Einseitige Liebe

5

anhören

Verzweiflung Ignoranz

Ich muss etwas loswerden, das mir heute noch leidtut. Vor ungefähr vier Jahren lernte ich über das Internet, über ein gemeinsames Hobby, einen jungen Mann kennen. Wir chatteten, unterhielten uns, tauschten irgendwann Nummern und dann besuchte ich ihn irgendwann auch. Alles lief total super und easy, bis er mir etwas später, als ich schon wieder abgereist war, dann beichtete, dass von ihm aus Gefühle im Spiel seien und er mehr wollte. Ich weiß nicht, ob ich es wirklich einfach nicht gemerkt habe, oder vielleicht nicht merken konnte, weil das von mir aus eben nicht der Fall war - dabei habe ich eigentlich immer ein ganz sicheres Bauchgefühl bei solchen Angelegenheiten und war sehr verwirrt. Ich sagte ihm ehrlich, wie es war, dennoch blieben wir in Kontakt und auch Freunde. Er schrieb mir damals, dass das nicht einfach für ihn sein würde, aber ich war sicher, dass wir das irgendwie hinbekämen, zumal ich ihn eben so gern hatte.

Das Ganze gipfelte irgendwie darin, dass wir zusammen eine richtig große Reise in eine Metropole an der U.S. Ostküste starteten, knapp ein Jahr später, nachdem sich die Angelegenheit mit den unerwiderten Gefühlen für mich schon so gut wie erledigt hatte. Wir haben weiterhin jeden Tag in Kontakt gestanden und das wurde eben nicht mehr angesprochen oder zum Problem gemacht. Ich muss gestehen, dass ich eher rational als romantisch veranlagt bin und mich generell mit Gefühlen sehr schwertue, mir aber, wenn sie denn da sind, auch sicher bin. Als wir dann von der Reise, auf der ebenfalls wirklich nichts gelaufen ist oder angedeutet wurde, wieder in der Heimat waren, schrieb er mir, dass er so nicht weitermachen könne und dass es besser wäre, wenn der Kontakt abgebrochen würde. Das war damals absolut ein Schlag gegen den Kopf, ich habe es dann aber so gesehen, dass es tatsächlich nicht gut ist, wenn ihn das so mitnimmt. Und so wurde sich dann über das Handy praktisch ein "Lebewohl" gewünscht.

Heute sitze ich hier immer noch wie abgefuckt, muss die ganze Zeit daran denken und habe ein superschlechtes Gewissen, warum ich damals nicht irgendwas gemerkt habe und ob das eigentlich wirklich die Freundschaft war, für die ich sie hielt, bis es zum Kontaktabbruch kam. Offenbar nicht, und ich habe es wirklich einfach nicht gewusst. Ich denke noch immer absolut unromantisch an diesen jungen Mann, vermisse ihn aber dennoch, auch nach 2,5 Jahren, tierisch. Ich glaube, manchmal sollen Dinge einfach nicht sein, und doch macht es mich wütend, dass die Welt es zulässt, dass sich zwei Leute mit so unterschiedlichen Absichten so gut verstehen können. Ich bin mittlerweile lange in eine andere Stadt gezogen, habe andere Telefonnummern und Mailadressen und weiß, dass er im Ausland ist, da eine Internetsuche nach seinem Namen dies ergeben hat. Manchmal wünsche ich mir einfach den Kontakt zurück, habe aber dann wieder die Angst, dass es erneut so ausgeht. Ich wollte nie, dass er verletzt wird. Vielleicht gibt es ja eine Gedankenübertragung und er liest diese Beichte irgendwann. M. aus B., es tut mir leid, dass alles so gekommen ist und ich hoffe, dass du hier oder in der Ferne das Glück findest, das du verdienst.

Beichthaus.com Beichte #00036072 vom 01.07.2015 um 22:49:12 Uhr (5 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Meine drogensüchtige Mutter

21

anhören

Hass Zorn Ungerechtigkeit Drogen Familie

Ich habe das neue Leben meiner Erzeugerin zerstört. Ich (m/27) musste unmittelbar nach meiner Geburt zunächst auf "Entzug", da ich durch die Drogenproblematik meiner Mutter als Neugeborener beträchtliche Schäden hatte. Mein Erzeuger, auch drogenabhängig, machte sich dann aus dem Staub. Ich fand jedoch das liebste Zuhause, das man sich vorstellen kann - bei meinen Großeltern. Oma und Opa nahmen mich mit sechs Monaten, und ich erlebte die Nähe und Zuneigung, die mir bei den richtigen Eltern nie zugekommen wäre. Meine Mutter machte dann einen langwierigen Drogenentzug. Im Alter von knapp zehn Jahren wurde ich aus meiner liebevollen Umgebung herausgerissen. Meine Mutter, nunmehr clean, erhielt das Sorgerecht für mich, da sie sich über die Jahre angeblich so bewährt hatte. Ich durfte meine geliebte Oma, die ja meine eigentliche Mama war, nicht mehr sehen. Mein Opa war bereits verstorben, als ich knapp acht war. Meine Mutter erzählte Lügen, die nicht stimmten.


Ich merkte später, woran es ihr gelegen war - am Kindergeld, das für Drogen ausgegeben wurde. Meine Mutter landete schnell wieder im alten Muster. Sie brachte wechselnde Männer mit, die meist alles andere als eine weiße Weste hatten, und ich handelte mir die eine oder andere Misshandlung ein. Meist von den Männern. Mir wurde eingetrichtert, was ich bei den Anfangsbesuchen des Jugendamtes zu sagen habe, sonst würde ich meines Lebens nicht mehr froh. Es war die Hölle. Liebe und Zuneigung gab es nie. Ich musste springen, wenn sie oder ihre Partner einen Wunsch hatten. Nur zwei winzige Male sah ich meine Oma noch. Bei unserem letzten Telefonat - Telefonate kamen auch sehr, sehr selten vor, da ich es heimlich tun musste - wirkte sie sehr verzweifelt, viel verzweifelter, als sie es eh immer schon war. Am nächsten Tag lag sie tot in ihrem Bett. Ich weiß ganz bestimmt, dass sie an gebrochenem Herzen gestorben ist. Der Tag, an dem ich ihr weggenommen wurde, war der Anfang ihres Sterbens. Das Erbe ihrer Mutter nahm meine Mutter gerne an, obwohl sie ihr das Leben so zur Hölle gemacht hatte. Und dabei wuchs sie so liebevoll auf - sie geriet in der Pubertät aber an die falschen Leute, veränderte sich völlig, und meine Oma gab ihr nicht einmal eine Schuld, sondern nur sich selbst, und machte sich immer so viele Vorwürfe.


Meine Mutter zwang mich, ihr bei den Bewerbungen zu helfen. Sie hatte jetzt einen Mann in gehobener Stellung kennengelernt und machte nun einen auf feine Dame. Sie bewarb sich in einem Unternehmen und log im Lebenslauf, dass sich die Balken bogen und fälschte, als sei dies nicht schon schlimm genug, Arbeitszeugnisse. Sie bekam die Stelle. Aber die Suppe habe ich ihr gründlich versalzen. Ich wohnte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr bei ihr - ich war da um die 20 - sondern in einer Wohngruppe für Jugendliche und junge Menschen unter 25, in der ich mich sehr wohlfühlte. Ich sorgte dafür, dass Arbeitgeber und neuer Freund vom Vorleben erfuhren. Sie bekam ein Verfahren wegen Urkundenfälschung und kurz darauf noch eines, da sie den Herrn um ein wenig Bares erleichtern wollte. Ihr neues Leben ist gelaufen. Vorbestraft braucht sie keiner mehr, da gibt es genügend andere Interessenten.


Mir geht es mittlerweile echt gut. Ich habe seit vier Jahren eine liebenswerte Freundin und bin in ihrer Familie gut angekommen. Ich denke auch noch oft an meine Großeltern, vor allem meine Oma, die mir so tolle Jahre geschenkt hat. Was meine Mutter angeht, so hoffe ich, dass niemand mehr auf den Gedanken kommt, sich ihrer zu erbarmen, denn sie hat in 41 Lebensjahren nur eins geschafft - Schaden anrichten. Naja, zumindest seit dem Jugendalter. Als Kind soll sie ja noch liebenswert gewesen sein.

Beichthaus.com Beichte #00036056 vom 30.06.2015 um 22:58:41 Uhr (21 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Ich habe die Liebe meines Lebens verloren

20

anhören

Verzweiflung Selbstsucht Dummheit Partnerschaft Neckarsteinach

In der Schule war ich (m) ein kleiner Nerd, und ein besonderer Naturwissenschaftsfan. Warum das wichtig ist? Als Experiment hatte ich einmal eine angelaufene Kupfermünze wieder glänzen lassen, und in meiner jugendlichen Unschuld bildete ich mir ein, ich könne meinen Schwarm auf diese Art und Weise beeindrucken. Da war ich in der siebten Klasse. Mein Schwarm war das beliebteste Mädchen der Stufe, nennen wir sie Tina. Und natürlich hatte ich, als unbeliebter Streber, keine Chance bei ihr, ich war einfach nicht cool genug. An der von mir mitgebrachten Münze hatte Tina natürlich auch keinerlei Interesse, sie gab sie mir achselzuckend zurück und ich musste das Klassenzimmer erst einmal verlassen, um mich zu sammeln. Ich wollte den Rest meiner Pause also allein in einem der Zimmer verbringen, und saß eine Weile herum, als ein Mädchen aus der Parallelklasse hereinkam. Sie hatte gehört, was passiert war, und sie tröstete mich. Es war Marie. Marie war, genau wie ich, eher unbeliebt und ein bisschen mollig, aber sie war sehr freundlich und lieb.


Ich schenkte ihr, anstelle Tinas, die Münze und wir freundeten uns an. Unsere Freundschaft hatte eine lange Zeit über Bestand, bis wir in der elften Klasse zusammenkamen. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon eine Weile in sie verliebt und wirklich überglücklich. Als wir beide studierten und kurz davor waren, zusammenzuziehen, kam in der Uni Tina auf mich zu. Sie wollte gerne Nachhilfe haben, und da ich nie nachtragend war und sie mir auch nicht wirklich etwas getan hatte, sagte ich zu. Wir trafen uns eine lange Zeit immer zwei Mal die Woche, bis sie mir schließlich gestand, dass sie sich in mich verliebt hätte. Jetzt kommt das, was ich beichten möchte: Ich war auf einmal wie geblendet. Ich war mir urplötzlich sicher, dass ich nur mit Tina wirklich glücklich sein könnte und dass wir wie füreinander geschaffen waren. Das hatte ich schon in der siebten Klasse gewusst, richtig?


Ich trennte mich von Marie. Tina und ich wurden ein Paar, unsere Beziehung war okay, aber wirklich viel zu sagen hatten wir uns nicht. Ich wäre gerne mit Marie befreundet geblieben, aber das wollte sie nicht. Als ich erkannte, dass ich einen riesigen Fehler gemacht hatte, war es zu spät. Ich bat sie, mich zurückzunehmen, ich flehte sie an, aber sie wollte mich nicht mehr. Am nächsten Tag lag ein Päckchen vor der Tür, mit einem Abschiedsbrief und einer Halskette, sie hatte in der siebten Klasse ein Loch in die Münze gebohrt. Dass sie diese Kette aufhoben hatte, brach mir endgültig das Herz. Ich beichte also, dass ich ein verdammter Idiot bin, der die Liebe seines Lebens hat gehen lassen - für einen albernen Jugendtraum - und sie jeden Tag vermisst. Mittlerweile bin ich über dreißig und lebe in einer ganz anderen Stadt. Ich habe Tina geheiratet und wir haben Kinder, aber einmal im Monat schreibe ich einen Brief an Marie, in der ich mich für alles entschuldige. Diese Briefe schicke ich schon lange nicht mehr ab. Es tut mir leid, Marie, dass ich dir wehgetan habe. Es tut mir leid, Tina, dass ich dich geheiratet habe, obwohl ich dich nicht besonders liebe, denn das hast du nicht verdient. Ich bin ein verdammter Idiot, das könnt ihr alle mir sagen, aber ich sage euch, bestraft bin ich genug.

Beichthaus.com Beichte #00036054 vom 30.06.2015 um 20:09:23 Uhr in 69239 Neckarsteinach (Hauptstraße) (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mein Ex ist ein Psychopath

9

anhören

Hass Zorn Gewalt Ex Süderbrarup

Ich (w/28) beichte, dass ich dumm genug war, mich auf meinen gleichgültigen, strunzdummen, beleidigenden und sogar gewaltbereiten Psychopathen von einem Ex-Freund einzulassen. Ich dachte immer, so etwas könne mir nicht passieren, aber es ist mir passiert. Wir waren als Teenager sechs Jahre lang nur befreundet und in dieser Zeit war er nett, lustig und hilfsbereit. Das einzig Negative an ihm war, dass er in der Schule recht faul war, was mich damals aber nicht störte, da ich ja nicht vorhatte, je ein solches Verhältnis mit ihm anzufangen, in dem dies eine Rolle spielen könnte. Als er mir dann seine "Liebe" gestanden hatte - mittlerweile waren wir ca. 20 Jahre alt - entwickelte sich daraus doch allmählich eine Beziehung, denn ich habe ihn nie mit Absicht in die Friendzone gedrängt oder so. Sobald er sich allerdings sicher war, dass ich ihm nicht mehr einfach so davonlaufen würde, zeigte er jedoch sein wahres Gesicht. Das Gesicht eines Monsters. Beispiele gefällig?

Er brachte es so weit, dass er, nachdem er mehrere Schulklassen wiederholt hatte, von der Schule flog - ich hingegen machte nach dem Abi eine kombinierte Ausbildung zur Grafikdesignerin mit einem kaufmännischen Zweig. Seitdem bestand sein Tagesablauf daraus, bis drei Uhr nachmittags zu schlafen und anschließend faul vorm Fernseher zu liegen, sich ständig durch die Kanäle zu zappen und immer fetter zu werden. Geduscht und Zähne geputzt wurde natürlich nur, wenn er das Haus verlassen wollte. Geraucht wurde auch im Bett, aufstehen wäre ja zu anstrengend gewesen. Wenn ich bei ihm war, wollte er, dass ich ihm Essen und Trinken ans Bett serviere. Wenn etwas nicht nach seinen Vorstellungen war, oder ich mich weigerte, beschimpfte er mich brüllend als Arschloch und blöde Sau. Wenn ich ihn küssen wollte, deutete er mir den Mittelfinger. Sex hatten wir nur selten, denn es war ausnahmslos immer schmerzhaft für mich, was er achselzuckend hinnahm und ignorierte. Wenn ich sein Zimmer betrat, ignorierte er mich als Erstes, und wenn ich den Mund aufmachte, brüllte mich wiederum an, dass er jetzt meinetwegen den Fernseher nicht verstanden hätte, was natürlich eine Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes darstellte.

In der Öffentlichkeit waren Küsse und Händchenhalten verboten, da er nicht wollte, dass ihn jemand Gefühle zeigen sah - dass ich seine Freundin war, posaunte er jedoch begeistert herum, damit jeder wusste, wie gut er bei Frauen ankommt. Wenn ich ein ernsthaftes Gespräch mit ihm führen wollte, wurde ich dümmlich grinsend entweder über die gewaltige Größe seines Genitals oder der seines letzten Stuhlgangs informiert, was er für wahnsinnig witzig hielt. Das eigentliche Gesprächsthema wurde brav ignoriert. Alle meine Hobbys waren Dreck in seinen Augen. War er krank, sollte ich mich um ihn kümmern, war ich krank, ekelte er sich vor mir. Von mir wünschte er sich zum Geburtstag teures Zubehör für sein Handy, mir schenkte er nichts, mit der Ausrede, er hätte nicht gewusst, was mir gefiele.

Ich könnte die Liste seiner Taten noch ewig fortsetzen. Etwa ein halbes Jahr hielt ich das aus, dann fasste ich mir ein Herz und trennte mich - nachdem er mir grinsend die Nase blutig geschlagen hatte. Als ich ihm sagte, dass ich die Beziehung beenden wollte, wurde er plötzlich, aus Angst mich zu verlieren, wieder der liebste und netteste Mensch, den man sich vorstellen kann. Noch einmal ließ ich mich jedoch nicht täuschen und zog den Schlussstrich. Daraufhin folgten endlose SMS, Anrufe bis in die Nacht hinein, er bezog Stellung vor der Wohnung meiner Eltern, und stalkte mich, wenn ich das Haus verließ. In unserem Bekanntenkreis erzählte er herum, dass wir weiterhin ein Paar seien und ihm fiel nicht einmal auf, dass ihn alle deswegen auslachten. Mir hatte er bei unserem letzten Gespräch, bei dem ich ihm gesagt hatte, das ich mich trennen wollte, erklärt, unsere Beziehung sei erst zu Ende, wenn er es wollte und nicht, wenn ich es sagte.

Das Ganze hatte erst ein Ende, als ich meinen nächsten Freund, der mittlerweile mein Ehemann ist, hatte. Mittlerweile sind sieben Jahre vergangen und mein Leben verläuft großartig, ich bin glücklich verheiratet, habe einen Job, in dem es sich in jeder Hinsicht aushalten lässt, und viele Hobbys, die mir Freude bereiten. Mein Ex ist immer noch arbeitslos, eine neue Freundin hat er nie gefunden, ich war wohl die Einzige, die dumm genug war, auf ihn reinzufallen. Jedoch hat er mittlerweile ein halbes Haus, ein nagelneues Auto und einen Haufen Geld geerbt und sitzt weiterhin auf seinem dicken Hintern, ohne einen Finger zu rühren. Obwohl ich eigentlich mit diesem düsteren Kapitel abschließen und mein mittlerweile tolles Leben ohne Bitterkeit genießen möchte, kann ich nicht umhin, ihn immer noch mit Inbrunst zu hassen. Je besser mein Leben verläuft und je liebevoller mein Ehemann zu mir ist, desto mehr wächst mein Hass auf meinen Ex, da dadurch für mich immer deutlicher wird, wie mies er mich eigentlich behandelt hat.

Das Einzige, worauf ich stolz bin, ist, dass ich mir diesen faulen Drecksack nicht lange angetan habe, wie viele Menschen, die sich aus Angst vorm Alleinsein oft eine katastrophale Beziehung antun. Dass ich mich selbst, aus eigenem Antrieb von ihm getrennt habe. Trotzdem wünsche ich mir fast jeden Tag, dass er endlich mal die Quittung für sein Verhalten bekommt. Es soll ihm endlich irgendwas Schlimmes passieren, am Besten wäre natürlich, er würde sich verlieben und genauso schlecht behandelt werden. Sollte ihn irgendwann ein Schicksalsschlag treffen, werde ich wahrscheinlich selig lächeln und mir eine Flasche des teuersten Champagners kaufen.

Beichthaus.com Beichte #00036052 vom 30.06.2015 um 13:22:26 Uhr in Süderbrarup (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Leere Hygienebeutel in der Damentoilette

5

anhören

Zwang Manie

Eine der ersten Beichten, die ich hier gelesen habe, handelte von einem Herrn, der beichtete, dass er die Mülleimer
in den Damenklos durchsuchte. Warum weiß ich nicht mehr. Im Laufe des Textes schrieb er, dass er nur nicht verstehe, warum eine der Kolleginnen immer leere, zusammengeknüllte Hygienetütchen in die Mülleimer schmeiße. Ich mache das auch: Wenn ich mal groß muss, warte ich ab, bis in der Nebenkabine keiner mehr ist, weil ich nicht möchte, dass es jemand mitbekommt. Damit die Person sich nicht wundert, warum es bei mir so lange dauert, simuliere ich das Austauschen von Binden und Tampons durch das Rascheln der Tüte. Erst wenn ich allein im Raum bin, kann ich mein Geschäft verrichten. Ich beichte, dass ich Leute so gerne belehre, dass mich auch jetzt nach Monaten noch verfolgt, dass ich das damals nicht erklärt habe und immer wieder zwanghaft diese Beichte suche, ich bin quasi daran hängen geblieben. Und ja, ich habe mich auch schon gefragt, ob das vielleicht einer meiner Kollegen ist.

Beichthaus.com Beichte #00036051 vom 30.06.2015 um 11:28:03 Uhr (5 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000