Der skrupellose Blumendieb

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Dummheit Schamlosigkeit Diebstahl Kinder

Ich (m) muss etwas beichten. Vor ungefähr zehn Jahren war ich mit meinem Vater und seiner damaligen Lebensgefährtin in Kroatien. Wir haben in dem Haus meines Onkels gewohnt und hatten einen Garten. Eines Tages bin ich auf die tolle Idee gekommen, diesen etwas zu "verschönern". Ich ging ein bisschen auf der Straße herum und sah auf einmal eine wunderschöne Blume. Sie stand allerdings in einem Topf neben dem Garten eines Hauses. Also bin ich da hingegangen, habe wie James Bond geschaut, ob mich keiner sieht, und habe die arme Pflanze aus dem Topf gestohlen. Zu Hause angekommen präsentierte ich meinem Vater meine Beute. Er lachte nur und fragte, von wo ich die Blume hätte. Ich erzählte ihm die Wahrheit und bekam ein bisschen geschimpft. Ich beichte also, dass ich, als unwissender Achtjähriger, ein skrupelloser Blumendieb war und es damals auch noch lustig fand. Heute kann ich nur noch darüber schmunzeln.

Beichthaus.com Beichte #00031630 vom 21.07.2013 um 12:31:11 Uhr (10 Kommentare).

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Katzenfutterfürze

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Ekel Ungerechtigkeit Engherzigkeit Tiere

Katzenfutterfürze
Nur mal vorne weg, ich liebe meinen Kater wie einen Sohn, aber manchmal ist er schon lästig. Er läuft einem hinterher und miaut stundenlang, nur weil er kuscheln will, obwohl man schon mindestens eine halbe Stunde mit ihm im Bett zugebracht hat. Aber letztens hat es mir dann gereicht. Im Fernsehen lief gerade ein Film, den ich schon ewig sehen wollte, aber der Kater konnte natürlich keine Ruhe geben. Normalerweise hätte ich ihn einfach auf den Rücken gelegt, ihm den Bauch gekrault und nebenbei den Film geschaut, aber nicht dieses Mal. Weiß der Teufel, was mich da geritten hat, auf jeden Fall habe ich ihn mit Katzenkeksen unter die Bettdecke gelockt und mit allem, was ich hatte, gefurzt. Er ist wie wild unter der Decke herumgesprungen, bis er endlich raus kam. Und ich hatte meine ersehnte Ruhe, obwohl ich heute noch lachen muss, wenn ich daran denke. Es tut mir leid, Toni Tiger, ich habe dich sehr lieb, aber jetzt weißt du, wie das ist, wenn man einen frischen Furz inhalieren muss. Und mal ehrlich, Katzenfutterfürze stinken doch erbärmlich.

Beichthaus.com Beichte #00031619 vom 19.07.2013 um 02:23:18 Uhr (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wie das Leben meiner Schwester zerstört wurde

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Gewalt Verzweiflung Hass Kinder

Vor bestimmt schon zehn Jahren habe ich (m/27) noch mit meiner Familie in einem beschaulichen Dorf gewohnt, das direkt an einem Fluss lag. An einem ruhigen Seitenarm des Flusses wurde ein Strand aufgeschüttet, an dem es im Sommer auch immer gut voll war. Natürlich waren dort auch viele kleine Kinder. Meine beiden kleinen Schwestern waren damals 8 und 10 Jahre alt. Auf jeden Fall war ich mit den beiden eines Tages mal wieder am Strand und habe dort Freunde getroffen. Natürlich habe ich nicht alle paar Sekunden geguckt, wo sie sind, oder was sie machen. Irgendwann fiel mir ein überdimensionaler, fetter Kerl auf, der ziemlich abseits saß und die im Wasser spielenden Kinder anstarrte. Prinzipiell ist das ja nicht ungewöhnlich, aber irgendwie kam mir das schon komisch vor. Ich wandte mich aber wieder ab. Vielleicht 20 oder 30 Minuten später kreischte ein Mädchen so ohrenbetäubend, dass sich die Aufmerksamkeit aller Besucher auf sie richtete. Ich schaute natürlich auch hin und erkannte, dass es meine 10-jährige Schwester war, die da am Schreien war. Sie zappelte und schrie und tauchte ständig unter. Ich rannte wie ein Irrer los, sprang ins Wasser und schwamm zu ihr hin, wollte sie über Wasser halten und mit ihr zum Ufer, aber sie trat und haute um sich und konnte sich überhaupt nicht beruhigen. Alle Leute haben nur geglotzt. Da waren Erwachsene mit ihren eigenen Kindern viel näher an ihr dran und haben ihr nicht geholfen.

Sie wäre fast ertrunken, aber ich verstand den Grund nicht. Die Jüngste tröstete unsere Schwester und ich fragte nur immer wieder verzweifelt, was denn passiert wäre. Die Kleine zeigte auf den fetten Typen, den ich schon vorher gesehen hatte und meinte, dass dieser auch im Wasser gewesen sei und mit ihnen geredet hätte. Und dass er ihre M**** angefasst hätte. Dieser abnorm fettleibige, alte Sack stand seelenruhig am Strand und packte seine Sachen zusammen. Ich bat eine Freundin meine Schwestern nach Hause zu bringen, schnappte mir ein paar Kumpels und folgte diesem Typen, bis wir abseits von den ganzen Leuten waren. Ich habe ihn dann von hinten angesprungen und auf ihn eingeschlagen wie von Sinnen. Der Typ lag irgendwann am Boden, zitterte und fragte dann allen Ernstes noch, was er denn getan hätte. Ich spuckte ihm ins Gesicht und drohte ihm, dass ich ihn, wenn er je wieder hierher kommen würde, umlegen würde. Meine Eltern erstatteten Anzeige und es kam raus, dass dieser Typ öfters kleine Mädchen angesprochen, oder auch heimlich beim Baden fotografiert hatte.

Meine eigentliche Beichte ist nicht, dass ich den Kerl verschlagen habe, darauf bin ich ehrlich gesagt sogar fast stolz. Aber ich beichte, dass ich meine kleine Schwester nicht genug im Auge hatte, weil ich lieber mit meinen Kumpels quatschen wollte. Ich fühle mich deshalb ständig schlecht und bedrückt. Es fällt mir schwer, sie normal zu behandeln. Ständig sehe ich ihre aufgerissenen Augen, wie sie panisch zappelt und Wasser schluckt und dieses hysterische Kreischen. Sie war danach auch völlig verändert, irgendwie abgestumpft und wirkte auch dauerhaft teilnahmslos. Jetzt ist sie 20 Jahre alt und war schon zweimal in der Psychiatrie. Sie sagt zwar immer, das hätte nichts damit zu tun, sondern mit anderen Problemen, aber ich fühle mich einfach schuldig, ihr Leben zerstört zu haben. Kleine, es tut mir so unendlich leid!

Beichthaus.com Beichte #00031567 vom 07.07.2013 um 12:33:24 Uhr (46 Kommentare).

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Die Folgen ihres Verschwindens

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Rache Gewalt Ungerechtigkeit

Die Folgen ihres Verschwindens
Bis vor zehn Jahren habe ich (m/29) in einem beschaulichen Dorf gewohnt. Jeder kannte jeden, man half und respektierte sich gegenseitig. Dann kam jedoch der verhängnisvolle Tag im Juni, den ich immer noch verfluche. Auf dem örtlichen Feuerwehrfest ging es im wahrsten Sinne des Wortes heiß her. Es wurde viel getrunken und getanzt, und ich saß mit meiner damals besten Freundin, die genauso alt war wie ich, an einem Tisch. Wir hatten Spaß und redeten über alles Mögliche. Zu fortgeschrittener Stunde nahm sie mich in eine ruhige Ecke mit, sie meinte, sie müsse mir dringend etwas erzählen. Dazu kam es jedoch nicht mehr, denn sie wollte erst noch mal auf die Toilette, kam dann aber eine Weile nicht wieder. Ich dachte, sie hätte jemanden getroffen und sich verquatscht, und ließ es auf sich beruhen. Am nächsten Morgen war erst einmal alles ganz normal, doch plötzlich klingelte unser Telefon. Am ratlosen Gesichtsausdruck meiner Mutter erkannte ich, dass etwas ganz und gar nicht stimmte. Schließlich reichte sie mir wortlos das Telefon, und mit einer sehr schlechten Vorahnung nahm ich es. Ich erfuhr, dass meine beste Freundin weg war. Seit dem vorherigen Abend hatte sie niemand mehr gesehen. Ihr Handy war ausgeschaltet. Ich erzählte ganz unbedarft, dass ich mit ihr hinter dem Geräteschuppen auf dem Feld geredet hatte und sie danach zur Toilette wollte. Damit war ich der Letzte, der sie gesehen hatte. Die Polizei ermittelte nicht gleich, weil sie ja über 18 war. In ihrem Zimmer sah auch alles normal aus, versicherten uns die Eltern, nichts fehlte, oder deutete darauf hin, dass sie einfach weggelaufen sei.

Langsam aber sicher kippte, nach einer knappen Woche, die Stimmung. Gerüchte kamen auf, ich habe mich an ihr rächen wollen, weil sie nichts von mir wollte. Ich sei ihr doch schon seit der Grundschule hinterhergerannt. Bald gab es irgendwelche selbst ernannten Zeugen aus der Dorfjugend, die gesehen haben wollten, wie wir uns gestritten, beziehungsweise, wie ich sie hinter dem Geräteschuppen gegen ihren Willen begrapscht hätte. Das war mein Todesstoß. Ich wurde offen bedroht und schließlich vor dem Haus meiner Eltern zusammengeschlagen. Ich verlor zwei Zähne und kann seitdem meinen rechten Arm nicht mehr richtig bewegen, außerdem war meine Nase mehrmals gebrochen. Im Krankenhaus befragte mich dann die Polizei zu dem ganzen Fall. Ich erzählte ihnen alles, was ich wusste. Zwei Tage später rief mich meine Mutter an und sagte, sie hätten meine beste Freundin gefunden. Sie wäre mit ihrem neuen Freund, einem 32-Jährigen, durchgebrannt. Ihre Eltern hätten versucht, ihr die Liaison zu verbieten, außerdem wollten sie nicht, dass sie sich für ihr Studium eine Stadtwohnung zulegte. Damit war ich zwar plötzlich aus der Schusslinie, aber niemand entschuldigte sich bei mir. Weder die Jugendlichen, die mich zusammengeschlagen hatten, noch meine beste Freundin oder deren Eltern. Sie hätte sich ja wenigstens mal bei mir melden können. Ich war quasi der Kollateralschaden. Natürlich gab es für die Dorfjugend Ärger in Form von Anzeigen. Da sie sich allerdings gegenseitig Alibis zuschoben und auch ihre Eltern für sie aussagten, gab es nur für zwei der Typen verhältnismäßig niedrige Geldstrafen. Ich bin dann aus meinem Dorf weggezogen, und war in therapeutischer Behandlung.

Soviel zur Vorgeschichte. Jetzt zur eigentlichen Beichte. Ich habe mich gerächt. Am Jahrestag meines Gelynchtwerdens. An jedem Einzelnen. Einem Typen habe ich den kompletten Kompostbehälter seiner Eltern in das offene Cabrio gekippt. Dem anderen habe ich Getriebeöl über alle Autoscheiben geschmiert, rohe Eier in die Lüftung gekippt und ihm die Schlösser mit Sekundenkleber verklebt. Dem Dritten habe ich die Kette seiner Enduro abmontiert und den Auspuff komplett mit Bauschaum ausgeschäumt. Den anderen Dorfbewohnern, von denen ich sicher wusste, dass sie die Gerüchte zumindest mitverbreitet, oder wegen Alibis gelogen hatten, habe ich Unkrautsamen auf die Wiese gekippt und in einem Fall habe ich Estrich auf die Beete geschüttet. Ich weiß, dass diese Aktionen nicht in Ordnung gehen, aber ich kann mich emotional immer noch nicht mit der Schlägerei abfinden. Vor allem, dass mir teilweise gute Freunde derart heimtückisch in den Rücken fallen, kann ich bis heute nicht verkraften.

Beichthaus.com Beichte #00031547 vom 02.07.2013 um 11:37:05 Uhr (70 Kommentare).

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Ich hasse Vordrängler

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Hass Zorn Aggression Engherzigkeit Schule Regensburg

Ich (w) gehe noch zur Schule. Bei uns am Pausenverkauf läuft es folgendermaßen: Wer nicht vordrängelt, kriegt nichts. Allerdings finde ich Vordrängeln unglaublich ignorant gegenüber Leuten, die sich tatsächlich die Mühe geben, sich anzustellen. Deshalb lasse ich es mir nicht gefallen, wenn sich Leute vor mich drängeln und muss Leute regelmäßig zurechtweisen. Aber heute ist mir wirklich der Kragen geplatzt. Ein Kleiner, ich schätze so siebte Klasse, hat sich vorgedrängelt. Ich habe ihm gesagt, er solle sich richtig anstellen, das hat er aber nur mit einem dummen Blick gewürdigt und sich umgedreht. Ich habe ihn an der Schultasche gepackt und ihn hinter mir aus der Schlange gezogen. Er hat mich geschockt angeschaut, aber ein paar Sekunden später haben ihm seine Freunde gesagt, er solle wieder nach vorne kommen. Davon habe ich ihn abgehalten, indem ich ihm mit meinem Ellbogen den Weg versperrt habe. Eigentlich sollte ab da genug sein, aber er hat einen Kreis um mich gemacht, ist unter einer der Eisenstangen durchgerutscht, die uns wohl helfen sollen, eine ordentliche Schlange zu bilden, und ist wieder vor mir stehen geblieben. Dann hat es mir echt gereicht. Wieso kann es nicht so sein, wie bei uns früher, als wir noch Angst vor den "Größeren" hatten? Also habe ich das Gummiband, das ich am Handgelenk trug, abgestreift, es zwischen zwei Fingern eingespannt, an seinen Hals gehalten und angezogen. Einmal losgelassen und RATSCH. Schon hatte der Kleine einen roten Strich im Nacken. Erneut hat er mich geschockt angeschaut - und sich hoffentlich mein Gesicht gemerkt.


Eigentlich war ich selbst davon geschockt, dass ich einem Wildfremden einfach so ein Gummiband in den Nacken geschnalzt habe. Aber in dem Moment hat mich seine Respektlosigkeit einfach so sauer gemacht, dass es sein musste. Und bevor wieder irgendwie Leute kommen, die meinen, vorschnell verurteilen zu müssen: Ich hätte das auch getan, wenn der "Vordrängler" kein Siebtklässer gewesen wäre, sondern jemand, der älter ist als ich. Und außerdem ist man am Pausenverkauf generell genervt, weil sich innerhalb von drei Minuten mindestens fünf Leute einfach so vor einen stellen. Man muss Prioritäten setzen.

Beichthaus.com Beichte #00031502 vom 24.06.2013 um 22:20:29 Uhr in 93047 Regensburg (Hauzensteinerstraße) (17 Kommentare).

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