Bußgelder bei der Bahn

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Zorn Waghalsigkeit Geld Bahn & Co.

Ich bin ganze vier Mal in meinem Leben schwarzgefahren, weil ich es entweder nicht eingesehen habe, mir ein Ticket zu ziehen, weil meine Monatskarte erst seit wenigen Tagen abgelaufen war und ich danach erst einmal keine brauchte - oder schlichtweg kein Geld hatte. Einmal wurde ich dann erwischt und habe es seitdem nie wieder getan. Jetzt sollen die Bußgelder erhöht werden. Schön für unseren Stadtverkehr, jetzt können die uns noch mehr Geld aus der Tasche ziehen, die Preise immer schön zum neuen Schuljahr erhöhen und immer weniger Busse fahren lassen. Die dann natürlich vollkommen überfüllt fahren, sodass nicht jeder einsteigen kann. Und natürlich immer öfter die Fahrer streiken zu lassen, damit wir dann sehen können, wo wir bleiben.


Dazu kommen sie auch noch ständig zu spät, worüber man wegsehen kann, nicht aber, wenn es 45 Minuten sind und man extra zum Servicebüro rennt, nach einer schriftlichen Bescheinigung fragt und man gesagt bekommt, dass man doch anrufen kann und die dann die Verspätung bestätigen. Klingt doch super, danke Deutschland! Es gibt natürlich immer Menschen, die es darauf anlegen, schwarzzufahren, die werden aber selten erwischt, weil sie sich mittlerweile schon über Apps verabreden, wie ich gehört habe. Ich verfluche die öffentlichen Verkehrsmittel mittlerweile, wie wäre es denn damit, mehr Kontrollen durchzuführen? Aber nein, dann würden die Gelder doch bei den Menschen landen, die tatsächlich ihre Arbeit ausführen.

Beichthaus.com Beichte #00034448 vom 28.11.2014 um 19:39:05 Uhr (7 Kommentare).

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Die Liebschaften unseres Chefs

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Rache Lügen Falschheit Arbeit Chef

Ich habe 2005 meine Ausbildung in einem Reisebüro begonnen. In dem Büro arbeiteten zwei Festangestellte, eine weitere Auszubildende und unser Chef. Unter den Angestellten verstanden wir uns sehr gut. Unser Chef hingegen war der schrecklichste Mensch überhaupt. Unser Gehalt bekamen wir nie pünktlich, frühestens immer am 10. des Monats. Dafür hatte er aber immer Geld, um zu Nutten zu gehen. Er ließ uns ständig Überstunden machen, wir hatten aber nie die Gelegenheit, diese abzubauen. Uns zwei Auszubildende ließ er regelmäßig alleine in einem seiner beiden Büros.
Wenn er mit seiner Frau im Urlaub war, mussten wir sein Handy nehmen, damit die Kunden sich auch außerhalb der Öffnungszeiten melden konnten - ohne jegliche Vergütung - auf dem Handy meldeten sich dann regelmäßig seine Liebschaften, die wir dann abwimmeln mussten. Wenn wir krank waren, zwang er uns trotzdem zum Arbeiten. Vor uns regte er sich ständig auf, was wir alle doch für dumme Weiber wären und wenn er nicht alles selber machen würde, würden seine Läden den Bach runtergehen. Dauernd war irgendetwas Neues und wir hassten ihn alle.


An einem Abend, als die andere Auszubildende und ich wieder alleine im Büro waren - wir waren mittlerweile gute Freundinnen - überlegten wir uns, wie wir ihn auch mal ein bisschen verarschen könnten. Also erfanden wir Schulveranstaltungen, weshalb er uns vom Betrieb freistellen musste. Wir installierten einen Kinderschutz auf seinem PC, sodass er nicht mehr auf seine Sex-Seiten kam. Wir bestellten über sein Handy die Nutten zu ihm nach Hause, wenn seine Frau auch da war. Wenn er Hotelzimmer in irgendwelchen Städten buchte, um sich dort mit den Frauen zu treffen, buchten wir die Doppelzimmer auf Einzelzimmer um. Wir überlegten uns ständig neue Dinge. Somit wurde unsere Ausbildungszeit doch ganz erträglich. Heute ist unser alter Chef tot. Er hat tatsächlich bei einem Treffen mit einer seiner Liebschaften in einem Hotelzimmer in Dresden einen Herzinfarkt bekommen und war direkt tot. Und ich muss ehrlich sagen: Das tut mir kein bisschen leid.

Beichthaus.com Beichte #00034443 vom 28.11.2014 um 15:26:28 Uhr (6 Kommentare).

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Fifty Shades of Grey

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Fremdgehen Selbstsucht Begehrlichkeit Falschheit Wollust Schmidmühlen

Ich (w/30) gehe meinem Verlobten fremd. Warum? Er ist eine absolute Niete im Bett. Schüchtern und einfach viel zu lieb. Nur wenn er richtig besoffen ist, nimmt er mich mal richtig ran. Alles reden hilft einfach nicht. Ich habe ihn auch schon gefragt, ob er es mir erlauben kann, dass ich einfach einen festen Rammler habe. Aber nein, da will der feine Herr auch nicht nachgeben. Teilen will er mich ja nicht. Ich habe einfach meine Bedürfnisse und treffe mich hin und wieder mit einem Bekannten zum Bumsen. Er hat sich mittlerweile mit seiner Freundin verlobt, aber er braucht den Kick. Im Gegensatz zu seiner Verlobten bin ich devot und wir können uns richtig schön ausleben. Und nein, ich habe nicht diesen "50 Shades of Grey"-Quatsch gelesen! Ich habe bislang all meine Freunde mit diesem Mann betrogen. Der Sex mit ihm ist einfach zu gut! Wenn man sich 14 Jahre kennt, weiß man einfach, was der andere braucht.

Beichthaus.com Beichte #00034439 vom 28.11.2014 um 09:49:46 Uhr in Schmidmühlen (30 Kommentare).

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Nacktwanderung im Januar

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Trunksucht Ekel Vandalismus Peinlichkeit Last Night Hersbruck

Vor etwas mehr als drei Jahren ist meinen zwei Kumpels (19/20) mir (m/19) etwas sehr peinliches passiert bzw. wir haben ein paar Dummheiten begangen. Wir waren auf der Geburtstagsfeier eines Freundes eingeladen, und wie es mit dem lieben Alkohol nun mal so ist, sackt nach mehreren Schnapsgläsern und ein paar Bierflaschen die Hemmschwelle beträchtlich bzw. man kommt auf Dummheiten, die einem in nüchternem Zustand nicht mal ansatzweise einfallen würden. Aber mein Gott, wir waren jung, mitten in der Pubertät und wollten was erleben. Da wir die Letzten waren, die nach mehreren Trinkspielen noch aufrecht saßen, und es im Zimmer relativ warm war, sind wir auf die glorreiche Idee gekommen, uns im späten Januar nackt auszuziehen und auf den Balkon zu gehen. Nach mehreren Minuten nackig in der Kälte und einer Zigarette später war uns klar, dass es noch nicht spät genug war, um ins Bett zu gehen. Also beschlossen wir, über den Balkon hinaus ins Freie zu gehen und eine kleine Nacktwanderung durch unser beschauliches Kleinstädtchen zu unternehmen. Nach ordentlichen Mengen Schnaps und Bier ist einem die Scheißkälte sowieso egal - und wenn einen mal die Abenteuerlust gepackt hat, lässt sie einen sowieso nicht mehr los.


Wenn man dann natürlich begonnen hat, übermütig zu werden, stellt man auch noch mehr Dummheiten an, als einem lieb ist. So haben wir an und in Briefkästen uriniert, auf Parkbänke gereihert und wir schafften es sogar, dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, indem wir vor einem Supermarkt drei "Braune Bobs" vor die Eingangstür setzten. Einer meiner Kumpels hat es tatsächlich noch fertiggebracht, voll an die Fensterscheiben zu reihern. Nach etwas mehr als einer Stunde waren wir jedoch in unserem Rausch schon so weit von unserem Startpunkt entfernt und etwas orientierungslos, sodass wir beim besten Willen nicht mehr zurückgehen konnten. Auch waren zu diesem Zeitpunkt schon Autos und Fußgänger unterwegs und wir waren nun wirklich nicht scharf darauf, von allen nackt gesehen zu werden. Vor allem, da bei uns so ziemlich jeder jeden kennt, zumindest vom Sehen her. In unserer Not haben wir schließlich beschlossen, bei einem Haus über den Zaun zu klettern und Sturm zu klingen. Nach mehreren Minuten, die uns wie eine Ewigkeit vorkamen, öffnete schließlich eine alte Frau, die erst einmal einen lauten Schrei von sich gab, als sie uns besoffene und durchgefrorene Nacktmulle vor ihrer Tür hat stehen sehen. Nach mehreren Minuten des Erklärens unserer Situation erbarmte sie sich schließlich unser und ließ uns unseren Kumpel anrufen, den einzigen, der zu diesem Zeitpunkt schon 18 war. Der war natürlich mehr als amüsiert über unsere Geschichte, hatte sich aber nach mehreren Minuten des Lachens dazu bereit erklärt, uns Dummköpfe abzuholen.


Als unser Kumpel endlich erschien, hat er erst mal vor Lachen auf der Motorhaube gelegen, als er uns, nur mit Winterstiefeln, Buxe und Mütze erblickte. Doch er hat sich gleich wieder beruhigt, als er gesehen hat, dass es uns mehr als beschissen geht. Von der Frau haben wir uns noch dankend verabschiedet und sie war wahrscheinlich auch froh darüber, uns endlich los zu sein. Die Moral von der Geschichte: Die nächsten zwei Wochen lag ich mit einer fetten Lungenentzündung im Bett und auch heute noch ist unsere Geschichte immer wieder eine gern erzählte Anekdote auf unseren Partys. Circa einen Monat später haben wir uns auf den Weg zu unserer Lebensretterin gemacht, dieses Mal auch in voller Montur, und uns mehr als bescheiden bei ihr bedankt. Unsere nächtliche Unruhe hat es sogar in die Zeitung geschafft. Ich weiß, dass ich in dieser Nacht mehr als nur etwas Scheiße angestellt habe, aber ich finde es immer wieder lustig, daran denken zu müssen. Nur die armen Leute, die unsere Notdurft dann wegräumen durften, tun mir etwas leid. Aber es war und ist immer noch lustig. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00034434 vom 27.11.2014 um 17:02:11 Uhr in 91217 Hersbruck (Amberger Straße) (5 Kommentare).

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Keeping Up with the Kardashians

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Falschheit Sucht Familie Medien

Ich (w/27) beichte, dass ich süchtig nach der Sendung "Keeping Up with the Kardashians" geworden bin und mich damit in eine Fantasiewelt flüchte. Diese Familie ging mir bisher komplett am Hintern vorbei, doch nach der vielen Aufmerksamkeit bin ich doch neugierig geworden, was das für eine Familie ist, die sich ohne erkennbares Talent ein goldenes Näschen verdient. Und schon nach der ersten Folge war ich in den Bann gezogen. Überraschenderweise spielt Kim K. meiner Meinung nach nur eine periphere Rolle in dem ganzen Format, sie taucht sehr selten auf und gibt dann nur langweilige Kommentare ab. Ihre verrückte Familie gefällt mir aber total, mal abgesehen von ihrer eitlen und oberflächlichen Art. Besonders der familiäre Zusammenhalt und wie sich alle immer zeigen, wie wichtig sie einander sind, beeindruckt mich. Und wie offen immer alle ihre Emotionen rauslassen! Meine Familie hat zwar ein gutes Verhältnis, allerdings konfrontieren meine Eltern und Schwestern sich nie gegenseitig, wenn sie etwas stört. Man beklagt sich nur bei den anderen Familienmitgliedern. Emotionen wie Liebe und Stolz können wir auch nur sehr schwer ausdrücken. Meine Eltern haben mir nie gesagt, dass sie mich lieben, wir telefonieren auch nur sehr unregelmäßig, weil es mich inzwischen nur noch runterzieht. Ich wünschte, meine Familie wäre mehr wie die Kardashians.

Beichthaus.com Beichte #00034433 vom 27.11.2014 um 16:56:28 Uhr (13 Kommentare).

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