Die grimmige Alte an der Tür

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Rache Boshaftigkeit Ekel Zorn

Ich und mein Kumpel haben, als wir klein waren, immer eine ältere Frau verarscht, die sehr gemein zu uns war. Sie war immer grimmig und wohnte in einem Mehrfamilienhaus. Im obersten Stock wohnte auch eine Freundin von mir, aber diese durften wir nie besuchen, da diese Frau unten immer ganz genau geschaut hat, wenn jemand klingelte und dann entschieden hat, ob man ins Haus durfte oder nicht. Mit ihr zu reden brachte nichts, wir waren Deutsche und solche Leute wollte sie nicht im Haus haben. Die Freundin, die oben wohnte, war türkischer Abstammung und versuchte auch mit ihr zu reden, aber die Frau blockte alles ab. Also haben wir, immer wenn das Fenster offen und es kalt war, Hundekacke von der Straße aufgesammelt und in ihr Fenster geworfen. Da die Dame im Erdgeschoss wohnte, war das nicht weiter schwer und gesehen hat sie uns auch nie. Wir waren vielleicht 7-8 Jahre alt, aber irgendwie kommt mir das jetzt sehr kindisch und dumm vor. Allerdings wussten wir uns damals auch nicht anders zu Wehr zu setzen. Einmal hat sie meinem Vater gedroht, ihn zu erschießen, wenn er noch einmal mit ihr darüber redet, warum Deutsche nicht in das Haus dürfen.

Beichthaus.com Beichte #00037301 vom 28.12.2015 um 16:26:57 Uhr (10 Kommentare).

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Zwölf Orgasmen

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Masturbation Begehrlichkeit Falschheit Partnerschaft

Mein Verlobter ist vor ein paar Stunden nach Frankreich geflogen, weil seine Eltern dort leben und er sie in der Weihnachtszeit sehen wollte. Seit er weg ist, hätte ich zwölf super Orgasmen mit meinem Klitorisvibrator. Wir haben fast täglich guten Sex, und ich werde das unter keinen Umständen jemandem erzählen, denn ich habe mir sogar Pornos angeschaut. Ich beichte, weil es mir ein schlechtes Gewissen macht, Teile meiner Sexualität vor meinem Liebsten zu vertuschen. Das tut mir leid, aber ich schäme mich auch etwas.

Beichthaus.com Beichte #00037249 vom 18.12.2015 um 22:56:39 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Hilfe, ich bin paranoid!

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Vorurteile Feigheit Misstrauen Manie Bahn & Co.

Ich möchte beichten, dass ich komplett paranoid bin. Ich fühle mich in Zügen, Bussen und anderen Fahrteinrichtungen, in denen man eingeschlossen ist, nicht mehr sicher. Am liebsten fahre ich nur noch per Mitfahrgelegenheit. Paranoid bin ich in dem Sinne, dass ich sehr viel Angst vor Menschen habe - und wenn die Situation dann auch noch passt, drehe ich komplett durch. Letztens, zum Beispiel, bin ich mit dem Zug nach Hause gefahren. Auf einmal legt besagter Zug eine Vollbremsung hin, steht ein paar Minuten und fährt dann weiter. Der Zugführer macht keine Aussage, was passiert ist. Und auf einmal spuken in meinem Kopf Bilder, dass irgendwelche Söldner, Terroristen, oder sonst jemand den Zug unter ihre Kontrolle genommen haben und uns alle abballern wollen. Ich saß auf meinem Platz, habe wie eine Irre andauernd nach hinten über meine Schulter Richtung Zugführer geschaut und drauf gewartet, dass ich die ersten Schüsse höre.

Klar habe ich mir gesagt, dass es total bescheuert wäre, einen Zug zu übernehmen, trotzdem merkte ich die ganze Zeit, wie mein Körper auf instinktive Flucht umprogrammierte. Also Adrenalin pur. Und bleich bin ich geworden, meine Güte. Dieser Umstand geht sogar so weit, dass ich Angst vor Leuten habe, die zu lange in ihren Taschen kramen, eine Uniform anhaben und dabei noch bedrohlich aussehen, sowohl gegen Deutsche als auch Personen von augenscheinlicher anderer Herkunft. Und dabei bin ich auch keinen Ticken rassistisch. Ich schäme mich wirklich für meine Gedanken, denn der Typ, der so lange in seinen Taschen kramte, hat mir letztendlich einen Kaugummi angeboten. Bitte vergebt mir meine Paranoia. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00037174 vom 07.12.2015 um 02:51:40 Uhr (17 Kommentare).

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Heimfahrt vom Weihnachtsmarkt

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Trunksucht Dummheit Lügen Weihnachten Bahn & Co.

Ich war heute auf dem Weihnachtsmarkt, ein paar Glühwein trinken, und es ging fröhlich angeheitert auf den Heimweg. Mit der Straßenbahn. Die habe ich gerade noch knapp erwischt, mich hingesetzt und das Handy rausgeholt, um ein Ticket zu kaufen. Neue Nachrichten, dann habe ich da reingeschaut und meiner Schwester noch kurz geantwortet. Ich wollte dann gerade die TicketApp öffnen, da kommt von hinter mir eine nette Stimme, die nach den Fahrkarten fragt. Bockmist. Naja. Also habe ich zugegeben, dass ich gerade keins habe. Der Kontrolleur hat mir dann meinen Perso abgenommen und hat erst einmal weiter kontrolliert. Ich weiß nicht, was mich geritten hat, aber als ich gesehen habe, dass er gerad ganz hinten im Abteil zugange war, bin ich an der nächsten Station einfach ausgestiegen. Nun sitze ich noch recht verballert zu Hause und frag mich, wann ich wohl von denen etwas höre und ob ich mich irgendwie rausreden kann. Es war ein netter Abend, aber wahrscheinlich recht teuer. In dem Sinne schon mal frohe Weihnachten.

Beichthaus.com Beichte #00037159 vom 04.12.2015 um 00:11:53 Uhr (8 Kommentare).

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“Beichte

Zivilcourage im Waschsalon

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Feigheit Engherzigkeit Gewalt

Der Vorfall liegt nun schon gut fünf Jahre zurück, aber trotzdem denke ich oft an ihn zurück. Ich hatte zu der Zeit eine kleine Wohnung, in der kein Platz für eine Waschmaschine war. Daher bin ich am Wochenende immer zum Waschsalon gefahren. Der, den ich mir ausgesucht hatte, war sehr schön, gepflegt und sauber und auch das Klientel war sehr nett und man kam auch manchmal in nette Gespräche. Das eine Wochenende stand ich jedoch vor verschlossenen Türen - ein Grund für die temporäre Schließung stand nicht auf dem Schild. Nun hatte ich aber so viel Dreckwäsche, dass ich nicht drumherum kam, dieses Wochenende zu waschen, und ich fragte den Ladenbesitzer von nebenan ob er einen anderen Waschsalon kenne. Und wirklich es gab einen anderen Salon in nur einem Kilometer Entfernung.


Ich machte mich also auf und wurde an der Eingangstür von drei lauten und betrunkenen Assis begrüßt. Der Waschsalon selbst war zwar sauber, hatte jedoch keine einladende Atmosphäre. Ich wollte dort also nicht bleiben, lud meine Wäsche in die Maschinen ein und machte mich auf die Suche nach einem Café. In der Umgebung gab es jedoch nichts und es setzte dann auch noch Nieselregen ein, weshalb ich mich dann doch notgedrungen wieder in den Waschsalon setzte.
In dem Salon waren die drei Saufkumpanen, eine junge Frau, von der Leselektüre her würde ich sagen Studentin, ein etwa 30-jähriger Mann und eine alte Dame. Ich hatte mich in die hinterste Ecke zurückgezogen und holte mir meine Wäsche, als sie fertig aus dem Trockner kam. Ich war gerade am Einsortieren, als ich bemerkte, dass die drei Typen die Studentin, welche am anderen Ende saß, anpöbelten. Die Diskussion ginge wohl darum, dass sie die drei abfällig angeschaut hätte und ob sie glaube, sie sei etwas Besseres. Ich schaute zu dem anderen Mann rüber, aber der hatte sich wie die alte Dame weggesetzt und schaute nicht einmal hin.


Mein Problem war, ich war dick und hatte keine nennenswerte Muskelmasse. Einen Betrunkenen hätte ich mir ohne Weiteres zugetraut, vielleicht sogar zwei, aber bei drei Betrunkenen rechnete ich mir meine Chancen schlecht aus. Die hatten zwar alle schon kräftig einen drin, aber zwei von ihnen waren doch sehr muskulös. Ich erhoffte mir, dass der andere Mann meinen Blick erwidern würde, aber das tat er nicht. Auf einmal gab einer der drei Typen der Studentin eine Backpfeife, und ein anderer trat nach ihrer Tasche auf dem Boden. Dann verließen die drei den Waschsalon. Die alte Dame eilte zu der Studentin, welche aber meinte, alles sei gut. Ich packte den Rest meiner Sachen ein, und ging dann auch, mit gesenktem Haupt. Ich schämte mich, nichts gesagt oder getan zu haben. Da ich oft an den Vorfall zurückdenke, merke ich, wie sehr es mir eigentlich an die Seele gegangen ist. Das Ganze dauerte weniger als eine Minute und ist noch glimpflich ausgegangen, aber es hätte auch ganz anders kommen können. Und Zivilcourage ist es eigentlich, was meine Eltern mir beigebracht haben. Aber in dem Moment hat es einfach nicht klick gemacht, da mir mein eigenes Heil wichtiger war. Mit Unterstützung hätte ich mich wohl getraut und ich habe lange Zeit dem Mann die Schuld gegeben. Aber vielleicht hat er ja auch auf ein Zeichen von mir gewartet? Wir hatten alle Mann die Scheuklappen auf, eigentlich das größte Problem in der Gesellschaft, das ich immer gerne angeprangert habe. Bis ich selber in so eine Situation kam und mich nicht gerade mit Ruhm bekleckert habe. Ich schäme mich bis heute dafür, aber ich habe auch daraus gelernt. Heute würde mir das - hoffe ich - nicht mehr passieren.

Beichthaus.com Beichte #00036899 vom 23.10.2015 um 04:45:36 Uhr (18 Kommentare).

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