Fantasien vom Seitensprung

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Begehrlichkeit Morallosigkeit Partnerschaft

Ich bin seit einem Jahr mit meinem Freund zusammen und bin eigentlich unglaublich glücklich mit ihm. Ich glaube tatsächlich, dass er der Richtige für mich ist. Das Problem ist nur, dass es im Bett nicht wirklich gut läuft. Ich habe auch schon versucht, ihn behutsam darauf anzusprechen, aber das kränkt immer gleich sein Selbstbewusstsein und dann läuft stattdessen einige Zeit lang gar nichts mehr. Meine Beichte ist, dass ich deshalb ständig von einem anderen Mann fantasiere. Dabei handelt es sich um jemanden, den ich kurz vor meinem Freund kennengelernt habe - und zwar auf dem alleinigen Heimweg nach einem Barbesuch mit Freunden. Es lief auch einiges hinter ein paar Büschen. Zum Wesentlichen ist es dann aber leider nicht mehr gekommen, weil zu dem Zeitpunkt keiner von uns beiden ein freies Haus hatte und dort an Ort und Stelle wurde es dann doch etwas zu gewagt.


Wir haben Handynummern ausgetauscht und wollten uns für ein anderes Mal verabreden. Dabei war klar, dass es wahrscheinlich eine einmalige und vor allem rein körperliche Sache sein würde. Bevor es dann aber dazu kam, habe ich meinen jetzigen Freund kennengelernt, mich in ihn verliebt und deshalb die Anrufe des Anderen ignoriert. Jetzt stelle ich mir aber immer vor, diesen anderen anzurufen und mich mit ihm zu treffen. In Wirklichkeit würde ich meinen Freund nie hintergehen, aber dennoch fühle ich mich schuldig, es in meiner Vorstellung ständig zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00033650 vom 24.07.2014 um 18:01:08 Uhr (8 Kommentare).

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Beste Freunde und einseitige Liebe

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Selbstsucht Verzweiflung Ungerechtigkeit Dortmund

Ich beichte, dass ich meinem besten Freund gegenüber egoistisch handle und nicht von ihm loskomme. Wir sind nun schon seit mehreren Jahren sehr gut befreundet, allerdings gab es immer das Problem, das viele haben: Er hat sich in mich verliebt. Er hatte zwischenzeitlich auch mal Gefühle für andere Frauen, aber ich war über all die Jahre hinweg immer seine Nummer 1. Immer, wenn ich in einer Beziehung war, haben wir uns gestritten, weil er gesehen hat, dass ich nicht an die besten Menschen geraten bin und er dann immer der Meinung war, dass er mir gut tun würde. Er hat sich auch durchweg immer Hoffnungen gemacht und auch jetzt sagt er sich, dass er ganz genau weiß, dass wir irgendwann zueinanderfinden. Ich muss aber dazusagen, dass ich ihm niemals nähergekommen bin und ihm auch nie Grund zur Hoffnung gegeben habe. Im Gegenteil. Oft habe ich Treffen abgesagt, oder war überdeutlich in meiner Einstellung und habe ihn damit wohl auch sehr verletzt. Trotzdem finde ich mein Verhalten egoistisch, weil es eigentlich besser wäre, den Kontakt endgültig abzubrechen, damit er irgendwann vielleicht jemand anderen findet, die ihm dann auch das gibt, was er verdient.


Ich habe auch tatsächlich, nach mehreren erneuten Streitigkeiten, diese Versuche gestartet und es gab in unserer Freundschaft Zeiten, in denen wir uns mal ein ganzes Jahr nicht gesehen haben oder nicht miteinander reden wollten. Aber irgendwie haben wir immer zueinandergefunden und haben auch eingesehen, dass es eigentlich nichts bringt, den Kontakt abzubrechen. Er meinte, ich könnte an seinen Gefühlen nichts ändern und nach sechs Jahren versuche ich das auch nicht mehr. Trotzdem tut es mir leid. Mir tut es leid, dass ich die Gefühle nicht erwidern kann und mir tut es auch leid, dass ich ihn so oft verletzt habe und es wohl noch weiterhin tun werde, ohne es zu wollen. Ich wollte dir nie wehtun und mir tut es auch leid, dass ich den Kontakt nicht abbrechen könnte, selbst, wenn ich wollte.
Du bist mir einfach so wichtig, weißt du.

Beichthaus.com Beichte #00033641 vom 23.07.2014 um 12:45:50 Uhr in 44145 Dortmund (Soester Straße) (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Geschenke eines Fußballprofis

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Selbstsucht Morallosigkeit Habgier Geld Sport

Ich (m/24) beichte, dass ich mit einem guten Freund eigentlich nur so gut befreundet bin bzw. ihm eine Freundschaft vorgaukle, weil er unfassbar reich ist. Ich werde hier keine Namen nennen, aber er ist ein relativ bekannter Sportler in Deutschland und verdient im Jahr mehrere Millionen an Gehalt und Werbeeinnahmen. Ich kenne ihn seit jüngster Kindheit, wir haben zusammen in der D-Jugend gespielt, und während er dann in die Profi-Richtung ging, habe ich aufgehört. Wir sind später einige Jahre nur in losem Kontakt geblieben. Ich hatte ihn dann auch etwas aus den Augen verloren, als er dann aber immer erfolgreicher wurde, habe ich den Kontakt zu ihm ganz langsam und behutsam wieder aufgebaut. Natürlich nur, weil ich davon profitieren wollte. Und was soll ich sagen? Mein Plan ging voll und ganz auf. Er zählt mich zu seinen engsten Freunden und davon profitiere ich wirklich extrem, jedes Jahr werde ich zu zwei bis drei Wochen Luxusurlaub eingeladen, dazu gibt es einen dicken Umschlag mit Barem für alle Reisekosten und meistens kann ich von dem Umschlag noch locker ein halbes Jahr gut leben. Einen Laptop, ein Auto und ein Handy bekomme ich von ihm auch fast im Jahresrhythmus.


Durch Sponsoren und Werbeverträge bekommt er so viele Dinge wie Autos und Handys kostenlos, dass er von seinem Gehalt kaum etwas ausgeben müsste. Dinge, die er doppelt und dreifach bekommt, gibt er dann an seine Freunde weiter, was mich wieder zum Nutznießer macht. Ich habe vor Kurzem überschlagen, was ich von ihm letztes Jahr an Geldgeschenken und materiellen Werten bekommen habe, und bin insgesamt auf knapp 50.000 Euro gekommen. Dazu kamen zwei Wochen Luxusurlaub der normalerweise sicher auch noch 5.000 bis 10.000 Euro gekostet hätte. Das ist etwas mehr als das Doppelte von dem, was ich im Jahr als Nettoverdienst rausbekomme. Viel von dem Geld lege ich beiseite und spare es für schlechte Zeiten, und wenn ich mal wieder einen Schwung von Elektrogeräten oder Ähnlichem bekomme, wird die alte Garnitur direkt verkauft. Versteht mich nicht falsch, ich komme gut mit ihm aus und wir verstehen uns auch super, aber in erster Linie nutze ich ihn nur wegen seines Geldes und seinem Status aus. Wäre er kein erfolgreicher Sportler mit Millionen, dann hätte ich sicher nichts mehr mit ihm zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00033639 vom 22.07.2014 um 19:38:43 Uhr (37 Kommentare).

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Beginnende Liebe per Fake-Profil

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Engherzigkeit Lügen Falschheit Feigheit Internet

Ich (m/23) habe seit einiger Zeit ein Fake-Profil, damit ich einige Leute stalken kann, die mich nicht auf ihrer Freundesliste haben wollen. Ich habe dazu ein Foto von einem gut aussehenden Mann genommen und habe die Freundinnen meiner "Opfer" hinzugefügt. Irgendwann hatte ich über zwanzig gemeinsame Freunde mit meinen Zielen und habe dann Freundschaftsanfragen gestellt, es fällt ja dann gar nicht mehr so auf. Die ersten Anfragen waren eigentlich die Schwierigsten, aber mit dem gut aussehenden Bild ging es doch einfacher als ich gedacht hatte. Aber das nur zur Vorgeschichte, die eigentliche Beichte liegt darin, dass ich durch diese ganzen Fake-Kontakte vor Kurzem ein echt nettes Mädel kennengelernt habe. Ich hatte mir erst mit einer ihrer Freundinnen einen Spaß erlaubt und plötzlich hat sie mich angeschrieben. Erst haben wir uns gestritten, dass ich die Freundin in Ruhe lassen soll, doch es entwickelte sich ein immer besseres Verhältnis. Sie erzählte mir viele persönliche Dinge und ich hörte ihr zu und redete mit ihr. Ich hatte das Gefühl, dass sie mich richtig mag. Später am Abend meinte sie dann, eine Freundin sagte, ich wäre ein Fake und fragte, ob das wahr wäre. Ich sollte ihr noch ein Foto von mir schicken. Eigentlich wollte ich es an dieser Stelle wirklich auflösen, aber ich fühlte mich so schlecht und wollte sie nicht verletzten, da ich sie echt lieb gewonnen hatte. Daher suchte ich lange Zeit nach einem Foto von einem Kerl, der meinem Profilbild ähnlich sieht. Es hat auch funktioniert.


Die Unterhaltungen wurden seitdem immer vertrauter. Irgendwann sagte sie mir dann, dass ich ihr sehr wichtig bin und sie mich nicht mehr verlieren möchte. In dem Moment wusste ich, dass ich es beenden muss, um sie nicht zu sehr zu verletzten, denn auch wenn ich sie menschlich sehr mag: Mehr als eine Online-Bekanntschaft kann es nie werden. Ich habe dann lange überlegt, wie ich es tun soll, und habe mir dann den Mut gefasst und ihr einfach die Wahrheit geschrieben. Ich habe mich mehrmals bei ihr entschuldigt und ihr gesagt, dass der Rest, den ich über sie und ihre Probleme geschrieben habe, wirklich ernst gemeint war. Ich versuchte ihr klar zu machen, dass ich in einer Zwickmühle war, da ich sie nicht verletzten wollte, aber ihr auch nicht die Wahrheit sagen konnte. Ich habe dann noch ein bisschen mit ihr geschrieben, habe ihr meinen echten Vornamen genannt und ein echtes Bild von mir geschickt. Sie ist jetzt ins Bett gegangen, möchte darüber schlafen und sich morgen noch einmal bei mir melden. Ich weiß noch nicht, wie sie morgen reagieren wird, aber ich hoffe, dass sie mir vielleicht noch eine Chance gibt. Ich möchte beichten, dass ich die Gefühle eines wirklich netten Menschen verletzt - oder es zumindest in Kauf genommen habe. Ich habe das Vertrauen ausgenutzt und habe einen Menschen von Anfang an belogen, nur weil ich zu feige war, die Wahrheit zu sagen.

Beichthaus.com Beichte #00033633 vom 21.07.2014 um 21:55:09 Uhr (18 Kommentare).

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Raucher vs. Nichtraucher

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Aggression Boshaftigkeit Ignoranz Gesellschaft

Ich (m/21) hasse diese inzwischen eingebürgerte Nichtraucherstimmung. Man kann es ablehnen, man kann Nichtraucher sein, kein Thema. Aber was inzwischen in diesem Land abgeht, das ist doch nicht mehr normal. Vor zehn Jahren war Qualmen noch völlig okay, Automaten an jeder Straßenecke, keine großen Einschränkungen, es war einfach normal. Ich finde Prävention richtig und gut, bin selber nicht glücklich darüber, dass ich Raucher bin und verblase im wahrsten Sinne des Wortes viel Geld. Aber es gibt Grenzen: Die beginnen für mich damit, dass das generelle Raucherverbot in Kneipen allen demokratischen Grundsätzen entgegen steht. Jeder Wirt sollte doch selbstständig entscheiden dürfen, welche Rechte er den Gästen zugesteht und welche nicht. Inzwischen geht es so weit, dass man bei Mitfahrgelegenheiten nicht mehr mitgenommen wird, wenn man es wagt, auf dem Rastplatz eine zu rauchen. Und dann wundern sich die Menschen, warum wir "Raucher" so ignorant sind und uns direkt, nachdem wir aus dem Zug aussteigen, direkt mal eine anstecken, und nicht mal mehr den Ausgang abwarten können: Wir sind süchtig und werden inzwischen dazu gezwungen, unseren Tag durchzuplanen - wann ist es wo möglich, mal seiner Sucht nachzukommen? Mich würde mal interessieren, was dieser Staat ohne die Tabaksteuer machen würde, wir zahlen uns schließlich dumm und dämlich. Und immer dämlicher, schließlich wird es immer teurer.


Aber zu meiner Beichte: Ich schrieb zwar am Anfang, dass ich nicht glücklich bin mit meiner Sucht, aber diese nicht aufhörende Antihaltung hat mich doch in irgendeiner Art und Weise zum Protest bewegt. Jedes Mal, wenn ich den Eindruck gewinne, so ein absoluter Nichtraucher fernab jeder Toleranz steht neben mir, stecke ich mir eine an und rücke ihm mit meinem "Qualm" so richtig auf die Pelle. Das kommt öfter vor, als man denkt. Die Menschen zeigen recht schnell ihre Haltung aufgrund kleiner Gesten. Es tut mir leid, andere Menschen mutwillig zu "vergiften", aber genauso, wie damals die Raucher keine Rücksicht auf Verluste gehabt haben, so habe ich jetzt keine mehr mit dieser komischen Gesellschaft, die zwar Rauchen schrecklich, aber sich halb totzusaufen- oder zu essen total normal findet. Kommt mal wieder klar - ach nein - jetzt steht ja die Helmpflicht für Fahrradfahrer im Raum.

Beichthaus.com Beichte #00033631 vom 21.07.2014 um 01:14:00 Uhr (55 Kommentare).

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