Das zerstörte Leben meiner Tochter

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Engherzigkeit Lügen Familie

Ich beichte, dass ich versuche, meine Tochter zu vergessen. Sie war schon immer anders als meine anderen Kinder. Viel sensibler, hat alles mit sich selbst ausgemacht. Mit zehn Jahren wurde sie dann sehr depressiv. Sie fing an, sich Haut aus dem Arm herauszuschneiden. Diese ganze Selbstverletzungssache hält in diversen Formen bis heute an. Ein paar Jahre später schaffte ich es, sie zum Psychologen zu bringen. Es folgten viele Therapeuten, Psychiater, Neurologen, Betreuer und Kliniken. Immer wieder bekam ich durch die Ärzte mit, dass sie sagte, sie wäre unsittlich angefasst und körperlich misshandelt worden - durch meinen Mann. Ich begann dann damit, all ihren Ärzten von vorneherein zu erzählen, was sie wahrscheinlich sagen wird, und dass dies nie der Fall war, denn ich war immer bei ihr. Ich habe eben eine ganz andere Geschichte aufgetischt. Ich gab an, dass sie schon immer viel log, um Aufmerksamkeit zu erreichen und ich mir sicher wäre, dass sie nur eine Diagnose bekommen wolle, um sich das Leben leicht zu machen. Ich weiß, dass das nicht richtig war. Aber es war der einzige Weg, die Familie zusammenzuhalten.


Immer wieder habe ich ihr versprochen, dass wir bald nur zu zweit in eine neue Wohnung ziehen würden. Das hatte ich in der Tat nie vor. Meine Sorge war, dass sie sich aus Verzweiflung umbringt oder zu Tode hungert. So wollte ich Hoffnung streuen. Vor Kurzem habe ich sie auf die Straße gesetzt und alles, was sie dagelassen hat, weggeworfen. Auch ihren geliebten Hund habe ich weggegeben. Noch nie habe ich so sehr gehofft, dass eine Person mich hasst. Ich hoffe sehr, dass sie sich nie wieder meldet, ich möchte vergessen, dass ich sie geboren und so krankgemacht habe. Ich bin schuld daran, dass sie so geworden ist. Aber ich kann ihren Anblick und all das, was es in mir auslöst - die Erinnerung an mein Versagen - nicht ertragen. Dabei ist sie eigentlich ein sehr toller Mensch. Sie tut alles für andere, ist tierlieb, sehr hübsch, intelligent, kreativ, mitfühlend und eine Freidenkerin. Es tut mir so leid.

Beichthaus.com Beichte #00035511 vom 20.04.2015 um 19:08:55 Uhr (75 Kommentare).

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Strafe für meine Fahrlehrerin

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Rache Hass Ignoranz Auto & Co.

Ich (w/21) habe letztes Jahr mit dem Führerschein angefangen und leider eine Fahrlehrerin erwischt, die sich schon bei der ersten Fahrstunde als meckernde Bergziege entpuppte, die kein wirkliches Fahrschulkonzept hat. So war es für die Frau selbstverständlich, mich schon in der ersten Fahrstunde auf viel befahrene Straßen zu führen und teilweise die halbe Stadt zu durchqueren. Nach der zweiten Stunde habe ich dann versucht, das Gespräch zu suchen und ihr zu erklären, dass ich mich absolut unsicher dabei fühle und ob ich nicht erst einmal ganz vorne beginnen könnte, um das Auto kennenzulernen. Das tat sie dann mit einer Handbewegung ab, sodass ich nach der dritten Fahrstunde meine Entscheidung fällte, die Fahrschule zu wechseln.

Dies machte ich der Frau auch klar und bat um einen Nachweis der absolvierten theoretischen Unterrichtsstunden, damit ich diese nicht noch einmal zu bezahlen brauchte. Die Theorie habe ich relativ schnell durchgezogen. Wobei anzumerken ist, dass die Fahrlehrerin nicht gerade oft gewillt war, Fahrstunden zu vergeben. Die Reaktion auf die Bitte um Nachweis wurde mit Schweigen und jeder weitere Kontaktversuch genauso mit Schweigen quittiert. Es zogen Wochen ins Land, bis ich unter Hilfeleistung meines neuen Fahrlehrers die alte Fahrlehrerin quasi zur Herausgabe des Theorienachweises zwingen konnte. Auch hier versuchte sie, mir absichtlich Steine in den Weg zu legen, indem sie Fehler einbaute oder Dinge nicht aufführte. Zum Glück war mein Fahrlehrer dabei und hat der Dame einmal gehörig die Ohren lang gezogen.

Da mich die ganze Situation mehr Nerven gekostet hatte und meine drei Doppelfahrstunden für die Katz waren, habe ich mir im Nachgang überlegt, die Telefonnummer der netten Fahrlehrerin an diverse nigerianische Scam-Mailer zu vergeben. Fake-Mail und es ging los. Die Scam-Mailer bissen auch alle an und belästigten laufend die Fahrlehrerin per Telefon. Jedes Mal bekam ich hierzu leicht erboste Rückmeldung von den Scammern und mit ein bisschen zureden versuchten diese es später noch einmal. Ich bereue die Aktion nicht und hoffe, dass die Fahrlehrerin viel Spaß mit den Scammern hatte.

Beichthaus.com Beichte #00035505 vom 20.04.2015 um 15:18:50 Uhr (11 Kommentare).

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Unsere platonische Freundschaft

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Selbstsucht Morallosigkeit Wollust Kippenheim

Zurzeit treffe ich mich oft mit einem guten Freund von mir. Natürlich ist da nichts bei, da wir Freunde sind. Doch seit einigen Wochen ist unsere Freundschaft nicht mehr ganz so platonisch, wie eine Freundschaft sein sollte. Es haben sich keine tieferen Gefühle entwickelt, sondern eine große sexuelle Anziehung. Hätte mir jemand vor einem Jahr gesagt, dass so etwas passiert, hätte ich gelacht, da wir uns, als wir uns kennengelernt haben, nicht ausstehen konnten. Ich weiß eigentlich gar nicht genau, warum ich diese Antipathie gegen ihn hatte. Denn mittlerweile verstehen wir uns unglaublich gut. Vor einiger Zeit bin ich dann mit ihm und einem anderen Kumpel auf einem Konzert gewesen. Auf dem Konzert haben wir angefangen rumzualbern. Er hat mich die ganze Zeit geschnipst und leicht gekniffen. Und ich ihn auch. Bei diesem Rumgealbere haben wir im Gespräch festgestellt, dass unsere sexuellen Vorlieben ziemlich ähnlich sind bzw. sehr gut zusammenpassen würden. Aber wir haben nur darüber geredet, da er in einer Beziehung ist. Und grundsätzlich sind Männer in Beziehungen für mich tabu.


Später am Abend bin ich noch mit zu ihm, um mir seine Wohnung anzusehen. Wir haben viel geredet und irgendwann haben wir gekuschelt. Was bei Freunden durchaus vorkommen kann. Wäre da nicht seine Hand gewesen, die unter mein Oberteil gewandert ist. Es ist auch nicht mehr passiert als das. Wir haben uns ein paar Mal zum DVD schauen bei ihm getroffen. Da haben wir das, was wir am Konzertabend gemacht haben, auch wieder gemacht. Vor zwei Wochen haben Freunde von uns einen Grillabend veranstaltet, zu dem wir beide auch eingeladen waren. Wie eigentlich immer, haben wir angefangen, uns zu necken. Die Anderen kennen das auch schon von uns. Bis ich dann irgendwann auf seinem Schoß saß. Von dem Zeitpunkt an wurde das Rumalbern schon mehr zu extremem Flirten. Je länger der Abend wurde, desto mehr wurde getratscht. Unsere Freunde waren oder sind immer noch unschlüssig, was da genau zwischen uns ist. Also kam irgendwann die Forderung: "Küsst euch doch." Was wir dann auch getan haben. Das Ende vom Lied war, dass ich einen riesigen Knutschfleck auf der Brust hatte und die Anderen davon ausgehen, dass wir was am Laufen haben.


Bei dem darauf folgenden wöchentlichen DVD-Abend sind wir auf das Thema 1. Mai gekommen und was wir da so machen. Scherzhalber habe ich gesagt, ich würde betrunken bei ihm klingeln, wenn die Party schlecht ist. Aber ihn gleich vorgewarnt, dass ich, wenn ich angetrunken bin, kaum Hemmungen habe. Also habe ich auch klargestellt, wenn ich Sex mit ihm will, dann versuche ich, das auch zu erreichen. Er meinte nur, dass er so weit nicht gehen würde. Was ich natürlich akzeptieren würde. Nur hat er meine Worte mit einem Augenzwinkern abgetan, weil ich er mich kennt. Und ja, ich würde es dennoch versuchen. Letzte Woche habe ich ihm erzählt, dass ich einen Sextraum hatte. Die kommen bei mir vor, wenn ich etwas längere Zeit keinen Sex hatte. Da wir oft über das Thema Sex reden, habe ich mir auch nichts dabei gedacht, ihm das zu erzählen. Am Abend bin ich wieder zu ihm gefahren. Wir haben DVD geschaut und das Übliche gemacht.


Doch irgendwann wurde aus dem Streicheln mehr. Eine gute Mischung aus leichten Schmerzimpulsen und Streicheleinheiten. Genauso wie ich es mag. Und es wurde echt schwer meine Erregung zu unterdrücken, aber genau das war auch seine Absicht. Er hatte seine Freude daran, mich zappeln zu lassen. Irgendwann verschaffte er mir auch Erleichterung. Er wollte mir einfach nur helfen meinen sexuellen Druck abzubauen - aber diese Sache hat für mich nur das Verlangen nach Sex gesteigert. Weil ich weiß, dass er es so machen wird, wie es mir gefällt. Und ich habe kein schlechtes Gewissen bei der Sache. Es ist mir ziemlich egal, dass er eine Freundin hat. Schließlich hintergehe ich niemanden. Natürlich weiß ich, dass es etwas verwerflich ist, so etwas mit einem Mann zu machen, der in einer Beziehung ist. Doch wenn der Mann sich auch so gehen lässt, ist es doch kein Vergehen oder? Ich hoffe, man kann mir mein Verlangen verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00035503 vom 20.04.2015 um 14:34:44 Uhr in Kippenheim (18 Kommentare).

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An der Brust nuckeln

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Masturbation Schamlosigkeit

Ich (w) habe vor ein paar Monaten einen kleinen Bruder bekommen. Ich habe sehr oft sturmfrei und muss mich daher um meinen Bruder kümmern. An sich erst einmal gar nicht schlimm. Letztens hat er allerdings angefangen zu weinen. Ich wollte ihm dann seinen Schnuller geben. Nachdem ich diesen aber nicht gefunden habe, beschloss ich, ihn an meiner Brust nuckeln zu lassen. Daraufhin wurde ich geil und er wurde ruhig. Ich mochte dieses Gefühl und musste sogar ein paar Mal stöhnen. Es war so schön. Nach ungefähr 20 Minuten hörte er dann auf und schlief ein. Ich fragte mich, was ich nur getan hatte. Ich hatte meinen kleinen Bruder benutzt, um mich zu befriedigen.

Am nächsten Tag fing das Gleiche dann wieder von vorne an. Mittlerweile mache ich das so gut wie jeden Tag. Ich hoffe nur, dass meine Eltern das nicht herausfinden. Ein paar Wochen später lernte ich einen süßen Jungen kennen. Mittlerweile ist er mein Freund und wir hatten auch schon einige Male richtig geilen Sex. Problem: Wenn er an meiner Brust rumnuckelt, passiert nichts. Mein kleiner Bruder kann das einfach viel besser als mein Freund!

Beichthaus.com Beichte #00035498 vom 19.04.2015 um 20:16:30 Uhr (18 Kommentare).

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Meine Großeltern haben kein Telefon

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Engherzigkeit Zorn Telefon Familie

Meine Großeltern treiben mich zur Weißglut. Ich liebe sie sehr und sie waren immer die Großeltern, die sich Kinder nur wünschen können. Aber ihre sture Weigerung, sich ein Telefon zuzulegen, macht mich echt wahnsinnig. Sie hatten vor x-Jahren einen Telefonanschluss. Dann sind sie in den 80er-Jahren, zu der Zeit ungefähr, als ich zur Welt kam, in ihr jetziges Haus gezogen. Es ist ein sogenannter Einsiedlerhof, den sie damals gekauft haben, fünf bis zehn Gehminuten - je nach Laufgeschwindigkeit, für die meisten etwa sieben Minuten - entfernt vom eigentlichen Ort. Im neuen Heim konnten sie die alte Telefonnummer nicht behalten. Dann sagten sie, lieber kein Telefon, als eins mit einer neuen Nummer, die alte war so einfach zu merken. Seither treiben sie nicht nur uns aus der restlichen Familie, sondern auch die Nachbarn zur Weißglut, da man jedes Mal, wenn man sie sprechen muss, zu ihnen hindackeln muss. Wenn ich Oma und Opa etwas Wichtiges mitteilen will, muss ich das über die Nachbarn tun.


Davon abgesehen ist da noch der extreme Leichtsinn: Wenn mal was passiert, sind die beiden aufgeschmissen. Ein Handy haben wir den beiden geschenkt, ein Seniorenhandy, aber da haben sie auf dem Einsiedlerhof keinen Empfang, und es wird nie eingeschaltet. Irgendwann gab man es auf, es auf dem Handy zu versuchen. Davon abgesehen sind sie liebevolle Leute, bei denen ich als Kind für mein Leben gerne die Freizeit verbracht habe, denn der Hof ist ein wunderbarer Abenteuerspielplatz in der herrlichen Natur. Aber der Umstand, sie einfach so gut wie nie erreichen zu können, nervt nicht nur mich als Enkelsohn extrem. Vor allem machen wir uns Sorgen, wenn mal ein Unglück passiert. Es musste Abhilfe geschaffen werden und so haben wir gestern - die Großeltern sind zu Besuch bei meiner Tante und deren Mann - den Plan geschmiedet, ihnen auf so erschreckende Art und Weise zu zeigen, wie gefährlich, altersstarrsinnig und leichtsinnig ihr Verhalten ist. Wir wissen nur noch nicht, was wir genau machen.


Wir wollen irgendein Szenario fingieren, sodass sie dann dringend telefonieren müssen, aber leider, leider ist niemand aus der Familie, dem Freundeskreis und den Nachbarn zu Hause. Dann stehen sie nämlich da - die nächste Telefonzelle ist meilenweit weg und ein Auto haben sie derzeit auch nicht, das alte war schrottreif. Dann merken sie, dass man ein Telefon braucht, vor allem, wenn man so abgelegen wohnt. Die zündende Idee fehlt noch, es muss nur wirklich erschreckend sein. Hoffentlich bekommen wir Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00035497 vom 19.04.2015 um 20:04:17 Uhr (9 Kommentare).

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