Reichtum durch Joghurt-Unfall

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Dummheit Peinlichkeit Habgier

Letztes Jahr habe ich mir einen Joghurt gekauft und abends machte ich ihn voller Vorfreude auf. Als ich den Deckel abschleckte, hatte ich übersehen, dass der Aludeckel an einer Stelle eingerissen war und etwas abstand. Als ich darüber schleckte, schnitt ich mir die Zunge auf. Zuerst merkte ich es gar nicht, aber als mir der Joghurt im Mund so warm vorkam und etwas komisch schmeckte, wusste ich, was los war. Der Schnitt war ziemlich groß und es hörte nicht auf zu bluten, sodass mein Freund mich ins Krankenhaus fahren musste, wo meine Zunge mit einigen Stichen genäht wurde. Da der Mund generell ein Bakterienherd ist, dauerte die Heilung mehrere Wochen und ich hatte zeitweise auch starke Schmerzen. Aufgrund der Schmerzen konnte ich auch nicht wirklich essen und ernährte mich überwiegend von Brei, Püree und dergleichen oder ließ generell ein, zwei Tage vergehen, bevor ich wieder eine Mahlzeit zu mir nahm.


In der Zeit nahm ich fast 20 Kilo ab. Eine Freundin hatte einen Termin beim Rechtsanwalt, weil ihre Großmutter vor einiger Zeit gestorben war. Ich war mit ihr schon zuvor einmal dort und begleitete sie auch bei diesem Termin. Der Anwalt fragte sofort, was denn mit mir passiert sei, weil ich so stark abgenommen hatte und generell schlecht aussah. Und ich erzählte ihm die Geschichte von dem Joghurtdeckel und meiner zerschnittenen Zunge. Er fragte mich, ob ich denn nicht Interesse hätte, den Hersteller zu verklagen. Er meinte auch, dass die Erfolgsaussichten aufgrund meines starken Gewichtsverlustes wegen der kaputten Zunge und der Schmerzen sehr hoch wären. Ich willigte ein und dann nahmen die Dinge ihren Lauf. Eine Anhörung und zwei Verhandlungen später einigte sich mein Anwalt mit dem Rechtsvertreter des Joghurtherstellers auf die Zahlung von Schadenersatz und Schmerzensgeld und Erstattung meiner Gerichtskosten und seines Honorars.


Jetzt, ziemlich genau ein Jahr, nachdem mir der Joghurtunfall passiert ist, habe ich das Geld überwiesen bekommen. Eine ziemlich ordentliche Summe, von der ich mir einen neuen Mittelklassewagen gekauft habe. Ich möchte hiermit beichten, dass ich aufgrund meiner Dummheit, einen Joghurtdeckel ordentlich aufzumachen, zu einem ordentlichen Batzen Geld gekommen bin. Ich bitte um Vergebung für diese Sache.

Beichthaus.com Beichte #00037141 vom 30.11.2015 um 20:59:56 Uhr (26 Kommentare).

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Die lästernde Versagerin aus meiner Vergangenheit

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Rache Zorn Hochmut Vorurteile Schöppingen

Ich (w/28) habe mich während meiner Schul- und der anschließenden Ausbildungszeit nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Ich bin eher durch Fehlzeiten, Männergeschichten und durchzechten Nächten in den Köpfen meiner Mitschüler und Lehrer geblieben, als durch Fleiß oder gute Leistungen. Dennoch habe ich vor acht Jahren erfolgreich meine Ausbildung beendet, bin umgezogen und habe seitdem einen tollen Job, bin glücklich verheiratet und führe ein vorbildliches, ja schon nahezu langweiliges, Leben ohne größere Exzesse oder Ausschweifungen. Vor ein paar Monaten haben wir meine Eltern übers Wochenende besucht und ich bin mit meinen drei Nichten und Neffen (4,2 und 1 Jahre alt) am Sonntagmorgen Brötchen holen gegangen.


Ich war ungeschminkt, trug einen Jogginganzug und schob recht unmotiviert einen Croozer (diese übergroßen Fahrradanhänger, die man auch als Kinderwagen für zwei Kinder nutzen kann) vor mir her. Beim Bäcker angekommen stellte ich fest, dass eine ehemalige Klassenkameradin dort hinter der Theke stand und bediente, sie schien mich zu erkennen, erwiderte meinen Gruß aber nicht. Nachdem ich die Brötchen bezahlt und den Laden verlassen hatte, fiel meinem ältesten Neffen auf, dass er seinen Kuschelbären verloren hat, also mussten wir nochmal in die Bäckerei. Offensichtlich wurde mein Eintreten nicht bemerkt, sodass ich Zeuge einer recht unschönen Unterhaltung über mich wurde. Mein ungepflegtes Aussehen ließe auf Hartz-IV schließen, zwischen den Kindern wäre kaum Zeit vergangen, wahrscheinlich alle von unterschiedlichen Männern, aber das alles hätte sich ja damals schon abgezeichnet.


Ich habe mir das Kuscheltier geschnappt, deutlich noch einen schönen Sonntag gewünscht und bin von dannen gezogen. Irgendwie hat mich diese Unterhaltung schon sehr getroffen, weil ich aus meinen "Jugendsünden" gelernt habe und mein Leben schon vor acht Jahren komplett umgekrempelt habe. Letzte Woche hat mein Arbeitgeber inseriert, weil wir neue Mitarbeiter im sozialen/integrativen Bereich einstellen wollen und unter den Bewerbungen, die eingegangen sind, war auch eine von eben dieser ehemaligen Klassenkameradin. Ihrem Lebenslauf konnte ich entnehmen, dass sie ihre Ausbildung damals abgebrochen und sich danach mit Nebenjobs über Wasser gehalten hat.


Nun obliegen Vorstellungsgespräche meiner Verantwortung, da ich eben dieses Team leite und ich habe sie eingeladen. Offensichtlich war ihr mein neuer Nachname nicht geläufig, denn nachdem wir den Raum betraten, in dem sie wartete, konnte ich tatsächlich Zeuge einer allerfeinsten Gesichtskirmes werden. Trotz meiner Freundlichkeit schien sie nicht zu entspannen, ich ging die regulären Punkte mit ihr durch und ließ mir noch ein paar Unstimmigkeiten im Lebenslauf erklären. Zur besseren Einschätzung der Bewerber hatten wir einige Fallbeispiele vorbereitet, um die Sozialkompetenzen grob einschätzen zu können. Ihr Fallbeispiel beinhaltete einen unserer wichtigsten Grundsätze, nämlich das alle Menschen gleichwertig sind, unabhängig von Sozialstatus, Religionszugehörigkeit und Herkunft.


Ich ließ sie eine geschlagene Viertelstunde über das Thema schwadronieren und hoffte, dass ihr von selbst ein Licht aufgehen würde. Tat es aber nicht. So sah ich mich gezwungen, sie süffisant darauf hinzuweisen, dass ich mich bei ihr melden werde, wenn ich Zeit zwischen all den Kindern und den Hartz-IV-Anträgen finden würde. Meine Kollegin war irritiert, aber das Stottern und rote Gesicht meiner ehemaligen Klassenkameradin war einfach göttlich. Ich beichte hiermit, dass ich meine Position für einen persönlichen Rachefeldzug ausgenutzt, meine Klassenkameradin blamiert und ihre Zeit verschwendet habe und mich noch stundenlang mit meiner Kollegin kaputtgelacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00037111 vom 25.11.2015 um 17:06:18 Uhr in 48624 Schöppingen (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ein Schwarzer für meine Frau

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Waghalsigkeit Fetisch Dummheit Falschheit Verzweiflung

Ich (m) habe etwas Schreckliches getan, was mich seit einem Jahr verfolgt. Damals war ich mit meiner Frau glücklich verheiratet. Sie war sehr ansehnlich, sportlich und begehrenswert. Man konnte sagen, dass ich sehr zufrieden war mit ihr. Auch im Bett war alles top. […]
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Beichthaus.com Beichte #00037109 vom 25.11.2015 um 13:43:33 Uhr (54 Kommentare).

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Ein böses Mädchen vor der Kamera

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Masturbation Schamlosigkeit Begehrlichkeit Sex Fetisch Oldenburg

Ich bin ein böses Mädchen und ich bin mir sicher, niemand würde jemals denken, dass ich so etwas mache. Genau das reizt mich. Ich bin jetzt fast 33 und habe einige Männer kennengelernt und ein paar Beziehungen geführt. Momentan bin ich Single und seit einiger Zeit […]
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Beichthaus.com Beichte #00037103 vom 24.11.2015 um 20:35:15 Uhr in 26125 Oldenburg (18 Kommentare).

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Meine Erdnussbutter-Spiele

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Masturbation Schamlosigkeit Selbstsucht Tiere

Ich (m/18) beichte, dass ich bis vor einem Monat ständig Erdnussbutter auf mein Glied geschmiert habe und es von meinem Rottweiler abschlecken ließ, bis ich auf seine Pfoten gekommen bin. Meinen Saft leckte er danach ebenfalls auf. Leider mussten meine Mama und ich meinen kleinen Brutus letzte Woche einschläfern lassen, da seine Leber verfettet war. Niemand weiß davon und meine Mutter ist unheimlich traurig. Ich bereue zutiefst, dass unser Hund für meine sexuellen Vorlieben sterben musste. Mein einziger Trost ist, dass wir uns demnächst wieder einen neuen Hund zulegen. Ich werde die Erdnussbutterspiele aber wahrscheinlich aufgeben.

Beichthaus.com Beichte #00037093 vom 23.11.2015 um 15:54:22 Uhr (23 Kommentare).

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