Der King of Pop

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Morallosigkeit Engherzigkeit Selbstsucht Berlin

Der King of Pop
Heute, vor genau vier Jahren, wachte ich nach einer langen Party-Nacht mit meinem One-Night-Stand auf. Aufgrund unseres hohen Alkoholkonsums hatten wir nur geschlafen. Ich war noch nicht zum Schuss gekommen, musste die Chance also nutzen. Da die Dame bei jedem noch so kleinen Stoß ein wahnsinnig lautes Organ hatte, schaltete ich notgedrungenerweise den Fernseher ein. Denn meine Nachbarn haben ihre Küche genau neben meinem Schlafzimmer und die Wände sind nicht gerade dick. Als wir im Doggy-Style richtig zugange waren, meldete sich Peter Klöppel mit den Breaking News. Michael Jackson, der King of Pop, ist tot! Ich dachte, ich höre nicht richtig. Ich war seit meiner frühsten Kindheit ein großer Fan. Ich stoppte, das war ein Schock für mich, und ich musste meine Tränen unterdrücken, während ich die Fernsehbilder sah. Meine hohle Bettbekanntschaft dagegen fand nur Interesse an dem Namen "King of Pop". Sie animierte mich weiterzumachen und schrie immer wieder "Bist du mein King of Pop? Oh ja... Pop mich King of Pop! Oh jaaaaaaa...!"

Ich bin noch heute über mich selbst schockiert. So unsensibel und unmoralisch. Die Frau habe ich nie wiedergesehen, aber diesen Tag werde ich wohl nie wieder vergessen.

Beichthaus.com Beichte #00031515 vom 26.06.2013 um 11:52:08 Uhr in Berlin (Prenzlauer Allee) (21 Kommentare).

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Der harte Kerl ganz schüchtern

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Feigheit Begehrlichkeit Verzweiflung

Ich (m) bin 185cm groß, ziemlich muskulös und die meisten Leute halten mich für einen total harten Kerl. Was viele nicht wissen, ist, dass ich total schüchtern bin. Die meisten Leute denken bei mir immer, das wäre Arroganz und keine Schüchternheit. Das stimmt aber wirklich nicht, ich rede mit vielen Leuten nicht, weil ich so gehemmt bin, und nicht, weil ich mich für was Besseres halte. Nun zur Beichte. Bei mir im Fitnessstudio ist ein Mädchen, in das ich mich total verschossen habe. Ich bin manchmal, nachdem mein Training beendet ist, noch eine Stunde da, und mache nur Alibi-Training um sie anzuschmachten. Mir ist das so peinlich, dass ich auf eine Art Angst vor einem Mädel habe, dessen Oberschenkel vielleicht halb so dick sind, wie meine Arme.

Beichthaus.com Beichte #00031513 vom 25.06.2013 um 23:25:17 Uhr (32 Kommentare).

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Im Spinnennetz gefangen

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Boshaftigkeit Neugier Ekel Engherzigkeit Tiere

Hiermit beichte ich (m/23), dass meine Kollegin (w/20) und ich zu viel Langeweile im Büro haben und uns daher gelegentlich mit gemeinen Tätigkeiten beschäftigen müssen. Ein Beispiel gefällig? Letztens hatten wir wieder einen langen Nachmittag. Da wir eine Weile nicht geputzt hatten und in einer Ecke sich eine dicke, fette Spinne eingenistet hatte, kamen wir auf die wunderbare Idee: Schon den ganzen Tag hatte uns ein fieser, nerviger Brummer das Leben schwer gemacht. Kurzum begab ich mich, angefeuert von meiner Kollegin, auf Fliegenjagd, nur mit einem zusammengerollten Katalog bewaffnet. Nach langem hin und her hatte ich das Biest heldenhaft erledigt. Zu seinem Pech war es noch nicht tot, also warfen wir das Ungetüm in das Spinnennetz. Innerhalb von Sekunden stürzte sich die Spinne auf den Brummer, der verzweifelt zappelte. Gebannt verfolgten wir dann, wie die Spinne ihn weiter und weiter mit ihrem Netz einwickelte und dann Stück für Stück aussaugte. Klar haben wir die Fliege in einen qualvollen Tod gerissen, aber die Spinne bekam wenigstens Mittagessen und wir konnten uns ein interessantes Naturschauspiel angucken und eine halbe Stunde Zeit totschlagen.

Beichthaus.com Beichte #00031499 vom 24.06.2013 um 14:58:38 Uhr (15 Kommentare).

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Eine Lektion fürs Leben

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Hochmut Zwietracht Zorn Aggression

Eine Lektion fürs Leben
Als ich heute mit meiner Mutter in Hamburg war, wollte ich auf dem Rückweg noch ein Crêpe essen und stellte mich an einen Crêpestand an. Kurz bevor ich meine Bestellung aufgeben konnte, meinte eine circa 20 Jahre alte Frau, sie müsse sich vordrängeln. Ich habe sie mit einem freundlichen "Was ist bei Dir denn kaputt?" darauf hingewiesen, dass ich vor ihr da stand und bitte zuerst bestellen möchte. Sie ignorierte das und bestellte gleich zwei Stück, was mich zwar ärgerte, aber da ich nicht unter Zeitdruck stand, dachte ich mir, dass ich warten könne. Als sie ihre Crêpes bekommen hat, ist sie weggegangen und hat mir auf dem Weg noch mit einem triumphierenden Grinsen zugelächelt. Da wurde es mir zu viel und ich hatte sehr schnell ihre Crêpes gegriffen und auf den Boden geworfen. Die Frau stand mit offenem Mund da und ich habe ihr nur zugelächelt und bin dann gegangen. Es flogen noch einige Beschimpfungen hinter mir her, die ich jedoch nur mit einem Grinsen quittierte, was sie noch wütender machte. Ich hoffe, dass ich dieser arroganten Frau eine Lektion fürs Leben erteilt habe.

Beichthaus.com Beichte #00031491 vom 23.06.2013 um 23:15:47 Uhr (31 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Katzenklo als letzter Ausweg

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Schamlosigkeit Morallosigkeit

Als ich 15 war, war unsere Toilette einmal ein paar Tage lang verstopft. Das hatte an sich nichts mit unserer Toilette zu tun, sondern mit dem Altbau, in dem wir wohnten. Wir konnten uns keine bessere Wohnung leisten, meine alleinerziehende Mutter war damals Hartz-IV-Empfängerin. Auf jeden Fall waren in dieser Woche alle Toiletten im Haus verstopft, da die Hausverwaltung zunächst wohl keinen Grund sah, die teuren Rohre freizumachen. Richtige Arschlöcher eben. Wenn wir aufs Klo mussten, sind wir zu den Nachbarn im Mietshaus gegenüber gegangen. Am Freitag dieser Woche sollten die Rohre nachmittags, so gegen 14 Uhr, repariert werden. In der Schule hatte ich einen unglaublichen Druck auf der Analdrüse, da ich seit zwei Tagen nicht mehr geschissen hatte und die Toiletten in unserer Schule ekelhaft gestunken hatten. Ich rannte also um 13:10 Uhr nach Hause und kam um Viertel nach eins an. Ich hatte über die, am Hintertürchen anklopfende Darmwurst, total vergessen, dass unsere Toilette ja gar nicht funktionierte. Im Badezimmer bemerkte ich das dann und wusste nicht, was ich tun sollte. Reflexartig rannte ich also ins Wohnzimmer und versenkte eine riesige Kackwurst im Katzenklo. Der anale Druck war endlich weg, jetzt baute sich allerdings psychischer Druck in Form von Panik auf.


Wann kommt meine Mutter nach Hause? Was wird sie sagen? Und wo soll ich die Wurst entsorgen? Ich entschied mich, einen Plastikbeutel zu nehmen, die Kackwurst damit aufzuheben und das faulig riechende Paket zwecks Beweisentsorgung über den Gartenzaun in den Garten des angrenzenden Mietshauses zu werfen. Zehn Minuten später kam meine Mutter nach Hause. Glück gehabt, dachte ich mir und versuchte, die Sache zu vergessen. Am Abend funktionierten die Toiletten wieder und meine Mutter unterhielt sich mit einer Nachbarin aus unserem Haus über die Hausverwaltung, als eine gute Freundin aus dem oben genannten angrenzenden Mietshaus dazu stieß und sich über die Hundebesitzer beschwerte, die doch ständig die Plastikbeutel mit den Exkrementen ihrer Hunde in ihren Garten werfen. Ich musste lauthals loslachen und meine Mutter sagte: "Stell dir mal vor, jemand wirft einen Beutel voll Scheiße in dein Zimmer, würdest Du dann immer noch lachen?!" - Ich konnte nicht mehr aufhören, zu lachen. Heute bereue ich diese Tat natürlich, bitte vergebt mir! Der Darmdruck war einfach zu groß.

Beichthaus.com Beichte #00031486 vom 23.06.2013 um 05:24:46 Uhr (14 Kommentare).

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