Die Grausamkeit der eigennützigen Offenheit

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Boshaftigkeit Falschheit Verrat

Ich weiß alles. Ich kenne all ihre schmutzigen Geheimnisse. Meine Freunde, meine Verwandten, Bekannte, Kollegen, ja manchmal sogar Fremde in der Bar. Sie alle erzählen mir ihre dunkelsten Geheimnisse, ihre schmutzigsten Fantasien, kranke Verlangen und jedes ungewöhnliche Erlebnis. Denn ich strahle eine selbstverständliche Offenheit aus und meine verständnisvolle Art gibt jedem Menschen in meiner Nähe das Gefühl, dass ich ihn/sie nicht verurteilen werde. Und natürlich verrate ich diese Menschen nicht. Aber ich muss beichten, dass ich das nicht ganz uneigennützig mache. Versteht mich nicht falsch, ich höre den Leuten furchtbar gerne zu, denn ich weiß, wie hart es ist, wenn man niemanden zum Reden hat.

Aber eigentlich warte ich stets darauf, dass einer von ihnen mich hintergeht oder mich genug verärgert, um mir eine berechtigte Gelegenheit zu geben, all das gegen ihn zu verwenden. Das habe ich bereits ein paar Mal gemacht. Ein lautes Streitgespräch, eine riesige Szene in einer Gruppe und sobald sie meine Familie oder Freunde in den Dreck ziehen, spreche ich plötzlich viel ruhiger und sage mit kalter und klarer Stimme nur ein Wort oder ein paar Sätze. Niemand anderes versteht den Sinn dahinter. Aber mein Gegenüber versteht den Fingerzeig auf ihre perversen Geheimnisse, die in meinem Kopf gespeichert sind und dass ich bereit bin, sie gegen ihn/sie zu verwenden. Das schockierte Gesicht, die plötzliche Stille, diese Angst vor meiner Macht - das erregt mich schon fast. Alle halten mich für einen wunderbaren und guten Menschen, dabei warte ich nur darauf, sie fertigzumachen. Es tut mir so schrecklich leid, aber ich weiß nicht, wie ich das kontrollieren kann und ich warte extra immer, bis sie sich wirklich aufs Extremste gegen mich und die Menschen, die ich liebe, wenden, bevor ich mir selbst die Erlaubnis gebe, so grausam zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00035523 vom 22.04.2015 um 02:16:30 Uhr (12 Kommentare).

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Mein Leben als Prostituierte

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Prostitution Verzweiflung Ungerechtigkeit Gesellschaft

Mit 18 Jahren fing ich an, als Prostituierte in verschiedenen Clubs zu arbeiten. Das Ganze machte ich 3,5 Jahre lang, bis ich diese Gesellschaft einfach nicht mehr ertragen konnte. Alles fing schon in meiner Ausbildung an - ich führte quasi ein Doppelleben und wegen […]
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Beichthaus.com Beichte #00035480 vom 18.04.2015 um 14:45:56 Uhr (9 Kommentare).

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“Folge

Mein Nachbar hat ein riesiges Rohr!

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Begehrlichkeit Masturbation Schamlosigkeit Nachbarn

Ich (w/22) beobachte heimlich meinen Nachbarn (m/17) beim Masturbieren. Er hat seinen Schreibtisch neben einem Fenster stehen und vergisst manchmal, die Jalousien herunterzulassen, wenn er sich wieder die Fleischpeitsche poliert. Er sieht zwar nicht überragend gut aus und ist ein bisschen pummelig, aber sein Rohr hat Ausmaße, mein lieber Herr Gesangsverein. Ich sitze dann leicht versteckt am Fenster und besorge es mir ordentlich, während er sich einen von der Palme wedelt. Oft liege ich nachts wach und stelle mir vor, wie wir uns treffen und er mit seinem Ding in mich eindringt und mir Gefühle beschert, die ich noch nie erlebt habe. Leider habe ich einen Freund, dessen kleiner Freund zwar nicht klein ist, aber gegen den Schwanz meines Nachbarn stinkt er gewaltig ab. Zwar möchte ich meinen Freund nicht betrügen und auch unser Sex ist einwandfrei, aber ich möchte schon einmal erfahren, wie es ist, solch ein Ding in mir zu haben. Auch hat er - so weit ich weiß - keine Freundin, da er allgemein sehr schüchtern ist und vom Aussehen her nicht direkt eine glatte 10 ist. Ich bitte um Absolution, dass ich meinen Freund mehr oder weniger mit meinen Fantasien betrüge und mich manchmal in der Fantasie an meinen Nachbarn ranmache und bei ihm mal eine kleine Reitstunde einlege.

Beichthaus.com Beichte #00035479 vom 18.04.2015 um 11:36:10 Uhr (22 Kommentare).

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Sexfantasien mit Männern

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Begehrlichkeit Masturbation

Ich bin seit 20 Jahren verheiratet und war immer treu. Dennoch muss ich gestehen, dass ich beim Sex in meiner Fantasie fremdgehe: Ich denke beim Sex mit meiner Frau und beim Masturbieren an Männer. Nur so komme ich zum Orgasmus. Dies ist allerdings nur in der Fantasie so, in der Realität bin ich heterosexuell und kann beim Anblick von Männern nichts empfinden. Ist so etwas schon Fremdgehen?

Beichthaus.com Beichte #00035396 vom 05.04.2015 um 11:26:49 Uhr (24 Kommentare).

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“Beichte

Die Kaffeetrinker-Kultur

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Rache Ekel Zorn Arbeit

Ich hasse die Kaffeetrinker-Kultur meiner Firma. Genau wie die Raucher, da wird jede Gelegenheit genutzt, um mal eben einen Kaffee zu schlürfen - nicht nebenher, sondern natürlich im Rudel, wobei man dann gleich mal eine halbe Stunde Pause von der Arbeit macht. Während andere weiterarbeiten! Jetzt wurde dem neuen Standort auch noch eine sündhaft teure Espressomaschine spendiert - auf andere Dinge, wie z.B. Jalousien, warten wir dafür noch. Das ist ja auch nicht so wichtig - und das war mir zu viel: Ich habe mir kurzfristig freigenommen und bin im Ausland in Urlaub - offiziell. In Wahrheit bin ich nicht verreist und war heute Nacht klammheimlich in der Firma, wo ich meine Kacke in diesen Bohnenbehälter, in den normalerweise der gemahlene Kaffee reinkommt, reingepresst habe. Ja, meine Kacke. Kaffeepulver drüber, Fenster auf und gehofft, dass der Geruch nichts verrät. Den Bohnenbehälter habe ich liegen lassen und hoffe, dass den heute Morgen jemand verwendet hat. Ich würde es wieder tun!

Beichthaus.com Beichte #00035333 vom 26.03.2015 um 14:00:16 Uhr (18 Kommentare).

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