Ich liebe zwei Männer

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Fremdgehen Ehebruch Verzweiflung

Ich bin verheiratet, und zwar, wie ich meine, glücklich. Jedoch gibt es da einen Mann, den ich einige Zeit vor meinem Ehemann kennengelernt habe. Ich war sehr verliebt in ihn und wir hatten ein paar schöne Wochen. Zwar sehr chaotisch und dramatisch, aber irgendwie schön. Ich habe in der Zeit viel geweint, war aber auch verdammt glücklich, wenn wir zusammen waren. Das Schicksal wollte nicht, dass wir richtig zusammen sein können. Es zerstörte mich und deshalb habe ich den Kontakt abgebrochen. Einige Zeit später lernte ich meinen Mann kennen und lieben. Wir heirateten und bekamen ein Kind. Alles ist perfekt und so wie ein normales Leben sein sollte.

Vor ein paar Wochen traf ich den anderen wieder. Zuerst ignorierte ich ihn. Doch er kam auf mich zu und begann ein Gespräch. Wir haben uns den ganzen Abend unterhalten. Warum damals alles so ablief, wie es ablief. Wir haben uns innerhalb kürzester Zeit ausgesprochen, gelacht, angeschrien und geweint. - Alle Emotionen durchgemacht. Wir haben beschlossen in Kontakt zu bleiben, weil wir irgendwie zusammengehören. Wir schreiben oft miteinander, über uns, über früher, wie sehr wir eigentlich zusammengehören. Wir treffen uns aber selten bis gar nicht. Wenn dann nur zufällig. Für mich fühlt es sich richtig an. Ich habe ihn wirklich sehr gerne. Er hat auch eine Partnerin und zwei Kinder. Ich habe absolut nicht den Wunsch mit ihm zusammen zu sein. Manchmal wünschte ich nur, ich hätte damals etwas anders gemacht. Auf der anderen Seite hätte ich dann jetzt meine wundervolle Familie nicht. Ich möchte diesen Mann nicht aus meinem Leben streichen. Aber es ist irgendwie falsch meinem Ehemann gegenüber. Ich liebe zwei Männer bin aber nur mit einem zusammen. Ich bin nicht fremd gegangen oder so, aber ich fühle mich schlecht, weil ich meinem Ehemann in dem Glauben lasse, er wäre der einzig Wahre für mich.

Beichthaus.com Beichte #00032097 vom 22.10.2013 um 23:19:48 Uhr (22 Kommentare).

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Die zerstörerische Jugendliebe

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Fremdgehen Engherzigkeit Rache Begehrlichkeit

Als ich (m/34) in der achten Klasse war, kam mein Traummädchen in meine Klasse. Sie war neu in der Stadt und hatte ihren ersten Tag in unserer Schule. Wie das so ist, kam sie rein, wurde vorgestellt und ich war direkt hin und weg. Zu meinem Glück war nur noch in der letzten Reihe ein Platz frei - neben dem Stinker, neben mir. Als sie neben mir Platz nahm, konnte ich sehen, dass sie wirklich wunderschön war. Sie hatte eine unglaublich zarte Haut und diese tiefblauen Augen. In den folgenden Monaten hatten wir aber trotzdem nicht viel Miteinander zu tun, da sie sofort vom "Teenie-Adel" unserer Klasse aufgenommen wurde. Und ich war früher nicht das, was man einen coolen Teenie nennen würde. Ich habe aber oft von ihr geträumt. Habe mir vorgestellt, wie es wäre, wenn wir zusammen wären. Wenn wir nebeneinander im Bett liegen würden oder Ähnliches. Irgendwann schaffte ich es tatsächlich, einen Draht zu ihr aufzubauen - wir lernten uns besser kennen, hingen zusammen ab und gingen feiern. Je näher ich sie kennenlernte, desto verrückter machte sie mich. Mit der Zeit machte ich mir dann ernsthafte Hoffnungen und bei einer Party nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und erzählte ihr von meinen Gefühlen. Wie es kommen musste, war ich "nett" und wir sollten doch bitte Freunde bleiben. Meine Welt brach zusammen. Die ganze Schulzeit über dachte ich an sie. Bis zum Abitur hatte ich mir sogar ausgemalt, wie unsere Kinder aussehen würden - und quälte mich damit jeden Tag ein bisschen mehr. Ich schwor mir, nie wieder der "gute Freund" einer Frau zu werden, als ich dann mein Studium begann - mein Frauenbild war einfach ziemlich erschüttert. Während des Jurastudiums war ich Frauen gegenüber unglaublich gleichgültig. Diese Gleichgültigkeit führte dann aber irgendwie dazu, dass ich plötzlich bei den Frauen Erfolg hatte. Das endete in vielen One-Night-Stands, und als ich dann endlich meinen Frust abgebaut hatte, lernte ich meine jetzige Frau kennen. Ich liebte und liebe sie immer noch wahnsinnig.


Ich hatte mehrere Jahre lang kaum Kontakt zu meiner Heimat - bis ich dann eines Tages eine SMS von meiner Jugendliebe bekam - sie machte Urlaub in Hamburg und erkundigte sich, ob wir etwas trinken gehen wollten. Ich willigte auch ein und wir trafen uns. Bis dato hatte ich unzählige Dates, ich hatte auch oft fremde Frauen getroffen und jedes Mal hatte ich die Situation im Griff. Bei ihr allerdings nicht. Als sie um die Ecke kam, wurde ich wieder ganz der Alte. Ich wurde nervös, schämte mich für mein Liebesgeständnis von damals und war einfach völlig bezaubert von ihr. Aber vor allem war ich wütend, weil sie mich damals zum "netten" Freund degradierte. Wir unterhielten uns sehr lange über alles Mögliche, auch über mein Liebesgeständnis von damals. Wir tranken und lachten sehr viel, aber ich hatte mir fest vorgenommen, treu zu bleiben. Als ich sie nach Hause gebracht hatte, wollte sie mich vor ihrem Hotel küssen - und ich blockte ab. Am nächsten Tag schrieb sie mir eine SMS, in der sie mir erzählte, dass sie mich unbedingt wieder sehen will, bevor sie nach Hause fährt. Mir war klar, was sie wollte und in mir kam wieder die Wut hoch. Deshalb traf ich sie erneut, doch diesmal schlief ich dann mit ihr. Sie schrieb mich in der Folge häufig an, doch ich ignorierte all ihre Nachrichten. Ich wollte mich rächen, auch wenn ich heute weiß, wie dumm das von mir war. Vor allem da ich meine wunderbare Freundin damit betrogen habe, die sogar die Größe hatte, um mir dummen Hund zu verzeihen. Von diesem Moment an hasste ich sie. Ich hatte so viele Jahre in Frieden verbracht und plötzlich kam sie und brachte alles durcheinander.

Beichthaus.com Beichte #00032093 vom 22.10.2013 um 02:40:29 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Affäre mit Mann meiner Freundin

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Betrug Selbstsucht Ehebruch Falschheit Bad Bodenteich

Ich habe einer guten Freundin den Mann ausgespannt. Das Ganze ist schon ein paar Jahre her, aber heute tut es mir sehr leid. Ich wusste schon länger, dass er hinter mir her ist. Er rief ständig an, kam auf einen Kaffee vorbei und machte mir ständig Komplimente. Schließlich sei ich doch seine Traumfrau. Nachdem ich mir das knapp drei Jahre lang angesehen hatte, wurde ich dann wirklich schwach und fing eine Affäre mit ihm an. Dazu muss ich aber sagen, dass ich von ihm verlangte, dass er mit seiner Frau darüber spricht, ehe etwas zwischen uns beiden lief. Was er auch tat. Auch ich rief sie an und wollte ihr den Sachverhalt erklären - was natürlich komplett in die Hose ging. Er trennte sich dann tatsächlich von ihr und wir wurden ein "Paar". Und zwar für genau zwei Wochen. Mein schlechtes Gewissen verhinderte allerdings, dass ich mich auf diese Beziehung einlassen konnte. Ich beendete es nach dieser Zeit und erklärte ihm, dass das Ganze ein riesengroßer Fehler war und das er alles daran setzen sollte, um seine Frau zurückzubekommen, da sie zusammengehören. Dann ging ich.

Allerdings fing er dann damit an, um mich zu kämpfen, statt um seine Frau. Das ging dann knapp drei Monate lang so. In der Zwischenzeit lernte auch seine Frau einen anderen Mann kennen. Und trotzdem sah ich irgendwann, dass ihr Mann wieder bei ihr eingezogen war. Ich war unglaublich erleichtert, auch wenn mein schlechtes Gewissen dadurch nicht gemildert wurde. Wir wohnen schließlich auch in einem Ort, in dem jeder jeden kennt - ich fürchtete einfach, dass ich jetzt ausgestoßen werde. Von meiner Nachbarin hörte ich dann allerdings, dass er sie schon öfters betrogen hat und seine Frau ihn trotzdem immer wieder in Schutz nimmt. Die besagte Nachbarin erzählte mir auch, dass seine Ehefrau mir verständlicherweise die Pest an den Hals wünscht - weil ich ihren schwachen Ehemann verführt habe. Ich hatte Glück und die Leute hielten zu mir, da sie schon lange bemerkten, dass dort etwas im Busch war. Natürlich habe ich einen Fehler gemacht, aber den Beiden geht es wohl öfters so. Vor diesem Betrug kannte ich sie im Übrigen knapp fünf Jahre lang und eigentlich waren wir bis dahin wirklich gute Freunde. Von diesen "Missständen" haben sie mir aber dennoch nie erzählt. Heute werden sie überwiegend gemieden, was mir auch sehr leidtut. Ich werde so etwas nie wieder tun. Es tut mir wirklich sehr leid.

Beichthaus.com Beichte #00032090 vom 22.10.2013 um 09:02:59 Uhr in 29389 Bad Bodenteich (Schützenstraße) (10 Kommentare).

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Pinkel-Party in der Schule

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Ekel Falschheit Lügen Feigheit Schule

Als ich (m/28) in der ersten Schulklasse war, ging ich einmal aufs Klo und stellte mich vor das Pissoir. Neben mich stellte sich ein Klassenkamerad. Erst pinkelte ich ganz normal, wie es sich gehört, in das Pissoir. Nach ein paar Sekunden ging ich einige Schritte zurück und pinkelte einfach auf den Boden und die Wand. Der Klassenkamerad und ich mussten lauthals lachen. Er war allerdings eine Art "Sorgenkind" und machte viel Unfug. Durch unser Lachen öffnete sich die Tür zum Klo und unser Klassenlehrer kam hinein. Wir waren zwar schon fertig mit pinkeln, aber der Lehrer zählte eins und eins zusammen, als er die Wand und den Boden im total nassen Zustand sah. Er sagte zu meinem Mitschüler sinngemäß "Habe ich es mir doch gedacht. Wieso machst du so etwas?" und mein Mitschüler bekam eine Strafarbeit und musste zum Direktor. Ich beichte, dass es falsch war, mich nicht zu melden und zu sagen, dass ich es war. Aber trotzdem muss ich heute noch über diese Geschichte lachen.

Beichthaus.com Beichte #00032085 vom 21.10.2013 um 00:29:35 Uhr (9 Kommentare).

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Meine Karriere als Wirtschaftsspion

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Betrug Morallosigkeit Diebstahl Verrat Arbeit

Meine Karriere als Wirtschaftsspion
Vor fünf Jahren habe ich ein technisches Studium angefangen, weil damals überall gesagt wurde, dass Ingenieure gesucht werden. Und das ist ja heute immer noch so. Ich war dann auch in der Regelstudienzeit und mit guten Noten fertig und habe mich sehr gefreut, jetzt endlich mit der Arbeit anzufangen. Leider wurde mir überall gesagt, dass ich keine Berufserfahrung mitbringen würde, oder das noch zusätzliche Qualifikationen fehlen. Die einzige Chance für mich, damit jetzt nicht alles umsonst war, bestand darin, als Praktikant die besagte Berufserfahrung zu sammeln. Hier war es wirklich nicht schwierig einen Job zu finden, allerdings habe ich dabei dann auch höchstens 400 Euro verdient und musste vom Gehalt meiner Freundin leben. Was mir sehr unangenehm war, da es auch unsere Beziehung belastet hat. Leider hatten die Firmen, wenn es darum ging, mich dann mal zu übernehmen und normal zu bezahlen, wirklich keinerlei Interesse.

Irgendwann habe ich dann angefangen, Dokumente und Software von den Festplatten der Firma zu entnehmen. Als Mitarbeiter hatte ich ja vollen Zugriff. Als ich dann in einer neuen Firma anfing, stellte sich heraus, dass mein neuer Chef einige dieser Dokumente gut gebrauchten konnte. Diese waren von seinem Konkurrenten mit einem Riesenaufwand erstellt worden und sozusagen das perfekte Muster. Mein Chef war natürlich begeistert von den Informationen und ich bin an diesem Tag mit mehreren Hundert Euro Schwarzgeld nach Hause gekommen. Ich habe ihn auch noch mit weiteren Unterlagen versorgt. Lange Rede kurzer Sinn, auch in dieser Firma wurde ich wieder entlassen, als ich dann nicht mehr nützlich war. Allerdings wurde ich nun wenigstens bezahlt. Natürlich habe ich auch wieder jede Menge Unterlagen mitgehen lassen. Heute ziehe ich als Praktikant von Firma zu Firma, bei manchen Unternehmen bin ich nur eine Woche, das reicht aber bereits um den Server leer zu machen. Besonders kleine Firmen freuen sich immer, wenn sie von mir den Festplatteninhalt von den Großen bekommen, mittlerweile habe ich auch schon zwei feste Kunden. Im Auftrag eines Kunden habe ich dann auch gezielt bei einem seiner Konkurrenten gearbeitet.

Ich bin also unfreiwillig zu einem Wirtschaftsspion geworden. Allerdings sehe ich mich auch gerne als eine Art Robin Hood, obwohl es mich traurig macht, dass ich nicht wirklich in meinem studierten Beruf arbeiten kann. Keine Ahnung, was ich in ein paar Jahren als Berufserfahrung vorweisen soll. Dass ich in sechzig verschiedenen Firmen gearbeitet und Festplatten leer geräumt habe?! So wird mich sicherlich niemand einstellen. Aber immerhin muss ich jetzt nicht von Sozialhilfe leben und komme finanziell über die Runden. Für die Firmen tut es mir auch nicht wirklich leid, denn es war noch kein Unternehmen darunter, bei dem ich das Gefühl hatte, dass man mehr sucht, als eine billige Arbeitskraft. Auch das Betriebsklima war oft sehr schlecht oder von einer anstrengenden Scheinheiligkeit geprägt. Aber vielleicht bekomme ich irgendwann ja tatsächlich eine Festanstellung und höre dann damit auf.

Beichthaus.com Beichte #00032071 vom 18.10.2013 um 21:02:38 Uhr (22 Kommentare).

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