Ich kann den Job im Krankenhaus besser als ihr!

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Hass Aggression Zorn Hochmut

Ich habe dieses Jahr mein Abitur mit 2,5 gemacht und arbeite seit 14 Monaten in einer Krankenhausküche als Aushilfe. Manchmal denkt man echt man ist im Irrenhaus. Das fängt an bei den Kollegen, abgesehen von ein paar Ausnahmen arbeiten dort nur Ausländer die meist ein gebrochenes Deutsch, wenn nicht sogar weniger reden und so penetrant faul und arbeitsscheu sind, dass es fast wehtut. Gut, ich würde mich selber nicht als den fleißigsten Arbeiter bezeichnen, aber wie die sich manchmal vor der Arbeit drücken wollen, ist echt unbeschreiblich, manchmal würde ich den ganzen schei** Pennern am liebsten eine reinhauen. Dann sind da noch die Festangestellten, die es im Leben nicht weiter als in die schei** Krankenhausküche gebracht haben und da noch bis zu Rente arbeiten müssen, die meinen, sie können ihre Arbeit ruhig auf die Aushilfskräfte abwälzen und sich einen Lenz machen.

Die meisten von denen sind so unbeschreiblich dumm, und die eine Frau hat mehr Haare an den Beinen als ich (m/20). Ich als Abiturient, ohne jetzt überheblich klingen zu wollen, habe echt manchmal ein Problem damit, dass diese Dummnüsse mir sagen was ich wie zu machen habe, und vor allem damit, dass sie ständig an allem rummeckern, dass es zu langsam und nicht gründlich genug wäre, man kann es Keinem Recht machen. Die Schichtleitungen haben meist auch keinen Plan, eine kommt aus dem Osten und versucht wie Stalin zu regieren. Man darf kein Widerwort machen, obwohl man von der Aufgabe viel mehr Ahnung als diese Sesselfurzer hat und wird ständig angekackt. Dann versuchen sie einem immer Termine anzudrehen und wollen nicht wahrhaben, dass man vielleicht am Wochenende besseres zu tun hat, als von halb 7 bis halb 3 zu arbeiten. Anstatt dass sie mehr Leute einstellen, muss ich Morgen auch wieder die Arbeit von zwei Leuten erledigen, natürlich ohne extra Gehalt oder ähnliches, für einen Stundenlohn von 5,80.

So, um mich besser zu fühlen habe ich von einer gehassten Kollegin den Urlaubsantrag, der im Aufenthaltsraum lag hinter den Schrank geschmissen, das Brötchen von einer Kollegin angeleckt, und die Arbeitskittel ganz oben auf den Schrank gelegt, dass ihn keiner findet von den Zwergen. Außerdem mache ich immer auf dem Schichtplan vom nächsten Tag Pfeile, sodass die ungeliebten Kollegen die schlechten Arbeiten machen müssen und ich die "guten" bekomme. Außerdem verstecke ich immer Eier und Fisch an irgendwelchen Orten und hoffe, dass es bald bestialisch dort stinkt. Wenn ich die Töpfe sauber machen muss, spüle ich einfach kurz mit Wasser drüber und arbeite nach dem Motto, es muss nicht sauber sein, sondern so aussehen. Würde ich nicht wissen, dass ich in dem Betrieb bald meinen Zivildienst beginne und eventuell dort im Büro eine Ausbildung, fern ab der Küche machen wollte, würde ich noch einmal richtig Terror machen.

Naja, wenn ich nächstes Jahr weiß, dass ich dort keine Ausbildung mache, als Zivi weiß ich, wie ich der Küche besonders viel Arbeit machen kann. Ich habe auch noch gut 20 Stinkbomben daheim rumliegen, die nur auf einen Einsatz warten. Wenn ich wirklich so wie ich es vorhabe und BWL studiere, ich würde erstmal alle mit einem IQ unterhalb des Durchschnitts entlassen. Die ganzen weiblichen Schichtleitungen, die entweder immer fast anfangen zu heulen und total inkompetent sind, oder die andere, die anscheinend nie richtig gef**kt wird und immer nur rumbrüllt, entlassen. Außerdem würde ich keine Ausländer mehr einstellen, weil so Klischeemäßig wie es auch klingen mag, die Deutschen die dort arbeiten sind in den meisten Fällen viel kollegialer und machen ihre Arbeit vernünftig.

Ich hoffe, dass irgendwann mal so einer wie Ich da hochkommt und den Saftladen endlich aufräumt. Ich bin froh wenn ich endlich Zivi bin und der Küche mit samt dem ganzen Gesindel noch mehr Arbeit aufhalsen kann. Ich danke für die Aufmerksamkeit und muss jetzt ins Bett, da es kurz vor 1 ist und ich morgen in die Frühschicht muss, wo ich ungefragter Weise einfach für eine Arbeit eingetragen wurde, die ich noch nie gemacht habe und jetzt schon weiß, dass mich alle ankacken werden, wie langsam ich doch bin, da ich morgen eh nichts anderes vor habe, denke ich drüber nach, ob ich entweder richtig arbeite oder ihnen das Leben schwer mache, obwohl ich dann ja wäre wie sie, aber einfach wegsehen kann ich auch nicht mehr. Ich meine gut, wenn mir jemand hilft dann bin ich auch hilfsbereit und beteilige mich an dessen Arbeit, aber das ganze andere Pack hat meine Hilfe nicht verdient.

Beichthaus.com Beichte #00022616 vom 31.08.2007 um 08:06:48 Uhr (4 Kommentare).

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Die chaotischste Nacht meines Lebens

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Drogen Dummheit Trunksucht Dating Last Night

Als ich meine Matura geschafft hatte, habe ich mit einer drei-jährigen Internetbekanntschaft abgemacht, dass wir uns endlich mal treffen. Wir waren richtig intim, haben auch Fotos ausgetauscht, aber weil sie schön in der Mitte Deutschlands gewohnt hat, haben wir uns noch nie wirklich getroffen. Ich reise also mit dem Zug an - abgemacht war, dass ich vier Tage bei ihr im Gästezimmer bleiben durfte - und ziehe mir beim Warten auf sie und auch aus Nervosität gleich mal ein halbes Gramm Gras rein. Erster Kontakt, großes Hallo. Sie im Cocktail-Kleid, super sexy und ich mit meinen zwei Metern im Anzug habe auch einiges hergemacht. Das mit der Kleidung war wegen Matura so ein kleiner Gag und dann sind wir, nervös schweigend zu einem Pub gegangen. Musik passt, Stimmung lockert sich immer mehr auf und ich werde in meinem Marihuana-High durch den Alkohol schon recht zweideutig. Naja, ich will uns noch ein paar Drinks besorgen, gehe halt zur Bar, frage durch, was er so alles gut kann und mach mich dann mit zwei Drinks zu dem Tisch auf. Mittlerweile war ich schon stark betrunken und konnte mich kaum noch richtig konzentrieren, was ich fragen soll.

Ich lehne mich zurück, schaue mich im Pub um und frage, ob sie öfter hier wäre. Wir führen ein Gespräch über Clubs in der Gegend, dann über Vergnügen und Genüsse, und da die Stimmung schon recht erotisch wurde, fragte ich einfach, ob wir nicht zu ihr könnten, ich wäre schon müde und würde lieber in gemütlicherer Stimmung weiterreden. Zustimmung und ausgelassen scherzend spazieren wir halt zu ihr nach Hause. Rauf in ihr Zimmer und kaum ist die Tür zu, sind wir eigentlich schon im Bett. Nach dem recht anstrengenden Sex, frage ich, wo das Bad ist und da sie direkt eine Tür vom Zimmer zum Bad hatte, stapfe ich halt nur in Boxershorts ins Bad, mache mich ein wenig sauber, und da ich noch nicht müde war, fragte ich, ob ich noch schnell eine auf ihrem Balkon rauchen dürfte. Ich packe mir schnell einen rosafarbenen Samt-Bademantel, schnappe mir eine Zigarette und rauche die gemütlich am Balkon draußen. Das war dann wahrscheinlich ein wenig zu viel, auf jeden Fall schaue ich runter in den Garten, sehe ein Fahrrad und denke mir nur noch, ich will jetzt eine Runde drehen. Naja, um ja nicht entdeckt zu werden, klettere ich vom Balkon runter, steige aufs Fahrrad und fang an, durch das idyllische Jena im Morgengrauen zu fahren.

Ich fahre und fahre und auf einmal, es war schon etwa sieben Uhr, kommt mir die Polizei entgegen, stoppt mich und fragt, was ich denn mache. Rad fahren, sage ich in meinem Zustand (in Boxershorts und Bademantel auf einem Fahrrad!), wünsche ihnen noch viel Spaß, schenke ihnen ein Lächeln und will wieder weiterfahren. Einer der Typen hat mich durch sein Schreien recht schnell von meinem Trip runtergeholt und nach einigem Erklären, einmal Röhrchen-Blasen und dank 1 Promille einer passenden Erklärung, beruhigte er sich und sie beschlossen, mich zu dem Haus der Freundin zu fahren, das Rad sollte ich nüchtern wieder abholen. Die Adresse wusste ich und daher stand ich recht bald in Begleitung eines Polizisten vor ihrer Tür. Ihre Mutter macht auf, macht ein verärgertes Gesicht, ruft sie runter, und sobald sie mich sieht, fängt sie zu schreien an, was für ein Schwein ich nicht wäre und nach einer Weile läuft sie heulend nach oben. Tja, was war los?

Das war los: In meinem Rausch bin ich mit den Drinks an den falschen Tisch und mit einer Schulkollegin von ihr nach Hause. Mit den Polizisten, einer verärgerten Mutter, einem wutentbrannten Vater und einer heulenden "Freundin" im Esszimmer konnten wir das Rätsel lösen, lustig war es nicht, und nachdem ich meine Kleidung und ihre ICQ-Nr. abgeholt hatte, bin ich auch schleunigst wieder ins sichere Österreich zurückgefahren. Also Kinder: Finger weg von Drogen - zumindest, falls ihr etwas gegen Chaos habt.

Beichthaus.com Beichte #00021734 vom 18.05.2007 um 19:09:29 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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M&Ms und die Nudel

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Ekel Schamlosigkeit Schamlosigkeit

Ich habe mal im Physik-Unterricht (letzte Reihe) meine letzten drei M&Ms in meine Unterhose gestopft, sie ordentlich um die Nudel kreisen lassen und eine Runde unterhalb meiner Nüsse, da wo sich der Schweiß sammelt, lang gerieben. Nachdem ich sie dann zurück in die Original-Verpackung getan habe, habe ich laut zu meinem Freund, der neben mir saß gesagt: "MMh, nur noch drei M&Ms übrig". Ich wusste, dass der Vollidiot in der Reihe vor uns sich sie ohne zu fragen nehmen würde und so kam es auch. Ich habe ihm dann freundlicherweise alle drei geschenkt.

Beichthaus.com Beichte #00020923 vom 28.01.2007 um 08:30:18 Uhr (5 Kommentare).

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Karamell und Nüsse

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Unglaube Völlerei

Ich habe in meiner Religionsstunde während der Meditation einen Schokoriegel mit Karamel und Nüssen gegessen. Ich fühle keine Reue.

Beichthaus.com Beichte #00019231 vom 26.11.2006 um 01:49:17 Uhr (7 Kommentare).

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“Beichte

Der Downie und die Headnuts

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Zivi & Bund Seewald

Ich muss diese kleine Geschichte beichten, weil ich mein Gewissen erleichtern möchte und sie lustig finde und mit meinen Mitmenschen teilen möchte.

In meinem Zivildienst habe ich in einem Kindergarten für retardierte Kinder gearbeitet. Dort hatten wir einen kleinen Jungen, der am Down-Syndrom litt. Ich und meine Zivikollegen haben den kleinen fast jeden Tag auf den Arm genommen und ihm dann beigebracht Headnuts (Kopfnüsse) zu verteilen, was er auch mit großer Freude tat. Wir hatten unseren Spaß und er auch. Eines Tages hatte eine der Erzieherinnen den Kleinen auf dem Arm und er sollte etwas tun was ihm nicht gefiel. Er tat sein Missvergnügen dadurch kund, dass er der Erzieherin aber so etwas von einer Kopfnuss verpasste, dass es nur so schepperte. Er hat den Ärger bekommen und wir haben gelacht. Es tut mir irgendwie leid. Nein. Eigentlich doch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00016034 vom 13.08.2006 um 23:25:13 Uhr in Seewald (5 Kommentare).

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