Der Joint am Abend

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Drogen Faulheit Trägheit Unreinlichkeit Verzweiflung Soltau-Emmingen

Ich (m/21) bin Azubi, wohne in einer Ein-Zimmer-Wohnung und habe ein Drogenproblem. Irgendwie habe ich es verpasst, nach meinem Umzug in eine neue Stadt Freunde zu finden. Eigentlich lebe ich nur für den Job (IT Branche), den ich wirklich gerne mache und in dem ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00031642 vom 23.07.2013 um 23:37:51 Uhr in Soltau-Emmingen (26 Kommentare).

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Thunfisch für die lauten Nachbarn

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Engherzigkeit Zwietracht Ekel Nachbarn Gutach-Bleibach

Ich (m/24) werde seit Wochen durch Bau- und Renovierungslärm belästigt. Vor sechs Wochen ist das Paar über meiner Wohnung ausgezogen, anschließend wurde die Wohnung zwei Wochen lang renoviert. Gerade, als meine Semesterferien nach den stressigen Prüfungen anfingen. Ich arbeite in den Ferien regelmäßig als Sanitäter im Nachtdienst, komme meistens erst um fünf nach Hause und freue mich dann auf meinen Schlaf. Aber jeden Morgen um acht Uhr ging es los: Bohren und Hämmern bis zum geht nicht mehr, sodass ich trotz vorlesungsfreier Zeit jeden Morgen kerzengerade im Bett gestanden habe. Und das nach etwa drei Stunden Schlaf. Nach den zwei Wochen dachte ich, es wäre endlich überstanden und ich könnte wieder normal schlafen. Aber schon eine Woche später kamen die neuen Mieter und begannen mit ihrem Einzug, also vor drei Wochen. Ich weiß nicht, was diese Leute machen, aber sie sind jetzt seit drei Wochen am Einziehen. Jeden Tag kommen neue Ladungen und Kartons und jeden Morgen beginnen sie zu arbeiten. Ich weiß nicht, was sie da machen, mein Einzug war innerhalb von zwei Tagen erledigt. Der Geräuschkulisse zufolge müssten die Wände bei denen inzwischen aussehen wie ein Schweizerkäse. Jedenfalls habe ich schon zwei Mal versucht, mit den Herrschaften zu reden, ich bekam allerdings nur eine pampige Antwort, schließlich dürfen sie ab acht Uhr bohren und würden das dann auch tun. Nun zu meiner Beichte, denn ich habe ihnen letzte Nacht alten Thunfisch in den Briefkasten gekippt und auf die Türmatte gerieben. Ich weiß, das ist ziemlich kindisch, aber ich schiebe das auf den Schlafmangel der letzten Wochen, der mich unzurechnungsfähig gemacht hat. Und es hat mir irgendwie ein kleines Gefühl der Genugtuung eingebracht. Das wird aber morgen früh verschwunden sein, wenn um acht Uhr die Bohrmaschine wieder angeworfen wird.

Beichthaus.com Beichte #00031639 vom 23.07.2013 um 15:42:54 Uhr in Gutach-Bleibach (28 Kommentare).

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“Beichte

Katzenfutterfürze

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Ekel Ungerechtigkeit Engherzigkeit Tiere

Katzenfutterfürze
Nur mal vorne weg, ich liebe meinen Kater wie einen Sohn, aber manchmal ist er schon lästig. Er läuft einem hinterher und miaut stundenlang, nur weil er kuscheln will, obwohl man schon mindestens eine halbe Stunde mit ihm im Bett zugebracht hat. Aber letztens hat es mir dann gereicht. Im Fernsehen lief gerade ein Film, den ich schon ewig sehen wollte, aber der Kater konnte natürlich keine Ruhe geben. Normalerweise hätte ich ihn einfach auf den Rücken gelegt, ihm den Bauch gekrault und nebenbei den Film geschaut, aber nicht dieses Mal. Weiß der Teufel, was mich da geritten hat, auf jeden Fall habe ich ihn mit Katzenkeksen unter die Bettdecke gelockt und mit allem, was ich hatte, gefurzt. Er ist wie wild unter der Decke herumgesprungen, bis er endlich raus kam. Und ich hatte meine ersehnte Ruhe, obwohl ich heute noch lachen muss, wenn ich daran denke. Es tut mir leid, Toni Tiger, ich habe dich sehr lieb, aber jetzt weißt du, wie das ist, wenn man einen frischen Furz inhalieren muss. Und mal ehrlich, Katzenfutterfürze stinken doch erbärmlich.

Beichthaus.com Beichte #00031619 vom 19.07.2013 um 02:23:18 Uhr (27 Kommentare).

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Duschen wird überbewertet

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Faulheit Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit Trägheit Linden

Ich muss beichten, dass ich in letzter Zeit auf die Körperhygiene verzichte. Und ich muss zugeben, dass ich noch nie der große Fan davon war - ich duschte etwa zweimal pro Woche und trug vier oder fünf Tage lang die gleichen Klamotten. Die Zähne putzte ich vielleicht einmal pro Woche. Und der Grund dafür ist tatsächlich einfach nur Faulheit. Meine letzte Dusche ist jetzt zwei Wochen und zwei Tage her, ebenso lange habe ich meine Zähne nicht geputzt. Ich schmiere mir lieber Gel in die Haare, anstatt sie zu waschen. Damit verschwende ich keine Zeit mehr im Bad. Ich duschte nicht einmal, als meine Schwester letzten Monat heiratete. Eigentlich hatte ich es mir vorgenommen, aber dann hatte ich doch keine Lust und zog einfach ein frisches Hemd an - in die Haare kam ordentlich Gel und gut war. Das dauerte dann zwei Minuten und keine halbe Stunde. Letztens hat mich zwar ein Kollege angesprochen, aber es war mehr aus Jux, glaube ich, denn so genau nehmen die meisten von uns das nicht, ich arbeite halt auf dem Bau. Ich habe eigentlich Bock, einfach so weiterzumachen, aber ein paar Skrupel habe ich schon.

Beichthaus.com Beichte #00031617 vom 18.07.2013 um 21:40:09 Uhr in 35440 Linden (50 Kommentare).

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“Folge

Mit dem Tacker bestraft

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Rache Aggression Falschheit Ungerechtigkeit Familie

Als Tochter einer Putzfanatikerin und einem Ordnungsliebhaber hatte ich es in meiner Jugend nicht leicht. Ich konnte den Drang meiner Eltern nach Ordnung und Sauberkeit während meiner Pubertät nicht verstehen. Allerdings sollte ich anmerken, dass ich kein unordentlicher oder gar dreckiger Mensch bin. Es unterschieden sich lediglich unsere Auffassungen von "ordentlich" und "sauber". Meine Eltern empfinden zum Beispiel Fotos und Poster an Wänden als störend, da dies zu einem unordentlichen Eindruck des Raumes beitragen würde. Auch Gegenstände auf Schreibtischen und Möbeln werden als Störfaktor angesehen. Ich finde das allerdings entscheidend für die Atmosphäre. Meiner Meinung nach sieht ein Raum viel menschlicher und herzlicher aus, wenn man einen Einblick in schöne Erinnerungen bekommt. Der größte Streitfaktor damals war allerdings der Inhalt meines Kleiderschrankes. Öfters wurde ich morgens mit Gebrüll geweckt, da mein Zimmer unordentlich wäre. Das heißt, mein Bettüberwurf und ein paar Kissen lagen auf dem Boden. Als Strafe für diese furchtbare Unordnung wurde dann, ganz nebenbei, mein kompletter Schrankinhalt ausgeräumt, da die Klamotten angeblich nie richtig gefaltet waren. Dies geschah dann ein-, oder zweimal im Monat, bis ich volljährig war. Und es nervte mich jedes Mal ein bisschen mehr. Meistens hielt ich einfach meine Klappe und tat meine Arbeit, andererseits konnte ich auch ziemlich aggressiv werden.


Ich beichte, dass ich meine Aggressivität in solchen Fällen bewusst unterdrückt habe, damit ich den Weg der "stillen Rache" gehen konnte. Ich habe dann immer die Unterhosen meiner Eltern zusammengetackert, weil ich das als angemessene Bestrafung für ihr Verhalten sah. Der Gedanke, dass sie all ihre Unterwäsche von diesen Metallklammern befreien müssten, gab mir damals ein Machtgefühl über meine Eltern. Ich gestehe, dass es mir jetzt, mit 20 Jahren, sehr peinlich ist, dass ich meine Eltern mit so etwas bestrafen wollte. Für schlimmere Aktionen hatte ich nie den Mumm. Die einzige Steigerung war, dass ich ab und zu Löcher in einige Kleider geschnitten habe, aber nach einer Stunde so ein schlechtes Gewissen hatte, dass ich sie wieder zugenäht habe. Deswegen: Entschuldigt bitte meine Tackeraktionen, ich hoffe, ihr habt nicht allzu lange gebraucht, um eure Unterwäsche von den Metalldingern zu befreien.

Beichthaus.com Beichte #00031597 vom 15.07.2013 um 01:44:37 Uhr (12 Kommentare).

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