Sie lassen mich einfach nicht schlafen!

7

anhören

Zorn Aggression Ungerechtigkeit Arbeit

Ich (m/27) arbeite bei einem Sicherheitsdienst. Ich muss immer in der Nacht arbeiten und komme um sieben Uhr in der früh nach Hause und will dann einfach nur schlafen. Über mir ist eine junge Familie eingezogen und die hatten in ihrer Wohnung Umbauarbeiten. Das Problem ist, dass um acht Uhr in der früh schon begonnen wird, zu arbeiten, und das in einer Lautstärke, dass an schlafen nicht mehr zu denken ist. Ich habe es mit Oropax probiert, aber wenn ich die im Ohr habe, ist das für mich so unangenehm, dass ich auch nicht damit einschlafen kann.


Ich bin auch zu den neuen Nachbarn gegangen und habe ihnen meine Situation erklärt. Das Endresultat war, dass die Arbeiten um 8:30 losgegangen sind. Ich habe versucht, es zu ignorieren, aber im Laufe der Wochen, merkte ich, dass der Schlafentzug immer mehr auf meine Psyche geht. Es war ein Freitag, als ich einfach nicht mehr konnte, auf der Arbeit einschlief und einen riesigen Anschiss von meinem Chef bekam. Ich fuhr nach Hause, wollte wieder schlafen - und natürlich erwartete mich wieder Lärm von der Baustelle. Ich lief zur oberen Wohnung und hämmerte wie blöd auf die Tür ein und trat einmal richtig fest dagegen. Naja, die Tür war darauf ziemlich beschädigt und als die Frau kam - hochschwanger, was ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, schnauzte ich sie an und beschimpfte sie auf das Übelste.


Ihr Mann kam dann am Abend von der Arbeit und klopfte bei mir. Ich entschuldigte mich bei ihm und zahlte natürlich die Reparatur für die Tür. Das Ganze ist jetzt schon ein Jahr her und ich verstehe mich sogar relativ gut mit der jungen Familie. Hin und wieder passe ich sogar auf ihre Kleine auf, wenn sie mal etwas Zeit für sich brauchen. Ich möchte also beichten, dass bei mir einmal die Sicherungen durchgebrannt sind und ich mich mies benommen habe.

Beichthaus.com Beichte #00037076 vom 20.11.2015 um 16:24:50 Uhr (7 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Ich bin süchtig nach einer anderen Frau

7

anhören

Sucht Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich (w) möchte heute beichten, dass ich mein Leben wegwerfe und nicht weiß, wie ich das verhindern kann. Ich bin süchtig - und zwar nach einer anderen Frau, die ich liebe. Sie sagt, sie liebt mich auch, aber niemand soll es wissen. Wir treffen uns daher immer im Geheimen. Sie verspricht mir auch, dass das nur eine Übergangslösung ist, dass bald alle von uns wissen werden und dass wir dann zusammen sein können und alles gut wird. Einem Teil von mir ist klar, dass das nicht stimmt und dann nehme ich mir vor, das nächste Mal, wenn sie anruft, nicht ranzugehen und das nächste Mal, wenn sie kommt, nicht aufzumachen. Aber dann ruft sie und ich komme wieder brav an. Meine Wochenenden und freie Abende verbringe ich immer zu Hause, falls sie sich meldet, und wenn ich doch mal eine Verabredung habe, breche ich sie sofort ab, wenn sie anruft, um zu ihr zu fahren.


Ich weiß, dass wir keine richtige Beziehung führen, und habe schon oft versucht, jemand Neues kennenzulernen, aber das klappt nicht, weil sie es immer verhindert hat. Wenn sie merkt, dass ich versuche, Abstand von ihr zu bekommen und jemand anderes suche, lockt sie mich mit immer neuen Versprechungen zu sich und bringt mich dazu, bei ihr zu bleiben: Sie weiß, wie süchtig ich nach ihr bin. Ich glaube, ihr geht es darum, einen treuen Lakaien und guten Sex zu haben. Und jemanden, der im Zweifelsfall immer da ist, um die Drecksarbeit zu übernehmen. Aber ich schaffe es nicht, mich zu trennen, obwohl ich, bevor ich sie kennenlernte, eine selbstständige Frau war.


Da ich nicht von ihr loskomme und die Situation mir so ausweglos scheint, habe ich mir in letzter Zeit immer öfter überlegt, ob ich nicht einfach mal ein Bild von uns beiden, wie wir uns küssen, das ich im Geheimen gemacht habe, auf ihre Facebook-Pinnwand posten soll. So würden es endlich alle wissen und die Katze wäre aus dem Sack, auch ihre Eltern wüssten dann Bescheid. Ich habe es allerdings nicht gemacht, da ich Angst habe, dass sie sich trennt, obwohl das vermutlich besser für mich wäre. Und außerdem will ich sie nicht bloßstellen und habe Angst, ihr wehzutun. Ich beichte also, dass ich so böse Gedanken habe - bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00037069 vom 19.11.2015 um 16:15:50 Uhr (7 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

Devote Blondine im Fitnessstudio

28

Schamlosigkeit Sex Fetisch Arbeit

Ich (m/32) habe lange überlegt, ob ich die Geschichte hier beichten soll, denn es wird vermutlich von negativen Kommentaren nur so hageln. Seit fünf Jahren besitze ich ein eigenes Fitnessstudio mit alternativen Trainingskonzepten. Der Spaß ist sogar einigermaßen […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00037066 vom 19.11.2015 um 12:59:20 Uhr (28 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Eine verdorbene Christin

9

anhören

Ignoranz Unglaube Maßlosigkeit Studentenleben

Ich möchte beichten, dass ich (w) und meine Freunde ein Mädchen "verdorben" haben, wie man so schön sagt. Ich wohne in einem kleinen Studentenwohnheim, wir sind eine gemischte Gruppe und es ist eine ziemlich coole Gemeinschaft entstanden. Wir können miteinander lachen, feiern, einfach mal einen Abend vor der Konsole verbringen oder auch ernste Themen miteinander besprechen. Wenn Zeit ist, kochen wir auch gerne zusammen - und wie das bei Studenten so ist, motivieren wir uns abwechselnd, was für die Uni zu tun, oder reden uns erfolgreich ein, dass wir es verdient haben, die Füße hochzulegen. So weit, so gut.


Mit uns ist ein Mädchen eingezogen, das aus einem sehr behüteten, christlichen Elternhaus kommt. Sie war immer bis oben hin zugeknöpft, trug kein Make-up, Jungs durften sich nur bis auf 10 Meter ihrem Zimmer nähern und Rock war die Musik des Teufels. Wir haben sie trotzdem so gut wie möglich integriert, weil sie uns leidtat, so abgeschottet, und obwohl wir sie bestimmt manchmal aufgezogen haben, hat nie jemand versucht, sie zum Feiern oder Trinken zu überreden. Trotzdem, unser Einfluss war da und sie ist mehr und mehr aufgetaut, hat sich getraut, auch mal Konter zu geben oder in die gegenseitigen Sticheleien einzusteigen. Nach und nach hat sich auch ihr Stil verändert, sie hat ein bisschen mehr auf ihr Äußeres geachtet und wurde lockerer.


Sie hat das Wohnheim dann für einen Auslandsaufenthalt verlassen. Dort hat sie sich innerhalb von drei Monaten piercen und tätowieren lassen, sowie ihre Jungfräulichkeit verloren. Ich möchte beichten, dass es mir nicht um ihre verlorenen Moralvorstellungen leidtut, sondern dass ich und meine Mitbewohner sogar irgendwie stolz auf uns sind. Ehrlich gesagt glaube ich, dass sie jetzt mehr Spaß am Leben hat. Ich hätte zu gerne die Blicke ihrer Eltern gesehen, als sie zurück nach Hause gekommen ist.

Beichthaus.com Beichte #00037060 vom 18.11.2015 um 13:23:16 Uhr (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Ich habe einen Obdachlosen bestohlen!

16

anhören

Diebstahl Feigheit Last Night

Ich (m) möchte etwas beichten, was mir letztes Wochenende passiert ist. Ich war mit ein paar Freunden unterwegs, und als wir dann in den Morgenstunden heimgegangen sind, trennten sich unsere Wege. Lediglich einer ging mit zu mir, um auf meiner Couch zu schlafen. Wir hatten beide kein Geld mehr, keine Zigaretten und wollten unbedingt eine rauchen. Unser Weg führte uns an einem Obdachlosen vorbei, der wohl im Suff vergessen hatte, seine Zigaretten einzustecken, die lagen nämlich neben ihm auf dem Boden. Kurzerhand nahmen wir das Päckchen Zigaretten an uns. Zu unserem Glück war es fast voll. Am nächsten Tag waren meine Erinnerungen zu diesem Vorfall nicht mehr vorhanden, und ich fragte meinen Freund, woher wir diese Zigaretten haben - es war nämlich eine Marke, die wir beide noch nie geraucht hatten.


Er erzählte mir die Geschichte, war darüber aber eher belustigt. Ich fand unsere Tat aber weder lustig noch gut, ich schämte mich dafür. Ich ging also los, zu der beschriebenen Stelle, und sah das der Obdachlose immer noch dort war und die Passanten fragte, ob jemand eventuell eine Zigarette hätte, weil sie ihm gestohlen wurden. Ihm glaubte keiner und man wollte ihm keine geben. Leider war ich zu feige, meine Tat zu beichten. Ich rief eine Pizzeria in der Nähe, bestellte zwei Pizzen für die Straße um die Ecke und kaufte noch eine Stange Zigaretten seiner Marke.


Als dann der Pizzadienst kam, sagte ich ihm, dass er doch bitte die zwei Pizzen und die Zigaretten dem Obdachlosen geben solle, und gab dem Pizzaboten noch ein großzügiges Trinkgeld und bat ihn darum, dem Obdachlosen zu sagen: "Als Entschädigung für die Zigaretten." Nachdem der Lieferant wieder gefahren war, ging ich wieder an unserem Opfer vorbei und sah ihn wirklich strahlen, traute mich aber dennoch nicht, ihn irgendwie anzusprechen und ging nach Hause. Ich möchte also beichten, dass ich im betrunkenen Zustand einen Bedürftigen beklaut habe und nicht mal den Mut hatte, mich persönlich bei ihm zu entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00037050 vom 16.11.2015 um 16:54:14 Uhr (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht