12396 Sex hat mir mein Leben versaut

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Sucht Ehebruch Morallosigkeit Missbrauch Verzweiflung

Eigentlich ist bei mir alles ziemlich verkorkst. Wenn ich hier die Beichten lese, kommt mir vieles harmlos vor. Angefangen hat mein Leben ja schon scheiße. Ich war noch keine drei Jahre alt, da war ich schon im Heim, damals noch unschuldig. Aber ich hatte Glück, ich kam mit sieben Jahren wieder zurück zur Familie. Okay, es waren alle etwas fremd - die älteren Geschwister, sowie auch neue Geschwister. Mit Beginn der Pubertät ging es dann los. Meine kleine Schwester ist über ein Jahr jünger als ich. Wie ich 14 war, fingen wir an, uns gegenseitig zu befriedigen und später auch miteinander zu schlafen. Wir führten fast fünf Jahre lang eine intensive sexuelle Beziehung, obwohl wir beide wechselnde Partner hatten. Sex mit ihr war einfach besser als mit anderen. Das gleiche Gefühl gab sie mir auch. Es war hemmungslos und schön.

Noch heute (ich bin über 40) denke ich während des Sex mit meiner Frau an die Vergangenheit. Aber das ist bei mir noch nicht alles. Ich habe meine Frau schon mehrfach betrogen. Mal mit Wildfremden, mal mit Kolleginnen, die sie auch kannte. Das blieb alles geheim, auch bis heute. Ich weiß auch nicht, ich glaube, ich bin sexsüchtig. Ich mache es mir beinahe täglich selbst, auch wenn ich Sex mit meiner Frau habe. Das Schlimmste war eine Geschichte, die meine Frau auch kennt. Wir sind beide sozial engagiert. Und wir hatten eine Pflegetochter. Ja, ich weiß, scheiße, oder? Da wollte ich eigentlich die Grenzen stecken, aber das Mädchen hat getestet und ich konnte doch nicht widerstehen. Gut, sie war schon über 16. Und ich glaube heute auch, dass sie ganz genau wusste, was sie wollte. Ich habe in einem ihrer Tagebücher später mal gelesen, dass sie uns oft beim Sex belauscht und gemerkt hat, dass meine Frau nicht blasen will.

Natürlich hat sie das gut gemacht. Ich habe mir, ohne Aufforderung, über ein Jahr regelmäßig einen blasen lasen. Wir hatten auch so wirklich tollen Sex miteinander. Die Sache flog irgendwann auf und meine Frau wollte sich trennen. Aber meine Frau ist die Beste, die ich kenne. Sie hat mir noch einmal eine Chance gegeben, zumal sie anhand der Tagebücher gesehen hatte, dass ich kein Kindervergewaltiger bin. Mittlerweile hat die ehem. Pflegetochter mich angezeigt: wegen Vergewaltigung. Wir waren erst einmal schockiert. Sie war mittlerweile 24 und ich hatte noch zwei Jahre nach der Trennung Kontakt mit mir. Aber nichts Sexuelles mehr. Wir waren mal Kaffee trinken und reden, aber sonst nichts. Bis es mir dann wieder zu eng wurde und ich den Kontakt abbrach. Naja, heute habe ich keinen Job mehr, aufgrund dieser Angelegenheit - und einen Haufen Schulden, wegen eines Hauses, das ich nicht mehr zahlen kann, und heftige Minderwertigkeitskomplexe. Nach außen gebe ich es nicht zu, aber manchmal traue ich mich nicht mal mehr zum Bäcker, um Brot kaufen.

Beichthaus.com Beichte #00025732 vom 23.02.2009 um 02:30:35 Uhr (44 Kommentare).

Gebeichtet von Taizabell
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12397 Sterben Sie bald?

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Selbstsucht

Ich suche eine neue Wohnung, da ich von Annoncen nichts halte und diese vollkommen überteuert sind, gucke ich mir jede Wochen die Todesanzeigen an und hoffe auf eine freiwerdende Wohnung.

Beichthaus.com Beichte #00023919 vom 03.06.2008 um 05:35:48 Uhr (8 Kommentare).

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12398 Monopoly-Geld für die Sternsinger

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Geiz Unglaube Habgier Geld

Ich möchte beichten, dass ich den Sternsingern kein Geld gegeben habe. Okay - ich habe ihnen Geld gegeben, aber kein echtes Geld, sondern Monopoly-Geld. Ich habe es extra kleingefaltet, damit es nicht sofort auffällt. Ich bin einfach zu geizig, um der Kirche Geld zu geben! Ich glaube nämlich, dass das Geld nicht bei den armen Kindern ankommt - vermutlich wird damit eine neue Anschaffung für die Kirche finanziert. Ich hätte aber wirklich gerne das Gesicht der Person gesehen, die die Monopoly-Scheine entdeckte! Trotzdem tut es mir irgendwie leid.

Beichthaus.com Beichte #00032542 vom 09.01.2014 um 17:45:50 Uhr (30 Kommentare).

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12399 Der Gouverneur von Texas

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Morallosigkeit Mord Tiere Soest

Ich habe ein Terrarium mit zwei Wasserschildkröten, die wirklich alles fressen was kreucht, fleucht und sich irgendwie bewegt. Außerdem sammle ich Schnirkelschnecken im Wald. Die tue ich in ein kleines Terrarium mit Erde, Laub, altem Gemüse und so etwas. Manchmal, […]
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Beichthaus.com Beichte #00030333 vom 11.10.2012 um 18:37:51 Uhr in Soest (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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12400 Stress und Ärger!

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Boshaftigkeit Aggression Selbstsucht Zorn

Ich (w/36) bin seit zwei Monaten bei einem Therapeuten in Behandlung und es ist mir unglaublich peinlich, dass ich erst Hilfe von außen brauchte, um mein Problem zu erkennen. Seit dieser Zeit geht es mir wirklich schon viel besser, da mir die Probleme, die ich in meinem Leben habe jetzt erst klar werden. Ich hatte immer Schwierigkeiten damit, eine Beziehung aufzubauen. Nicht einmal meine Freundschaften hielten sonderlich lange und ich musste auch mehrmals den Beruf wechseln. Kurz gesagt hatte ich Probleme mit anderen Menschen und war natürlich meist selbst schuld daran - auch wenn ich das nicht sah. Ich wurde ausgegrenzt oder man brach einfach den kompletten Kontakt ab. Ich habe das lange nicht verstanden, aber der Therapeut hat mir geholfen mein Problem zu erkennen, welches ich nun auch beichten möchte. Denn seit Jahren lade ich den Stress, den ich mir mache, auf anderen Menschen ab. Beispielsweise war da einmal ein Handwerker, der bei mir etwas erledigte und mich offensichtlich auch interessant fand - jedenfalls, bis ich zwei Tage danach beruflich im Stress war, und ihn dann anschnauzte, wo denn meine Rechnung bliebe.


So ist das auch bei anderen Sachen. Wenn ich im Internet etwas kaufe und dann Stress habe, schreibe ich grundsätzlich den Verkäufer an und bewerte ihn negativ. Auch im Job lasse ich meinen Stress an anderen aus, vor allem an jüngeren Kollegen, die ich vorsätzlich wegen jeder Kleinigkeit fertigmache. Ich habe dadurch auch einen Hang dazu entwickelt, dass alles übermäßig genau und pünktlich sein muss. Und natürlich erzählte ich auch jede Kleinigkeit sofort dem Chef. Um mich herum verbreitete ich also nur Stress und Ärger - auch wenn es mir nicht bewusst war. Ich hatte zwar das Gefühl, dass ich meinen persönlichen Stress einfach nur an jemanden abgebe, aber das kam dann natürlich mehrfach zurück und ich schob die Schuld dann wieder zu jemand anderem. Und jetzt, zu Weihnachten, versuche ich das erste Mal seit Langem mit meinem Stress alleine fertig zu werden und niemanden deshalb anzuschnauzen oder Ähnliches. Ich habe angefangen über meine Taten nachzudenken und feiere Weihnachten auch sehr viel bescheidener und besinnlicher. Und deshalb möchte ich mich auch bei allen entschuldigen, denen ich das Leben so schwer gemacht habe. Leider habe ich keine Ahnung, wie ich das alles wieder gutmachen soll, aber diese Beichte ist immerhin ein Anfang.

Beichthaus.com Beichte #00032466 vom 26.12.2013 um 21:11:00 Uhr (11 Kommentare).

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