Meine Eltern hätten keine Kinder haben sollen!

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Hass Zorn Gewalt Aggression Familie

Ich (w/24) beichte, dass ich meine leiblichen Eltern zutiefst verachte. Nicht aus dem Grund, weil ich nicht das neuste Spielzeug bekommen habe oder mir die Grenzen gezeigt wurden. Es war sogar das Gegenteil der Fall, aber dazu komme ich noch. Meine Mutter hatte mich […]
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Beichthaus.com Beichte #00036994 vom 08.11.2015 um 17:29:33 Uhr (10 Kommentare).

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Challenges im Aufzug

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Waghalsigkeit Arbeit

Ich (m/41) hole mir jeden Tag im Aufzug den nötigen Kick. Seit einigen Jahren schon arbeite ich einem riesigen Bürokomplex und muss mehrmals täglich zwischen den Abteilungen pendeln. Wenn ich alleine bin, mache ich oft seltsame Dinge, beispielsweise ziehe ich mir schnell die Schuhe aus und ziehe sie mir wieder an, bevor ich meine Etage erreiche. Das war noch früher, doch heute sind meine Challenges um einiges gewagter. Sobald ich alleine im Aufzug bin, ziehe ich mir meine Hose samt Unterhose runter, wodurch mein Geschenk Gottes in seiner Fülle zu sehen ist. Die eigentliche Challenge ist die, das Anziehen so gut wie möglich zu timen. Das heißt, ich lasse mir so viel Zeit wie möglich, aber so wenig Zeit wie nötig, um den vollen Kick zu bekommen. Das Adrenalin wird in diesen Momenten am Fließband ausgeschüttet, sodass es schon fast eine Droge ist. Erwischt worden bin ich bisher nicht - zum Glück! Manchmal kam es jedoch vor, dass Einsteiger mich beim Zumachen des Hosenstalls erwischten, da ich zu langsam war. In solchen Augenblicken lasse ich mir nichts anmerken und verhalte mich regelkonform. Ich beichte hiermit, als gestandener Mann kindische Aktionen zu machen. Man stelle sich vor, meine Familie wüsste davon. Ich könnte mein Gesicht dann kaum wahren.

Beichthaus.com Beichte #00036986 vom 06.11.2015 um 19:31:19 Uhr (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Wie man unauffällig Gespräche belauscht

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Neugier Bahn & Co.

Ich setze mich gerne mit fremdsprachigen Tageszeitungen in den Zug und belausche so ganz bequem die Gespräche der anderen Leute im Abteil.

Beichthaus.com Beichte #00036982 vom 05.11.2015 um 23:33:58 Uhr (10 Kommentare).

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Verbrecher des Zweiten Weltkriegs

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Neugier Familie

Meine (m/34) Großmutter ist vor Kurzem mit beinahe 100 Jahren gestorben. Da nun ihre ehemalige Wohnung geräumt werden muss, habe ich auch mitgeholfen, ihre ganzen Sachen bei meinen Eltern unterzustellen und dann zu schauen, was damit passiert. Dabei ist mir eine Kiste in die Hände gefallen, die mich neugierig gemacht hat. Ich öffnete sie und fand einige alte Notizbücher, wie sich beim Hineinsehen herausstellte, wohl alte Tagebücher meines Großvaters, der vor mittlerweile 15 Jahren verstorben ist. Ich habe ein paar davon eingesteckt und mir später daheim genauer angesehen. Sie waren wirklich schon sehr alt, ab dem Ende der Dreißiger Jahre, also noch während der Zeit des Dritten Reiches. Nun zum schwierigen Teil der Sache: Ich habe herausgefunden, was mein Großvater tatsächlich während des Zweiten Weltkrieges angestellt hat. Was ich bisher wusste, war, dass er gedient hatte, in Gefangenschaft geriet und bereits kurz nach Kriegsende zurückkehrte. Also eigentlich nichts Besonderes für jemanden seines Jahrganges. Jedoch hat er in den (zeitgenössischen) Tagebüchern detailliert beschrieben, was tatsächlich geschehen ist, und anscheinend hat er nicht in der Wehrmacht, sondern der SS gedient und gehörte zum engeren Kreis um Reinhard H., einem der Hauptorganisatoren des Holocausts.


Er schreibt in den Büchern über seine Zeit in Prag während der Besetzung Anfang der 40er Jahre, wie er hochrangige Nationalsozialisten wie Heinrich H. begegnet ist und ich lese seine tatsächliche Begeisterung für den Nationalsozialismus heraus. Ich erkenne auch seinen scheinbaren Abscheu den Juden gegenüber. Er beschreibt zum Beispiel eine Szene, in der er einer Jüdin ihre Einkäufe aus der Hand gerissen und in die Gosse geworfen hat, weil sie den Gruß nicht gemacht hatte, als er an ihr vorbeilief. Was noch viel schlimmer ist, er scheint außerdem an der Deportation der Prager Juden maßgeblich mit beteiligt gewesen zu sein, hat Konzentrationslager wie Theresienstadt persönlich besucht und war von der Notwendigkeit des Holocausts überzeugt. Das alles hat mich verständlicherweise ziemlich aus den Wolken fallen lassen, in meiner Erinnerung kenne ich ihn nur als liebevollen Großvater, der keiner Fliege etwas zuleide getan hätte. Dieses Bild in mir hat, je weiter ich mit meiner Lektüre vorangekommen bin, sehr zu wackeln begonnen, und ich beginne zu erkennen, dass er ein Kriegsverbrecher und Nationalsozialist ersten Ranges war. Und ich bin gleichzeitig neugierig und ängstlich, weiterzulesen, denn bisher habe ich noch nicht mal das erste Buch durch und keine Ahnung, wie er es scheinbar geschafft hat, straffrei auszugehen.


Meine Großeltern und Eltern haben nie etwas davon erwähnt, und ich habe keine Ahnung, ob mein Vater (ihr Sohn) überhaupt von den Machenschaften seines Vaters weiß. Meine Erziehung war ausgesprochen liberal und ich habe nie etwas von derartigem Gedankengut bei meinen Großeltern bemerkt. Nun zu meiner Beichte: Ich werde all dieses Wissen für mich behalten und weder meinen Eltern noch meinen Geschwistern oder sonst wem erzählen, was ich herausgefunden habe. Außerdem werde ich demnächst meine Eltern besuchen fahren und versuchen, auch den Rest seiner Tagebücher an mich zu nehmen. Unsere Familie hatte immer ein sehr gutes Verhältnis, das ich jetzt nicht gefährden will. Niemand hätte etwas davon, bestrafen kann man meinen Großvater jetzt nicht mehr. Es tut mir leid, aber ich bin echt fertig und das will ich meiner Familie nicht auch noch antun. Sie sollen unsere Eltern bzw. Großeltern als das in Erinnerung behalten, das sie in unseren Augen bisher waren. Außerdem weiß ich nicht, was so eine Offenbarung in der aktuellen Debatte um Flüchtlinge, wo jeder gleich rechts ist, der sich kritisch äußert, für persönliche Konsequenzen haben kann. Diese Verschleierung tut mir leid, im Grunde macht mich das nicht besser als meine Großmutter und alle sonstigen Mitwisser.

Beichthaus.com Beichte #00036979 vom 05.11.2015 um 20:23:14 Uhr (22 Kommentare).

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“Beichte

Als Kind vergewaltigt

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Missbrauch Verzweiflung Hass

Ich (w/29) bin quasi noch Jungfrau. Quasi, weil ich noch nie einvernehmlichen Sex hatte. Als ich etwa 8-9 Jahre alt war, wurde ich von Jugendlichen missbraucht. Ich wusste es damals nicht. Ich dachte, das gehört dazu, wenn man Freunde haben wollte. Ich wollte nur dazugehören […]
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Beichthaus.com Beichte #00036978 vom 05.11.2015 um 15:23:14 Uhr (28 Kommentare).

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