Mit Geistern gegen die Petze

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Engherzigkeit Morallosigkeit Falschheit Last Night

Mit Geistern gegen die Petze
Ich möchte heute beichten, dass ich einem Menschen mal so viel Angst gemacht habe, dass dieser deswegen in die Hose gepisst hat. Es war so: Mit siebzehn fand ich nach der Schule keinen Ausbildungsplatz. Als ich am Verzweifeln war, bot mir das Jugendamt einen Ausbildungsplatz an, der allerdings auch wieder mit einem Heimplatz verbunden war. Nach kurzer Bedenkzeit sagte ich zu. Nachdem ich im Haupthaus Probleme mit anderen Jugendlichen hatte, wurde ich auf eine sehr ruhige Außenwohngruppe verlegt. Dort hatten die anderen Jungs und ich ein sehr ruhiges, in Teilen sogar langweiliges Leben. Alle waren mindestens siebzehn Jahre alt oder älter. Bis eines Tages die Konzeption der Gruppe geändert wurde, weil auf einen Schlag drei Jungs gegangen waren. Nun kamen kurz hintereinander vier dreizehn bis fünfzehn Jahre alte Kinder daher, die sich aber eigentlich ganz gut integrierten. Bis auf Einen: Markus. (Name geändert) Markus war fünfzehn Jahre alt, hatte den geistigen Entwicklungsstand eines 11-Jährigen und den Körperbau einer Seekuh. Ein armes Schwein genau genommen, bei dem alles Negative zusammenfiel. Markus hatte allerdings noch eine andere, schlimmere Eigenschaft: Er war die Mutter aller Petzen. Kam ein Jugendlicher unter achtzehn Jahren nur fünf Minuten zu spät nach Hause, rannte Markus freudestrahlend und (wortwörtlich!) vor Petzgier sabbernd zu den Betreuern. Dort angekommen, stotterte er im übelsten Trottel-Stil los. Schnippte einer eine Kippe vom Balkon, Markus war schon im Büro. Nannte einer einen anderen im Spaß einen Deppen - Markus rannte freudig los.

Und so ging das bei jeder Kleinigkeit weiter. Von den wirklich petzwürdigen Vorgängen wie Saufereien und Rauchereien war er natürlich kategorisch ausgeschlossen, sodass er uns wenigstens da nichts konnte. Selbst die Erzieher waren nach wenigen Tagen total entnervt. Dieser Zustand musste ein anderer werden, und zwar schnell. Da Gewalt keine Lösung ist - und es außerdem Sitte war, Jugendliche dort zur Selbstanzeige zu zwingen - mussten wir mit einer List vorgehen. Man muss dazu wissen, dass Geistergeschichten, urbane Legenden und Geschichten über schwarze Messen in Heimen in der Zeit vor der globalen Vernetzung einen dankbaren Nährboden fanden. So erzählten wir Markus, dass es im Haus einen Geist gäbe. Dieser würde Jugendliche, die nach zehn Uhr am Abend nicht in ihren Zimmern waren, die Treppe herunterschubsen und man würde sie am nächsten Morgen mit gebrochenem Genick finden. Der Junge schlich nämlich auch nachts durchs Haus, um an Türen zu lauschen - z.B. "Der P. wichst gerade in seinem Zimmer! Verbieten sie ihm das!" Somit war er erst einmal aus dem Weg. Dann legten wir unser letztes Geld zusammen und bestellten bei einem Zulieferer für Theaterbedarf schwarze und weiße Theaterschminke und einige Blutkapseln. Dann nahmen wir uns Markus zur Brust, und erklärten, dass jeder Neue sich einer Runde Gläser rücken unterziehen müsse, quasi als Einweihung. Markus bekam schon wieder dieses petzgeile Funkeln in die Augen und sagte freudig zu. Er dachte, uns dranzukriegen, weil die Erzieher ihm erst kurz zuvor verboten hatten, zu petzen, wenn er das nicht beweisen könnte, so dachten sie, dem Problem Herr zu werden. Er hatte ja keine Ahnung, was auf ihn zukam.

Am betreffenden Abend gab es keine Nachtbereitschaft, also keinen auf Gruppe übernachtenden Erzieher, sondern nur einen alle zwei Stunden aus dem Haupthaus herüberkommenden Nachtdienst, der absolut berechenbar war. Wir hatten also zwei Stunden, um das Ding durchzuziehen. Ich, als Oberzeremonienmeister verkleidet, mit schwarz-weißem Gesicht eröffnete die Runde. Auf dem Tisch lagen Karten mit allen Buchstaben des Alphabets: "Ja", "Nein" und die Zahlen von eins bis zehn. Die erste Frage war natürlich, ob jemand da sei. Diese wurde vom Glas mit "Ja" beantwortet. Da es halbdunkel war und der Raum nur mit Kerzen beleuchtet war, sah M. nicht, dass ich die oben erwähnten Blutkapseln in den Haaren und den Handflächen versteckt hatte. Nach einigen Fragen fragte ich, was man mit Petzen tun sollte. Das Glas buchstabierte: Töten. Markus wurde schon merklich blasser. Dann verkündete ich, dass ich eine Anwesenheit spüren würde, die immer stärker würde. Plötzlich schlug ich mir die Hände vor das Gesicht und an den Kopf (dabei gingen wie geplant die Blutkapseln zu Bruch) und sprang vor ihm auf den Tisch. Ich schrie mit übelst verstellter Stimme, dass ich der Teufel sei, und ihn höchstpersönlich am Penis aufhängen und langsam häuten würde, wenn er nicht sofort aufhören würde, alles zu petzen. Man muss sich vorstellen, mein Gesicht war im The-Crow-Style geschminkt und mir lief Blut über Gesicht und Hände. Ich sah aus wie der Racheengel persönlich. Dann sagte ich ihm, dass ich ihm seine Seele rauben und sie in einen See aus Feuer einsperren würde, wo er für die Ewigkeit den Schmerz der Verbrennung erleiden müsse. In diesem Moment fing es an, stark nach Urin zu riechen. Ich packte ihn am Kragen und kreischte ihn an, ob er mich verstanden habe - meine Tonlage wechselte zwischen extrem tief und total hoch, aber nicht lustig klingend, das kann ich euch sagen - und dass er drei Tage absolutes Redeverbot hatte. Und dass er nie wieder petzen dürfe, sonst käme ich zurück.

Dann ließ ich mich vom Tisch fallen, was ziemlich weh tat, und tat so, als wäre ich weggetreten gewesen. Markus hatte sich inzwischen vollgeschissen. Ich fragte ihn, was los gewesen sei - mit normaler Stimme - und er schüttelte nur den Kopf. Dann schickte ich ihn zum Umziehen und ging ihm nach. Im Gang zeichnete ich ihm mit den blutigen Fingern noch ein X auf die Stirn und sagte wieder mit Teufelsstimme, ich würde ihn beobachten. Fazit: Er hat nie wieder jemanden verpetzt. Dennoch tut es mir heute leid, einem Menschen solche Angst eingejagt zu haben. Aber was sein musste, musste sein.

Beichthaus.com Beichte #00023917 vom 03.06.2008 um 05:19:31 Uhr (30 Kommentare).

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Ich bin ein Kugelschreiber-Dieb!

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Diebstahl Schamlosigkeit Arbeit

Ich bin bei uns in der Arbeit derjenige, der sich ständig beschwert, dass die Kugelschreiber schon wieder alle weg sind und wir neue bräuchten. Ich bin auch derjenige, der sie immer klaut und an Bekannte verschenkt. In meiner Schreibtischschublade und meinem Rucksack sind auch noch ein Haufen davon. Ich mache das nur, weil es mir niemand zutraut und mir so oft langweilig ist.

Beichthaus.com Beichte #00023910 vom 28.05.2008 um 03:16:54 Uhr (4 Kommentare).

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Kostenlose Kaninchen

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Falschheit Lügen Kinder Tiere

Mein Sohn (8) hat sich zu Ostern ein Kaninchen gewünscht. Ich habe auch eins günstig, also umsonst bekommen, und zwar vom Schwager eines Arbeitskollegen, der Würgeschlangen züchtet. Für seine Schlangen züchtet er aber auch Kaninchen als Lebendfutter, da bleibt schon mal eins für mich übrig, sogar mit Rückgabeoption. Soweit wäre alles okay, mein Sohn hat davon nichts gewusst. Inzwischen hatte er sich aber immer weniger um das Tier gekümmert und blöderweise hat sich der Kollege in seiner Gegenwart verplappert: "Wenn dir das Karnickel nicht mehr gefällt, dann verfüttern wir es halt doch an die Schlange!" Meinem Sohn geht es jetzt natürlich mies, er kümmert sich nur noch ums Karnickel und die Hausaufgaben bleiben liegen.

Beichthaus.com Beichte #00023893 vom 27.05.2008 um 18:38:26 Uhr (10 Kommentare).

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Ausnüchtern ohne Rücksicht auf Verluste

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Ekel Dummheit Trunksucht Last Night Gesundheit

Vor ca. 2 Jahren haben wir den Geburtstag eines Kumpels gefeiert. Es war sehr lustig und amüsant, getrunken wurde auch. Ein gemeinsamer Freund, der eigentlich nicht so der Trinker war, hat an diesem Abend wohl etwas zu tief ins Glas geschaut, was niemandem aufgefallen war, bis er mit der Stirn auf der Tischkante lag und langsam anfing unter den Tisch zu kotzen. Er war so voll, dass er nichtmal mehr alleine gehen konnte. Ich frage mich noch heute, wie es dazu kommen konnte, dass es niemandem aufgefallen ist, wie er sich so hemmungslos besaufen konnte. Jedenfalls haben wir ihn nach draußen getragen und auf der Terasse auf eine Bank gelegt, damit er erstmal frische Luft schnappen konnte um etwas auszunüchtern (und nicht weiter ins Wohnzimmer kotzt). Irgendwie haben wir ihn vergessen, bzw. dachten er würde sich schon melden, wenn es ihm wieder besser geht (es war Februar und es herrschen Minus-Grade). Irgendwann fiel es uns ein, dass der Gute noch draußen liegt und tatsächlich lag er noch zitternd auf der Bank. Wir wollten ihn nach Hause bringen, da er nur eine Straße weiter wohnte, doch sein kraftloser Körper war zu schwer um ihn hättte sanft tragen können. Wir haben ihn folglich in eine Schubkarre gelegt und nach Hause gefahren. Zu Hause haben wir bei ihm aufgeschlossen und ihn in den warmen Flur gelegt und ihn mit einer Decke zu gedeckt. Am nächsten Tag haben wir erfahren, dass es ihm noch richtig schlecht ging und er noch mehrmals kotzen musste, was er dann aber noch einigermaßen alleine auf die Reihe bekommen hat. Jedenfalls hat er eine schwere Erkältung davon getragen, was uns allen natürlich leid tat. Nach heutiger Betrachtung war das grob fahrlässig von uns und wir hätten uns irgendwie anders um ihn kümmern sollen, um sicher zu gehen, dass ihm nix passiert. Zum Glück hat er keine bleibenden Schäden davon getragen. Nochmal Sorry!

Beichthaus.com Beichte #00023888 vom 26.05.2008 um 23:44:24 Uhr (11 Kommentare).

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Mein größter Traum

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Fetisch Masturbation Sex

Ich muss immer an Mösen denken. Feuchte triefende Muschis. Mein größter Traum sieht so aus: Einhundert Mösen liegen aufeinander, alle Möse an Möse. Ich springe mit einem Bungee-Seil von einer Brücke an allen vorbei und lecke sie einmal beim runter- und einmal beim Hochfedern. Oh Gott!

Beichthaus.com Beichte #00023877 vom 19.05.2008 um 21:40:33 Uhr (23 Kommentare).

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