Händewaschen als Alibi

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Ekel Unreinlichkeit Arbeit

Wenn ich auf der Arbeit auf die Toilette gehe, wasche ich mir danach nie die Hände! Ich mache einfach kurz den Wasserhahn auf und reise dann zwei Papiertücher aus dem Spender und zerknülle sie in der Hand, damit es sich so anhört, als ob ich mir die Hände wasche! Ich weiß auch nicht warum ich das mache, ich finde es einfach nur toll.

Beichthaus.com Beichte #00018035 vom 07.10.2006 um 22:15:07 Uhr (2 Kommentare).

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Als Helfer auf dem Ökumenischen Kirchentag

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Hass Vorurteile Falschheit Lügen Unglaube München

Ich bin gerade in München auf dem Ökumenischen Kirchentag als Helfer und möchte beichten, dass ich diese ganzen gläubigen Spacken mit ihren Ledersandalen und Batikklamotten hasse! Dabei grinse ich sie an und schicke sie in die falsche Richtung, wenn sie mich z.B. […]
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Beichthaus.com Beichte #00027808 vom 14.05.2010 um 18:11:49 Uhr in München (Heinrich-Böll-Straße 93, 81829) (64 Kommentare).

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“Beichte

Das Leben auf dem Lande

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Ich lese die Dorfbeichten sehr gerne, weil sie mich an meine Kindheit und Jugend erinnern, und muss jetzt auch mal eine Missetat beichten. In dem Dorf, wo ich aufwuchs, gab es in vier Großfamilien. Zwei Bauersfamilien, die sich bis auf den Tod nicht ausstehen konnten. Eine Familie, die schon immer für die beiden anderen zuarbeitete, und früher deren Knechte, Mägde und Dienstboten gestellt hatte. Die vierte Familie war irgendwann in den Fünfzigern aus der Stadt hergezogen und schließlich hatten sich immer mehr ihrer Mitglieder in unserem Dorf niedergelassen. Außerdem gab es noch einige andere Leute, aber die spielten im Dorfgeschehen keine größere Rolle. Ich selbst gehörte zu der früheren Dienstboten- und Knechtsfamilie, daher sahen die Bauern immer noch irgendwie auf uns herab, trotz der Tatsache, dass wir mittlerweile zum größten Teil aus Akademikern bestanden, während nur einer der beiden Bauersfamilien es überhaupt geschafft hatte, im zwanzigsten Jahrhundert anzukommen. Dummerweise gab es in der etwas rückständigen Familie die hübschesten Mädchen des Dorfes, allen voran die damals jüngste Tochter und deren etwas ältere Cousine.


Die beiden waren das Paradies auf zwei Beinen. Die Jüngere, damals 15, und damit ein Jahr jünger als ich, hatte langes goldblondes Haar, eine wahnsinnig weibliche Figur zum Niederknien, ziemlich große, sehr feste Brüste, eine schöne Taille, einen wunderbaren, runden Hintern und ein überaus hübsches, sommersprossiges Gesicht. Die Ältere, damals so um die 18, war im Gesicht ebenso schön und hatte eine sehr muskulöse Figur mit einem tollen Hintern, kleinen, eher spitzen Brüsten und einem ordentlich definierten Sixpack. Leider waren beide genauso eigenbrötlerisch wie der Rest ihrer Verwandtschaft, außerdem behandelten sie vor allem meine Familie mit einiger Herablassung. Die Ältere der beiden grüßte mich beispielsweise gar nicht, die Jüngere je nach Lust und Laune. Eines Tages kamen wir jedoch bei einem Schulprojekt mehr oder weniger zufällig ins Gespräch, ich verliebte mich in sie und sie sich wohl auch in mich, obwohl sie das nie so sagte. Ein knappes halbes Jahr ging unsere Romanze, dann bekam der Rest ihrer Sippe davon Wind, und unsere heimlichen Knutsch- und Fummeltreffen fanden ein jähes Ende, weil es ja nicht ging, dass ein Mädchen aus der eingebildeten Dorfelite sich mit jemandem aus der Knechtfamilie einließ.


Natürlich war ich sauer und sann auf Rache. Vor allem, nachdem die Ältere der beiden Mädchen mich auf der Straße als Inzestprodukt und Untermenschen bezeichnete. Der Vater meiner Ex-Freundin drohte mir sogar Gewalt an. Das wollte ich nicht auf mir sitzen lassen und so stahl ich mich mit einigen Kumpels nach einem Dorffest auf den Hof dieser Familie, um den Güllebehälter zu leeren und das komplette Gebäude mit dessen Inhalt zu verzieren, was uns auch unentdeckt gelang. Es war eine riesige, wirklich richtig widerwärtige Sauerei. Was wir leider zu dem Zeitpunkt nicht wussten, war, dass es zwischen beiden Familien auf dem Fest vorher wieder einmal Zwistigkeiten gegeben hatte. Das führte dazu, dass der Verdacht - als unsere übel riechende Tat am nächsten Tag bemerkt wurde - sofort auf die andere Bauersfamilie fiel, was wiederum eine Spirale von weiteren gegenseitigen Missetaten, Anzeigen, und Gerichtsterminen zur Folge hatte.
Bis heute sind sich beide Familien spinnefeind. Meine Ex-Freundin ist jetzt in ihren Dreißigern und wurde mehr oder weniger dazu genötigt, jemand Vermögenden aus dem Nachbardorf zu ehelichen. Es kriselt wohl allerdings schon sehr lange bei den Beiden. Die ältere Schwester hat studiert und grüßt mich nach wie vor nicht auf der Straße. Sie ist ein ewiger Single und man munkelt, dass sie lesbisch ist. Ich denke aber eher, sie ist einfach nur so verschroben wie der Rest der Sippschaft. Mir selbst tut die Tat an sich nicht leid, nur die ziemlich umfangreichen Folgen habe ich mir damals nicht träumen lassen, daher bereue ich das Ganze doch etwas.

Beichthaus.com Beichte #00035461 vom 15.04.2015 um 15:38:09 Uhr (14 Kommentare).

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Fliegende Pizza

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Ekel Unreinlichkeit Faulheit Trägheit

Der Ort, an dem ich esse, schlafe, uriniere, Stuhlgang habe und von dem ich aus meine Hartz-IV-Gelder ausgebe, ist so groß wie mein Bett. Er ist nämlich mein Bett. Ich liege seit vier Monaten auf der faulen Haut mit meinem Laptop. Bei der Pizzeria bin ich Stammkunde, aber wegen des Gestanks traut sich der Pizzabote nur noch, das Essen reinzuwerfen. Ist das schlimm?

Beichthaus.com Beichte #00009928 vom 08.06.2006 um 11:07:40 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Sinnloser Diebstahl

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Diebstahl Engherzigkeit Trunksucht

Ich bin mittlerweile 29, kann aber nicht vergessen, was ich vor zehn Jahren angestellt habe. Und zwar habe ich damals einem alten, stinkbesoffenen, auf der Parkbank liegenden älteren Herren mit einem Freund zusammen die Geldbörse entwendet - es waren 1800 DM darin - weswegen mich heute noch Schuldgefühle plagen. Wüsste ich, wer das war, würde ich es ihm zurückgeben, aber natürlich nur, wenn ich die Kohle auftreiben könnte. Nochmals, tut mir sehr leid, Opa, von deinen 1800 DM hatte ich nichts, nur zwei Tage Party mit Weibern und Drogen.

Beichthaus.com Beichte #00004964 vom 05.02.2006 um 00:49:52 Uhr (2 Kommentare).

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