Werde ich meine lesbische Beziehung bereuen?

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Fremdgehen Selbstsucht Verschwendung Lügen Partnerschaft

Ich bin 23 Jahre alt und nun seit über fünf Jahren in einer lesbischen Beziehung. Ich habe nun Angst davor, irgendwann dieses Leben zu bereuen! Ich liebe sie wirklich sehr, aber ich habe mir eigentlich immer ein Kind und einen Mann gewünscht. Ich muss dazusagen, dass sie meine erste Frau ist, davor hatte ich nur Beziehungen mit Männern. Das nächste große Problem ist, dass ich mich nach körperlicher und sexueller Nähe zu einem Mann sehne! Ich habe sie im Laufe unserer Beziehung auch schon drei Mal betrogen, und das immer mit Männern! Ich will ihr das nicht mehr antun, weil ich weiß, wie sehr ihr das wehtut, und ich liebe sie ja auch! Ich habe nun Angst, dass ich dem Verlangen nicht standhalten kann und mich wieder auf etwas einlasse. Was soll ich nur tun?!

Beichthaus.com Beichte #00037805 vom 12.03.2016 um 07:28:25 Uhr (12 Kommentare).

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Pornos auf der Projekt-Diskette

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Falschheit Ungerechtigkeit Schule

Ich habe vor knapp 20 Jahren einen Mitschüler in eine ziemlich blöde Situation gebracht. Wir hatten damals Informatik-Unterricht und hatten ein Projekt zu bearbeiten. Es gab damals ein Programm, das "LOGO" hieß. Für die, die es nicht kennen: Man konnte anhand von Befehlen, die mathematische Elemente enthielten (Winkelgrößen, Radien, Längen etc.) einen Igel bewegen, der dadurch Linien oder Kreise zeichnete und dadurch geometrische Figuren unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade erstellen. Ein Mitschüler war ziemlich gut darin und er verlieh auf Nachfrage seine Diskette an Mitschüler, damit diese sich einzelne Figuren kopieren konnten. Auch ich bekam die Diskette und gab sie ihm erst in der Pause vor der Projektabgabe zurück. Allerdings hatte ich auf die Diskette auch ein paar Pornobilder kopiert. Ohne die Diskette zu kontrollieren, gab er stolz seine Diskette beim Lehrer ab.


Anschließend musste er nicht nur nach der Stunde bleiben, er musste auch zum Direktor und niemand glaubte ihm. Von Mitschülern bekam er den Namen "Porno-Mann" und die weiblichen Mitschüler begannen, ihn zu meiden. Aus heutiger Sicht ist das sicher alles nicht vorstellbar, aber wir waren damals 14, Internet hatte kaum jemand zu Hause und Pornos waren deutlich schwieriger verfügbar als heute. Eigentlich hatte ich den ganzen Vorfall schon verdrängt, bis zum letzten Klassentreffen, wo er reinkam, und sich alle lauthals über den "Porno-Mann" freuten. Mir tut das echt leid und ich möchte nicht wissen, wie sich der Mitschüler damals gefühlt hat und das, obwohl er uns ja eigentlich nur helfen wollte.

Beichthaus.com Beichte #00037779 vom 09.03.2016 um 13:39:55 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Ständer-Andi und die heiße Lehrerin

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Peinlichkeit Begehrlichkeit Schule

Ich (m/29) beichte, dass mir kurz vor dem Abitur etwas passiert ist, was mir bis heute noch manchmal extrem peinlich ist. Und zwar waren wir damals auf Klassenfahrt und eine der begleitenden Lehrerinnen war noch relativ jung, so Anfang 30. Fast jeder stand auf sie, da sie eine echt heiße norddeutsche Blondine ist und an vielen Tagen auch noch Stiefel trug, aber ohne dabei irgendwie nuttig zu wirken, nur sehr modisch eben. Sie war der feuchte Traum vieler Jungs und auch ich habe bei der Selbstbefriedigung sicher nicht nur einmal an sie gedacht. Aber auch ihre Art war beliebt, sehr selbstbewusst, aber dennoch immer freundlich und hilfsbereit.


Auf eben dieser Klassenfahrt wollte ich am Morgen des vorletzten Tages irgendwas Organisatorisches von ihr wissen und klopfte an ihre Tür. Sie rief mich herein, ich öffnete und ging auch rein. Sie stand mit dem Rücken zu mir am Fenster und sah nach draußen. Außerdem hatte sie gerade frisch geduscht und ihre schönen langen Haare hingen nass auf ihren Rücken. Sie ließ sie von Wind und Sonne trocknen. Dazu stand sie leicht nach vorne gebeugt auf das Fensterbrett gestützt und mit einem Bein angewinkelt da, was ihren nicht gerade schlechten und prallen Hintern in einer Jeans voll zur Geltung brachte. Der Anblick war extrem erotisch für mich und mein blöder pubertierender Körper hatte natürlich nichts Besseres zu tun, als mir in meinen weiten Shorts eine gewaltige, steinharte Erektion zu verschaffen. Dass sie das Ganze auch ohne jeden Hintergedanken tat, ließ es noch erregender wirken.


Ich betete heimlich zu allen Göttern, dass sie sich bloß nicht umdrehen solle. Da ich mich aber, der ungewollten Erregung wegen, mehrmals beim Sprechen verhaspelt habe, was bei mir unüblich ist, tat sie es natürlich doch und ihr Blick fiel auch fast sofort auf das sehr eindeutige Zelt in meiner Hose. Sie sagte leise "oh" und ich haspelte nur noch eine Entschuldigung raus und verließ das Zimmer. Leider sahen mich dabei auch zwei Mädels und ein Junge aus meiner Klasse und seitdem war ich nur noch der "Ständer-Andi" und es ging das Gerücht herum, dass etwas gelaufen sei, weswegen wir beide ins Direktorat zitiert wurden. Aber zum Glück blieb es ohne Konsequenzen. Unser Direktor glaubte uns und riet mir nur, mich ein wenig in Körperbeherrschung zu üben, das käme aber von selbst mit der Zeit. Sie ging mir seither aber trotzdem aus dem Weg, wenn es möglich war.


Das halbe Jahr bis zum Abi brachte ich dann auch noch irgendwie rum, vor allem weil es in der Prüfungszeit ab Mai eh Wichtigeres für mich und die Anderen zu tun gab und der Spitzname recht schnell wieder in der Versenkung verschwand. Wenigstens das. Kürzlich sah ich sie zufällig beim Einkaufen und wir sprachen kurz vor dem Geschäft miteinander und sie gab sogar zu, dass sie selbst von dem Anblick auf rein körperlicher Ebene nicht ganz unberührt gewesen wäre, aber natürlich keine Chance von ihrer Seite aus bestanden hat. Sie trug es mir aber auch nicht nach, sondern es war ihr eben einfach peinlich. Wir mussten beide grinsen und gingen unserer Wege.

Beichthaus.com Beichte #00037777 vom 08.03.2016 um 23:18:17 Uhr (15 Kommentare).

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Alle hübschen Frauen haben ein Problem!

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Neugier Engherzigkeit Ekel Peinlichkeit Dating

Ich (m/31) date hübsche Frauen seit einigen Jahren bloß noch zum Spaß und um mich über ihre Oberflächlichkeiten lustig zu machen. Mir ist aufgefallen, dass normale Frauen, die durchschnittlich oder nicht so hübsch aussehen, deutlich weniger Komplexe haben und eher zu ihrem Körper stehen, als die ganzen Püppchen, die sich hinter 10 Kilo Schminke verstecken und oberflächlich sind. Die meisten dieser gestylten Püppchen arbeiten in irgendeinem minderen Job und verdienen wenig, geben aber so viel Geld für Klamotten aus, dass sie Mitte des Monats schon wieder blank sind und Angst haben, die Miete nicht bezahlen zu können. Aber auf der Straße immer gestylt herumlaufen, als ob man ein Model oder ein Superstar wäre und jedes Wochenende eine Party am Start. Dafür aber kaum einen Cent in der Tasche, sich überall einladen lassen und hoffen, dass das hübsche, jugendliche Aussehen ein Leben lang anhält.


Dann ist mir bei einigen Püppchen aufgefallen, dass sie es mit der Hygiene nicht so genau nehmen. Eine war von Kopf bis Fuß mit Markenklamotten eingekleidet. Doch schon beim dritten Date fiel mir auf, dass sie eigentlich nur zwei Garnituren Gewand hat. Und die Kleidung roch stark nach Schweiß und viel Parfum, welches den Schweiß wohl überdecken sollte. Wahrscheinlich hat sie nur die zwei Garnituren und kann das Zeug nur waschen, wenn sie mal eine Woche nicht auf die Straße geht, weil sie sonst nichts zum Anziehen hat. Eine andere, die auch sehr gut angezogen und gestylt war, hat mir auf die Frage, warum sie so extrem nach Rauch riecht, obwohl sie Nichtraucherin ist, erzählt, dass sie kein Geld für eine Waschmaschine hat und der Waschsalon auch zu teuer wäre. Die Markenklamotten, die sie jedoch anhatte, waren von den Schuhen bis hinauf zum Kopf gut und gerne 1.200 bis 1.500 Euro wert. Und dann hat sie kein Geld für den Waschsalon?


Dann waren da mehrere, die Fußpilzsalbe im Badezimmer stehen hatten. Soll ja in den besten Familien vorkommen. Eine davon erklärte mir auf Nachfrage, dass ihre 600 Euro teuren Schuhe zwar extrem gut aussehen würden, aber sie sehr unbequem sind und sie Fußpilz und Käsefüße von den Markenschuhen bekommen hätte. Aber andere Schuhe kommen für sie nicht infrage, denn es müssen ihre Markenschuhe sein, die sie jeden Tag trägt. Man muss dazu sagen, dass sie nur dieses eine Paar Schuhe hatte. Dann hatte ich ein Date mit einer auch sehr hübschen jungen Dame, die, als wir unterwegs waren, extreme Bauchschmerzen bekam. Ich dachte zuerst, sie bekomme ihre Tage. Auf langes Nachfragen und als ich sie drängte, einen Arzt aufzusuchen, erzählt sie mir, warum sie Bauchschmerzen hatte. Eine Woche zuvor hatte sie ein Vorstellungsgespräch und der Typ erklärte ihr, dass sie unpassend gekleidet wäre und am nächsten Tag mit passender Kleidung erneut vorbeischauen sollte. Sie hatte anscheinend ein Minikleid und hohe Stiefel angezogen. Aber jetzt kommt es: Sie war von der Ansage so verunsichert, dass sie am nächsten Tag gar nicht mehr hingegangen ist. Und ihr Körper hat auf den ihrer Meinung nach großen Stress mit Verstopfung reagiert und die Gute war deshalb eine Woche nicht kacken. Psychoalarm! Wie ungefestigt muss man im Leben sein, wenn man gesagt bekommt, man sei unpassend angezogen und bekommt von der Ansage dann Verstopfung?! Ich hatte Angst sie explodiert mir im Auto und versaut mir die Sitze.


Aber die Krönung des Ganzen hatte ich vergangenes Wochenende: Ich traf mich wieder mit einem Mädel, das ich schon mehrmals getroffen hatte. Bisweilen war jedoch nichts zwischen uns passiert, außer ein paar intensiven Küssen zum Abschied. Auch sie sah extrem gut und gepflegt aus und war immer toll gekleidet. Aber ich wusste, dass auch sie irgendwo eine Leiche im Keller hatte, welche es zu entdecken galt. Am Ende des Abends landeten wir bei mir und wurden intim. Als wir uns in der 69er-Stellung gegenseitig gerade so richtig heißmachten, sah ich aus ihrem Arsch einen kleinen weißen Wurm hängen, der sich bewegte. Ich brach sofort ab und fragte sie, ob sie ein Problem hätte. Sie erklärte mir, dass sie schon ein paar Monate Würmer habe, aber sie noch nicht beim Arzt war, da es ja nichts Lebensbedrohliches ist und die Medikamente auch Geld kosten, welches sie lieber für wichtigere Dinge ausgibt. Ich warf sie hochkant aus der Wohnung.


Ich habe in den letzten Jahren viele Frauen gedatet. Aber die Schlimmsten in Sachen Oberflächlichkeit, psychischer Probleme und fehlender Hygiene in allen Belangen waren die besonders gestylten und extrem hübschen Frauen. Ich fürchte, dass diese ihr fehlendes Ego hinter einer Fassade aus Oberflächlichkeit, Markenklamotten und viel Schminke verbergen müssen. Ach ja, die meisten dieser Girls mussten sich alle Psychopillen einwerfen, die sie sich vom Arzt hatten verschreiben lassen, um überhaupt mit dem Leben klarzukommen und gut drauf zu sein. Ich möchte hiermit beichten, dass ich mich mit hübschen Frauen nur treffe, um hinter ihre Fassade zu blicken und mich an der physischen, psychischen, seelischen und komplexbehafteten Ruine zu ergötzen, welche sich hinter der Schönheit verbirgt. Ich bitte um Vergebung für mein Tun.

Beichthaus.com Beichte #00037718 vom 29.02.2016 um 08:56:55 Uhr (38 Kommentare).

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“Beichte

Als meine Verlobte plötzlich 180 Kilo wog!

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Völlerei Maßlosigkeit Ekel Partnerschaft

Ich (m/34) möchte hiermit beichten, dass ich meine langjährige Verlobung wegen Äußerlichkeiten gelöst habe. Als ich meine Ex kennenlernte, war sie 22. Sie war nur 163 Zentimeter groß, hatte aber eine tolle Figur, nicht dürr, aber auch kein Gramm Fett. Sie trug Kleidung Größe 38-40, wog ca 60 Kilo, hatte von Natur aus recht breite Hüften, aber einen festen, kugelrunden Hintern und wundervolle Brüste im Bereich C-Cup, alles also genau richtig. Dazu trug sie hüftlange, kupferrot gefärbte Haare, was ihr aber super stand. Damals war sie sportlich, fuhr viel Rad, ging zum Reiten und betrieb etwas Fitness. Ich selbst bin knapp 196 Zentimeter groß und wiege gut verteilte 95 Kilo, ohne dabei besonders muskulös zu wirken, aber bin auch nicht fett oder schwabbelig. Sie war trotz einem nicht so schönen Gesicht meine Traumfrau. Ich möchte hier gleich vorweg erwähnen, dass ich eine teils sehr sarkastische und kalt wirkende Schreibweise habe, diese aber nicht darüber hinwegtäuschen soll, dass mich die im Folgenden beschriebenen Ereignisse stark mitgenommen haben, da ich trotz allem sehr gefühlvoll bin. Im Gegenteil, mir käme sonst alles noch stärker wieder hoch.

Als wir dann - nach der Verlobung - zusammenzogen, stellten sich schnell zwei Dinge heraus. Erstens: Sie, die gerne kocht, kann es gar nicht. Ich, der mich bisher entweder mit Fertiggerichten ernährt habe oder bei den Eltern zwei Häuser weiter gegessen habe, bin ein Naturtalent. Wie meine Mum koche ich intuitiv, nicht nach Rezept und von der Menge her großzügig. Man kann ja manches aufbewahren und am nächsten Tag noch einmal essen. Zweitens: Leider war meine Ex jemand, die nichts aufbewahren wollte und daher schnell Fett ansetzte. Sie nahm in einem halben Jahr die ersten 15 Kilo zu. Damals war sie aber noch selbstkritisch und außerdem hatten wir dicke Nachbarin mit einer Männerfrisur, über die sie sich regelmäßig lustig machte und sagte, so wolle sie nie enden. Die zog aber irgendwann weg. Ich kochte dann auch nicht mehr so oft und viel. Nachdem sie sogar fast 20 Kilo abgenommen hatte, dachte ich, okay, koche ich wieder, und dieses Mal nahm sie in einem Jahr 45 Kilo zu. Sie machte keinen Sport mehr, und nachdem ihr Pferd regelrecht unter ihr zusammenbrach, ließ sie auch das Reiten. Auch im Bett lief immer weniger, da alles, was ich liebte, extrem außer Form geraten war.

Ich hörte zwar wieder auf, täglich zu kochen, aber das spielte keine Rolle mehr, dann wurde das Essen eben bestellt. Da wir beide verdienten, gab es keine Probleme mit Geld. Drei Döner waren am Ende keine Herausforderung mehr für sie. Alle Versuche, mit ihr zu reden, schlugen fehl, sie nahm es entweder nicht ernst oder heulte, dass man dachte, die Welt ginge unter. Sie war der Fall, die dachte, wenn sie einen Mann hat, kann sie sich gehen lassen, denn sie wird ja geliebt. Ich liebte sie auch, aber ich selbst hielt mich gesund und fit und das erwartete sie ja sogar. Als sie dann bei 145 Kilo - oder mehr, unsere Waage gab auf - angekommen war, ließ sie sich auch noch die Haare raspelkurz abschneiden. Sie verkaufte sogar ihren Kleinwagen, einen bei Frauen sehr beliebten Franzosen, weil sie kaum noch hinter das Steuer passte, und ließ sich einen uralten 190er Diesel von Mercedes andrehen, der sich fuhr wie ein kaputter Traktor, aber Platz genug hatte.

Auch die Körperpflege ließ extrem zu wünschen übrig. Sie wuchtete ihren Körper nur noch dann in die Duschkabine, wenn sie von Freunden und Kollegen angesprochen wurde. Wenn ich vorsichtig anmerkte, dass sie leicht nach Schweiß riechen würde (in Wirklichkeit stank es aus ihrer nicht mehr rasierten Achselhöhle nach mehreren Arten von Tod), wurde sie teils hysterisch. Auch Kuscheln war nicht mehr möglich, da sie mir entweder mit ihrem Ranzen den Rücken zu ruinieren drohte, oder es für mich unbequem war, den Arm, den ich eigentlich um sie legen wollte, fast gerade nach oben zu strecken, da sie seitlich liegend fast um die Hälfte höher war als ich. Sie war nicht nur zu der ehemaligen Nachbarin geworden, sie hatte sie weit übertroffen. Außerdem hatte sie kaum noch passende Kleidung und lief zu Hause nur noch im Slip durch die Gegend, und hielt mir das Fett so dauernd vor Augen. Wenn Leute zu Besuch kamen, zog sie sich ein langes Shirt - immer das gleiche - mit den Ausmaßen eines mittleren Zirkuszeltes darüber und sonst nichts. Dieses sah nach einiger Zeit trotz Waschen grausig aus, gräulich, fleckig und ausgeleiert. Die peinlich berührten Blicke bemerkte sie nicht.

Ich musste mir teils von anderen anhören, ich wäre ein "Feeder". Ich musste erst einmal googeln, was das ist. Es sind Männer, die eine Frau absichtlich mästen, was bis zum Tod gehen kann. Die finden das sogar erotisch anregend. Ich war erschrocken, denn eine solche Intention hatte und habe ich nicht. Alle Versuche, mit ihr zu reden, waren vergebens. Da reichte es mir. Ich sagte ihr, die Verlobung sei aufgelöst und sie habe drei Monate, um sich etwas Neues zum Wohnen zu suchen. Da wir ein Gästezimmer hatten, habe ich sie mit sofortiger Wirkung dahin verbannt. Sie fing an zu heulen und schreien. Ich solle sie gefälligst nehmen, wie sie wäre und nicht auf Äußerlichkeiten achten. Hätte ich doch angeblich früher auch nicht gemacht, sie sei ja hässlich.

Wie gesagt, sie ist vom Gesicht her kein Model, aber auch nicht hässlich gewesen. Sie fiel dann auch noch auf die Knie, dass die Fensterscheiben wackelten, und umklammerte meine Beine. Sie sah heulend zu mir hoch und bat mich um eine letzte Chance, sie würde auch abnehmen. Ihre Haare mussten ja ab, weil sie kaputt gewesen wären, auch die würde sie wieder wachsen lassen. Ich sah nach unten, und was ich sah, ließ nur noch Verachtung in mir hochsteigen. Ein feistes, verquollenes Gesicht, an dem man nicht mal mehr sah, ob es männlich oder weiblich war, mit einem mehrfachen Doppelkinn und Augen, die man vor lauter Fettwülsten kaum mehr sah. Ich sagte ihr, sie solle mich loslassen, und zwar sofort. Da ging sie in die Küche und holte ein Messer. Dieses hielt sie sich ans Handgelenk und schnitt sich leicht. Sie meinte, sie ziehe das durch, wenn ich sie rauswerfen würde. So, wie ich sie kannte, war sie dazu auch tatsächlich fähig.

Da sagte ich, sie solle sich beruhigen, ich würde jetzt eine Runde spazieren gehen und dann würden wir in Ruhe reden. Kaum aus der Haustür und außer Hörweite, holte ich mein Handy raus, rief die Polizei an und sagte meine Ex-Verlobte habe wegen der Trennung gedroht sich, das Leben zu nehmen und habe sich bereits verletzt. Ich hätte die Wohnung verlassen und ein schlechtes Gewissen. Die sagten, sie kämen sofort und ich solle vor der Tür warten und mit ihnen hochgehen. Ich sollte zuerst rein, um eine Panikreaktion zu vermeiden. Ein paar Minuten danach standen zwei Polizisten, eine Frau und ein Mann, vor der Tür, sowie zwei Sanitäter. Ich lieferte einen kurzen Abriss der Ereignisse und Gründe. Dabei merkte ich, dass die junge Polizistin noch etwas säuerlich war.

Das legte sich aber schnell, als sie sahen, was los war. Sie saß da, weinend und in sich zusammengesunken und wirkte fast wie ein traurige Karikatur von Jabba dem Hutten aus Krieg der Sterne. Als die junge Beamtin das sah, bat sie erst einmal ihren Kollegen aus dem Zimmer, da es so aussah, als wäre meine Ex nackt. Sie trug den Slip, aber man sah ihn nicht unter dem Bauch im Sitzen. Mich bat sie, etwas zum Anziehen zu suchen. Sie setze sich zu meiner Ex und sprach sehr lieb mit ihr. Als meine Ex allerdings die Sanitäter sah, wurde sie hysterisch und schlug um sich und versuchte wieder, an das Messer zu gelangen. Das Ende vom Lied an diesem Tag war, dass ein Notarzt hinzugezogen wurde, sie eine Spritze bekam und mehr tragend als laufen die Wohnung verließ.

Ihr Vater und Bruder holten eine Woche später ihre Sachen und zeigten sich zum Glück verständnisvoll. Sie erzählten mir, dass meine Ex erst einmal für sechs Wochen in der Psychiatrie bleiben müsse und dort auf eine strenge Diät gesetzt wurde. Dort wurde sie nämlich auf 178 Kilo gewogen. Nach dieser Zeit kam sie für ein Jahr in eine Spezialklinik, wo sie erst wieder auf 80, dann 65 Kilo runtergebracht und bei jedem erfolgreichen Schritt, also insgesamt zwei Mal operiert wurde, um die überschüssige Haut loszuwerden. Wir haben uns in dieser Zeit auch mehrmals mit und ohne psychologische Begleitung getroffen, da ich gebeten wurde, zu kommen, weil ihr das helfen sollte, was es wohl auch tat. Ihr Selbstbild war völlig zerstört und musste komplett neu eingestellt werden. Sie verstand so nach und nach auch, was sie sowohl sich selber, aber auch mir und anderen, die sie liebten und lieben und sich Sorgen machten, angetan hat.

Heute sieht sie wieder normal aus, hat aber zwei große Narben und sehr schlaffe Brüste, die aber noch gestrafft werden sollen, und ernährt sich streng nach einem für ihre Bedürfnisse erstellten Plan. Sie darf sich da auch einmal die Woche gönnen, was und wie viel sie will, aber gerade dieser Freiraum hilft ihr, selbstständig zu handeln und es nicht zu übertreiben. Ich wünsche ihr alles erdenklich Gute, denn ich habe sie immer noch irgendwie gern, und ich weiß, dass sie derzeit vorsichtig eine neue Beziehung zu einem sehr netten Mann aufbaut, den ich flüchtig kenne, und der auch Bescheid weiß und sie unterstützt. Das sei ihr von Herzen gegönnt. Aber ich frage mich oft, ob ich nicht mehr oder anderes hätte tun können und bitte daher um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00037706 vom 26.02.2016 um 14:08:44 Uhr (25 Kommentare).

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