Katze auf der Fahrbahn

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Verzweiflung Tiere Auto & Co. Tod

Gestern war ich im Dunklen noch mit dem Auto unterwegs. Ich bin noch Lehrfahrer, dies tut aber eigentlich nichts zur Sache. Ich bin über eine ganz normale, übersichtliche Hauptstraße mit Tempolimit 60 gefahren. Plötzlich passierte es - von rechts sprang eine Katze auf die Straße, um sie zu überqueren. Ich konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und versuchte noch irgendwie auszuweichen, da war es aber schon zu spät und es gab einen lauten Knall. Ich bin sofort rechts rangefahren, um nach der Katze zu sehen. Dann sah ich sie, wie sie mitten auf der Straße regungslos dalag. Ich bin ein sehr tierlieber Mensch und selbst auch Katzenbesitzer und hatte nun also eine unschuldige Katze auf dem Gewissen. Zuerst war ich einfach nur geschockt. Erst zu Hause realisierte ich meine Tat. Ich fühle mich so mies, denn die Katze hatte sogar ein Halsband, und damit sehr wahrscheinlich einen Besitzer. Wenn ich nun daran denke, wie der Besitzer der Katze, vielleicht sogar ein kleines Kind, jeden Tag darauf wartet, dass die Katze nach Hause kommt. Aber sie wird nie mehr nach Hause kommen, und das allein wegen mir. Es zerreißt mir das Herz und mir geht es so schlecht nach diesem Unfall. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, mich noch einmal hinters Lenkrad zu setzen. Ich habe solche Angst, dass wieder eine arme, unschuldige Kreatur das Leben durch mich verliert. Denn es war mir einfach nicht möglich, dies zu verhindern, ich fühlte mich so hilflos.

Beichthaus.com Beichte #00033023 vom 09.04.2014 um 08:55:16 Uhr (30 Kommentare).

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Ein harmloser Flirt

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Eifersucht Misstrauen Fremdgehen

Ich habe vor ein paar Jahren unabsichtlich die Beziehung meiner besten Freundin ruiniert. Man muss dazu wissen, dass meine beste Freundin es früher nicht so genau mit der Treue nahm. Sie hatte immer mehrere Typen am Start und schwärmte im Quartalstakt von neuen Männern. Sie brach dabei mit Sicherheit einige Herzen, aber auch ihr wurde mehrmals das Herz gebrochen. Nach jeder dieser Enttäuschungen suchte sie Trost bei mir. Wie man das dann eben als beste Freundin so macht, stand ich ihr bei, erklärte alle Männer zu Idioten und teilweise auch Schlimmerem. Oft genug war ihr Beitrag am Scheitern ihrer Kurzbeziehungen aber mindestens ebenso groß wie der der Männer. Sie war immer auf der Suche nach dem einen Traumtypen. Groß, sehr gut aussehend, schwarze Haare, muskulöse Gestalt. Dazu intelligent, begabt, wohlhabend, humorvoll, treu, ihr jeden Wunsch von den Augen ablesend, und so weiter. Ich erzählte ihr zwar, dass es absolut unrealistisch ist, so jemanden zu finden, zumal sie selbst auch nicht zwingend die ultimativen Modelmaße und den perfekten Charakter hat, aber sie ließ sich nicht davon abbringen.


Eines Tages begegnete ihr diese unrealistische Fantasie jedoch tatsächlich. Sie lernte genau diesen einen Typen kennen. Monatelang war sie in ihn verliebt, traute sich aber nicht, eindeutige Absichten zu bekunden. Selbst als er anfing, ihr den Hof zu machen, reagierte sie eher zurückhaltend, obwohl sie sich dann zu Hause vor Freude nicht mehr einkriegte. Irgendwann schaffte sie es jedoch trotzdem, ihn abzuschleppen. Die beiden waren ab da unzertrennlich und wirklich ekelhaft schnulzig verliebt. Ein halbes Jahr lang hatten wir nur recht wenig Kontakt, dann pendelte sich das Ganze aber wieder einigermaßen ein, als die akute Verliebtheitsphase vorbei war. Eines Tages waren wir mal wieder einen Kaffee trinken und der sehr attraktive Kellner begann, mit uns zu flirten. Meine Freundin ging in alter Manier erst darauf ein, dann bekam sie jedoch ein schlechtes Gewissen gegenüber ihrem Freund. Sie meinte, sie wollte dieses Mal wirklich treu sein und nichts vermasseln. Ich sagte ihr jedoch, dass ein kleiner Flirt nicht gleich schaden würde - er würde das mit Sicherheit auch so machen. Sie wurde daraufhin sehr nachdenklich und ruhig, was mir aber nicht gleich auffiel. Ein paar Wochen später rief sie mich an, und meinte, dass es mit ihm nicht mehr so lief, sie habe sein Handy durchsucht, und er schreibe sich ab und an mit Arbeitskolleginnen und seiner Cousine. Sie sei deswegen sauer, aber traue sich nicht, ihm zu sagen, dass sie geschnüffelt hatte. Ich riet ihr, die ganze Sache zu vergessen, zumal ein harmloses SMS-Geplänkel ja kein Problem darstellen sollte. Sie verstrickte sich aber zunehmend in ihre Eifersuchtsmasche, fing an, überall Gespenster zu sehen, machte ihm Vorwürfe und Szenen, teilweise auch in der Öffentlichkeit. Schließlich kam es, wie es kommen musste: Er verließ sie. Wieder war ich da und tröstete sie, diesmal aber aus dem Wissen heraus, dass ich ihr wohl unbeabsichtigt den Gedanken eingepflanzt habe, er könnte untreu sein. Sie ist danach nie wieder wirklich fest mit jemandem liiert gewesen, auch eben aus der Angst heraus, die Typen könnten nicht treu sein. Die Bemerkung von damals tut mir echt leid, aber ich kann es eben nicht mehr rückgängig machen.

Beichthaus.com Beichte #00033012 vom 07.04.2014 um 11:05:47 Uhr (12 Kommentare).

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Ein glückliches Leben als Fettsack

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Trägheit Völlerei Zorn Hass

Ich bin ein Fettsack - nicht mehr einfach "nur" dick oder pummelig, nein, richtig fett. Wenn ich so zurückblicke, habe ich mein Leben darauf hingearbeitet. Sport hab ich stets gemieden und meine Ernährung war auch immer komplett ungesund. Meine Eltern haben nicht so sehr darauf geachtet, was sie heute scheinbar bereuen - es sind übrigens ganz normale Eltern und sie haben auch Normalgewicht. Nebenbei gab es immer zwei zentrale Hobbys in meinem Leben: meine Freunde und das Zocken. Mit Freunden rumhängen beinhaltete zwar auch oft Sport, damals habe ich das aber oft nur halbherzig mitgemacht. Heute hat sich das alles etwas verlagert. Ich habe alte Freunde verloren, Neue gewonnen und unsere Aktivitäten beinhalten heutzutage viel Alkohol und eben auch das Zocken.


Aber nun zu meiner Beichte: Auch wenn ich zwar oft daran gedacht habe, an diesem Zustand zu arbeiten, denke ich eigentlich nicht im Traum daran, meine Gewohnheiten zu ändern. Ich liebe gutes Essen und leckere Getränke und ich kann meinen Tagesablauf gut mit dem Zocken vereinbaren, da ich studiere. Trotzdem reden viele Menschen auf mich ein und teilweise kommt dabei echt Schrott raus. Ich hasse diese Leute, die so oft wie möglich ins Fitnessstudio laufen und dir dann erzählen, wie toll doch alles ist. Teils mag das Neid sein, aber zu einem großen Teil ist es einfach die Verachtung für die Leute, die einfach nicht ihre Meinung für sich behalten können. Ich lebe aktuell sehr gut. Ohne irgendwelche Probleme, und wenn das irgendwann nicht mehr so ist und ich in die Kiste komme - sei es drum! Ich sehe es einfach nicht ein, mein komplettes Verhalten zu ändern und alles abzulegen, was mir bisher in meinem Leben gefallen hat. Mir gefällt mein Leben, hört auf mir einzureden, dass es nicht so ist! Ich beichte also, dass ich mein Verhalten nicht ändern werde und so weiterlebe, bis ich irgendwann in die Erde muss.

Beichthaus.com Beichte #00033011 vom 06.04.2014 um 18:45:44 Uhr (28 Kommentare).

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Technik-Spielzeug: Smartphone

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Zorn Maßlosigkeit Verschwendung Arbeit Telefon Much

Technik-Spielzeug: Smartphone
Ich möchte beichten, dass ich alle Smartphone-Begeisterten, vor allem aber die, die ihr aktuelles Produkt als "revolutionär" anpreisen, verachte. Ich arbeite als Schaltkreis-Entwickler für eine Firma, die als Zulieferer bestimmte Teile dieser Multimedia-Telefone produziert. In meiner Funktion weiß ich, unter welch enormem Kosten- und Zeitdruck die Teile für eine Gerätegeneration entwickelt werden. Dabei wird (nicht nur bei uns) auf Zuverlässigkeitstests quasi komplett verzichtet. Wenn das Telefon verkauft wird, arbeiten wir schon an den Teilen für die übernächste Generation, können dabei aber allenfalls das Feedback der vorherigen Generation einholen. Würde man den Release-Zyklus wie bei vielen anderen Produkten auf drei oder vier Jahre festlegen, könnten wir Telefone herstellen, die leistungsfähiger, sparsamer, zuverlässiger und billiger wären, zehn Jahre halten und zwischendurch vielleicht mal den Akku getauscht bekommen müssten. Die ganzen Smartphones sind wirklich allenfalls als Technik-Spielzeug zu bezeichnen. Und damit meine ich nicht die Schätze, die Familienväter gern in ihrem Hobbykeller hätten, sondern das billig importierte Zeug, das nach zwei Wochen sowieso im Abfalleimer landet. Obwohl der Smartphone-Hype meinen Job sichert, ist das Verhalten unserer ganzen Branche eine Sauerei. Nicht nur unseren Kunden, sondern auch der Umwelt gegenüber. Wir wollen, dass eure 500-Euro-Telefone nach ziemlich genau zwei Jahren nicht mehr zu gebrauchen sind - eine Reparatur durch die Hersteller oder gar die Kunden ist unerwünscht. Ich selbst habe übrigens kein Smartphone, da mich das die Motivation kosten würde, mich morgens zur Arbeit zu schleppen.

Beichthaus.com Beichte #00033010 vom 06.04.2014 um 18:43:19 Uhr in 53804 Much (Hauptstraße) (15 Kommentare).

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Pupsen im 10-Minuten-Takt

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Ekel Maßlosigkeit Partnerschaft

Pupsen im 10-Minuten-Takt
Ich (w/21) beichte, dass ich meinem Freund momentan den Sex verweigere, weil er mich anekelt. Er pupst ständig. Das allein ist ja nicht schlimm, es ist ja eine ganz normale Körperfunktion. Ich habe auch schon vor ihm gepupst. Aber mal abgesehen davon stinken seine so extrem, dass einem die Augen tränen. Er pupst im 10-Minuten-Takt den ganzen Tag und die ganze Nacht lang. Dementsprechend riecht es auch in unserer Wohnung und ich habe (gegen seinen Willen) durchgehend alle Fenster auf, auch im Winter. Ich weiß nicht, ob er das mit Absicht macht oder irgendeine Krankheit hat, aber jedenfalls ist mit ihm nicht zu reden. Zum Arzt will er nicht, und wenn ich ihm sage, wie sehr es mich stört, lacht er nur, weil er die Pupserei lustig findet (typisch Mann). Den Raum verlassen, um sich beispielsweise im Bad auszupupsen, hat er nicht nötig. Ich komme einfach nicht mehr in Stimmung bei diesem Geruch und den dazu gehörigen Geräuschen. Hoffentlich merkt er bald, dass es mich wirklich stört und ich nicht nur scherze. Mehr als ihn immer wieder drauf ansprechen kann ich nicht.

Beichthaus.com Beichte #00032996 vom 04.04.2014 um 16:04:51 Uhr (26 Kommentare).

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