Ist mein bester Freund in mich verliebt?

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Falschheit Lügen Morallosigkeit Studentenleben

Ich habe so etwas wie einen besten Freund, zu dem ich aber ein sehr merkwürdiges Verhältnis pflege. Wir haben beide eigentlich einen großen Freundeskreis, der sich auch überschneidet, sprich wir haben viele gemeinsame Bekannte. Wir kennen uns bestimmt seit zehn Jahren und waren auch schon ein paar Mal zusammen im Urlaub. Während ich regelmäßig wechselnde weibliche Bekanntschaften habe, kann ich mich nicht erinnern, dass er jemals so etwas wie eine Freundin oder Affäre hatte. Nach eigener Aussage wartet er auf die Richtige. So alle 3-4 Wochen trägt es sich dann zu, dass ich mal keine Lust habe etwas mit ihm zu unternehmen oder mal eine Unternehmung absage, sei es wegen der Uni, anderen Leuten oder einfach, weil ich zu faul bin. Dann rastet er immer komplett aus, beschimpft mich, kündigt mir die Freundschaft und stellt mich als unzurechnungsfähig dar. Zudem kritisiert er laufend meinen Lebenswandel.

Gestern war es mal wieder so weit. Ich hatte einfach keine Lust etwas zu unternehmen und wollte einfach entspannt in meiner Bude abhängen. Daraufhin sagte er, dass ich nicht richtig im Kopf bin und er vorerst nichts mehr mit mir zu tun haben möchte. Heute im Lauf des Tages beschlossen ein paar unserer gemeinsamen Freunde in einen Club zu gehen, bei ihm sollte abends das Vortrinken stattfinden. In der extra hierfür gegründeten WhatsApp-Gruppe habe ich dann geschrieben, dass wir ja auf seinen Wunsch hin keine Freunde mehr sind und ich deswegen direkt zum Club kommen werde. Daraufhin stellte er das gestern Geschehene völlig anders da und meinte großzügig, dass ich selbstverständlich bei ihm willkommen wäre. Ich glaube er liebt mich.

Beichthaus.com Beichte #00035393 vom 04.04.2015 um 20:33:12 Uhr (10 Kommentare).

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Die Nacht im Möbelladen

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Waghalsigkeit Neugier Last Night Jestetten

Die Nacht im Möbelladen
Ich (m/22) verbrachte die Nacht in einem Möbelhaus. Mir war abends einfach langweilig ohne meine Freunde, die alle über die Osterfeiertage weggefahren sind. So ging ich eben ins Möbelhaus, um mir die Zeit zu vertreiben. Es war schon so spät, dass schon per Lautsprecher aufgefordert wurde, den Laden zu verlassen. Ich wollte mich schon auf den Weg machen, bis mir eine geniale Idee kam. Schon immer war es mein Traum, mal eine Nacht alleine in einem Geschäft zu verbringen. Also versteckte ich mich unter einem Bett und wartete auf das Erlöschen der Lichter. Doch es war die Hölle! Ich musste geschlagene drei Stunden warten, da noch Mitarbeiter dauernd rumliefen und das Licht permanent an war. Um Mitternacht war die Luft endlich rein, sodass ich mich umsehen konnte. Zunächst bereute ich es, nicht meine Taschenlampe mitgenommen zu haben, denn sehen konnte ich erst wenig. Doch glücklicherweise fand ich in den Ein-Euro-Ramschkisten tatsächlich eine funktionierende Taschenlampe. Als Erstes bediente ich mich am Bonbonteller am Infostand. Wirklich meinen Hunger stillen konnte ich damit nicht, aber lecker war es allemal. Mit meinen letzten zwei Euro holte ich mir noch eine Cola aus dem Automaten, um es richtig krachen zu lassen.

Ich legte ich auf einer Couch hin, bis ich irgendwann einpennte. Zu allem Überfluss schlief ich bis sieben Uhr morgens, was richtig heikel wurde. Der Chef des Möbelhauses, oder wer auch immer das war, machte die Lichter an. Ab da an dachte ich: "Ach scheiße, jetzt bin ich am Arsch". Raus konnte ich jetzt nicht, da noch kein Kunde den Laden betritt und ich so aufgeflogen wäre. Also musste ich noch eine Stunde warten, bis die ersten Kunden kamen. Ich verließ dann das Geschäft, als wäre nichts gewesen und war wirklich froh, wieder raus zu sein. Jetzt im Schreiben fällt mir wieder ein, dass meine Colaflasche noch dort ist. Naja, es war doch immerhin sehr lustig. Ich bitte um Absolution, weil ich niemanden mit meinem Verhalten geschadet habe.

Beichthaus.com Beichte #00035392 vom 04.04.2015 um 14:21:51 Uhr in Jestetten (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Was!? Du bist keine Nutte?

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Peinlichkeit Last Night Dating Hamburg-Billstedt

Mir (w/24) ist neulich etwas passiert, was mir extrem peinlich ist und das ich jetzt beichten muss. Ich war abends gegen zehn Uhr auf dem Weg zur Party einer Freundin, als ein gut aussehender Mann mich ansprach. Ich schätzte ihn auf Ende dreißig, mit braunen Locken und breitem Kreuz. Er gefiel mir wirklich gut, wir unterhielten uns kurz und er machte mir Komplimente, wir verabredeten uns für den nächsten Abend bei mir in der Wohnung. Den ganzen Tag über war ich nervös, zog mein Lieblingskleid an, putzte die ganze Wohnung - das volle Programm eben. Als er auftauchte, sagte er auch kaum ein Wort, sondern fiel sofort über mich her. Normalerweise mache ich so etwas nicht, sondern bin eher etwas altmodischer eingestellt, auch einen ONS hatte ich noch nie, aber ich war spontan verliebt und gab mich dem fremden Kerl hin.

Als wir fertig waren und ich mich an ihn kuscheln wollte, sprang er aber sofort auf, zog sich seine Klamotten an, kramte seine Geldbörse aus dem Jackett und fragte mich nach dem Preis. Ich glaube, ich war noch nie so erschüttert. Ich habe ihm dann natürlich erklärt, dass ich gar keine Prostituierte bin, woraufhin die folgenden Worte kamen: "Bist du sicher? Wenn du keine Nutte bist, heißt das ja, ich habe meine Frau betrogen!" So fassungslos war ich wirklich noch nie, ich habe ihn gleich rausgeworfen und hoffe, dass wir uns nie wieder begegnen. Mir ist das wirklich total peinlich und unangenehm, weswegen ich niemandem etwas gesagt habe, aber ich verstehe auch nicht, wie das passieren konnte: Am Tag unserer Begegnung trug ich zwar einen kurzen Rock, war aber nicht übermäßig geschminkt, trug flache Schuhe und ein hochgeschlossenes Top. Am nächsten Tag war mein Kleid knielang. Ich fühle mich immer noch schmutzig und weiß nicht, was ich tun kann, um mich besser zu fühlen.

Beichthaus.com Beichte #00035389 vom 04.04.2015 um 13:16:06 Uhr in 22117 Hamburg-Billstedt (Tabulatorweg) (28 Kommentare).

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Der Slip im Klo

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Dummheit Peinlichkeit Ekel

Ich (w/28) muss beichten, dass ich extrem schusselig bin. Während der Verrichtung alltäglicher Dinge denke ich über alles Mögliche und Unmögliche nach und versuche dann auch noch, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. Letzten Sonntag war ich nach dem Frühstück auf der Toilette und wollte dann anschließend duschen gehen. Während ich also auf dem Klo saß und vor mir hinträumte, zog ich schon einmal mein Schlafanzugoberteil aus und warf es quer durch das Bad auf den Wäschekorb. Das Gleiche tat ich mit meiner Pyjamahose. Die Unterhose konnte ich nicht einfach auf den Wäschekorb werfen, da diese ja in den Korb mit Deckel hineinmusste, also behielt ich sie in der Hand. Als ich mein Geschäft beendet und mich gesäubert hatte, warf ich gedankenverloren meine Unterhose mit in die Toilette. Während ich die Spülung betätigte, ging mir auf, was ich getan hatte. Da war der Slip allerdings schon weg. Zum Glück war es nur ein billiges Teil und die Toilette war auch nicht verstopft, aber meine Schusseligkeit hat mich doch sehr geärgert.

Beichthaus.com Beichte #00035384 vom 03.04.2015 um 20:45:26 Uhr (8 Kommentare).

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Organisierter Diebstahl in der Familie

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Diebstahl Lügen Selbstsucht Habgier Geld Stockelsdorf-Curau

Ich (w/24) beichte, dass ich früher wiederholt meine eigenen Eltern bestohlen habe. Wir sind und waren nie arm dran, meine Eltern sind beide berufstätig und verdienen gutes Geld, wir leben in einem sehr großen schönen Haus, mit mittlerweile drei Autos und Pool im Haus. Als ich ungefähr 11 war, fing ich an, mich für materielle Dinge zu interessieren, Zeitschriften, Schmuck, Klamotten. Da ich vier Geschwister habe, fiel mein Taschengeld eher gering, dem Alter aber sehr angemessen aus. Mir reichte das nicht. Ich fing damit an, meiner Mutter die Münzen für den Einkaufswagen aus den Jackentaschen zu klauen. Wenn niemand in Sicht war, auch mal kleinere Beträge aus der Geldbörse - wir reden hier von 50 Cent bis zwei Euro. Davon kaufte ich mir Bibi-Blocksberg-Zeitschriften und Süßigkeiten. Ab und zu wurde sie misstrauisch und fragte mich, woher ich das Geld dafür hätte. Ich log und sagte, ich hätte gespart und jetzt absolut gar nichts mehr an Geld übrig. Mein Diebesgut versteckte ich irgendwo in meinem Zimmer.


Mein Vater schien etwas weniger Übersicht über seine Finanzen zu haben. Er bewahrte stets eine Menge Bargeld in seinem Geldbeutel in der Jackentasche auf. Des Öfteren bediente ich mich mit über 50 Euro in der törichten Annahme, er würde das nicht bemerken, da niemals Kommentare oder Ähnliches kamen. Ich kaufte mir munter Klamotten und Schmuck, gab die Sachen als Geschenke und Abgetragenes von Freundinnen aus. Eines Tages lag auf dem Küchentisch ein Zettel meiner Mutter, auf dem sie bekannt gab, dass jemand in der Familie Geld klauen würde und sie sehr enttäuscht von uns Kindern wäre. Sie hätten uns immer gerecht und gut behandelt und es hat uns ja auch wirklich nie an etwas gemangelt. Trotzdem wollte ich immer mehr und besseres. Ich habe die Schuld von mir geschoben und so kam nie raus, wer das Geld wirklich genommen hatte. Über die Aktion wurde nach dem Zettel nicht ein einziges Wort verloren. Mein Vater verstaute sein Geld von da an woanders und ich musste aufhören, mich zu bedienen. Einige Male habe ich auch 50er und 100er aus der Handtasche meiner Reitlehrerin mitgehen lassen. Auf Familienfesten habe ich Jacken durchstöbert, aber nie was gefunden.


Ich habe keine Ahnung, ob jemals jemand vermutet hat, dass ich das war, aber ich habe im Alter von 11 bis ungefähr 16 unglaubliche Summen an Geld geklaut - von meinen liebevollen, aufrichtigen und niemals knausrigen Eltern. Das tut mir unendlich leid, aber ich glaube nicht, dass ich das ihnen gegenüber jemals zugeben werde. Ich schäme mich unendlich, zumal sie mich heute noch mit Geld unterstützen im Studium, wobei sie nicht wissen, dass ab und zu etwas davon für Zigaretten und Tattoos drauf geht, wovon beide gar nichts halten würden. Ich liebe meine Eltern und bitte um Absolution für mein gieriges 11-jähriges Ich. Ich habe mir fest vorgenommen, ihnen möglichst viel zurückzuzahlen, sobald ich ein geregeltes Einkommen habe. Des Weiteren kann ich mittlerweile sehr gut mit Geld umgehen. Ich lebe sparsam und bestehe darauf, dass ich mit meinem Freund und generell Freunden Kosten immer fair aufteile. Ich habe nie wieder geklaut und inzwischen reizt es mich nicht mal mehr, selbst wenn ich vielleicht könnte.

Beichthaus.com Beichte #00035381 vom 02.04.2015 um 15:08:32 Uhr in Stockelsdorf-Curau (7 Kommentare).

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