Alles für den Steifbären

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Habgier Gewalt Dummheit Waghalsigkeit Schwerin

Mein größte Sünde, beging ich im Alter von 10 Jahren. Ich brachte meine beste Freundin Emily um das Kostbarste und Teuerste, was sie hatte und das waren Emild, der Steifbär, und ihre Gesundheit. Ich wollte Emild, ich hatte ihn schon immer gewollt und gönnte ihn Emily in keinster Weise. Meine Sehnsucht nach Emild wurde so groß, dass ich eines Nachts beschloss, ihn ihr zu nehmen. Fast binnen Minuten heckte ich einen genialen, wie auch teuflischen Plan aus, um Emild in meine Gewalt zu bringen. Es war Winter und der Teich neben der Schule war seit einigen Tagen zugefroren, allerdings war er noch nicht so belastbar, dass man ihn hätte betreten dürfen. Unter einem Vorwand, der viel mit Mutprobe und wenig mit Verstand zu tun hatte, lockte ich Emily auf das dünne Eis. Ängstlich, Emild in den zarten Armen haltend, schlürfte Emily Schritt für Schritt auf die Mitte des Teiches zu. Das Eis knackte und knirschte, aber ich trieb Emily mit hämischen Rufen immer weiter voran und dann brach es endlich. Emily kreischte auf und versank gleichzeitig in dem eisigen Wasser unter ihr. Jetzt war meine Stunde gekommen, ich jagte über das Eis, ich wusste dank Emily, bis wohin es hielt, schmiss mich kurz vor der Einbruchstelle auf den Bauch und fischte nach Emild, der über Emilys Kopf auf dem Wasser trieb. Als ich ihn endlich hatte, machte ich vorsichtig kehrt und begab mich ans rettende Ufer. An Emily verschwendete ich bis dahin keinen Gedanken. Erst als ich mit Emild wieder wohlbehalten am Rande des Teiches stand, erlaubte mir eine gnädige Eingebung, um Hilfe zu rufen. Tatsächlich gab es für Emily noch Rettung, auch wenn sie zeitlebens ein paar abgefrorene Finger zu beklagen hatte. Was für ein lächerlicher Preis für einen Prachtbären wie Emild.

Beichthaus.com Beichte #00003268 vom 17.12.2005 um 00:25:08 Uhr in Schwerin (6 Kommentare).

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Turbojugend

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Begehrlichkeit Gräfenthal

Ich schlafe in meiner Turbojugendjacke.

Beichthaus.com Beichte #00003267 vom 16.12.2005 um 23:42:43 Uhr in Gräfenthal (6 Kommentare).

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Gemeine Machenschaften

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Faulheit Trägheit Arbeit

Immer, wenn ich keine Lust aufs Arbeiten habe, demoliere ich die Maschine. Während der Meister sich mit meinem Werk beschäftigt, nehme ich immer die Ausrede, auf Toilette zu gehen. Währenddessen aber rauche ich meisten genüsslich eine und überlege mir, wie ich die nächste Gelegenheit zum Rauchen bekomme. Jetzt mal ganz ehrlich: Immerhin profitiert die Zigarettenindustrie von meinen gemeinen Machenschaften. Von schlechtem Gewissen keine Spur.

Beichthaus.com Beichte #00003262 vom 16.12.2005 um 21:32:58 Uhr (2 Kommentare).

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Hilfe, meine Tochter ist eine Prostituierte!

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Peinlichkeit Prostitution Schamlosigkeit Familie

Ich (m/56) sollte mich schämen. Freitag nach Feierabend wusste ich nicht, was ich machen sollte. Meine Frau ist mit ihren Freundinnen verreist und die Kinder sind längst aus dem Haus. Angesichts der günstigen Umstände, mal etwas Verbotenes machen zu können, kam mir ein Bordell-Besuch in den Sinn. Ich dachte mir, dass etwas Frischfleisch eine nette Abwechslung wäre. So kam es dann auch schließlich. Gegen Abend suchte ich das berühmt-berüchtigte Freudenhaus in unserer Kleinstadt auf. Ein bisschen zwiegespalten war ich schon, weil ich meine Frau betrügen würde. Doch ich wagte letztendlich doch den Schritt. Schließlich sollte sie es nie erfahren.

Irgendwann später betrat ich also das Lokal und fragte an der Theke nach Sex. Sichtlich genervt gab mir die Dame ein Album mit den Fotos der Lustobjekte. Ich wählte aus reiner Geilheit die junge 26-Jährige. Sie war blond, hatte große Brüste. Ich wählte das volle Programm, was mich 250 Euro gekostet hätte. Die Betonung liegt auf "hätte", denn jetzt kommt der Moment, für den ich mich so richtig schäme. Es kam meine Tochter die Treppe runter! In diesen Sekunden fühlte ich alles von Scham bis Wut. Meine eigene Tochter arbeitet als Prostituierte in unserer Stadt? Unfassbar, wenn man bedenkt, dass der eigene Nachbar schon mit meiner Tochter geschlafen haben könnte. Doch viel mehr spürte ich das Schamgefühl. Ich wählte unwissentlich meine eigene Tochter aus dem Album. Eigentlich kein Wunder, sie war auf dem Foto halbnackt und vollgeschminkt, sodass ich sie gar nicht wiedererkennen konnte - vor allem da ihr Gesicht nicht wirklich mein Interesse geweckt hatte. Ihr werdet nicht glauben, wie mir geschah. Meine Tochter fragte mich verdutzt "Papa?". Ich aber stammelte nur "Ich...ähm...also" und rannte wie ein Feigling aus dem Lokal. Ich wünschte wirklich, das alles wäre nicht passiert. Der Versuch, die eigene Frau zu betrügen und dabei die Tochter als Nutte zu erwischen, gibt mir für das Wochenende den Rest. Bald kommt meine Frau aus dem Urlaub. Nun bin ich hin- und hergerissen. Aus reiner Vernunft sollte ich meiner Frau von der Tätigkeit unserer Tochter erzählen, aber dann würde ich als Fremdgeher entlarvt werden. Ein Dilemma.

Beichthaus.com Beichte #00003260 vom 16.12.2005 um 21:17:02 Uhr (3 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Kein normaler Käse

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Ekel Boshaftigkeit Trunksucht

Was ich getan habe ist an sich unverzeihlich (und vor allem nicht rückgängig zu machen...) und es begab sich so:

Wiedermal war ich auf einem dieser Festivals wo nur gesoffen, gef*ckt und gekotzt wird (wieso geht man auch sonst da hin??) und war breit wie´n Otter. Die Alkrücklagen waren schon fast alle, dafür hatten wir noch viiiel zu essen. Meine Kumpels haben noch geschlafen, und weil mir danach war, dachte ich "Ich mach uns mal Frühstück"...gesagt, getan.
Warum mir dann dieser kranke Gedanke kam weiß ich auch nicht, jedenfalls war ich kurz davor einen Streichkäse auf ein Brot zu schmieren, als ich innehielt.
Kurzentschlossen (und mit mindestens 4 Promille Restalk) zog ich mir die Hose runter und begann, mit der stumpfen Messerseite mir den "Belag" vom S*ck, dem Schwanz, dem Arsch...etc. zu kratzen (wohlgemerkt: auf so einem Festival wird nicht geduscht --> ich habe gestunken wie ein Iltis!!!) und den Nüllenkäse auf die Brote zu schmieren..dann noch ein bißchen "Almette" als Tarnung drauf und fertig war das Frühstück...als meine Kumpels dann später gegessen haben hätt ich mir fast in die Hosen gemacht...die dachten wohl ich wäre noch richtig strunz und haben auch nix gemerkt, aber allein die Vorstellung reicht noch heute aus um mir die Freudentränen ins Gesicht zu treiben...

Irgendwann später, so in 60 Jahren, werd ich zu den beiden gehen und sagen: "Jungs", werde ich sagen "Jungs, was ihr damals anno 05 auf eurem Brot hattet...das war kein "normaler" Käse..." ^^

Reue...nie im Leben...ich war ja knülle...

Beichthaus.com Beichte #00003258 vom 16.12.2005 um 21:09:09 Uhr (14 Kommentare).

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