Fragwürdige Schlüpferbeziehung

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Morallosigkeit Wollust

Ich muss mal eine krasse Geschichte beichten, die zu der seltsamsten Schlüpferbeziehung geführt hat, die ich je am Start hatte. Als mein Opa vor zehn Jahren starb, hinterließ er mir eine Menge Geld. Einen Teil legte ich zur Seite, den anderen investierte ich in einen Sechser-BMW. Ich liebte dieses Baby abgöttisch und ich besitze es auch heute noch, obwohl ich aus Vernunftgründen mittlerweile etwas Downsizing betrieben habe, was mein Alltagsauto angeht. Eines Tages war ich gerade einkaufen, als ein junges Mädchen mit dem abgelebten Golf ihres Freundes mein Auto auf dem Parkplatz rammte. Sie wollte zwar wegfahren, aber ein älteres Ehepaar hatte die Nummer beobachtet und hielt sie auf. Ich traf sie vollkommen aufgelöst auf dem Parkplatz an, wo sie mich regelrecht auf Knien anbettelte, doch ja nicht die Polizei zu holen. Jung und naiv, wie ich war, ließ ich sie fahren, nachdem ich mir den nicht allzu großen Lackkratzer angesehen, und mit ihr Telefonnummern ausgetauscht hatte.


Eine Woche nach dem Vorfall, als ich grade beschlossen hatte, den 300-Euro Lackschaden aus eigener Tasche zu bezahlen, weil mir das Mädel leidtat, flatterte eine Vorladung der Polizei ins Haus, zur Klärung eines Sachverhaltes. Die Perle hatte zu Hause vor lauter Angst wohl ihrem Typen erzählt ich sei ihr in die Karre gefahren, und habe mich nach ein paar schönen Worten aus dem Staub gemacht. Sie verwickelte sich allerdings bei der anschließenden Nachstellung des Unfalles heillos in Widersprüche, das ältere Ehepaar, das sie am Wegfahren gehindert hatte, wurde recht schnell von der Polizei ausfindig gemacht, und ihr Freund war echt sauer, als ihre Lüge herauskam. Er war wohl einer von den Leuten, die mit den Fäusten wendiger sind als mit dem Verstand. Ein knappes Jahr nach diesem Vorfall begann ich, in einer Band zu spielen. Unser Proberaum war in einem heruntergekommenen Industriekomplex, und dort hingen auch immer viele Jugendliche ab. Eines Tages saß eben dieses Mädchen, auf das ich wegen der Sache mit dem Auto äußerst schlecht zu sprechen war, mit in unserem Proberaum. Bevor ich wirklich nachdenken konnte, entfuhr mir ein Satz mit mehreren Beschimpfungen, unter anderem dem bösen, frauenverachtenden F-Wort, der mein unerfreutes Erstaunen über ihre Anwesenheit kundtat.


Sie blieb nur sitzen und glotzte mich an wie ein schüchternes Reh. Wie sich herausstellte, war sie die Cousine unseres Sängers, dem ich nach meiner Unmutsattacke die Geschichte erzählte, und der daraufhin nur meinte, dass so etwas typisch für sie war. Er hatte ebenfalls keine allzu hohe Meinung von ihr wie sich herausstellte, weil sie auch ihn schon des Öfteren in die Pfanne geworfen hatte. Sie war jedoch anschließend immer häufiger da, und hörte bei der Probe zu, während ich ein kleines Ritual daraus machte, sie zu ignorieren, bzw. in der dritten Person von ihr zu reden. Heutzutage würde ich das natürlich erwachsener lösen, damals jedoch war ich noch nicht wirklich so weit. Eines Tages folgte sie mir auf den Gang, als ich gerade gehen wollte, und entschuldigte sich unterwürfig. Sie fragte mich, ob wir das irgendwie aus der Welt schaffen könnten, und fasste mir dabei in dem Schritt, was mich veranlasste, ihre Hand wegzuschieben und ihr noch ein Schimpfwort an den Kopf zu werfen. Daraufhin drängte sie sich regelrecht an mich, ihre Augen wurden glasig, und ihre Hand rutschte noch vehementer in meinen Schritt. Da sie trotz allem ein hübsches Mädchen war, tat sich auch etwas bei mir.


Sie zerrte mich daraufhin in eine Art Gerümpelkammer und kniete sich vor mir hin. Sie nuschelte, ich solle sie ruhig beschimpfen, sie habe es nicht anders verdient. Erstaunt und ziemlich von der Situation überrascht tat ich es. Danach fuhren wir wortlos in meine Wohnung, wo wir es die ganze Nacht lang hemmungslos trieben. Ihr Körper war wirklich makellos und sie machte jede Schweinerei mit. Sie stand darauf, erniedrigt und beschimpft zu werden, und ich ließ meinen ganzen Ärger auf sie heraus. Wir hatten anschließend eine sehr wilde Schlüpferfreundschaft, die ich allerdings beendete, als ich merkte, dass sie wohl arge psychische Probleme hatte. Sie geriet immer wieder in seltsame und gefährliche Situationen und war unter anderem härteren Drogen nicht abgeneigt. Meine Lust auf sie war bald in Ekel und Mitleid umgeschlagen. Das Letzte, was ich für sie tat, war, ihr einen Psychologen zu suchen. Heute tut es mir leid, das arme Mädel so beschimpft und sie für meine Gelüste ausgenutzt zu haben, aber damals siegte einfach der Trieb. Ich habe vor ein paar Jahren den Kontakt zu ihr verloren, aber zumindest schien es zu dieser Zeit mit ihr bergauf zu gehen.

Beichthaus.com Beichte #00035070 vom 12.02.2015 um 10:42:21 Uhr (3 Kommentare).

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Die eifersüchtige Beinahe-Jungfrau

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Aggression Selbstsucht Eifersucht Lügen Partnerschaft

Seit zwei Monaten bin ich nun mit meinem Freund zusammen und ich weiß, dass er schon vor mir mehrere Frauen im Bett hatte. Er sagt es wären nur zwei oder drei gewesen, aber ich kann das einfach nicht ab. Die Vorstellung, dass der Mann, den ich liebe, andere im Bett hatte! Ich bin auch noch eine Person, die das Talent hat, dass ich das ständig vor dem inneren Auge habe und es mir vorstelle. Eine seiner alten "Gespielinnen" kenne ich sogar persönlich und würde ihr am Liebsten jedes Mal, wenn ich sie sehe, die Augen auskratzen. Ich habe ihm schon mehrere Male gesagt, dass ich eigentlich nicht wissen will, wen er schon hatte. Er weiß, dass er mein erster Freund ist, und ich habe ihm immer gesagt, dass ich in solchen Dingen halt sehr zurückhaltend bin. Zwar konnte ich nicht verleugnen, dass ich von drei Jahren mein erstes Mal gehabt hatte, jedoch stellte ich es so hin, als hätte ich es gar nicht gewollt und wäre gedrängt worden. Ich sagte auch, dass seit damals nichts mehr gelaufen wäre.


Warum das Ganze? Ich bin extrem eifersüchtig auf seine Ex-"Freundinnen" oder was auch immer das war. Ich würde am Liebsten eine Knarre nehmen und eine nach der andern abknallen! Ich hasse die Vorstellung, dass er andere als mich hatte, zutiefst und kann überhaupt nicht damit umgehen. Ab und zu bekommt er das auch zu spüren. Ich habe auch mehrere Male begonnen zu weinen, als er von seinen "Vorherigen" erzählte - erst nur hinter seinem Rücken, zwei oder drei Mal dann aber auch vor ihm. Ich vertrage das Ganze so nicht! Nun aber zu meiner eigentlichen Sünde: Ich mache einen auf unschuldiges, "fast-jungfräuliches" Mädchen, um meine extrem krankhafte Eifersucht zu rechtfertigen. In Wahrheit hatte ich aber schon acht verschiedene Männer im Bett. Mein erstes Mal war mit meinem Ex-Freund, den ich zu diesem Zeitpunkt erst drei Tage kannte und der erste Schritt zum Sex ging damals ganz klar von mir aus. Und so war es bei den darauf folgenden Erfahrungen meistens auch. Mein lieber Schatz, es tut mir leid, dass ich so eifersüchtig bin, weil du schon "so viele hattest" - denn mit größter Wahrscheinlichkeit hatte ich sogar schon mehr Partner im Bett als du! Du wirst das hier eh nie erfahren, was mir also weiterhin erlaubt, ein bisschen Drama darüber zu machen, dass du so "wahllos mit irgendwelchen Schlampen geschlafen hast."

Beichthaus.com Beichte #00035068 vom 12.02.2015 um 08:01:49 Uhr (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Hohe Einsätze beim Poker

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Hochmut Waghalsigkeit Ekel Last Night

Ich (m/33) habe einen wirklich dummen Fehler begangen. An jedem ersten Sonntag eines Monats spielen ich und ein paar gute Bekannte genüsslich Poker. Dass wir mit Echtgeldeinsatz spielen ist selbstredend, ansonsten würde Poker nur halb so viel Spaß machen. Jedenfalls trafen sich am Monatsanfang alle bei mir, da ich als Gastgeber an der Reihe war. Am besagten Tag kamen noch welche vorbei, die ich nicht kannte, aber meine Kollegen kennen. Mir persönlich war das anfangs noch gleichgültig, doch wie sich später herausstellt, hätte ich die rauswerfen sollen. Wie sonst auch war die Stimmung munter, die Musik rundete das Ganze noch ab und draußen fing es noch schön an zu schneien. Es war augenscheinlich ein rundum perfekter Abend. Im Laufe der Partie stellte sich aber heraus, dass die Neuen von Poker nicht allzu viel wussten, da man denen immer wieder die Regeln erklären musste. Einer von denen war wirklich so dumm, dass er selbst mit Blättern wie 8/3 mitging. Naja, so mutig wie er war, hatte sein Treiben schnell ein Ende.

Er verlor sang- und klanglos. Natürlich nahm er das nicht gerade wie ein guter Verlierer auf, nein, er beschimpfte mich als Hurensohn. Klar, verliert man nicht gerne 300 Euro, aber so muss man doch nicht reagieren. Statt nach Hause zu gehen, blieb er und schaute sich die Runde Poker noch an. Die anderen Neuen waren auch nicht gerade gut, hatten aber für meinen Geschmack unverschämtes Glück, sodass sie sich noch über Wasser halten konnten. Nach einer Stunde hatte ich endlich mal wieder ein gutes Blatt erwischt (König/Ass). Ich fackelte nicht lang und erhöhte den Einsatz dementsprechend. Auch die Neuen gingen mit, was für mich zunächst günstig erschien. Ich dachte mir, jetzt könnte ich denen endgültig den Todesstoß versetzen, da sie so oder so mitgehen, auch bei einem schlechten Blatt. Als die ersten drei Karten aufgedeckt wurden, dachte ich mir: "Jackpot! Einen Drilling aus Königen schlägt niemand!" Wieder erhöhte ich den Einsatz, einer der beiden ging mit. Der Typ, der so schnell verlor, sagte plötzlich zum noch Verbleibenden, er sollte mit dem Einsatz noch höher gehen.

Statt mit Geld setzte er allen Ernstes auf eine Nacht mit seiner Frau! Wie dumm kann man sein? Da ich mir des Sieges sicher war, setzte ich auch auf meine Frau. Nachdem Karten vier und fünf aufgedeckt wurden, kam es zum Showdown. Mein Gegenspieler hatte zu meinem Pech einen Vierling, während ich mit meinem zuvor erwähnten Drilling das Nachsehen hatte. Plötzlich war ich der Trottel und der Poker-Anfänger lachte sich schelmisch einen ab. Aber am Schlimmsten war es, meiner Frau diese Sache mitzuteilen. Verständlicherweise wies sie mich mit einer schallenden Ohrfeige ab, wieder zum Erheitern der Neulinge. Es tut mir wirklich leid, Schatz. Ich hatte mich in diesem Moment einfach nicht im Griff. Naja, das Ende vom Lied: Ich musste den Sieger oral verwöhnen und meine Frau kam unberührt davon. Selten wurde ich so gedemütigt. Vor meiner Frau verlor ich das Vertrauen, vor meinen Kollegen die Achtung und für mich verlor ich die orale Jungfräulichkeit. Sein Sperma schmeckte so ekelhaft, was der ganze Geschichte noch die Krone aufsetzte. Ich beichte also, auf Kosten meiner Frau Poker gespielt zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00035067 vom 11.02.2015 um 20:06:14 Uhr (25 Kommentare).

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Die geizigen Schweizer

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Zorn Geiz Rache Arbeit Wildbergerhütte

Ich (m/28) studiere nach abgeschlossenem Geschichtsstudium und darauf folgender zweijähriger Arbeitslosigkeit jetzt im ersten Semester Jura. Nebenbei arbeite ich zwecks Zusatzverdienst als Kellner in einem Restaurant in Zürich. Als Deutscher bin ich generell sehr erstaunt und verärgert über die Knausrigkeit beim Trinkgeld der eigentlich reichen Schweizer. Was gestern um ca. halb eins passiert ist, schlägt dem Fassboden allerdings die Hörner aus. Es schien die Sonne, weshalb viele Leute draußen saßen. Ich bediente eine vierköpfige Studentengruppe, deren Rechnung am Schluss etwa 70 Franken betrug. Als es dann ans getrennte Bezahlen ging, freute ich mich zuerst, da die ersten zwei Skolasten zum Preis ihrer Konsumation je knapp 5 Franken drauflegten. Der Dritte gab sogar fast 10 Franken zusätzlich. Als der Vierte dran war, fragte er ganz frech, wie viel denn noch fehle. Als ich antwortete, dass es genau noch 5 Franken waren, gab er mir stinkfrech ein Fünffrankenstück und wünschte mir einen schönen Tag.


Dabei fing es in mir an zu brodeln, hatte ich mich doch so auf mein hart verdientes Trinkgeld gefreut. Ich hatte mich einen Moment lang nicht unter Kontrolle und schob dem Studenten sein noch halbvolles Colaglas mit meinem Serviertablett vom Tisch, worauf hin es am Boden zersprang und dem Studenten sein Hosenbein bespritzte. Unter wüsten Beschimpfungen ging er von dannen, zum Glück ohne sich bei meinem Chef zu beschweren. Sonst hatte meine Aktion wohl niemand im Restaurant mitbekommen. Es tut mir trotzdem leid, dass ich kurz die Contenance verloren hatte, was einem im Service natürlich nie passieren darf.

Beichthaus.com Beichte #00035063 vom 10.02.2015 um 19:09:18 Uhr in Wildbergerhütte (26 Kommentare).

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“Beichte

Zeuge Jehovas beim Militär

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Ungerechtigkeit Zorn Rache

Meine Beichte ist, dass ich etwas sehr Schlimmes war: ein Zeuge Jehovas. Ich wurde in diese "Religion" reingeboren und musste mir von Anfang an kreationistisches und christliches Propaganda-Gewäsch anhören. Mir wurde beigebracht, dass alles - außer die Zeugen Jehovas - böse ist oder einen bösen Hintergrund hat. Die Evolutionstheorie und die Atheisten waren natürlich auch ganz böse. Mit 12-13 Jahren kamen mir dann die ersten Zweifel, das hing damit zusammen, dass es mir verboten war, Beziehungen mit Mädchen zu führen. Bis zu meinem 15. Lebensjahr wurden die Zweifel immer stärker, bis ich aufgrund der überzeugenden Fakten und Standpunkte der Evolution und des Atheismus aus dieser Sekte aussteig. Nun bin ich wohl einer der überzeugtesten Atheisten der Welt, allerdings versuche ich nicht jeden Gläubigen von meiner Lebenseinstellung zu überzeugen, wie es die Zeugen Jehovas tun.


Zu verdanken habe ich die Mitgliedschaft in dieser Sekte übrigens meiner Mutter. Deshalb will ich jetzt auch zur Bundeswehr gehen und eine Soldatenlaufbahn beginnen - einfach nur um sie zu ärgern. Bei den Zeugen ist es nämlich verboten, Berufe im Militärbereich auszuüben. Und das ist es auch, was ich beichten möchte - trotz allem sollte ich meine Mutter nicht auf diese Art verletzen wollen.

Beichthaus.com Beichte #00035061 vom 10.02.2015 um 11:22:06 Uhr (12 Kommentare).

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