Lug und Betrug in 50 Jahren Ehe

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Fremdgehen Morallosigkeit Falschheit Rache Partnerschaft Mönchengladbach

Meine goldene Hochzeit war ein tolles Fest, leider bin ich im Laufe meiner 50-jährigen Ehe gedanklich und in jungen Jahren auch bordelltechnisch untreu gewesen. Als Rechtfertigung für meine Handlungen habe ich immer meine gespielte Unwissenheit gegenüber meiner Frau und ihren Affären genutzt. Ich wusste von Nichts - so dachte jedenfalls mein Liebling. Auch mein Erstgeborener, von dem ich, als misstrauischer Ehemann, einen unerlaubten Vaterschaftstest in Holland machen ließ, ließ meine Ahnung bestätigen. Schon bei unserem ersten Miteinander glaubte sie, ich würde ihr den Unsinn mit ihrer Unschuld abkaufen. Nun ja, ich habe ihr durch die Blume immer wieder ein schlechtes Gewissen gemacht, und mich von ihr bedienen lassen. Sie tat 80 Prozent der Arbeit in der Familie, während ich mich nur um den Rest kümmerte. Ebenso machte sie Anstreich- und Maurerarbeiten im Garten, bei denen ich ihr zwar geholfen habe, aber eben nur ein wenig. Denn in mir war der Gedanke der Vergeltung, der mir und meiner Bequemlichkeit nützlich war. Das Geld, das ich verdiente, wurde zwar für die Familie verwendet, aber von mir eingeteilt. Und auch ihr kleines Einkommen brachte sie mit ein. Ich habe als junger Mann einfach gedacht: Wenn sie dich so belügt und betrügt, soll sie wenigstens für dich da sein und ein Leben lang arbeiten.

Beichthaus.com Beichte #00033698 vom 02.08.2014 um 18:42:18 Uhr in 41179 Mönchengladbach (Am Sitterhof) (17 Kommentare).

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Der Selbstmordversuch einer Schülerin

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Verrat Ignoranz Selbstverletzung Schule Mönchengladbach

Ich möchte hiermit beichten, dass ich gerade alle örtlichen Zeitungsredaktionen über den Suizidversuch einer Klassenkameradin informiert habe, obwohl der Schulleiter uns das Verboten hat. Ich habe es getan, weil ich finde, dass die Schule durch Ihr nicht-Handeln in der Vergangenheit dazu beigetragen hat, dass meine Mitschülerin diesen Versuch startete. Hoffentlich muss die Schulleitung nun dafür gerade stehen. Das Mädchen liegt übrigens im Wachkoma und ist zumindest Schwerstbehindert, falls Sie jemals wieder aufwacht.

Beichthaus.com Beichte #00029858 vom 12.03.2012 um 20:45:32 Uhr in Mönchengladbach (Giesenkirchen) (32 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Ein Freund ein guter Freund

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Diebstahl Ungerechtigkeit Rache Mönchengladbach

Ich möchte beichten das ich einen ehemaligen Freund von mir in ziemliche Schwierigkeiten gebracht habe. Das Ganze ist jetzt ungefähr 13 oder 14 Jahre her, wir sind zusammen in eine Schulklasse gegangen und waren die dicksten Kumpels und haben ziemlich viel Blödsinn veranstaltet wie man es in seiner Jugend nun mal tut. Eines Tages waren wir mal wieder unterwegs und wir hatten jeder einen Rucksack dabei, weil wir zum Schwimmbad wollten. Wir kamen an einem großen SB-Warenhaus vorbei und wir gingen kurz rein weil er sich sich was zu trinken zu holen wie er sagte, und während er in den Laden ging war ich am Zeitschriftenregal und blätterte ein wenig rum. Nach ungewöhnlich langer Verweildauer kam er wieder, sagte nur das er doch nichts will und wir gingen raus. Auf dem Parkplatz machte er seinen Rucksack auf und drückte mir plötzlich ein paar PlayStation-Spiele in die Hand mit dem Verweis die schnell einzustecken. Bevor ich überhaupt gecheckt hatte was los war, kamen zwei bullige Typen angerannt und hielten uns fest. Sie wiesen sich als Hausdetektive aus und plötzlich fing mein Kumpel an denen vorzuweinen ich hätte die Spiele eingesteckt und wollte sie ihm geben damit er sie für mich versteckt. Er war wohl sehr überzeugend für die Beiden, sie ließen ihn laufen und nahmen mich mit, riefen die Polizei und die brachten mich nach hause. Alles leugnen und alle Beteuerungen halfen nichts, ich musste Arbeitsstunden ableisten, die Strafprämie zahlen und durfte meine Sommerferien zu hause verbringen.


Danach habe ich nichts mehr gesagt, für mich war er gestorben. Ohne Retourkutsche sollte er mir allerdings nicht davonkommen darum habe ich circa ein halbes Jahr gewartet bis es soweit war. Er hatte von seinen Eltern ein Handy geschenkt bekommen und war stolz wie Oskar auf das Teil. Über ein paar Ecken bin ich dann an seine Nummer gekommen und habe mich sogleich ans Werk gemacht und seine Nummer mit einschlägigen Anzeigen in allen Zeitungen mit sexuellen Kontaktanzeigen (Happy Weekend etc.) veröffentlicht. In einigen als schwuler Jüngling, in anderen als nymphomane Hausfrau, ich hab seine Nummer mit eindeutigem Inhalt an die Wände diverser Toiletten verteilt. Was folgte kann sich jeder vorstellen, Anruf der ekelhaftesten Sorte zu jeder Tages- und Nachtzeit, bis es dann einmal im Unterricht klingelte, der Lehrer ihm das Handy wegnahm und mit seinen Eltern ein Gespräch anberaumte. Was danach genau passiert weiß ich bis heute nicht, aber bis zu seinem nächsten Handy durfte er eine lange Zeit warten, zudem musste er im Familienurlaub anstatt mit auf die Dominikanische Republik auf den Bauernhof seiner Großeltern und ein wenig ackern. Er hatte es verdient, weil er meinen Ruf in den Dreck gezogen und mir unheimliche Probleme bereitet hat. Darum beichte ich rachsüchtig zu sein, aber ich schäme mich keineswegs dafür.

Beichthaus.com Beichte #00028895 vom 03.05.2011 um 11:46:08 Uhr in Mönchengladbach (Hovener Straße) (19 Kommentare).

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Mein Verlangen

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Fremdgehen Wollust Maßlosigkeit Partnerschaft Mönchengladbach

Ich bin seit 2004 mit meinem Freund zusammen, ich bin bis heute noch in ihn verliebt, doch ich habe ein dickes Geheimnis! Ich brauche sehr viel Zuneigung und Aufmerksamkeit und eigentlich mehrmals Geschlechtsverkehr in der Woche!
Es macht einfach zu sehr Spaß. Nach 2 Jahren Beziehung ging die Luft raus, aber nicht wegen mir. Er ist ein Mensch, der so circa 2-3 mal im Monat Geschlechtsverkehr hat und es auch völlig ok findet! Ich nicht! Er ist 25 ich 24 Jahre alt! Da hat man doch fast täglich Geschlechtsverkehr. Naja, ich fing an am Wochenende zu Kellnern. Dort lernte ich dann jemanden kennen und wie es halt so ist landeten wir mehrmals nach meinen Feierabend im Bett. Ein schlechtes Gewissen hatte und habe ich nicht.
Danach bin ich mehrmals mit verschiedenen Typen im Bett gelandet und hatte auch einige Affären. Jeder wusste, dass ich einen Freund habe und ihn nicht verlassen würde. Insgesamt waren es circa 7-10 Männer. Würde er mich des öfteren verführen, wäre ich nie fremd gegangen. Ich hatte ein Verlangen, dass gestillt werden wollte und musste. Er wollte nicht, deswegen habe ich woanders gesucht und immer gefunden. Zum Glück sehe ich so gut aus, dass es eine Leichtigkeit ist, jemanden zu finden. Wie dem auch sei, es ist ein Teufelskreis!

Beichthaus.com Beichte #00028573 vom 28.01.2011 um 01:17:22 Uhr in 41063 Mönchengladbach (72 Kommentare).

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“Beichte

Rockstar

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Peinlichkeit Dummheit Feigheit Nachbarn Musik Mönchengladbach

Rockstar
Ich bin ein nachtaktiver Mensch, das liegt auch daran, dass ich in Wechselschicht arbeite und so oft Nachts die besten Stimmungen habe und kreativ bin. Ich spiele seit zwei Jahren E-Gitarre und habe mir extra, um in der Nacht spielen zu können, einen teuren, riesengroßen Gitarrenverstärker mit Kopfhöreranschluss geholt. Oft habe ich dann einen wahnsinnigen Spielrausch und spiele eine Stunde vor mir hin und vergesse die Welt dabei, weil man sich halt so gut dabei fühlt.
Vor einem halben Jahr war ich wieder so weit und rockte in der tiefsten Nacht in meiner Wohnung mit den Kopfhörern ab. Der Sound war zwar irgendwie anders als sonst, aber ich war so in meinem Element, dass mich das nicht störte. Ich wunderte mich erst, als durch meine halb offenen Jalousien Blaulicht schienen. Ich war neugierig und legte meine Kopfhörer ab und erschrak mich sofort über den Krach. Ich hatte beim Spielen den Kopfhörer aus der Buchse gezogen und so schaltete mein Verstärker automatisch auf Boxenbetrieb um, und der Amp war fast voll aufgedreht und hatte Konzertlautstärke. Ich hörte also die ganze Zeit während des Spieles nicht den Sound der nun toten Kopfhörer sondern den Sound der Boxen und diese waren so laut, dass ich den Unterschied nicht bemerkte.

Mir war das so peinlich, dass ich mich nicht traute der Polizei die Tür zu öffnen. Die verschwanden aber auch von alleine, nachdem sie merkten, dass ich aufgehört hatte. Ich weiß nicht wie lange ich meine Nachbarn mit meinem anfängerhaften, lauten und unsauberen Gitarrenspiel belästigt habe. Ich habe mich bei keinem meiner Nachbarn entschuldigt und seitdem tue ich mich mit dem Gitarrenspiel schwer.

Beichthaus.com Beichte #00028261 vom 02.11.2010 um 20:06:05 Uhr in Mönchengladbach (Pescher Straße) (29 Kommentare).

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