Wie kann man nur fremdgehen?

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Rache Fremdgehen Vandalismus Ex

Mein Ex-Freund hat mich vor knapp zwei Wochen in einem Club betrogen. Er heulte mir vor, dass er zu betrunken gewesen sei und er nur mich liebt. Bei solchen Aktionen gibt es von mir keine zweite Chance. Ich habe in all meinen Beziehungen noch nie jemanden betrogen und verstehe nicht, wie man so etwas schafft, wenn man ehrlich liebt. Nun zu meiner Beichte: Mein Ex hatte sich ein paar Tage zuvor sehr schöne und auch teure Schuhe für etwa 300 Euro gekauft. Ich bin zu seiner Wohnung gefahren und habe ebendiese Schuhe, welche im Treppenhaus standen, mit Industriekleber am Boden festgeklebt. Mein Vater konnte mir diesen besorgen, da er in der Metallverarbeitung tätig ist. Es tut mir leid, dass ich mich auf so ein Niveau heruntergelassen habe und bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00037456 vom 22.01.2016 um 15:02:44 Uhr (21 Kommentare).

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Die Sexbekanntschaften der Vergangenheit

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Ekel Maßlosigkeit Morallosigkeit Partnerschaft

Ich beichte, dass ich (w) viel mehr Sexpartner hatte, als mein aktueller Freund. Ich belüge ihn deswegen nicht direkt, er weiß, dass es eine hohe Zahl war, aber er hat sich selbst dagegen entschieden, die genauen Details zu erfahren. Er ist nun mal so ein richtiger Serien-Monogamist, immer in Beziehungen, keine ONS, daher brauche ich nur seine Handvoll Ex-Freundinnen zu zählen und schon weiß ich, wie viele Sexpartner er insgesamt in seinem Leben hatte. Mein Weg war da nicht ganz so geradlinig. Ich bin bisexuell und habe schon mit mehr Frauen geschlafen als er. Von Männern ganz zu schweigen.


Um das Ganze vielleicht zu erklären: Ich habe bereits mit 15 meine Jungfräulichkeit verloren, allerdings undramatisch. Von da an hat sich aber irgendeine Hemmschwelle in mir aufgelöst. Ich war immer schon melancholisch bis zu depressiv, wurde auch seit meinem 13. Lebensjahr mit Medikamenten deswegen behandelt. Vielleicht habe ich mich auch deswegen immer isoliert gefühlt und war ständig auf der Suche nach Zuneigung oder Anerkennung. Ich habe dann schnell gelernt, dass man als junges, hübsches Mädchen sehr schnell Aufmerksamkeit erhalten kann, und eine Zeit lang hat mir das auch gefallen. Ich wusste dann nur nicht, an welcher Stelle ich Nein sagen sollte.


Ich möchte keinem dieser Jungs und Männer etwas vorwerfen, denn keiner von ihnen hat jemals absichtlich gegen meinen Willen gehandelt. Ich wusste damals nur selbst nicht, was ich wollte. Ich wollte Aufmerksamkeit, ich wollte auch Zärtlichkeit, aber geendet hat es natürlich immer mit Sex. Und dann liegt man unter diesem Mann, und während man die Show abzieht, von der man denkt, das man das so machen muss, denkt man nur: "Warum lasse ich das mit mir machen?" Dann habe ich wieder monatelang keinen an mich rangelassen, bis ich wieder in dieses Verhaltensmuster zurückgefallen bin, weil ich sonst auch irgendwie keinen Anschluss gefunden habe, und drei oder vier oder fünf Typen innerhalb von einem Monat hatte. Ich bin mir nicht sicher, ob ich heute noch eine komplette Liste von allen erstellen könnte, mit denen ich Sex hatte, ihre Gesichter und Namen sind längst verblasst.


Ich musste fast 25 werden, um endgültig mit diesem kaputten Verhalten Schluss zu machen. Danach war ich knappe zwei Jahre abstinent und lernte dann meinen Freund kennen, obwohl ich davon überzeugt war, niemals eine gesunde Beziehung zu einem Mann zu haben. Wir führen nun seit mehreren Jahren eine glückliche Beziehung, unser Sexleben ist fantastisch und wir erwarten bald unser erstes Kind. Er weiß, wie gesagt, dass es sehr viele andere gab, er weiß aber auch, dass ich es meistens aus nicht so schönen Gründen getan habe und mich viel mehr selbst dadurch beschädigt habe, als dass es einen positiven Effekt gehabt hätte. Das ist wohl auch ein Grund dafür, warum er keine Details wissen möchte.


Ich beichte, dass das für mich völlig okay ist, dass er davon nichts weiter wissen will. Wenn es möglich wäre, diese Zeiten aus mir herauszuschneiden wie eine faule Stelle an einem Apfel, würde ich das sofort tun, für ihn und für mich. Dies ist nun offiziell das letzte Mal, das ich etwas erwähne, was mit meinem früheren Leben zu tun hat, ich möchte es nicht mehr mit mir rumtragen. Und für alle, die die Zahl nun interessiert: Ich habe mal eine Hochrechnung versucht und komme auf 27 Personen.

Beichthaus.com Beichte #00037455 vom 22.01.2016 um 14:58:03 Uhr (19 Kommentare).

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Was bleibt, sind Leichen

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Gewalt Morallosigkeit Drogen Maßlosigkeit

Mit 28 bin ich (m) noch am Abend meiner Studienabschlussfeier, in das Rekrutierungsbüro einer bekannten "Sicherheitsfirma" nach Paris gefahren, um mich eintragen zu lassen. 16 Monate verbrachte ich danach in Guatemala. Es schimmeln einem dort die Socken unter den Füßen weg und man reagiert irgendwann nur noch auf Gebrüll. Wir rannten - getrieben davon - den furchtbarsten Bedrohungen entgegen und lernten, einfach zu funktionieren. Irgendwann ließ man uns in Hotels zwei Wochen ausspannen. Es gab allen erdenklichen Luxus. Von Drinks und Leckereien über Drogen und Nutten, mehr als irgendwer "konsumieren" konnte. Zu diesem Zeitpunkt waren wir zu fünft. Eine Eierschale nannte man das. Sobald einer draufging, war man geliefert, es gab kein Back-up, keinen Plan B. Als wir vollgefressen und leergefickt waren, flog man uns nach Pakistan, irgendwo in die Wüste. Es gab dort absolut nichts, gar nichts. Unser Ziel war ein Stützpunkt in Afghanistan. Der 2005 einzige, den der Westen seit gut 10 Jahren halten konnte. Dort wurden wir sofort vom Rest separiert und in einer Art eigenen Dorfes untergebracht.


Was die nächsten zwei Jahre passierte, ist unbeschreiblich. Wir wüteten. Alle drei Tage fuhren wir aus, vollgepumpt mit Meth und anderen Amphis. Wenn wir zurückkamen, wurden die Überlebenden sofort an den Tropf gehängt und wir schliefen. Wie lange konnte man meist erst feststellen, wenn man irgendwann aufgeweckt wurde und ins Quartier zurück durfte. Mal waren es Stunden, mal Tage. Was draußen passiert war, daran hatten wir keine Erinnerung. Diese kam langsam und viel später erst zurück. Weiche Drogen waren leichter zu bekommen als daheim und jeder hatte eine Notfallapotheke voller Cannabis, Temesta und Valium, um schlafen zu können.


Heute bekomme ich von der Firma eine gute Pension, weil ich vor einem Jahr endgültig nach Hause durfte, nachdem man mir meinen linken Fuß samt Wadenbein weggesprengt hat. Verdient hätte ich noch viel Schlimmeres. Die vielen Hundert Männern, an denen wir unaussprechliche Gräuel begangen haben, verfolgen mich jede Nacht. Ganz zu schweigen von den geschändeten Babys, Kindern, Frauen und Greisen. Die Hölle ist wohl gerade gut genug für uns und ich beichte, dass ich dem keinerlei Verteidigung entgegenzusetzen habe. Ich hoffe nur, dass die Menschen irgendwann verstehen, was sie meinen, wenn sie von Krieg sprechen. Es bleiben nur Leichen zurück - tote und lebende Leichen.

Beichthaus.com Beichte #00037374 vom 10.01.2016 um 20:55:03 Uhr (31 Kommentare).

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Die Koryphäen des Suffes

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Trunksucht Zorn Maßlosigkeit Last Night Ex

Die Koryphäen des Suffes
Ich beichte, dass ich meine Ex auf sehr schäbige Art und Weise verlassen habe. Es war so, dass sie zwei beste Freundinnen der Kategorie Dauersingle hatte. Die eine Freundin war mit 23 Jahren noch Jungfrau, mehr oder weniger aus Unsicherheit ihres eigenen Körpers, und dessen eingebildete Unzulänglichkeiten betreffend. Tatsächlich war sie allerdings ein Mordsgerät und hätte so gut wie jeden haben können. Die andere war zwar nicht mehr ganz jungfräulich, sich aber zu schade für die allermeisten Typen, und viel zu unreif, um verbindliche Beziehungen einzugehen. Den daraus resultierenden Frust ertränkten beide am allerliebsten in einem großen Glas Wodka-Energy. Meine Ex-Freundin wurde von den beiden Weibern an fast jedem Freitag und Samstag mit auf Party geschleift, wo sie sich dann zu dritt ordentlich die Kante gaben. Ich war grundsätzlich nicht erwünscht, und natürlich auch recht unbegeistert von der Tatsache, dass meine Freundin in der Regel Samstag und Sonntag mit schlechter Laune und Kopfschmerzen komplett im Bett verbrachte.

Natürlich versuchte ich, sie dazu zu bewegen, etwas Rücksicht auf unsere Beziehung zu nehmen. Es nützte jedoch nichts, und sie wurde im Gegenteil immer griesgrämiger und verantwortungsloser. Beispielsweise rissen sie sich irgendwelche Typen in der Disco auf und verbrachten die Nacht und den Großteil des darauffolgenden Tages saufend in deren WG. Erst abends bekam ich dann endlich ein Lebenszeichen von meiner Freundin, als ich schon ziemlich in Panik war. Angeblich lief weiter nichts, was ich den Dreien auch glaube, aber schon alleine die Tatsache, dass sie einfach so mitgingen, fand ich sehr befremdlich. Es hätte ja sonst etwas passieren können.

Einen knappen Monat später ballerten sie sich auf Kosten einer anderen Gruppe Männer so weg, dass meine Freundin ihre Tasche mit Geldbeutel, allen Ausweisen und Telefon verlor, und eines der drei Mädels zum Magen auspumpen im Krankenhaus landete. Nichtsdestotrotz waren die drei Koryphäen des Suffes zwei Wochen später wieder am Start, wo meine Freundin dann aus dem Club geworfen wurde, weil sie auf der Tanzfläche Strahlkotzen veranstaltete. Statt aufzuhören, zogen sie jedoch zum nächsten Club weiter, wo sie glücklicherweise nicht eingelassen wurden, weil alle drei mächtig voll waren. Als sie wiederum zwei Monate später vollkommen besoffen nachts ausgeraubt wurden, und die Freundin mit den Selbstwertproblemen beinahe vergewaltigt worden wäre, stellte ich meiner Ex ein Ultimatum: Entweder der Suff oder ich.

Ich führte ihr vor Augen, dass ich keine Lust hatte, mich ständig um sie zu sorgen, sie wahlweise aus dem Krankenhaus, von der Polizei, oder aus der Wohnung fremder Typen abzuholen. Hätte ich so etwas veranstaltet, hätte sie sich schon längst getrennt, das gab sie in der folgenden Diskussion kleinlaut zu. Sie hielt wacker einen Monat lang durch sich nicht wegzuschießen, dann wurde sie rückfällig. Eine ihrer Freundinnen wurde exmatrikuliert, weil sie bei verschiedenen Prüfungen durchgerasselt war, beziehungsweise gar nicht erst teilgenommen hatte. Ich kam Donnerstagabend heim und fand einen Zettel auf dem Tisch ich solle nicht auf sie warten, sie wären nur etwas essen gegangen. Am nächsten Morgen halb acht kam meine Ex-Freundin angetorkelt. Eine ihrer Freundinnen hatte im Suff zwei Autos beschädigt und saß noch auf der Wache herum - zum Ausnüchtern.

Ich erbat mir eine Woche Bedenkzeit, die Beziehung betreffend. Meine Ex-Freundin versprach mir anschließend hoch und heilig nicht mehr zu trinken, und die Ausfälle bleiben zu lassen, die Partynächte außerdem auf ein Minimum zu beschränken. Zwei Monate später dann der erneute Rückfall: Meine Ex war eines Abends wieder weg, und zwar komplett ohne Vorankündigung. Als sie um acht Uhr früh mit verschmiertem Make-up und hackebreit auftauchte, konnte sie einen Berg ihrer Möbel und Klamotten im Hausflur bewundern. Sie versuchte eine Stunde lang mit ihrem Schlüssel das ausgetauschte Schloss zu öffnen und grölte dabei so lange und laut herum, dass die Polizei kommen musste, die sie direkt mitnahm. Nachmittags kam dann ihr Bruder mit ein paar Kumpels und räumte ihre Möbel und Klamotten in einen Transporter. Ich habe meine Ex-Freundin seitdem nicht wiedergesehen und auch nicht von ihr gehört.

Beichthaus.com Beichte #00037348 vom 06.01.2016 um 12:02:50 Uhr (29 Kommentare).

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“Beichte

Warum Frauen Essstörungen haben...

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Selbstsucht Schamlosigkeit Boshaftigkeit Partnerschaft Ernährung

Ich (m/29) muss beichten, dass ich das Leben von mehreren Frauen zerstört habe. Immer, wenn ich ein Mädchen kennenlernte und sich dann allmählich eine liebevolle Beziehung daraus entwickelte, wartete ich noch ab, bis sie starke Gefühle für mich hatte und emotional so abhängig war, dass sie sich von mir beeinflussen ließ. Dann fing ich an mit meinem Treiben. Ich begann, an ihrer Figur herumzunörgeln, obwohl sie laut BMI im gesunden Normalgewicht lag. Leider ist es doch so, dass ich auf die geilen Victoria Secret Models abfahre und der Meinung bin, dass eine Frau sich gefälligst zusammenreißen soll, was das Gewicht angeht, weil sie dann meiner Meinung nach nicht mehr geil genug aussieht.


Wenn wir in der Werbung ein geiles Model sahen, fragte ich sie immer eiskalt, wieso sie denn nicht auch so eine tolle Figur haben kann und wieso sie denn immer so viel fressen muss. Nach dem Sex sagte ich ihr immer, wie widerlich ihre Oberschenkel und ihr Bauch geschwabbelt haben und dass ich bei diesem Anblick am Liebsten gekotzt hätte. Wenn sie sich mal etwas kalorienhaltiges Essen gegönnt hat, strafte ich sie mit Liebesentzug und sagte ihr, dass ich so ein fettes Schwein nicht anfassen könnte. Wörter wie fettes Mastschwein, widerliche Fettsau und schwabbeliges Walross sind in unserer Beziehung zur Normalität geworden und ich fühlte mich immer überlegen, wenn ich sie so quälte und sie nachts im Bett leise vor sich hinheulte. Genau so verhielt ich mich in zwei weiteren Beziehungen und heute bin ich wieder Single, weil keines dieser Mädchen diszipliniert genug war, um meinem Druck standzuhalten.


Heute weiß ich, dass eine meiner Ex-Freundinnen an Anorexie erkrankt ist und sich seit Jahren in einer Klinik für Essstörungen befindet und immer noch keine Besserung in Sicht ist. Die andere sehe ich ab und zu noch auf der Straße. Mir fällt aber auf, dass sie extrem abgemagert, unglücklich und ausgehungert aussieht. Von der Dritten habe ich lange nichts gehört, da sie laut Angaben ihrer Freunde in der Psychiatrie sitzt. Ich muss beichten, dass ich das Selbstbewusstsein von mehreren völlig gesunden Frauen durch jahrelange Schikane zerstört habe, weil ich selbst ein armer Tropf bin, der seine eigene Hässlichkeit auf andere Menschen projiziert hat und sein eigenes Ego mit einem geilen Model-Häschen an seiner Seite pushen wollte.

Beichthaus.com Beichte #00037327 vom 03.01.2016 um 14:41:30 Uhr (41 Kommentare).

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