Die Katze auf der Straße

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Engherzigkeit Verzweiflung Mord Tiere

Ich muss etwas beichten, was mich schon seit einiger Zeit bedrückt. Es ist zwar schon lange her, damals muss ich etwa acht Jahre alt gewesen sein, jetzt bin ich (w) 20 und trotzdem lässt es mich nicht ganz los. Es war so, ich war damals in der Volksschule und musste mit dem Bus fahren. Da ich aber in der Pampa wohnte, hatte ich einen kurzen Fußmarsch zu bewältigen. Es waren vielleicht zehn Minuten zu Fuß, aber als kleiner Knirps war das eine schier endlose Strecke. Umso mehr freute ich mich, wenn ich auf dem Nachhauseweg ein Stück von der Nachbarskatze begleitet wurde. Ich war immer schon sehr tierlieb, meine Eltern hatten einen Bauernhof und ich habe da auch immer gerne geholfen, auch wenn es ums Ausmisten ging - wie gesagt, ich war und bin immer noch sehr tierlieb. Nun war es so, dass mich die Nachbarskatze auch morgens schon erwartete und mir bis zur Bushaltestelle folgte. Blöderweise hatte die Katze Angst vor Autos, weshalb ich immer versuchte, sie zu verscheuchen, weil sie - warum auch immer - auf die Straße läuft, wenn ein Auto kommt. Katzenlogik.

Natürlich ließ sie sich nicht verscheuchen, sondern folgte mir. Die anderen Kinder an der Bushaltestelle beschimpften mich jedes Mal, weil das ja gefährlich für die Katze war. Außerdem verboten sie mir, die Katze zu streicheln, weil es ja nicht meine war. Ich war daraufhin beleidigt, ich hatte ja bereits versucht, das Tier zu verscheuchen, aber es kam immer wieder. Eines Morgens, es war Herbst und noch leicht nebelig, wir warteten alle auf den Bus, kam die Katze wieder angerannt. Natürlich wollte sie jeder streicheln, ich hielt mich zurück, ich durfte ja nicht. Schon von Weitem hörte ich ein Auto, ich merkte wie auch die Katze, die direkt vor mir stand, die Ohren spitzte. Sie duckte sich und als die anderen das herannahende Auto sahen, forderten sie mich auf, die Katze hochzunehmen, damit sie nicht vor das Auto läuft. Aha, dachte ich mir, streicheln darf ich sie nicht, aber zum Katze-Retten war ich also doch gut genug. Ich meiner kindlichen Dummheit, für die ich mich bis heute hasse, reagierte ich nicht darauf. Die Katze rannte vor dem Auto über die Straße - ich hörte noch einen dumpfen Knall. Wir konnten alle nicht fassen, was gerade passiert war. Das Auto fuhr einfach weiter, ich weiß noch, dass es ein alter, weißer VW-Polo war.

Die Katze blieb liegen. Sie röchelte noch. Eines der älteren Mädchen hob die Katze auf und trug sie heulend ins Haus. Dann kam auch schon der Bus. Wir stiegen alle ein. In der Schule begann ich dann zu weinen. Als die Lehrerin fragte, was los sei, sagte ich nur, dass eine Katze überfahren wurde, aber nicht, dass ich daran Schuld war. Von den anderen Kindern machte mir niemand einen Vorwurf, auch nicht das Mädchen, dem die Katze gehört hatte. Ich war mir sicher, dass sie mich alle hassen mussten, aber das taten sie nicht. Vielleicht dachten sie, dass ich es nicht mit Absicht getan hatte, sondern schlicht und einfach zu langsam reagierte. Aber in Wirklichkeit reagierte ich gar nicht sondern ließ das arme Tier in den Tod laufen. Meine Wut über die Ungerechtigkeit, die mir von anderen Kindern angetan wurde, ließ ich an der unschuldigen Katze aus. Es tut mir bis heute leid, ich heule auch jetzt noch, obwohl es 12 Jahre her ist. Ich habe jetzt übrigens zwei süße Wohnungskatzen, die ich über alles liebe um nichts in der Welt wieder hergeben möchte. Trotzdem vergesse ich die Katze von damals nicht. Ich wünschte, ich könnte es irgendwie wiedergutmachen.

Beichthaus.com Beichte #00036335 vom 10.08.2015 um 13:57:16 Uhr (14 Kommentare).

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Performance-Probleme im Swingerclub

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Fremdgehen Ehebruch Peinlichkeit Last Night Bruchsal

Performance-Probleme im Swingerclub
Meine Frau (25) und ich (34) sind seit etwa drei Jahren aktiv in der Swingerszene unterwegs. Normalerweise haben wir guten und ausdauernden Sex, sowohl mit uns, als auch mit anderen. Am Freitag waren wir mal wieder in unserem Stammclub. Dort hat es mir ein Mädel besonders angetan. Da meine Frau und eine weitere Bekannte sich gerade miteinander vergnügten, habe ich natürlich die Chance ergriffen und bin mit besagtem Mädel ab auf die Spielwiese. Das Ergebnis: Zwei geile Stunden mit multiplen Orgasmen und Squirting ihrerseits, während ich erst beim Andocken an ihren Hintereingang gekommen bin. Jetzt zu meiner Beichte: Als meine Frau später auch noch ihr Recht einforderte, ging bei mir gar nichts mehr, erst wieder zu Hause im heimischen Schlafzimmer. Ich beichte also hiermit, dass ich meiner Frau nicht das Vergnügen bereiten konnte, unsere exhibitionistische Ader im Swingerclub auszuleben, da ich mich zuvor mit einer anderen zu sehr ausgepowert hatte. Engelchen, ich liebe dich über alles, aber du weißt: Wenn ich im Club die Gelegenheit bekomme, dann packe ich diese auch beim Schopf. Trotzdem bist du in Zukunft zuerst dran, bevor ich mir eine andere Schnecke packe.

Beichthaus.com Beichte #00036324 vom 09.08.2015 um 10:20:48 Uhr in 76646 Bruchsal (Industriestrasse 46) (23 Kommentare).

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Ich bereue es, etwas Gutes getan zu haben

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Zwietracht Kollegen Holzgerlingen

Zum ersten Mal in meinem Leben bereue ich (w/21), etwas Gutes getan zu haben. Bei meinem Job lästern meine Arbeitskollegen hinter meinem Rücken über mich. Ich habe schon gekündigt und bald fängt der neue Job an, also könnte ich theoretisch darüber stehen. Aber es ist einfach verletzend. Ich hatte es einmal mitlauschen können und die Worte waren unterste Schublade.

Gestern Nachmittag haben wir dann alle im Büro so langsam Schluss gemacht. Meiner Kollegin (die am meisten lästert) sind wohl ihre Schlüssel aus der Tasche gefallen und lagen einfach so in der Küche. Sie selbst war eine Minute vorher gegangen. Ich renne also automatisch den Gang und die Treppe hinunter, um ihn ihr zu geben. Ich habe sie erwischt und ihr die Schlüssel gegeben. Sie hat sich artig ganz kurz bedankt. Eigentlich hasse ich mich selbst, dass ich ihr (ohne überhaupt nachzudenken) hinterhergerannt bin. Sie hat es von den ganzen Kollegen eigentlich am wenigsten verdient und ich helfe ihr trotzdem. Ich beichte also, dass ich quasi eine gute Tat bereue und mir gewünscht hätte, ich hätte nichts getan.

Beichthaus.com Beichte #00036315 vom 06.08.2015 um 10:38:54 Uhr in Holzgerlingen (Daimlerstraße) (15 Kommentare).

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Warum ich meine WG mit Racheplan verlasse

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Zwietracht Rache WG Berlin

Warum ich meine WG mit Racheplan verlasse
Ich (w/20) bin als Zwischenmieterin in eine 4-er WG mit drei Jungs gezogen. Ich habe heute ein Gespräch zwischen den beiden mitgehört. Nebeninfo: In unserer Wohnung hört man einfach alles, weil es bei jedem - trotz einer geschlossenen Tür - unten bei der Türseite einen 0,5 cm-Schlitz gibt und sie glaubten, dass ich außer Haus bin. Dabei hatte ich mich fürs Schlafen hingelegt und machte deshalb keine weiteren Geräusche. Dabei haben sie mich auf das Übelste beleidigt. Sie haben gesagt, dass es Frauen gibt, die sich nur außerhalb der Wohnung schön anziehen und dass ich halt so eine wäre. Außerdem meinten sie, dass ich hässlich bin. Und auch, dass ich nie das Geschirr wegspüle und dass ich deshalb eine dumme Schlampe wäre.

Okay zum ersten: Ja, ich bin nicht schön, wenn ich ungeschminkt bin. Aber ich bin doch schließlich zu Hause, wo wenn nicht hier, sollte ich sein können, wie ich möchte! Zum zweiten Punkt muss ich ein bisschen ausholen. Das Mädchen, dessen Zimmer ich für vier Monate übernehmen sollte, hat mich nur kurz gesehen und eine richtige Besichtigung der Wohnung gab es nicht. Ich hatte zu dem Mädchen gesagt, dass ich eigentlich nichts brauche, außer ein Bett. Tja und das ist auch das Einzige, was da ist. In meinem neuen Zimmer habe ich es mir inzwischen gemütlich gemacht und es ist alles okay. In der Küche sieht es aber anders aus: Es gibt nur einen Kochtopf, drei Löffel, vier Gabeln, fünf Brotmesser, einen tiefen Teller, drei normale Teller, zwei scharfe Messer und drei Gläser. Ganz ohne Witz! Mehr gibt es einfach nicht.

Ich habe bei meinen Eltern meine ganzen Küchenutensilien gelassen und die wohnen 600 Kilometer entfernt. Also ist ein schnelles und einfaches Rübergehen und holen meiner eigenen Sachen nicht möglich. Ich bin außerdem sehr knapp bei Kasse und kann es mir einfach nicht leisten, solche Dinge, wie beispielsweise einen Schneebesen, noch ein zweites Mal zu kaufen! In meiner alten WG hatte ich mein Geschirr aber auch ein oder zwei Tage benutzt stehen gelassen. Aber da jeder sein eigenes Geschirr nutzte, gab es nie Reibereien. Da ich mich selbst aber nur zu gut kenne, hatte ich für diese neue WG meinen eigenen Kochtopf, zwei Müslischalen und zwei Tupperdosen mitgebracht. Ich koche jetzt nicht in der WG und selbst wenn, dann benutze ich nur meine eigenen Sachen. Oder nein, ich korrigiere. Messer, Löffel und Gabel von den anderen benutze ich auch, aber wirklich nur das.

Sie lästern also über meine (mir gehörenden) Sachen. Und dass ich meine (mir gehörende) Sachen nicht abspüle. Ja es stimmt, dass ich sie stehen lasse, aber es sind schließlich meine eigenen Sachen. Also warum lästern sie deshalb über mich und tun so, als ob es ihr Eigentum wäre. Sie haben so viel Schlechtes über mich geredet, es hat mich persönlich einfach sehr verletzt. Und ich habe gestern mit ihnen noch ein Bier getrunken und Fußball geschaut. Ich hatte nicht im Traum damit gerechnet, dass Jungs so fies sein können.

Ich schmiede jetzt also einen kleinen Racheplan. Ich wohne seit einem Monat bei ihnen und müsste theoretisch noch drei weitere Monate bleiben, bis dann letztlich der neue, mit ihnen befreundete Mitbewohner einzieht. Ich zahle meine Miete immer an einen der Jungs, der mit mir wohnt. Für nächsten Monat erhält er keine Miete mehr von mir und ich ziehe am letzten Tag des Monats (hoffentlich) in eine neue WG. Ich habe keinen schriftlichen Mietvertrag gemacht und musste auch keine Kaution bezahlen. Es gab bei dem allerersten Gespräch per Telefon mündlich die Aussage, wie lang ich dort wohne. Ansonsten wurde es nie irgendwo schriftlich festgehalten. Nicht per Facebook, nicht per SMS oder WhatsApp. Man kann mir also nichts Konkretes nachweisen. Wenn alles klappt, ziehe ich quasi in einer Nacht und Nebel Aktion aus und hinterlasse noch einen Zettel mit der Nachricht, dass man nicht ungestraft so übel über jemanden lästert.

Ich war noch vor einigen Jahren Mobbing-Opfer und konnte mich damals nicht wehren. Bei dieser Aktion werde ich zwar wieder mal nur wegrennen, aber ich kann selbst entscheiden, dass ich mit solchen Leuten nichts zu tun haben möchte. Dennoch frage ich mich ernsthaft, ob ich das überhaupt tun kann. Ich bin absolut kein Mensch, der so etwas tut, und ich möchte es eigentlich auch nicht machen. Ich werde es mir auch noch einmal gründlich überlegen, weil ich die Jungs auch nicht hängen lassen möchte. Ich habe also sehr große Gewissensbisse und beichte jetzt einfach schon einmal im Vorfeld, falls ich so gemein sein könnte wie meine Mobber und ich tatsächlich meinen Racheplan durchsetzen sollte.

Beichthaus.com Beichte #00036309 vom 05.08.2015 um 16:33:38 Uhr in Berlin (Katharinenstrasse) (32 Kommentare).

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Katze mit Mini-Pizza verarscht

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Falschheit Engherzigkeit Tiere

Katze mit Mini-Pizza verarscht
Ich habe gerade eine Katze geärgert und es tut mir total leid. Ich bin gerade nach Hause gelaufen und habe im Laufen eine Mini-Pizza gegessen. Dann bin ich an einem Häuserblock vorbeigelaufen und in einer Erdgeschosswohnung saß eine Katze hinter dem geschlossenen Fenster und guckte mich an. Ich hielt meine Mini-Pizza an die Scheibe, und sie probierte mit ihrer Pfote danach zu greifen. Dann streckte sie ihren Kopf nach vorne und versuchte reinzubeißen. Aber da das Fenster geschlossen war, konnte sie ja nicht an die Pizza kommen. Es tut mir im Nachhinein total leid, ich bin sonst ein absolut tierlieber Mensch.

Beichthaus.com Beichte #00036307 vom 05.08.2015 um 14:15:15 Uhr (8 Kommentare).

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