommentare).

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“Beichte

Begehrter Partyfotograf

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Morallosigkeit Begehrlichkeit Dating Arbeit

Ich war vor etwa zwei Jahren für einige Zeit als Partyfotograf unterwegs. Kennt ja sicher jeder, diese Typen, die mit Spiegelreflex in der Disco rumlaufen und Fotos schießen. Ich war im Internet zufällig auf die Stellenanzeige gestoßen, und da ich mich ohnehin für Fotografie interessierte und auch eine recht vernünftige Kamera besitze meldete ich mich, und zwei Abende später ging es auch schon los. Ich machte ab da regelmäßig Touren durch verschiedene Clubs und Bars um die Feiernden abzulichten. Das Geschäftsmodell war einfach: Die Fotos konnten dann auf der Seite der Agentur kostenlos in niedriger Auflösung eingesehen werden. Wer jedoch ein höher aufgelöstes Foto zum privaten Gebrauch haben wollte, musste zahlen. Zugegeben, die Bezahlung für uns Fotografen war schlecht, doch schon sehr bald interessierte mich das überhaupt nicht mehr, denn ich entdeckte einen tollen Nebeneffekt: Die Tätigkeit als Partyfotograf bietet eine fantastische Möglichkeit, um Frauen kennenzulernen. Es ist schon beinahe unheimlich, welche Anziehungskraft eine teure Kamera und Visitenkarten auf Feierwütige haben. Außerdem hat man jederzeit einen Grund, Leute anzusprechen und kann "ganz nebenbei" ein paar Komplimente einstreuen, Smalltalk betreiben und merkt sehr schnell, ob man Interesse weckt oder nicht. Wenn nicht geht es halt weiter zu der Nächsten, sind ja mehr als genug da.


Immer öfter kam es dann vor, dass ich die hochauflösenden Fotos im Austausch für einen Drink, eine Telefonnummer, oder einen Kuss "verkaufte". Und ja, die Masche hat oft genug gezogen, und so konnte ich reihenweise Frauen abschleppen. Einen guten Grund nach einem One-Night-Stand zu flüchten gab es obendrein, denn man musste ja noch die Bilder bearbeiten und hochladen. Und ganz nebenbei habe ich natürlich auch noch ein wenig Geld verdient. Nachdem ich nach einem knappen Jahr meine jetzige Freundin kennenlernte, verlor ich das Interesse an meiner Nebentätigkeit und kündigte. Kurz darauf zog sich die Agentur - wohl aus finanziellen Gründen - aus meiner Heimatstadt zurück. Ich beichte also, dass ich meine damalige Tätigkeit schamlos ausgenutzt habe, um betrunkene Frauen aufzureißen und manchmal glaube ich, dass ich einen guten Teil zur finanziellen Situation der Agentur beigetragen habe.

Beichthaus.com Beichte #00032615 vom 23.01.2014 um 11:31:02 Uhr (15 Kommentare).

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Der Schrank

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Boshaftigkeit Ignoranz Stolz Engherzigkeit

Ich habe gestern meinen Schrank verkauft, da ich umziehen werde. Ihm fehlte absolut nichts und ich bot ihn deshalb für die Hälfte des Originalpreises an. Natürlich fand sich auch ein Käufer, diese schickten jedoch nur ihren Schwiegersohn, um das Möbelstück abzuholen. Und der jammerte schon am Telefon, verlangte eine Terminänderung und war generell nicht sehr freundlich. Ich fing dann trotzdem schon damit an, die Schranktüren abzuschrauben. Als der Schwiegersohn dann da war, war er weiterhin sehr unfreundlich und machte auch noch den Schrank schlecht. Nachdem er zu allem Überfluss noch fragte, ob ich Werkzeug hätte, bot ich ihm meinen Schraubenzieher an. Natürlich reicht ein Schraubenzieher nicht, um einen Schrank abzubauen, als er jedoch noch nach einem passenden Schlüssel fragte, verneinte ich. Ich wollte einfach keine große Suchaktion starten - aber ihm fiel dann sowieso ein, dass er wohl doch noch Werkzeug im Auto hätte.


Als er wieder da war, jammerte er, wie schwer der Transport des Schrankes doch sei, und involvierte mich auch in den restlichen Schrankabbau. Ich hatte dafür allerdings absolut kein Verständnis, da ich mich auch immer darum kümmere, wie ich etwas abtransportiere, ehe ich es kaufe. Und dann lasse ich mich nicht von den Vorbesitzern mit Werkzeug ausstatten, um zusätzlich noch unfreundlich zu sein und Hilfe zu beanspruchen. Wäre er wenigstens freundlich gewesen, wäre das mit Sicherheit anders abgelaufen - so habe ich nur noch die Schrankteile in den Flur gestellt und rasch die Tür verschlossen. Ich war echt verärgert über das Verhalten dieses Kerls, vor allem da er sich für meine Hilfe noch nicht einmal bedankt hatte. Ich habe es dann echt genossen, wie er sich mit den Schrankteilen abplagte, und beschimpfte ihn in Gedanken. Als Krönung des Ganzen habe ich festgestellt, dass er beim Einladen eines der Teile hier vergessen hat. Ich kann es sehen, wenn ich aus dem Fenster schaue. Und natürlich werde ich nicht anrufen, um ihm zu sagen, dass hier noch ein Teil steht.

Beichthaus.com Beichte #00032611 vom 23.01.2014 um 07:00:34 Uhr (13 Kommentare).

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Punktierte Kondome

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Rache Boshaftigkeit Fremdgehen Schwangerschaft Ex Groß Schweinbarth

Als ich unerwartet einen Tag früher von der Montage heimkam, habe ich meine Freundin in unserer gemeinsamen Wohnung im Bett mit einem anderen Mann entdeckt. Erst war ich schockiert, aber dann ergab vieles einen Sinn, da mich Freunde schon öfters darauf hingewiesen hatten, dass meine Ex nichts anbrennen lässt, wenn ich unter der Woche nicht da bin. Damals glaubte ich jedoch nicht, dass sie fremdgehen würde. Und jetzt das. Ich zog einen Schlussstrich unter die Beziehung und wohnte in der Zwischenzeit bei meinen Eltern. Zwei Wochen später hatte ich eine schöne Wohnung in der Nachbarortschaft. Ich hatte mit meiner Ex vereinbart, dass sie nicht anwesend sein sollte, wenn ich meine Möbel und meine persönlichen Sachen abhole. Doch bevor ich unsere gemeinsame Wohnung endgültig verließ, suchte ich mir ihren Kondomvorrat und punktierte jedes Einzelne mit einer Stecknadel - zugegebenermaßen wurde ich hier von einigen Geschichten inspiriert. Gestern kam der Anruf meiner Ex, die Rotz und Wasser heulte, da sie schwanger sei und nicht wisse, wer der Vater ist. Da ich ja auf keinen Fall infrage kommen kann, wünschte ich ihr alles Gute und beendete das Gespräch. Ich bitte um Absolution für meine Rache.

Beichthaus.com Beichte #00032607 vom 22.01.2014 um 08:27:15 Uhr in 2221 Groß Schweinbarth (Matzner Straße) (32 Kommentare).

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