Arschloch mit süßem Hund

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Ungerechtigkeit Tiere Nachbarn Köln

Arschloch mit süßem Hund
Der Nachbar aus der Doppelhaushälfte nebenan ist ein echtes Arschloch. Niemand in der ganzen Straße mag ihn. Einmal war ich Zeuge, wie der erwachsenene Sohn meines Vermieters ihm Schläge angedroht hat. Als ich mal versehentlich auf seinem Grundstück geparkt habe, hat mich dieser Typ morgens abgepasst und angeschrien. Ich ignoriere diesen Drecksack wo ich nur kann. Doch dummerweise hat dieser Unmensch mittlerweile zwei Hunde. Der erste Hund beachtet mich nicht weiter - also kein Probem. Der zweite Hund allerdings ist sehr kontaktfreudig, läuft auf mich zu, wedelt mit dem Schwanz, leckt mir sogar die Hand und lehnt sich gegen mein Bein.

Wenn mein toller Nachbar nicht hinschaut, streichele ich den Hund natürlich oder kraule ihn hinter dem Ohr. Wenn mein Nachbar mich sieht, ignoriere ich den Hund, damit mich dieser Saftsack nicht anmacht. Der arme Hund tänzelt dann vor mir herum, guckt mich erwartungsvoll an und ist dann immer enttäuscht, wenn er nicht gestreichelt wird. Er bleibt dann aber trotzdem so lange vor mir stehen, bis sein Arschloch-Herrchen ihn ruft. Es tut mir echt leid, dass ich diesen Hund manchmal so verarsche, aber mit seinem Besitzer will ich absolut nichts zu tun haben. Der Hund kann ja nichts dafür, dass sein Besitzer ein sozial inkompetentes Riesenarschloch ist.

Beichthaus.com Beichte #00039514 vom 21.03.2017 um 22:56:24 Uhr in Köln (3 Kommentare).

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Faschings-ONS mit der besten Freundin meiner Frau

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Waghalsigkeit Fremdgehen Last Night Wien

Faschings-ONS mit der besten Freundin meiner Frau
Ich bin jetzt seit sieben Jahren mit meiner Frau verheiratet, insgesamt sind wir 15 Jahre zusammen. Läuft eigentlich alles super, Frau meiner Träume, es passt alles perfekt, sogar im Bett bin ich ausnahmslos glücklich. Problem ist nur, dass ich Jahre bevor ich sie kennenlernte, einen One Night Stand hatte. Bald nach dem ersten Date mit meiner zukünftigen Frau stellte sich heraus, dass der One Night Stand eine ihrer besten Freundinnen ist. Und wir verpassten den Zeitpunkt es ihr zu sagen, sie weiß es bis heute nicht.

Wie es halt so kam, mit Alkohol und blödeln, lief das Ganze bei einer Hausparty etwas aus dem Ruder. Die damalige Verlobte musste früh ins Bett, irgendwann waren alle gegangen und unser beider Bekannte fing dann irgendwann mit "Traust du dich nie!" an, ihre Brüste in meine Hände zu drücken. Das Ganze endete mit so leise wie möglichem Sex auf dem Küchenboden und viel schlechtem Gewissen.

Dann passierte jahrelang nichts, die Bekannte zog in ein anderes Land, war jetzt aber wieder zu Besuch. Fasching, verkleidet als Sexy-Schmetterling. Viel getrunken, viel zu viel getrunken und viel geflirte ihrerseits. Als es meine schwerst betrunkene Frau nicht mitbekam, weil sie gerade auf der Tanzfläche war, gingen wir aufs Klo und hatten dort einen richtig miesen Quickie. Alles in allem: Ich fühle mich mal wieder furchtbar und brauche mal einen Platz das loszulassen. Danke.

Beichthaus.com Beichte #00039505 vom 20.03.2017 um 15:24:44 Uhr in 1020 Wien (Selzergasse) (20 Kommentare).

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Bauchgrapscher: Warum will jeder meinen Babybauch anfassen & streicheln?

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Hass Schwangerschaft

Bauchgrapscher: Warum will jeder meinen Babybauch anfassen & streicheln?
Ich bin schwanger und mein Mann und ich freuen uns auf unser Kind. Mittlerweile habe ich auch ein ziemlich sichtbares Bäuchlein. Ich hasse es abgrundtief, wenn andere Menschen meinen gerundeten Bauch betatschen. Bei nicht schwangeren Leuten macht das doch auch keiner, […]
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Beichthaus.com Beichte #00039504 vom 20.03.2017 um 16:36:27 Uhr (17 Kommentare).

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Das wohl langweiligste Praktikum der Welt

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Faulheit Falschheit Arbeit

Ich (m/25) absolviere momentan ein Praktikum im Rahmen meines Studiums in einem halbstaatlichen Unternehmen im Norden Deutschlands. Für meine Tätigkeit erhalte ich eine beachtliche Vergütung und den Namen des Unternehmens im Lebenslauf zu haben ist schon eine Sache für sich, denn es ist verdammt schwer, hier reinzukommen. Das war es aber auch schon mit den positiven Aspekten meines Praktikums.

In den 4 Monaten, die ich mittlerweile hier bin, habe ich rein gar nichts gelernt. Anfangs noch voller Motivation, fragte ich immer bei den Mitarbeitern nach, ob ich irgendwie aushelfen könnte. Nach den ewig gleichen Antworten, dass ich doch woanders fragen solle, habe ich es irgendwann auch sein lassen. Es scheint mir, als wären sowieso 80 Prozent der Leute in meinem Department innerlich ausgebrannt. Die ewig leblosen Augen und das ständige Nörgeln über Kollegen und Vorgesetzte bestärkten mich noch in dieser Ansicht. Jeder macht sein Ding und ist froh, wenn er früh nach Hause gehen kann. Auch die Krankheitstage kommen mir verdammt hoch vor - aber da es halbstaatlich ist, existiert kein Konkurrenzkampf mit anderen Unternehmen wie in der Privatwirtschaft, drum macht sich jeder ein schönes Leben.

Zurück zu mir: Das Arbeitspensum, was ich bis jetzt erhalten habe, könnte man locker in 1 bis 2 Wochen erledigen. Ich habe es jedoch geschafft, dies auf Monate aufzuteilen und dabei noch als extrem fleißiger Praktikant rüberzukommen. Da ich gleich mehrere Betreuer habe, weiß keiner so genau, was ich momentan machen muss - und mittlerweile juckt es auch keinen mehr. Den Großteil meines Tages verbringe ich damit, mir Filme reinzuziehen, die neuesten Fußball-Highlights anzuschauen oder mich mit anderen Praktikanten zum Café zu verabreden. Da wir ein paar süße Schnecken im Nebengebäude haben, ist dies immer ein netter Zeitvertreib. Effektiv arbeite ich wohl 10 Minuten meiner acht Stunden. Zum Glück sitze ich in einem Büro mit einem Azubi, dem es ähnlich geht wie mir. Letztens haben wir uns genüsslich die Trilogie von Herr der Ringe reingezogen und uns (nach 5 Uhr) auch ein paar Bierchen gegönnt, da sowieso keine Sau mehr im Flur ist um diese Uhrzeit. Dies hat uns noch ein paar schöne Überstunden beschert und auch das Lob unserer Vorgesetzten, da wir nach dem Film-Marathon noch pro Forma ein paar E-Mails bearbeitet haben, mit den Betreuern im CC - damit sie natürlich sehen, wie "hart" wir arbeiten.

Anfangs hatte ich noch ein schlechtes Gewissen, da ich als Praktikant natürlich etwas lernen wollte und nicht nur dumm rumsitzen. Aber wegen der o. g. Umstände bin ich langsam aber stetig in den Abgrund der Produktivität hineingeschlittert und arbeite wirklich nur auf Sparflamme. Da sich mein Praktikum nun langsam dem Ende neigt, kam einer meiner Vorgesetzten letztens in unser Büro und bat mich um ein persönliches Gespräch, wo ich wirklich vom Hocker fiel. Ich habe allen Ernstes ein Jobangebot bekommen, da die Mitarbeiter anscheinend mehr als zufrieden mit mir und meiner Arbeit sind. Ich beichte, dass ich teils auf Kosten der Steuerzahler ein überbezahltes Praktikum absolviere und dabei kaum etwas erledige. Sollte ich dem Jobangebot tatsächlich zustimmen, verspreche ich, mich mehr in meine Arbeit reinzusteigern und nachfolgenden Praktikanten ein wenig mehr Betreuung zu bieten.

Beichthaus.com Beichte #00039502 vom 20.03.2017 um 02:57:20 Uhr (18 Kommentare).

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“Beichte

Ich sterbe alleine und mit einem beschissenen Job

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Verzweiflung Neid

Ich habe im Leben versagt. In der Schule wurde ich nur gemobbt und hatte eine entsprechende Null-Bock-Haltung. Hatte keine Freundin und war Jungfrau und ungeküsst. Mein Abi habe ich zwar irgendwie geschafft, allerdings habe ich danach drei Jahre gegammelt. Danach habe ich eine Lehre angefangen und war sogar echt gut und bin auch in meiner Arbeit gut. Mit 23 hatte ich auch einmal kurz eine Freundin. Fakt ist aber, alle aus meiner Schule sind echt erfolgreich und leben über die ganze Welt verstreut. Ich wohne immer noch zu Hause, weil eine eigene Wohnung nicht erschwimglich ist. Mein Bürojob ist in einer Sackgasse und ich bin gerade 25 Jahre alt. Ich werde alleine sterben - mit einem beschissenen Job. Ich will nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00039499 vom 19.03.2017 um 20:46:59 Uhr (19 Kommentare).

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