Armbändchen fürs Bierzelt

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Betrug Geiz Schamlosigkeit Legau

Bei uns in der Region gibt es unzählige Wein- und Bauern-Feste, meist muss man Eintritt bezahlen und bekommt dann ein farbiges Armbändchen als Erkennung, dass man gezahlt hat. Alles nur, damit man mittelmäßige Bands hören und teures Bier kaufen kann, deshalb habe ich mir im Internet ein 1.000er Päckchen gemischte Bändchen, in den 10 meist verkauften Farben für knapp 20 Euro gekauft. Bei einem Durchschnittseintritt von 8 Euro, habe ich schon durch das letzte Wochenende die 20 Euro wieder gespart. Die Security schaut nur auf die Farbe. Ich überlege mir schon einen Schwarzmarkt vor den Festzelten und Hallen zu machen, besonders interessant, bei vollen Festzelten.

Beichthaus.com Beichte #00029224 vom 04.08.2011 um 15:41:30 Uhr in Legau (17 Kommentare).

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Mein kleiner Spiegel

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Neugier Feigheit Peinlichkeit Schule Zürich

Mein kleiner Spiegel
Es war in der 6. Klasse als ich (m) mit 12 Jahren folgende Geschichte anzettelte, welche sehr peinlich für mich hätte enden können. Wir hatten damals Sportunterricht in einer Turnhalle. Die Duschen waren in der Mitte der Mädchen- und Jungenumkleidekabine. Nach dem Sportunterricht kam jeweils der Lehrer und schloss die Zugangstür auf der einen Seite ab und die auf der anderen Seite auf. Nach dem die eine Seite fertig geduscht hatte, wurde die Tür geschlossen und die andere geöffnet. Wir Jungs waren in dem Alter, in dem wir uns langsam aber sicher anfingen für das andere Geschlecht zu interessieren. Daher guckten wir ab und an durch den Spalt am unteren Ende der Türe (ca. 1cm) was da in der Dusche so abgeht. Leider sah man da lediglich Füße und sonst nichts. Da kam mir die Idee, dass ich einen kleinen Spiegel mitnehmen könnte. Gleich in der nächsten Sportstunde wurde der Plan in die Tat umgesetzt. Selbstverständlich hatte dieser funktioniert und jeder der Jungs wollte auch mal "hinter die Bühne" gucken.

Gekicher und "gib mir auch mal" führte dazu, dass die Mädchen den kleinen Spiegel entdeckten und versuchten sich diesem zu ermächtigen. Zum Glück konnte der Junge, welcher den Spiegel gerade in der Hand hatte, diesen mit einem kräftigen Ruck zurück in unsere Umkleidekabine ziehen. Danach wollte keiner mehr etwas mit dem Spiegel zu tun haben und dies zu Recht. Ich versteckte den Spiegel auf dem Klo hinter der Heizung, bevor ich ins Klassenzimmer ging. Die Empörung der Mädchen war natürlich riesengroß und der Lehrer stellte uns Jungs zur Rede, wer diese Idee gehabt hätte und von wem der Spiegel stammt. In diesen Minuten starb ich fast vor Angst. Zum Glück hielten die Jungs dicht und niemand verpetzte mich. Heute finde ich, dass diese Aktion gar nicht so schlimm war und muss oft schmunzeln wenn ich daran denke. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00029010 vom 06.06.2011 um 20:22:04 Uhr in Zürich (18 Kommentare).

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Feuer und Flamme

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Dummheit Vandalismus Manie Kinder

Es war im Jahre 1995. Ich war damals 12 Jahre alt und fuhr nach der Schule mit zu meinem Freund. Wir hatten vor uns die freie Zeit mit Schabernack zu vertreiben. Wir wussten auch schon wie. Da wir beide der Faszination des Feuers erlegen waren, hatten wir vor, nach dem Mittagessen in den Wald zu gehen und ein kleines Feuerchen zu errichten. Nach dem sich mein Kumpel die Streichhölzer von seiner Mutter gemoppst hatte, konnte es auch schon losgehen. Kurz bevor wir aus dem Haus gingen, fiel mir auf, dass in einem Regal eine Flasche Spiritus stand. Ich sagte zu meinem Kumpel, dass wir die Flasche doch mitnehmen sollten, da wir das Feuer mit der Flasche Spiritus schneller aufpeitschen könnten. Er wusste damals noch nicht was Spiritus ist, aber er vertraute mir und ehe ich mich versah verschwand die Flasche auch schon in seiner Jacke.


Hinter dem Haus stand ein Gewächshaus, was jedoch völlig verkommen war. Wir beschlossen das Feuer dort zu entfachen. Die Spiritusflasche stellten wir in das Gewächshaus ohne sie zu benutzen. Wir fingen an das Feuer zu legen und schmissen nach und nach immer mehr trockene kleine Holzstücke die im Gewächshaus lagen auf das Feuer. Auf einmal ging alles ganz schnell. Das Feuer wurde immer höher und wir konnten es nicht mehr kontrollieren. Das Gewächshaus stand plötzlich bis zum Dach in Flammen. Wir standen nur da und konnten es nicht fassen. Wir waren uns einig, dass wir besser abhauen sollten, damit keiner sieht, dass wir das Feuer gelegt haben. Wir liefen über eine Wiese davon und nach etwa 20 Sekunden gab es im Gewächshaus eine gewaltige Explosion. Ja genau, die Spiritusflasche ist explodiert. In der ganzen Hektik hatten wir vergessen die Flasche mitzunehmen. Wir waren nur knapp einem sehr schmerzhaften Tot entronnen oder bestenfalls mit schlimmen Verbrennungen, wären wir nicht abgehauen. Wir konnten auch schon die Feuerwehrsirene hören als wir nach einem etwas größeren Umweg wieder das Haus erreichten. Wir sahen wie die Feuerwehr das Feuer löschte. Wir taten so, als wüssten wir von nichts und gingen in das Zimmer meines Freundes. Wir holten die Schulbücher aus unseren Ranzen und taten so als würden wir Hausaufgaben machen. Nach einiger Zeit kam die Mutter meines Freundes in das Zimmer und fragte uns, ob wir das Feuer gelegt hätten. Wir stritten alles ab und sagten das wir auf dem Sportplatz gewesen wären. Seine Mutter sagte dann, das eine Klassenkameradin uns auf der Wiese hat weglaufen sehen. Darauf hin gab mein Kumpel zu, das wir es gewesen waren. Im selben Moment schallerte sie ihm eine und sie fragte, wo die Spiritusflasche sei, die im Regal stand. Wir sagten ihr was damit passiert ist. Anschließend rief sie meine Mutter an, damit sie mich abholte. Mein Kumpel fing an zu jammern und hatte Angst, dass seine Eltern ihn ins Heim stecken würden, da er sich schon einige Eskapaden geleistet hatte. Seine Mutter erzählte es alles meiner Mutter und abends konnte ich mir dann von meinen Eltern anhören, dass dies wohl nur der Anfang einer kriminellen Karriere sei. Insgeheim waren Sie jedoch froh, dass ich noch lebte, da sie auch wussten, was mit der Spiritusflasche passiert ist. Am nächsten Tag war diese Angelegenheit natürlich auch Gesprächsthema Nummer eins in der Schulklasse, zumal die Klassenkameradin, die uns verriet auch schon alles rumgetratscht hat. Die Sache verbreitete sich in der ganzen Schule wie ein Lauffeuer. Irgendjemand streute dann das Gerücht, wir hätten versucht das Feuer mit Spiritus zu löschen. Damit wurden wir noch Jahre später verarscht.


Eine Woche später mussten mein Kumpel und ich die Überreste des Gewächshauses beseitigen. Das taten wir etwa 10 Minuten lang ehe uns der Gedanke mit der Explosion der Spiritusflasche nicht mehr losließ. Wir fanden es faszinierend, dass man auf so einfache Weise etwas in die Luft jagen konnte. Ich hatte Feuerzeuge von zu Hause mitgebracht und wir gingen in den Supermarkt um uns Haarspray zu besorgen. Mit dem Haarspray und dem Feuer aus dem Feuerzeug, hatten wir so eine Art "kleinen Flammenwerfer". Wir gingen damit in den Wald und fackelten ein wenig damit herum. Nach einiger Zeit hatten wir wieder Lunte gerochen und wir wollten mehr. Wir gingen in den Keller in dem Haus seiner Eltern und hofften dort eine Flasche Spiritus zu finden. Wir fanden jedoch was besseres: Einen Kanister mit Benzin. Mein Kumpel holte aus der Küche eine leere Plastikflasche und wir machten die Flasche voll mit Benzin. Wir packten die Plastikflasche mit dem Benzin zusammen mit alten Zeitungen in eine Tasche und gingen damit in den Wald. Wir gingen tief in den Wald hinein und sahen plötzlich an einem kleinen See ein altes und verkommenes Dixi-Klo. Wir wollten das Klo mit Hilfe der Flasche Benzin in die Luft jagen. Wir stellten die Flasche mit Benzin in das Klo hinein und umhüllten die Flasche mit dem Zeitungspapier bis das Papier etwa ein Meter hoch war. Anschließend zündeten wir den Zipfel an und machten uns schnell aus dem Staub, um Sicherheitsabstand zu bewahren. Nach kurzer Zeit explodierte die Flasche mit dem Benzin und das Dixi-Klo brannte lichterloh. Nach einiger Zeit nahmen wir uns schwere Stöcke aus dem Wald und stießen das ausgebrannte Dixi-Klo in den See, da wir befürchteten das Feuer könnte sich noch weiter ausbreiten. Wir hatten unser Werk vollbracht. Danach hatten wir genug vom Feuer machen und ließen ab sofort die Finger davon. Es war jedoch auch ein geiles Gefühl, weil es unser Geheimnis war und nie jemand etwas davon mitbekommen hat. Ich habe beschlossen doch keine kriminelle Karriere einzuschlagen und bin heute ein braver Büroangestellter.

Beichthaus.com Beichte #00028988 vom 01.06.2011 um 01:08:50 Uhr (21 Kommentare).

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Bist Du schwanger oder was?

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Peinlichkeit Dummheit Familie

Ich war zu Besuch bei meiner Mutter, da sie Lasagne gemacht und mich eingeladen hatte. Als ich bei ihr zu Hause ankam stand auch das Auto von meinem Vater vor der Garage, was nicht sehr oft vorkommt da meine Eltern getrennt leben. Als ich das Haus betrat und ins Wohnzimmer ging, saßen alle am Esstisch. Meine Mutter, mein Vater, mein Bruder (welcher noch bei meiner Mutter wohnt) und seine Freundin. Sie waren zu dem Zeitpunkt glaube ich circa ein halbes Jahr zusammen. Irgendwie kam mir das ganze spanisch vor, da dieses "familiäre Zusammensitzen" höchstens zu Geburtstagen oder an Weihnachten stattfindet. Ich habe mir ein Stück Lasagne genommen und mich dazu gesetzt. Mir fiel sofort auf, dass die Freundin meines Bruders bei weitem nicht so fröhlich war, wie es sonst der Fall war. Um sie ein wenig aufzuheitern und eventuell den Grund ihres seltsamen Gemütszustandes zu erfahren, fragte ich scherzhaft "Was ist denn mit Dir los? Bist schwanger?" und brach in schallendes Gelächter aus. Allerdings war ich, der einzige der lachte.

Beichthaus.com Beichte #00028953 vom 20.05.2011 um 15:08:00 Uhr (40 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Schulschläger

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Gewalt Falschheit Schule Kinder Limburg an der Lahn

Im fünften Schuljahr war ich in der Klasse mit dem fiesesten, stärksten und gröbsten Kind der ganzen Schule. Einmal in der Pause saß ich an einer Säule als ein anderes Kind an mir vorbei rannte, verfolgt von dem Schulschläger. Als der Riesenkerl auf meiner Höhe war, stellte ich ihm so geschickt ein Bein, dass er flach auf der Nase landete und gut ein, zwei Meter weit schlitterte. Die anderen Kinder haben laut losgelacht, auch der Junge der verfolgt wurde blieb stehen und krümmte sich vor lachen. Mit knallrotem Kopf und blutender Nase stand der Kerl auf und ging mit blinder Wut auf das Kind los. Er nahm den Kopf von dem Kleinen und donnerte ihn derart auf den Boden, dass dieser sofort eine Platzwunde am Kopf hatte und sich eine riesige Blutlache auf dem Boden bildete. Dazu tropfte noch das Blut aus der Nase vom Schulschläger so das die ganze Szene wie ein einziges Blutbad aussah. Als der erste Lehrer um die Ecke kam, wäre der fast in Ohnmacht gefallen und niemand hat gesehen, dass ich eigentlich derjenige war, der das Ganze ausgelöst hatte, obwohl mindestens 100 andere Kinder in der Pausenhalle waren.


Es tut mir heute, 20 Jahre später, noch Leid, dass das andere Kind die sinnlose Wut von dem Schulschläger abbekommen hat, aber zumindest war der Kerl von dem Tag an viel vorsichtiger, wenn es darum ging andere Kinder zu drangsalieren. Der Vorfall hatte ihm wohl gezeigt, dass so ein Mensch leicht kaputt gehen kann. Die Sitzungen beim Kinderpsychologen haben wohl auch ihren Beitrag dazu geleistet.


Jahre später wurde das Kind mit der Platzwunde am Kopf ein guter Kumpel von mir. Als wir in das Alter kamen, wo Mädchen interessant wurden, brachte er mal seine neue Freundin mit. Die sich irgendwie in mich verliebte und ihn wegen mir verlassen hat. Wir haben nie wieder miteinander geredet. Tut mir Leid was ich Dir alles angetan habe.

Beichthaus.com Beichte #00028884 vom 29.04.2011 um 23:01:36 Uhr in Limburg an der Lahn (11 Kommentare).

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