Beziehungsprobleme mit dem Chef

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Fremdgehen Verzweiflung Chef Recklinghausen

Ich bin 22 Jahre alt und habe eine Affäre mit meinem Chef. Er ist 48 und hat eine Freundin. Es tut mir leid für sie. Er will sich auch nicht trennen, weil er sie wirklich liebt. Aber irgendwas ist da zwischen uns. Ich belüge meine Freunde und meine Mutter deswegen. Ein anderes Problem ist, dass ich ihn für mich haben will, aber nichts unternehme, um unser derzeitiges Verhältnis in etwas festeres zu verändern. Gleichzeitig erwartet er von mir, dass er der einzige Mann für mich ist. Exklusiv sozusagen. Aber das kann ich ihm, zumindest momentan, nicht geben. Ich habe auch meine Bedürfnisse und ich muss schließlich auch sehen, wo ich bleibe. Von den anderen Männern weiß er nichts.

Beichthaus.com Beichte #00030501 vom 28.11.2012 um 21:32:50 Uhr in Recklinghausen (Hauptstraße) (22 Kommentare).

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Bewerbungen an den eigenen Chef

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Falschheit Lügen Arbeit Chef

Ich und ein Arbeitskollege, beide Azubis in einem großem Unternhemen, haben zusammen circa 60 falsche Bewerbungen während der Arbeitszeit geschrieben und an unsere Ausbildungsabteilung geschickt. Da wir beide im letzten Ausbildungsjahr waren, wussten wir ganz genau auf was unsere Ausbilder besonders viel Wert legen. Dementsprechend haben wir dann natürlich auch unsere Bewerbungen gestaltet. Die Bewerbungen haben wir teilweise online und teilweise direkt in das Fach der engeren Auswahl gelegt, heimlich natürlich. Unsere Hoffnung war, dass möglichst viele unserer Bewerber eingeladen werden und bei dem Einstellungstest im besten Fall niemand kommt.
Ganz so verlief es dann aber nicht. Aber immerhin wurden circa 32 unserer Bewerber eingeladen und am Tag des Einstellungstests blieben dementsprechend 32 von 51 Plätzen leer. Völlig ungewöhnlich für eine Firma, die sich vor Bewerbungen kaum retten kann. Die Aufregung war natürlich riesig und niemand konnte sich das Ganze erklären. Anrufe bei den Bewerbern blieben natürlich erfolglos und der Einstellungstest musste wiederholt und neue echte Bewerber rausgesucht und informiert werden. Insgesamt ein ganz schöner Aufwand und eine riesige Blamage für die verantwortlichen Personen. Der Verdacht fiel relativ schnell auf die Azubis, aber es konnte nichts bewiesen werden und die Sache verlief im Sand. Im Nachhinein tut mir die Aktion schon Leid und ich würde es nicht wieder machen. Aber zum damaligen Zeitpunkt haben uns unsere Ausbilder so dermaßen schikaniert, dass wir nicht anders konnten.

Beichthaus.com Beichte #00030285 vom 24.09.2012 um 18:27:55 Uhr (14 Kommentare).

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Man muss auch loslassen können

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Rache Engherzigkeit Falschheit Gesundheit Chef Grafrath

Ich bin Assistenzärztin (w/27) in einem recht großen Krankenhaus. Dort haben wir einen Oberarzt, der im Umgang mit uns Assistenten und Patienten nicht in der Lage ist, ein Mindestmaß an Anstand und Respekt zu wahren. In der Frühbesprechung werden Anfänger für die kleinsten Fehler von ihm vor versammelter Mannschaft so erniedrigt, dass schon reichlich Tränen flossen und mehrere schon kündigten. Und dann sein selbstherrliches Gehabe, seine zynische Art, wie er sich doch selber so liebt und immer gelassen bleibt, egal wie kritisch es ist. Alle hassen ihn. Er ist nicht so widerlich, weil er muss, sondern weil er will. Er gefällt sich in dieser Rolle.


Als er dann neulich auf der Intensivstation zu einer trauernden Mutter sagte, man müsse doch auch mal loslassen können und dann nachher zu uns Assistenten sagte, das Kind der Mutter hätte eigentlich den Darwin Preis gewinnen müssen, da es anschaulich zeigt wie Evolution Kinder aussortiert, hat es mir dann gereicht. Das Kind war unachtsam auf die Straße gelaufen. Ich habe innerlich vor Wut gekocht.


Da Herr Oberarzt immer so mit seinem Swimmingpool prahlt, habe ich auf einen schönen, sonnigen Tag gewartet, an dem er die Notarzt-Einsätze fährt. Wir wissen alle, dass er Familie hat. Also bin ich einfach zu einer Telefonzelle, habe den Notruf gewählt und durchgegeben, dass sich ein Badeunfall an der Adresse des Oberarztes ereignet habe und eine Person gerade wiederbelebt werden würde, wir bräuchten schnell einen Notarzt und Rettungswagen. Da unser Krankenhaus das nächste ist, wurde ihm natürlich diese Informationen weitergeleitet. Ich hätte zu gerne sein Gesicht gesehen, als er diese Infos bekommen hat. Am nächsten Tag stand im Notarztprotokoll nur Fehlalarm, also muss er da gewesen sein. Der Mann ist taktlos und zynisch und versteht es nicht, was es heißt um seine Liebsten Angst zu haben. Es ist keiner zu Schaden gekommen, er hat seine Lektion gelernt und wird demnächst sicher nicht so trocken zu Leuten sein, die Angehörige verlieren.

Beichthaus.com Beichte #00030224 vom 29.08.2012 um 15:57:43 Uhr in Grafrath (28 Kommentare).

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Doof Chef

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Boshaftigkeit Zwietracht Arbeit Chef

Mein letzter Chef ist nur aufgrund seiner Erfahrung nach oben gefallen. Führen konnte er nicht, kognitive Fähigkeiten hat er nie gezeigt und auch sonst war er nicht der hellste. Ich habe es mir dann zum Spaß gemacht, jedes Wochenende ein neues Wort aus dem Fremdwörterduden zu lernen und habe es in der darauf folgenden Woche in 1:1-Gesprächen mit meinem Doof-Chef einfließen lassen. Später habe ich dies dann auch in Besprechungen und großer Runde getan, nur um ihn bloß zu stellen, was auch mehrmals geklappt hat.

Beichthaus.com Beichte #00030211 vom 27.08.2012 um 14:00:51 Uhr (26 Kommentare).

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Praktikum Abzocke

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Boshaftigkeit Rache Arbeit Chef

Vor 3 Jahren wurde ich nach dem Ende der Ausbildung arbeitslos. Obwohl ich eine gute Prüfung ablieferte und auch ein sehr gutes Arbeitszeugnis bekommen habe, habe ich keinen Job gefunden. Ich habe etwa 50 Bewerbungen verschickt und wurde 4 mal eingeladen und auch dann nur Absagen. Nach 6 Monaten war ich sehr frustriert und habe mich schon nach Umschulungen umgesehen, als ein Betrieb mir ein Praktikum anbot. Mit einer Übernahme falls das Praktikum erfolgreich verlaufen würde.
Leider merkte ich recht schnell, dass ich im Betrieb nur ausgenutzt wurde. Jeden Tag 10 Stunden schuften und bei jeder Pause, die ich machte, wurde ich dumm angeguckt. Und am schlimmsten: Über das Internet erfuhr ich, dass ich mir keine Hoffnung machen brauche übernommen zu werden. Zum Glück gibt es Seiten auf denen man seinen Arbeitgeber bewerten konnte und dort haben schon viele Opfer von der Masche berichtet.
So bin ich zum Chef und wollte das Praktikum abbrechen, worauf er einen Wutanfall bekam und mich auch noch erpressen wollte. Er drohte mich beim Arbeitsamt als faulen und unbequemen Arbeitnehmer zu melden, damit ich eine Sperre bzw. Kürzung bekomme. So bin ich zähneknirschend geblieben und habe das Praktikum beendet, natürlich ohne Übernahme. An meinem letzten Tag musste ich auch noch meinen Nachfolgepraktikanten einarbeiten, dem das selbe Schicksal blühte.
Heute bin ich seit 2 Jahren in einer netten Firma untergekommen und durch Zufall erfuhr ich, dass wir ein Geschäft mit besagter Firma planten. Ich habe beim Chef interveniert und ihm davon erzählt und das Geschäft wurde zu meiner Überraschung nicht abgeschlossen. Zu meiner Genugtuung habe ich noch bei der Firma im Namen meines Chefs angerufen und dem Erpresser-Chef vom Praktikum gesagt, dass nach Recherche im Internet aufgrund ihres schlechten Images kein Bedarf besteht die Geschäftsbeziehung aufrecht zu erhalten.

Beichthaus.com Beichte #00030187 vom 20.08.2012 um 13:14:30 Uhr (16 Kommentare).

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