Ihr jämmerlicher Ex

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Feigheit Falschheit Lügen Verrat München

Ich schreibe seit fast einem Jahr mit einem Mann den ich eigentlich nicht leiden kann. Es ist der Ex-Freund meiner besten Freundin, den sie im Juli 2012 übers Internet kennengelernt hatte und mit ihm acht Monate zusammen war, bevor sie sich im echten Leben trafen. Dort war er aber sehr komisch drauf, redete nur wirres Zeug und hat sie am Ende im Zug einfach geküsst. Sie wurde daraufhin wütend und brach den Kontakt ab. Jedoch fingen die beiden Ende 2013 wieder an zu schreiben und trafen sich im Februar 2014 erneut, jedoch nur als Freunde, sie hatte inzwischen einen neuen Freund der mit ihr zur Schule ging. Irgendwann schrieb er mich an - wir hatten schon damals, als sie noch mit ihm zusammen war, hin und wieder geschrieben.


Wir schrieben immer öfter und wollten uns auch treffen. Ich ging davon aus, dass er und meine beste Freundin mittlerweile wieder gut befreundet sind, er eigentlich nett und alles cool ist. Jedoch erzählte sie an Silvester, sie hätte sich nur aus Mitleid mit ihm getroffen und dass er nervig wie eh und je sei. Er hat eine ganz komische und zum Teil auch unheimliche Art, fragte dauernd, warum es mit den beiden damals nicht klappte und rief sie schon mehrmals an, weil er sich Geld leihen wollte! Jedoch schreibt er ihr noch manchmal und sie kriegt es nicht fertig, den Kontakt endgültig abzubrechen. Seitdem weiß ich, dass er im realen Leben ganz anders drauf ist und würde auch gerne den Kontakt abbrechen. Jedoch hat er im Oktober seine Ausbildung verloren, findet ums Verrecken nichts neues, hat zu Hause Probleme und es geht ihm nicht gut. Von daher habe ich ein schlechtes Gewissen und schreibe noch mit ihm. Wir wollten uns ja eigentlich mit meiner besten Freundin zu dritt treffen, damit ich ihn besser kennenlerne, aber das will sie nicht und ich nun auch nicht mehr. Ich wünsche mir einfach von ganzem Herzen, dass er bald eine neue Ausbildung und eine Freundin findet, glücklich wird und sich der Kontakt von allein im Sand verläuft.

Beichthaus.com Beichte #00035920 vom 13.06.2015 um 20:50:22 Uhr in 80336 München (Schillerstraße) (7 Kommentare).

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Kündigung zum Monatsende

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Habgier Selbstsucht Hass Arbeit

Ich wurde von meinem Arbeitgeber zum Monatsende gekündigt und freue mich darüber. Der Job hat mir seit Monaten keinen Spaß mehr gemacht. Um genau zu sein: Ich habe ihn gehasst und er hat mich nur noch angekotzt. Todlangweilig und absolut überbezahlt. Die Kollegen […]
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Beichthaus.com Beichte #00035911 vom 12.06.2015 um 14:26:01 Uhr (16 Kommentare).

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Die Zivilcourage eines Kiffers

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Waghalsigkeit Drogen Polizei

Ich (w/29) möchte heute beichten, dass ich als 17-Jährige in einer verrückten und waghalsigen Situation die Polizei zur Hilfe gerufen habe, obwohl das mehr als dämlich war. Aber ganz von vorne: Ich lebe in einer ruhigen gutbürgerlichen Ecke einer Großstadt - familienfreundlich, […]
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Beichthaus.com Beichte #00035907 vom 11.06.2015 um 22:39:50 Uhr (7 Kommentare).

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Auswanderer ohne Sprachkenntnisse

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Ich bin so unglaublich wütend und traurig. Mein Nachbarsjunge, acht Jahre jung, muss jetzt höchstwahrscheinlich auf die Sonderschule. Und das nicht, weil er dumm ist. Es liegt daran, dass seine Eltern es in ihrer 22-jährigen Zeit in Deutschland nicht geschafft haben, nur ein Wort Deutsch zu sprechen. Sie kommen aus der südlichen Türkei und zu Hause wird nur türkisch gesprochen, weil die Eltern kein deutsch können und es auch nicht lernen möchten. Er kommt in der Schule nicht mit, die Eltern üben nicht mit ihm. Wie denn auch. Sie verstehen ja nicht einmal die Hausaufgaben. Ich habe ihn gebeten, seinen Eltern auszurichten, dass ich mit ihm übe, aber er teilte mit dann mit, dass sie das nicht möchten. Sie leben in ihrer eigenen kleinen Türkei in ihrer deutschen Wohnung. Eine andere Frau aus der Siedlung, die ich zufällig getroffen habe, erzählte mir jetzt davon, dass er wohl die Regelschule verlassen muss.


Ist es so schwer, Deutsch zu lernen, wenn man hier Kinder großziehen will? Und wenn man die Sprache nicht lernen möchte, dann sollte man halt auf Kinder verzichten? Ich habe einen Hass auf seine Eltern. Diese Beichte richtet sich nicht gegen türkischstämmige Mitbürger oder generell ausländischstämmige, sondern lediglich gegen diese Eltern und andere, auf die gleiche Art und Weise, egoistische Eltern. Auch gegen deutsche Auswanderer, die meinen, man käme auch ohne Sprachkenntnisse in der neuen Heimat zurecht. Wenn solche Leute Kinder haben, sind sie nur noch egoistische Kotzbrocken für mich.

Beichthaus.com Beichte #00035906 vom 11.06.2015 um 21:23:26 Uhr (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Von der Vergangenheit eingeholt

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Maßlosigkeit Selbstsucht Verzweiflung Falschheit Partnerschaft Berlin

Ich (m/21) möchte an dieser Stelle beichten. Ich komme von ganz unten und habe viel krasse Scheiße hinter mir, die viele in den Wahnsinn getrieben hätte. Dadurch bin ich eine absolute Kämpfernatur geworden und will zwanghaft alles ändern und verbessern, was mich stört. Und hier kommt der Knackpunkt, denn das ist auch bei Menschen so. Ich denke immer nur zum nächsten Fick, denke immer nur an die kurze Bestätigung sexueller Natur. Und dabei bin ich nicht wählerisch, mein Ziel ist es immer nur, es einem Menschen so zu besorgen, dass er mich nie vergisst. Das bezieht sich sowohl auf Männer als auch auf Frauen. Das geht bis in härteste SM/BDSM Bereiche hinein, meine sexuelle Geltungssucht ist mir selbst zuwider. Ich hatte mit meinen jungen Jahren ungefähr 400 Frauen und 200 Männer. Zum Glück bin ich, wie durch ein Wunder, von STI und HIV verschont geblieben und habe jetzt eine Partnerin. Ich wünsche mir eigentlich nur dieses Standardglück. Haus, Frau, Kinder, Job, kleines Auto. Daran arbeite ich hart, gehe nicht fremd und versuche sie auf Händen zu tragen, auch wenn ich im Bett mehr als dominant bin.

Ich würde am liebsten sofort mit ihr zusammenziehen und Kinder kriegen. Aber ich habe wahnsinnige Angst, dass sie mich verlässt. Ich lasse ihr alle Freiheiten, die sie möchte, und bemühe mich wirklich perfekt zu sein. Ich habe Angst, sie zu verlieren, weil sie der erste Mensch ist, der sich mehr als nur oberflächlich für mich interessiert. Sie weiß, dass ich mit vielen Menschen Sex hatte, kennt aber nicht das gesamte Ausmaß. Wir haben beide dieselbe Vorstellung von Glück und Zukunft. Ich habe ihr versprochen, ihren Glauben zu übernehmen und zu konvertieren, auch wenn ich bisher eher antireligiös war. Das allerdings unter der Prämisse, dass das mit uns hält und wir eine Familie gründen. Ich fühle mich scheinheilig, bzw. völlig falsch, da ich bisher fast jedes Gebot gebrochen habe. Ich kann mir keinen Gott vorstellen, der einem Menschen solch ein Leben aufbürdet, auch wenn mir im Moment alles wie eine göttliche Fügung vorkommt. Zusammengefasst möchte ich meine Wollust, meine Gier, meine Aufmerksamkeitssucht, mein Misstrauen und meine Gottlosigkeit beichten.

Beichthaus.com Beichte #00035902 vom 11.06.2015 um 14:30:12 Uhr in 10179 Berlin (Heinrich-Heine-Straße) (6 Kommentare).

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